Fernab der Heimat Soldatenschicksale Kriegsgefangenschaft und Tod in der Fremde
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- Hardcover
- Taschenbuch ausgewählt
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Sprache:Deutsch
35,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.06.2025
Verlag
TreditionSeitenzahl
488
Maße (L/B/H)
21/14,8/3,4 cm
Gewicht
702 g
Auflage
11. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-384-60614-3
Gegenstand der Dokumentation ist die im Jahr 1940 in Kirchweyhe bei Bremen abgehaltene Trauerfeier für vier "feindgefallene" englische Soldaten der Royal Air Force, die mit militärischen Ehren durchgeführt wurde. Darüber hinaus wird die Beteiligung der Kirche an dieser zu der Zeit ungewöhnlichen Prozedur beleuchtet. Die schweren Verwundungen von Generalfeldmarschall Rommel und meinem Vater während der „Operation Overlord“ in der Normandie 1944 am gleichen Tag, am gleichen Ort sowie der spätere Aufenthalt im selben Lazarett sind dokumentiert. Die Umstände des Todes von Rommel nach seiner Genesung werden mit Berichten durch zivile und militärische Beteiligte dargestellt. Ergänzend dazu erfolgt eine Untersuchung der Biografien der zwölf Piloten der alliierten Luftwaffe, die behaupten, Rommel aus dem Gefecht genommen zu haben. Eine weitgehend in Deutschland unbekannte Geschichte sind die sogenannten "Fememorde", bei denen deutsche Soldaten in POW-Camps auf dem amerikanischen Kontinent Kameraden getötet haben. Auf dem Military Prison Cemetry der "United States Disciplinary Barracks" in Fort Leavenworth sind 14 verurteilte, durch den Strang hingerichtete und dort beigesetzte deutsche Soldaten bestattet. Ihre Lebensläufe und die Begründungen für ihre Taten sind dokumentiert. Die sogenannten "Feme-Morde" fungierten als Katalysator für die Einrichtung des „Home Study Departments“, in dem deutsche Gefangene ausgewählte Fächer an amerikanischen Universitäten studieren und die "Final Examination" ablegen konnten. Die vorliegende Untersuchung widmet sich den Lebensläufen von zwölf Studierenden und Lehrenden der POW-Universitäten und beleuchtet die Entwicklungen ehemaliger Soldaten, die im nationalsozialistischen Regime sozialisiert wurden, sowie die Auswirkungen auf den Aufbau der neuen Bundesrepublik Deutschland. Die folgende Abhandlung befasst sich unter anderem mit der außergewöhnlichen Geschichte von Georg Gärtner, der unter dem Namen Dennis Whiles bekannt ist. Er war Angehöriger des Deutschen Afrikakorps und lebte 40 Jahre lang unerkannt als "Prisoner of War" in Amerika, um nicht in seine russisch besetzte Heimat zurückgeschickt zu werden.
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