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Zwei Leben Unter dem Schweigen

18

12,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.07.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,8 cm

Gewicht

351 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7693-7628-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.07.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,8 cm

Gewicht

351 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7693-7628-9

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  • Christine Busch

    aus Nalbach

    5/5

    10.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wer war Xanna wirklich?

    In diesem historischen Familienroman treffen wir auf zwei Frauen. Da ist Nora, die nach zehn Jahren Zusammenleben mit Thomas nun tatsächlich verheiratet ist. Endlich hat sie das verwirktlicht, was immer ihr großer Traum war: Ehe, einen Sohn und ein Haus. Dann ist da Xanna, die Großmutter von Nora, mit der sie kaum noch Kontakt hatte. Diese verstirbt mit 90 Jahren. Als wäre das nicht schlimm genug, wird Nora plötzlich von ihrem Mann verlassen. Für sie bricht eine Welt zusammen. Einzige Stütze in dieser Zeit ist ihre beste Freundin Ella. Diese versucht mit ihrer überschäumenden Art, Nora aus ihrer Frustration und ihren Selbstzweifeln herauszuhelfen. Als Nora beim sortieren des Nachlasses ihrer Großmutter geheimnisvolle Unterlagen findet, bringt Ella sie mit dem Journalisten Andreas zusammen. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit von Xanna. Der Prolog beginnt im Jahre 1941 und ab da begleiten wir eine Frau, die in einem blutbefleckten Mantel aufgefunden wird. Bei Nora befinden wir uns im Jahre 2013. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, in diesem Roman eine Spannung aufzubauen, sodass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Wer war diese Frau im Jahr 1941? Was hat sie erlebt? Warum wäre sie am liebsten tot? Wie geht es Nora bei dieser Reise in die Vergangenheit? Mich hat dieser Roman sehr berührt. Besonders die Geschichte der Frau die man im Schnee fand. Von ihrem Verlust, aber auch von der Stärke in ihr, dann doch weiterleben zu wollen. Von einer Liebe zu einem Mann in einer schrecklichen Zeit. Von der Hoffnung auf ein glückliches Leben. Wenn ich auch zu Anfang mit Nora ein paar Probleme hatte, ist auch sie mir im weiteren Verlauf ans Herz gewachsen.Während der Reise in die Vergangenheit lässt sie ihr bisheriges Leben Revue passieren und findet zu sich selbst. Dieser historische Familienroman hat mich emotional sehr mitgenommen. Besonders, da er sich auf die Erinnerungen und wahren Begebenheiten der Autorin stützt. Ein lesenswerter Roman.

  • Hennie

    aus Chemnitz

    5/5

    14.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei Leben, das Leben davor und das danach

    Ich kenne schon viele Bücher von Astrid Korten, die meisten waren Thriller, und ich habe sie ausnahmslos mit Begeisterung gelesen. Nun konnte mich die Autorin erneut überraschen mit einer neuen Seite ihres schriftstellerischen Könnens. Sie legte ihren ersten historischen Familienroman vor, der auf Erzählungen ihrer Großeltern basiert. Erscheinungstermin: 28.05.2025 Herausgeber: ‎BoD – Books on Demand Der Prolog führt in den verschneiten Dezember 1941. Die Szene folgt einer geschickten Dramaturgie. Noch wissen wir nicht, wer die Frau ist, die mit blutbefleckter Kleidung von russischsprechenden Männern in bedenklichem Zustand aufgefunden wird. Schon auf der nächsten Seite gibt es einen Zeitsprung ins Jahr 2013. Großmutter Xannas Begräbnis findet statt und Enkelin Nora muss feststellen, dass sie ihre 90 jährige Oma nie richtig kennenlernte. Beim Sichten des Nachlasses findet sie auf dem Dachboden eine Schatulle mit rätselhaftem Inhalt. Zum gleichen Zeitpunkt verläßt Noras Ehemann sie und den kleinen Sohn abrupt und möchte Neues beginnen. Aus ihrem seelischen Gleichgewicht gebracht, begibt sich die junge Frau mit dem Journalisten Andreas auf die geheimnisvollen Spuren der Großmutter... Auf 271 Textseiten (das ist so in meiner Printausgabe) und in kurzen Kapiteln entwickelt sich eine erschütternde, tief ergreifende Geschichte, die in den 2. Weltkrieg zurückreicht. Die Handlungsebenen verlaufen abwechselnd in Gegenwart und Vergangenheit. Die Hauptpersonen sind Nora Weiß und Hannah/Xanna. Die wesentlichen Handlungsorte sind Aachen in Deutschland und Glusk in Weißrussland. Astrids Schreibstil ist wieder so mitreißend, so spannend, wie ich es von ihren Thrillern kenne, dass es mir schwerfiel, das Buch auch mal wieder aus den Händen zu legen. Die Charaktere der Haupt- und Nebenpersonen sind ausnahmslos authentisch dargestellt. Mir ging besonders eine Szene sehr tief ins Herz und an die Nieren. Ich musste innehalten, tief Luft holen, um das unfassbare Geschehen zu verstehen. Mir fehlen die Worte für solche Grausamkeiten! Dem entgegengesetzt sind zum Glück im Roman einfühlsame, gefühlvolle Szenen, die das Dasein lebenswert machen. Das unterstreicht das wunderschöne, farbenfrohe Cover mit den beiden im Flug befindlichen Schwalben und den zwei Mohnblumen. S. 270 „Das Leben ist unvorhersehbar. Es kann immer in alle Richtungen gehen.“ Dieses Buch brachte mich, da ich bereits im achten Jahrzehnt meines Lebens bin, erneut zum Nachdenken, was ich eigentlich über meine Ahnen weiß bzw. was nicht. Fazit: Zwei Leben – Hinter dem Schweigen ist eine Geschichte, die von unvorstellbarem Leid berichtet. Doch nicht die Gefahren, die Schrecken des Krieges gewinnen die Oberhand, sondern es gibt Hoffnung auf Liebe und Glück, auf die schönen Momente des Lebens. Der Roman hat mich tief berührt und hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck auf mich. Für mich ist das Buch ein Lesehighlight 2025! Deshalb von mir die Höchstbewertung! Nachsatz: Die NS-Zeit war eine unfassbar schlimme Zeit und was mit den Juden geschehen ist, darf sich niemals wiederholen! Der jetzigen gesellschaftlichen Entwicklung mit ihren rechtsextremen Auswüchsen muss dringendst entgegengewirkt werden.

  • chuckipop

    aus Bünde

    5/5

    17.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wer war Noras Großmutter…

    Wer war Noras Großmutter wirklich? Die aufwühlende Enthüllung über eine mutige, beeindruckende Frau! "Zwei Leben. Hinter dem Schweigen" von Astrid Korten ist ein historischer Roman, der die Geschichte von Nora Weiß und ihrer Großmutter Hannah auf zwei Zeitebenen erzählt. Basis sind die Erinnerungen der Großeltern der Autorin und wahre Begebenheiten aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. 2013 zerbricht die Ehe von Nora und Thomas, außerdem stirbt ihre Großmutter. Nora ist am Boden zerstört und innerlich leer, aber als sie beim Ausräumen des Hauses auf dem Dachboden ihrer Großmutter Xanna eine Holzschatulle mit rätselhaftem Inhalt findet (Wem gehört der fremde Ausweis, wieso enthält die Kiste einen Davidstern und was hat es mit dem Ring auf sich?) , begibt sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Xanna war zu Lebzeiten stets etwas distanziert und kühl, aber bei ihren Recherchen, die Nora zusammen mit dem Journalisten Andreas nach Belarus führen , findet sie heraus, was ihrer Großmutter und deren Familie im zweiten Weltkrieg tatsächlich widerfuhr - und das erschüttert sie immens, lässt sie aber zugleich Vieles verstehen und ändert letztendlich auch ihre eigene Sicht auf das Leben... Astrid Korten hat einen detaillierten, bildhaften und fesselnden Schreibstil, den ich bislang nur aus ihren Thrillern kannte und schätzte. Hier ist dieser noch viel persönlicher, dadurch intensiver und aufgrund der unfassbar furchtbaren Ereignisse so prägnant und absolut authentisch. Die Kapitel werden aus Hannahs Sichtweise in der Zeit zwischen 1941 und 1945 sowie aus Noras Perspektive 2013 erzählt, was den Plot noch eindringlicher macht. Besonders die Schilderungen der Zeit in den Wäldern, bei den Widerstandskämpfern, haben mich nachhaltig erschüttert und sprachlos zurückgelassen. Ich bin so tief in das Geschehen hineingezogen worden, dass ich teilweise innehalten musste, um mich nicht in den furchtbaren Zeiten zu verlieren. Beeindruckend, wie Hannah ihr erstes Leben, insbesondere die zahlreichen Verluste und Schicksalsschläge, gemeistert hat und sich trotzdem ein zweites Leben mit eigener Familie aufbauen konnte! Astrid Korten hat mit der persönlichen Geschichte ihrer eigenen Familie einen fesselnden, wichtigen , bewegenden und aufwühlenden historischen Roman geschrieben, den man unbedingt lesen sollte!

  • chuckipop

    aus Bünde

    5/5

    17.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wer war Noras Großmutter wirklich? Die aufwühlende Enthüllung über eine mutige, beeindruckende Frau!

    "Zwei Leben. Hinter dem Schweigen" von Astrid Korten ist ein historischer Roman, der die Geschichte von Nora Weiß und ihrer Großmutter Hannah auf zwei Zeitebenen erzählt. Basis sind die Erinnerungen der Großeltern der Autorin und wahre Begebenheiten aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. 2013 zerbricht die Ehe von Nora und Thomas, außerdem stirbt ihre Großmutter. Nora ist am Boden zerstört und innerlich leer, aber als sie beim Ausräumen des Hauses auf dem Dachboden ihrer Großmutter Xanna eine Holzschatulle mit rätselhaftem Inhalt findet (Wem gehört der fremde Ausweis, wieso enthält die Kiste einen Davidstern und was hat es mit dem Ring auf sich?) , begibt sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Xanna war zu Lebzeiten stets etwas distanziert und kühl, aber bei ihren Recherchen, die Nora zusammen mit dem Journalisten Andreas nach Belarus führen , findet sie heraus, was ihrer Großmutter und deren Familie im zweiten Weltkrieg tatsächlich widerfuhr - und das erschüttert sie immens, lässt sie aber zugleich Vieles verstehen und ändert letztendlich auch ihre eigene Sicht auf das Leben... Astrid Korten hat einen detaillierten, bildhaften und fesselnden Schreibstil, den ich bislang nur aus ihren Thrillern kannte und schätzte. Hier ist dieser noch viel persönlicher, dadurch intensiver und aufgrund der unfassbar furchtbaren Ereignisse so prägnant und absolut authentisch. Die Kapitel werden aus Hannahs Sichtweise in der Zeit zwischen 1941 und 1945 sowie aus Noras Perspektive 2013 erzählt, was den Plot noch eindringlicher macht. Besonders die Schilderungen der Zeit in den Wäldern, bei den Widerstandskämpfern, haben mich nachhaltig erschüttert und sprachlos zurückgelassen. Ich bin so tief in das Geschehen hineingezogen worden, dass ich teilweise innehalten musste, um mich nicht in den furchtbaren Zeiten zu verlieren. Beeindruckend, wie Hannah ihr erstes Leben, insbesondere die zahlreichen Verluste und Schicksalsschläge, gemeistert hat und sich trotzdem ein zweites Leben mit eigener Familie aufbauen konnte! Astrid Korten hat mit der persönlichen Geschichte ihrer eigenen Familie einen fesselnden, wichtigen , bewegenden und aufwühlenden historischen Roman geschrieben, den man unbedingt lesen sollte!

  • Nina Albert

    5/5

    16.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    „Was die Welt braucht, sind nicht mehr erfolgreiche Menschen…

    …sondern mehr Menschen, die Frieden stiften, Geschichten erzählen und lieben.“ „Ist sie noch am Leben?“ „Wer kann das schon sagen…“ Noras Leben ist in einen Scherbenhaufen zerbrochen. Als ihre Großmutter stirbt fühlt sie eine nie gekannte innere Leere. Doch dann entdeckt sie auf dem Dachboden des alten Familienhauses eine unscheinbare Holzschatulle, welche ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit dem Journalisten Andreas begibt sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit und sucht zwischen den Schatten des Zweiten Weltkrieges nach verlorenen Identitäten und findet sich selbst. Astrid Kortens historischer Familienroman basiert auf den Erinnerungen ihrer Großeltern und wahren Begebenheiten, die uns ebenso tief erschüttern wie eindringlich berühren. „Es ist Krieg. Die Nazis haben ganze weißrussische Dörfer massakriert. Sie sperrten die gesamte Dorfbevölkerung in eine Kirche oder eine Scheune und verbrannten sie bei lebendigem Leib. Ich sage das nicht, um dich zu trösten, denn das ist kein Trost. Ich möchte nur sagen, dass es nicht an deiner Herkunft liegt. Es liegt an der Macht von Menschen, die sich für etwas Besseres halten, besser als du oder ich, besser als alle anderen. Sie haben jetzt die Macht. Und deshalb kämpfen wir dafür, ihnen diese Macht zu nehmen. Ein erschütterndes Mahnmal für die ermordeten Juden, das öffentliche Präsenz fordert.

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