Wie wir mir künstlicher Intelligenz umgehen können
Ob Verheißung oder Weltuntergang, künstliche Intelligenz ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Jeder von uns nutzt sie – bewusst oder unbewusst, ob man will oder nicht. Aber was bedeutet dies für unsere Jobs, unser Privatleben und unsere Zukunft? Wie können wir sinnvoll mit ihr umgehen?
Der KI-Experte Ethan Mollick konzentriert sich in seinem »New York Times«-Bestseller auf die praktischen Aspekte der künstlichen Intelligenz. Er erklärt leicht verständlich, wie KI als Co-Mitarbeiter zur Lösung komplexer Probleme, als Co-Tutor für effiziente Wissensvermittlung oder als Sparringspartner zum Erreichen unserer Ziele genutzt werden kann. Anhand von Fallbeispielen aus der Wirtschaft, Bildung und Gesundheit zeigt er, welche Vorteile künstliche Intelligenz konkret bieten kann, wenn wir uns aktiv mit ihr auseinandersetzen und sie verantwortungsvoll nutzen.
Für alle, die der Zukunft einen Schritt voraus sein wollen.
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Ein Buch, das mir die KI und die sich mit ihr ergebenden Möglichkeiten nähergebracht hat
denise am 30.09.2025
Bewertungsnummer: 2611324
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Buch „Co-Intelligenz – Leben und Arbeiten mit künstlicher Intelligenz“ wurde von Ethan Mollick geschrieben. Es ist als 1. Auflage 2025 im Redline Verlag erschienen. Der Autor ist Professor für Management an der Wharton University. Er setzt als KI-Experte diese im Rahmen seiner Vorlesungen mit seinen Studenten ein und forscht über die Ergebnisse.
Der Autor schildert im ersten Teil erst einmal was KI überhaupt ist und wie sie sich über die Jahre entwickelt hat. Er zeigt dabei auch wie eine KI angelernt wird und warum sie gern halluziniert. Er geht danach auch auf eine mögliche Weiterentwicklung der aktuellen KI ein und auf die Gefahren, die der Menschheit durch superintelligente KI drohen könnten.
Im zweiten Teil wird es dann humorvoller und praktischer: Der Autor zeigt auf, wie uns die KI helfen kann, unseren Alltag bzw. unsere Arbeit besser zu meistern. Dies macht er anhand diverser Aufgabenstellungen. Er schreibt einen Prompt, stellt das Ergebnis dar und verändert dann die Prompt-Eingaben auf unterschiedlichste Arten, um dann die stark abweichenden Ergebnisse wiederzugeben. Er verdeutlicht dabei indirekt, dass es bei der Arbeit mit KI ganz stark darauf ankommt, wie gut die Eingabe ist („garbage in - garbage out“-Prinzip).
Es werden unterschiedliche Möglichkeiten/Ansätze geschildert, wie uns die KI praktisch helfen kann, unseren Alltag resp. unsere Arbeit zu optimieren (KI zum Beispiel als Trainer, Kollege, Lehrer). Dabei werden aber auch jeweils die Grenzen des Nutzens aufgezeigt.
Das Buch bietet einen sehr guten Einstieg in die Thematik KI, insbesondere dann, wenn man nicht nur an der Theorie interessiert ist, sondern anhand von Beispielen gezeigt bekommen möchte, wie die Eingabe die Ergebnisse beeinflusst.
Ein gelungenes, gut zu lesendes Buch, das ich wirklich sehr gern weiterempfehle.
Wird uns Künstliche Intelligen…
VolkerM am 26.04.2025
Bewertungsnummer: 3014497
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Wird uns Künstliche Intelligenz (KI) in Zukunft wirklich helfen oder haben wir die Büchse der Pandora geöffnet? Ethan Mollick, Professor an der Wharton University (USA), beschreibt in seinem Buch „Co-Intelligenz“, wie Menschen und künstliche Intelligenz zusammenarbeiten können, um Innovation und Produktivität zu steigern. Mollick argumentiert, dass KI nicht als Bedrohung, sondern als Partner gesehen werden sollte - sei es als Kollege, Lehrer oder als kreative Unterstützung. Das Buch bietet praktische Einblicke in die ethischen und technologischen Herausforderungen der generativen KI und zeigt, wie sie sinnvoll eingesetzt werden kann. Es beleuchtet, wie große Sprachmodelle unsere Arbeitsweise verändern und neue Möglichkeiten zur Erweiterung des menschlichen Potenzials schaffen. Statt Angst vor der Automatisierung zu schüren, ermutigt Mollick dazu, KI als Werkzeug für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung zu begreifen. Allerdings verschließt Mollick auch nicht die Augen vor den negativen Risiken wie Arbeitsplatzverlust, Datenmissbrauch, Fehlverhalten oder unerwarteten Entscheidungen der KI. Mollick konzentriert sich in seinem Buch auf Sprachmodelle (LLM), die die Basistechnologie für generative KI wie ChatGPT darstellen. In allgemein verständlicher Form erklärt er die Begriffe und Besonderheiten dieser neuen Technologie. Wie funktionieren Sprachmodelle? Warum sind sie nur „Textvorhersagemodelle“? Woher stammen die Trainingsdaten? Wie können Sprachmodelle manipuliert werden? Was sind Prompts? Kann KI plagiieren? Warum sind KI-Systeme oft voreingenommen, haben Vorurteile und neigen zu Halluzinationen? Welche Gefahren birgt die generative KI? Für den Leser wird deutlich, dass KI alles andere als berechenbar und verlässlich ist - ganz im Gegensatz zu herkömmlichen Softwaresystemen. Sie verarbeitet und analysiert nicht nur Daten, sondern trifft nuancierte Urteile, fasst komplexe Konzepte zusammen und kann ihre Reaktionen aufgrund der ihr zur Verfügung gestellten Informationen anpassen. Besonders interessant fand ich, wenn der Autor von seinen Experimenten und Studien berichtet, die er seiner Universität, teils in Zusammenarbeit mit Partnern wie der Boston Consulting Group, durchgeführt hat. Über „Prompts“ hat er z. B. untersucht, wie sich die Ergebnisse durch eine unterschiedliche Interaktion mit der KI verändern. Mal betrachtete er die KI als Widersacherin und wollte sie zum Streiten animieren, mal stellte er die Anfrage sachlich akademisch - und zeigt, wie unterschiedlich die KI reagieren kann. Sachlich, emotional, aber auch feindselig und verstörend - menschlich halt. Andere Studien und Experimente haben gezeigt, dass KI auch bei kreativen Aufgaben oft besser ist als der Mensch ... und schneller sowieso. Aus Sicht des Autors wäre es daher töricht, KI nicht in die Prozesse einzubeziehen, insbesondere wenn der Mensch sich selbst nicht für besonders kreativ hält. Besonders bemerkenswert fand ich, dass Studien immer wieder gezeigt haben, dass Personen mit geringerer Kompetenz am meisten von KI profitieren, aber auch die Besten sich verbessert haben. Es ist wahrscheinlich, dass KI wirklich zu unserer Co-Intelligenz wird. Mollick zeigt auch Prompt-Beispiele für Vorschläge zur Ideenfindung von Firmennamen oder Werbeslogans und erläutert die Prinzipien der Formulierung. So kann der Leser eigene Prompts entwickeln und in der Praxis ausprobieren. Abschließend skizziert der Autor verschiedene Möglichkeiten, was aus seiner Sicht in den nächsten Jahren in der Welt der KI passieren könnte. Von der Möglichkeit, dass es kein oder nur ein langsames Wachstum geben wird (Trainingsdaten fehlen, Kosten-Nutzen-Aufwand zu hoch, gesetzliche Einschränkungen) bis hin zu einem exponentiellen Wachstum (Schwungradprinzip) oder der Entstehung einer Superintelligenz, die den Menschen „ablöst“. Ein spannendes, praxisorientiertes und lesenswertes Buch, das aufzeigt, wie wahrscheinlich es ist, dass KI tatsächlich zu unserer Co-Intelligenz wird und den Menschen zum Cyborg macht. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Amerikaner in neuen Technologien immer vor allem das Positive sehen, während wir Deutschen uns gerade um Datenschutz und Datensicherheit sorgen.
Meinung aus der Buchhandlung
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Die Menschheit steht am Beginn einer neuen, fundamental anderen technischen Epoche. Einer Zeit, in der sie Gefahr läuft sich überflüssig zu machen und das Denken größtenteils auszulagern. Oder in welcher sie die neuen Möglichkeiten nutzt, ein einfacheres Leben für alle ermöglicht und somit eine bessere Welt erschafft, in welcher Egalität und Chancengleichheit herrschen. Egal welchen Weg sie geht, „Künstliche Intelligenzen“ haben unseren Alltag jetzt schon radikal verändert. So fundamental, wie wir es seit der Empfindung von Dampfmaschine und Internet nicht mehr erlebt haben. Doch was KI wirklich kann, wie wir sie in unseren Alltag integrieren können und ob sie Potenzial hat als »Co-Intelligenz« Teil unseres Lebens zu werden, das beschreibt Ethan Mollick in seinem lesenswerten gleichnamigen Buch. Nach einem historischen Überblick über die Entwicklung von KI und den kometenhaften Aufstieg von Large Language Models (LLM) oder Text-to-Image-Bots in den letzten Jahren, gelangt Mollick zum wohl wichtigsten Aspekt des Buches: der verständlichen Erklärung, was „Künstliche Intelligenzen“ eigentlich sind, woraus ihre Arbeits- und Funktionsweise besteht. Er liefert dabei zahlreiche praxisorientierte Beispiele aus dem täglichen Leben, aus wissenschaftlichen Studien und Experimenten mit seinen Studierenden. Mollick scheut sich dabei auch nicht negative Risiken der KI-Nutzung anzusprechen, wie beispielsweise dem Fantasieren von Ereignissen, potenziellen Arbeitsplatzverlusten oder unerwarteten Entscheidungen und Resultate. Jedoch überwiegen für ihn die Vorteile in der alltäglichen Nutzung von KI. »Co-Intelligenz« ist eine erkenntnisreiche, unaufgeregte und sachliche Abhandlung über „Künstliche Intelligenzen“. Ein kluges Buch was den Lesenden Angst vor der Bedeutung von KI nimmt - und doch einen bitteren Beigeschmack hat. Denn eins ist klar: die Welt, wie wir sie kannten, hat mit dem Siegeszug von ChatGPT und Co. ein radikal anderes Gesicht bekommen. Und die unglaublich rasanten Entwicklungssprünge der letzten Jahren zeigen, dass wir noch nicht einmal ansatzweise erkennen können, in welche Richtung sich „Künstliche Intelligenzen“ bewegen werden: sind sie der Menschheit eine Hilfe oder werden sie diese verdrängen.
Eine lesbare, wenig technische und wichtige Einordnung der Technologie künstliche Intelligenz für unsere Welt. Wie verändert die KI unsere Welt und wie können und sollten wir damit umgehen?
Klare Leseempfehlung!
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