Erschüttert von der Scheidung ihrer Eltern und entmutigt durch die wachsende Kluft zwischen sich und ihrem Freund Isaac sucht Nikki Werner Ruhe, Frieden und Trost auf der Farm ihres Onkels in der Nähe einer idyllischen Kleinstadt in Missouri. Dort will sie den Sommer verbringen, um die Scherben ihrer zerrütteten Beziehungen aufzusammeln und sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen. Doch was sie auf der Farm ihrer deutschstämmigen Großeltern erwartet, entpuppt sich als eine Reise in die Vergangenheit, auf die sie kaum vorbereitet war. Unter den Habseligkeiten ihrer verstorbenen Großmutter findet Nikki ein altes Notizbuch mit handgeschriebenen Rezepten und Bibelversen aus dem Buch der Sprüche. Mit jedem Rezept, das sie zubereitet, lädt sie Einheimische an den Familientisch ein, um mehr über die Geschichte der Stadt, ihrer Vorfahren und ihres Vaters zu erfahren - und dabei langsam, aber sicher den Weg innerer Heilung zu beschreiten.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
MeineKleineBuecherecke
5/5
20.08.2025
eBook (ePUB 3)
Ein absolut wunderschöner Roman!
Bei diesem Roman haben mich bereits Titel und Cover derart angesprochen, dass ich – noch bevor ich den Klappentext gelesen habe – entschied, das Buch zu lesen. Und wie froh bin ich darüber! Denn es ist ein wunderschöner, tiefgehender und berührender Roman!
Wir lernen Nikki kennen. Eine junge Frau, die nicht nur gerade die Neuigkeit verkraften muss, dass ihr Vater erneut geheiratet hat, sondern zusätzlich auch selber Probleme in ihrer Beziehung hat.
Auf der Suche nach Trost, Ruhe und Frieden für ihr schmerzendes Herz findet sie sich auf der Farm ihres Onkels wieder und entscheidet sich dazu, den Sommer hier zu verbringen, um ihr Leben neu zu ordnen. Sie braucht Klarheit und auch eine Idee, wie ihre Zukunft aussehen sollte.
Als sie kurz darauf auf ein altes Notizbuch ihrer bereits verstorbenen Großmutter stößt, ist sie von dem Fund zutiefst fasziniert, denn es ist voll mit handgeschriebenen Rezepten und vielen Bibelversen aus dem Buch der Sprüche.
Neugierig und beeindruckt entscheidet sie sich kurzerhand, die darin enthaltenen Rezepte nach zu kochen.
Während sie also beginnt, ein Rezept nach dem anderen auszuprobieren, lädt sie dazu auch immer wieder Einheimische an ihren Tisch ein. Und mit jedem Gericht und jedem Gespräch lernt sie mehr über die Geschichte der Stadt, aber vor allem auch über ihre Vorfahren und ihren Vater.
Ohne es zuerst zu bemerken, fängt zwischen Rezepten, Versen, Gesprächen und Gemeinschaft Nikkis Herz an zu heilen und ihr Leben bekommt eine ganz neue Richtung…
Klare Leseempfehlung meinerseits! Ein wirklich toller Roman!
peedee
Book Circle Community
4/5
18.08.2025
eBook (ePUB 3)
Eine besondere Reise
Die Lehrerin Nikki Werner hat Probleme. Probleme mit ihrer Beziehung zu ihrem Freund Isaac, zu ihrem Vater Chris, aber wohl am meisten mit sich selbst. Sie verbringt den Sommer auf der Farm ihres Onkels Wes und hilft ihm, sein Elternhaus zu renovieren. Sie findet ein altes Notizbuch mit handgeschriebenen Rezepten und Bibelversen ihrer verstorbenen deutschstämmigen Grossmutter. Sie will mehr über ihre Vergangenheit erfahren und begibt sich – auch mit dem Ausprobieren der unbekannten Rezepte – auf eine besondere Reise…
Erster Eindruck: Buchtitel und Cover gefallen mir, aber ich habe zuerst gedacht, dass es sich um ein Sachbuch handeln würde.
Das Auftauchen von Nikki auf Wes‘ Farm ist überraschend – nicht nur für Wes, sondern auch für Nikki selbst. Als sie zu Hause losgefahren ist, war ihr nicht bewusst, wohin es sie zieht. Eine interessante Reise hat begonnen…
Die Protagonisten haben mir sehr gefallen, insbesondere Nikkis Grosstante Emma, Onkel Wes sowie Joyce. Emma ist eine wunderbare Frau, die für Wes ein bisschen Mutterersatz geworden ist. Ihr Humor hat mir sehr gefallen. Nikki hat des Öftern mit ihr E-Mails ausgetauscht: Warum hat sie sie nicht einfach angerufen? Und warum ist Nikki Emma nicht besuchen gegangen? Wes hat mir auch sehr gefallen: Er ist enorm schüchtern und hatte offenbar auch keine einfache Vergangenheit (darüber wird aber wenig erzählt, das hat mir gefehlt). Seine Entwicklung hat mich sehr gefreut. Joyce hat mich begeistert: Eine sehr geduldige Frau, die unermüdlich hofft. Sie probiert mit Nikki die Rezepte aus (Achtung: sehr butterlastig!) und erzählt ihr von der Stadt und ihren Verwandten.
„Geh einfach den nächsten Schritt.“ Manchmal muss man nicht viel zu weit im Voraus planen und zerreden, manchmal reicht es einfach, den nächsten Schritt zu gehen.
Ich habe verstanden, dass die Scheidung von Nikkis Eltern viel Leid verursacht hat. Es wurde für mich jedoch nicht genügend deutlich, was genau vorgefallen ist, dass die Vater-Tochter-Beziehung so verhärtet war (wenn die Eltern von erwachsenen Kindern sich scheiden lassen, ist die Situation aus meiner Sicht ganz anders, als wenn die Kinder noch klein sind). Ich sage immer, dass Menschen unwahrscheinlich interessant, aber auch unwahrscheinlich kompliziert sein können. Den Satz von Joyce „Im Grunde musste ich akzeptieren, dass er manche meiner Erwartungen nicht erfüllen konnte.“ kann ich nur bestätigen: Manchmal muss man gewisse Dinge akzeptieren, auch wenn man sie sich ganz anders wünschen würde. Das fällt mir nicht leicht, aber immerhin geht es mir danach besser.
Glaube, Angst, Verlust, Verletzung, Vergebung, Liebe – dies sind einige der behandelten Stichworte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe daher 4 Sterne.
Bewertung
5/5
13.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein tiefgehender Roman, der nach Kuchen duftet
Nikki Werner kämpft innerlich mit vielen Themen. Dadurch fällt es ihr außerordentlich schwer, in ihrem Leben mutig in ihre Zukunft zu gehen. So viel aus der Vergangenheit lässt sie noch nicht los, mit ihrem Vater ist sie nicht versöhnt und auch grundsätzlich fragt sie sich, warum Gott so viel Schmerz in ihrem Leben zulässt. Dieser Kampf in ihr bringt sie auf die Farm ihres Onkels, auf der auch ihr Vater aufgewachsen ist. Dort bringt sie sich praktisch ein, lernt viele tolle Menschen kennen, und entdeckt ein altes Rezeptebuch ihrer deutschstämmigen Großmutter. Sie fängt an, diese alten Rezepte zu backen und beschäftigt sich immer mehr mit der Vergangenheit ihres Vaters und mit den Menschen, die ihn wiederum geprägt haben. Immer wieder stößt sie auf neue Erkenntnisse, die die Geschichte ihres Lebens in einem anderen Licht erscheinen lassen. Sie stellt sich ihrem Schmerz, ihren inneren Nöten und geht durch einen Prozess der Heilung, Wiederherstellung – und ja auch Versöhnung. Das macht sie frei für ein neues Leben – mit so viel mehr Klarheit und Kraft.
Der Autorin Sara Brunswald gelingt es, einen tiefgehenden Roman zu schreiben, der zu Tränen rührt, gleichzeitig so viel Hoffnung vermittelt, dass ein Neuanfang möglich ist.
Ein besondere Zuckerglasur dieses Romans sind auf jeden Fall die vielen alten Back- und Kochrezepte, die hier und da mal im Roman auftauchen und durch die Vorstellungskraft Kuchenduft verbreiten. Das war für mich als leidenschaftliche Hobby-Bäckerin und leidenschaftliche Buchleserin natürlich ein ganz besonderes Highlight.
Ich empfehle diesen tollen Roman so gerne weiter!
Bewertung
aus Linsengericht
5/5
13.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein tiefgehender Roman, der nach Kuchen duftet
Nikki Werner kämpft innerlich mit vielen Themen. Dadurch fällt es ihr außerordentlich schwer, in ihrem Leben mutig in ihre Zukunft zu gehen. So viel aus der Vergangenheit lässt sie noch nicht los, mit ihrem Vater ist sie nicht versöhnt und auch grundsätzlich fragt sie sich, warum Gott so viel Schmerz in ihrem Leben zulässt. Dieser Kampf in ihr bringt sie auf die Farm ihres Onkels, auf der auch ihr Vater aufgewachsen ist. Dort bringt sie sich praktisch ein, lernt viele tolle Menschen kennen, und entdeckt ein altes Rezeptebuch ihrer deutschstämmigen Großmutter. Sie fängt an, diese alten Rezepte zu backen und beschäftigt sich immer mehr mit der Vergangenheit ihres Vaters und mit den Menschen, die ihn wiederum geprägt haben. Immer wieder stößt sie auf neue Erkenntnisse, die die Geschichte ihres Lebens in einem anderen Licht erscheinen lassen. Sie stellt sich ihrem Schmerz, ihren inneren Nöten und geht durch einen Prozess der Heilung, Wiederherstellung – und ja auch Versöhnung. Das macht sie frei für ein neues Leben – mit so viel mehr Klarheit und Kraft.
Der Autorin Sara Brunswald gelingt es, einen tiefgehenden Roman zu schreiben, der zu Tränen rührt, gleichzeitig so viel Hoffnung vermittelt, dass ein Neuanfang möglich ist.
Ein besondere Zuckerglasur dieses Romans sind auf jeden Fall die vielen alten Back- und Kochrezepte, die hier und da mal im Roman auftauchen und durch die Vorstellungskraft Kuchenduft verbreiten. Das war für mich als leidenschaftliche Hobby-Bäckerin und leidenschaftliche Buchleserin natürlich ein ganz besonderes Highlight.
Ich empfehle diesen tollen Roman so gerne weiter!
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
18.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Bewegender Roman
„…Vier lange Monate waren vergangen, seit ihr Vater eine Tasche gepackt und ihre Mutter und sie, seine beiden Töchter, verlassen hatte. Alles, was sie über ihn zu wissen glaubten, über ihre Familie, über die Liebe, alles war kaputt…“
Obwohl Nikki schon ihr eigenes Leben als Lehrerin führt, kommt sie mit dem Verhalten des Vaters nicht zurecht. Anstatt sich mit ihrem Freund Isaac, wie vereinbart zu treffen, setzt sich Nikki zu Beginn der Ferien in ihr Auto und fährt weg. Sie landet auf der Farm ihres Onkels Wes Werner.
Die Autorin hat einen berührenden Roman geschrieben. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Er bringt die Probleme auf den Punkt und führt sacht zu Lösungen.
Wes Werner ist kein Mann großer Worte. Er nimmt seine Nichte auf und bietet ihr an, dass sie solange bleiben kann, wie sie will. Chris, Nikkis Vater, ist Wes´ Bruder. Wes versucht mehr oder weniger erfolgreich, den Kontakt zu ihm zu halten. Im Gegensatz zu Nikki weiß Wes, was seinen Bruder antreibt. Trotzdem findet er sein Verhalten falsch.
Wes hat sich ein neues Haus gebaut. Er bringt Nikki in dem alten Farmhaus unter. Dort stößt sie in einer Kiste auf ein Rezeptheft ihrer Urgroßmutter. Es enthält Bibelsprüche und deutsche Rezepte, die Nikki nachkocht. Sie beginnt, sich für die Geschichte ihrer Vorfahren zu interessieren.
„…Schon irgendwie verrückt, wie schnell sich alles ändert, nicht? In nur einer Generation geht eine Sprache vollkommen verloren. Ich frage mich, was damit sonst noch verloren gegangen ist…“
Emma, ein Verwandte, blickt tiefer. Sie ahnt, was das alte Heft und die Gespräche mit den Einwohner letztendlich für Nikki bedeuten.
„…Es ist gut für sie, in unsere Familiengeschichte einzutauchen, denn sie rückt das eigene Leben in die richtige Perspektive. Niemand von uns geht einen Weg vollkommen allein…“
Zusammen mit Nikki gestattet mir die Autorin einen Blick in die Vergangenheit. Diese beinhaltet auch die Kindheit von Nikkis Vater. Dadurch erhält Nikki einen neuen Blick auf ihn. Trotzdem braucht es seine Zeit, bis sie einer Annäherung zustimmt.
Beim Backen und Kochen wird Nikki von Joyce unterstützt. Die gibt ihr auch von ihren Lebenserfahrungen ab.
„…Gott lässt manchmal Türen zufallen, weil er sieht, was einen dahinter erwartet. Ich bin froh, dass er diese bestimmte Tür zugemacht hat, bevor ich hindurchgehen konnte…“
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, wie wir durch Vergangenheit und Kindheit geprägt sind. Auf eher behutsame Art werden christliche Themen und Werte einbezogen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.