"Das Schicksal von ganz Tannwind steht und fällt mit unserem Bündnis." Die Welt Tannwind steht vor der Vernichtung. Verborgen hinter einer gewaltigen Nebelwand lauern die Anhänger eines finsteren Gottes und überziehen mit Hilfe von grausamen Eisenprinzen und finsterer Magie die Welt mit Krieg, während die Herrschenden von Tannwind nur durch einen äußerst brüchigen Frieden verbunden sind. Doch der Krieger Juven, die Kundschafterin Zylaine, die Feuermagierin Asche und der Barde Nasjan stellen sich der drohenden Finsternis mit Mut, Herz, Magie und Witz entgegen. Wird es den mutigen Helden gelingen, Tannwind zu beschützen?
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Fantasy-Leserin
5/5
11.04.2026
eBook (ePUB)
Streitbare Götter
Ob Soldat, Kleriker oder Magier: In Legenden von Tannwind: Sternenschwert ist niemand sicher. Nicht einmal die Welt selbst, denn die durchlebt dank einem Haufen streitbarer Götter manch urplötzlichen Umbau. Das gibt dem klassichen High Fantasyroman ein paar schöne Twists und schickt die Lesenden zusammen mit den Protagonisten auf immer neue Entdeckungsreisen. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf die Fortsetzung macht.
_cozy_bookplace_(Instagram), Jana v.
aus Ratingen
5/5
27.03.2026
eBook (ePUB)
Wunderschönes Worldbuilding
Der High-Fantasy-Roman „Legenden von Tannwind – Sternenschwert" von Thorben Galinski war voller Abenteuer und Tiefe, die zwischen den Zeilen steckte.
Es geht um den Krieger Juven, den Barden Nasjan, die Feuermagierin Asche und die Nebelläuferin Zylaine. Sie müssen Tannwind und die göttliche Tanne verteidigen, die in Gefahr schwebt, und versuchen, den bösen Gott Sundufir aufzuhalten.
Ich fand es so gelungen, dass der Autor reale Themen wie Menschenrechte und Umweltschutz in eine High-Fantasy-Geschichte eingewoben hat. Besonders beim „Fest des Lebens" wurde so schön beschrieben, wie wir alle ein Teil der Natur sind. Zwischendurch gab es auch philosophische Gedanken und eine Prise Romantik.
Besonders schön fand ich die kreativen Namen der Figuren und das beeindruckende Worldbuilding. Ich hatte die verschiedenen Orte von Tannwind und die schönen Landschaften direkt vor Augen und habe so gerne mit den Figuren Tannwind verteidigt. Es gab viele Kampfszenen, aber sie haben gut zur Geschichte gepasst. Und Juven hat auch ein ganz besonderes Schwert, welches er Gunumyr nennt. Wollt ihr herausfinden, was es damit auf sich hat?
Außerdem wird Juven von Asuras, einem sprechenden Raben, begleitet, der nur in Reimen redet. Er war eindeutig mein Favorit der Story.
Auch die Straßenweisen, die durch das Land ziehen und Wissen sammeln, fand ich wunderschön. Da wäre ich auch gerne ein Teil der Gruppe gewesen.
Es gab einen Plottwist, den ich nicht habe kommen sehen, und die Geschichte ist durchweg spannend und zeigt, wie wichtig es ist, im Einklang mit der Natur zu leben.
Ich empfehle das Buch allen, die alte Legenden, Mittelalter-Settings, Abenteuer durch die Natur und ein gut durchdachtes Worldbuilding lieben.
Lieblingszitate
"Wenn man beide Arten, wie Menschen sich behandeln können, gesehen hat, dann steht man irgendwann vor dieser Kluft. So viel Schönes und Gutes in der Welt auf der einen Seite und gleichzeitig so viel Schlechtes und Schreckliches auf der anderen. Und man erkennt, dass nichts, was man weiß, kann oder tut, diese beiden Seiten je vereinen wird."
"(...)Ich rede von jenen, die das, was sie haben, mit anderen teilen, obwohl sie so für sich selbst weniger haben. Ich rede von Eltern, die ihr Kind mit Geschichten und Küssen zu Bett bringen, obwohl sie selbst todmüde sind und sich nach Ruhe sehnen. Das alles sind die Taten, die unsere Welt jeden Tag zu einer machen, in der es sich zu leben und zu lieben lohnt (...)."
"Der Frühling ist die Zeit des Erwachens, von neuem Leben, neuer Liebe - und neuer Legenden."
"Die Natur ist sehr viel freigiebiger und uneigennütziger, als wir Menschen es sind. Der Baum würde nicht sagen, dass er sich geopfert hat. Er würde sagen, er hat dich mit seinem Leben beschenkt."
"Die meisten würden sagen: Du hast dein Herz verloren. Du hast gesagt: verschenkt. Das finde ich viel schöner. "
"Korazýmar, nicht nur ein Wort, sondern eine ganze Philosophie, die besagte, dass das Herz eine Spiegelscherbe ist, welche die eigene Persönlichkeit zeigt, das Gute und das Schlechte. Und eine Spiegelscherbe, die das eigene Herz auf eine Art vervollständigt und ergänzt, die man alleine nie erreichen könnte, ist ein passender Mensch, um das Leben zu teilen."
"Wasser ist die Quelle des Lebens. Möge dieses Wasser die Kraft der Sonne einfangen, denn ohne sie würde nichts wachsen und gedeihen."
"Wir alle sind Teil der Natur und die Natur ist ein Teil von uns. Wir leben in Symbiose. Wir nehmen nur, was wir brauchen und geben zurück, was wir können. Wir bringen Opfer und wir danken jedem Opfer, das für uns gebracht wird. Respektiert und liebt die Natur so, wie ihr euch selbst liebt und respektiert. Denn das Leben, das wir so lieben, ist die Natur in ihrer reinsten und schönsten Form. Seid erfüllt von Liebe, seid erfüllt von Respekt und seid gesegnet mit einem Leben im Einklang mit der Natur. "
(Das Fest des Lebens)
_einbandfrei_
aus Hamm
5/5
03.03.2026
Buch (Taschenbuch)
High Fantasy vom Feinsten
Schon beim Lesen des Klappentextes hatte ich dieses Kribbeln. Dieses leise „Oh ja, das wird groß“ ⚔️️ Eine Welt am Rand des Krieges. Ein finsterer Gott, der alles überschattet. Machtkämpfe, die über das Schicksal von Tannwind entscheiden. Und genau diese Wucht spürt man von der ersten Seite an.
Der Einstieg war für mich trotzdem kein sanftes Ankommen. Es war eher, als würde man in eine tobende Welt hineingestoßen werden So viele Namen, Orte, Zusammenhänge. Aber genau das hat es auch so intensiv gemacht. Diese Welt ist nicht leicht. Sie ist rau, politisch aufgeladen und voller verborgener Kräfte. Und genauso fühlt sie sich auch an.
Und dann kam dieser Moment
Ab der Mitte hat es mich komplett erwischt. Plötzlich ergaben die vielen Fäden ein Bild. Die Bedrohung war nicht mehr abstrakt, sie war greifbar. Spürbar. Ich habe mitgefiebert, mitgelitten, gehofft, gezweifelt ✨ Manche Szenen haben sich regelrecht eingebrannt.
Was mich besonders berührt hat, waren die Figuren. So unterschiedlich, so verletzlich, so stark zugleich In einer Geschichte, in der Götter und gewaltige Mächte über allem stehen, sind es gerade diese menschlichen Momente, die mich tief getroffen haben. Zweifel. Mut. Zusammenhalt. Dieses gemeinsame Aufstehen gegen die Dunkelheit.
Das Worldbuilding hat mir stellenweise echte Gänsehaut beschert Die Landschaften sind bildgewaltig, die Kreaturen faszinierend und manchmal unheimlich. Ich hatte Szenen vor Augen, als würde ich selbst dort stehen. Man spürt in jeder Zeile die Fantasie und das Herzblut.
Und die Götter ⚡ Diese mythologische Tiefe. Dieses Gefühl von etwas Größerem, das über allem schwebt. Es geht nicht nur um Kämpfe. Es geht um Glauben, Macht und Schicksal. Um das Gleichgewicht einer ganzen Welt.
Der Schreibstil trägt das alles ruhig und klar
Tannenwind war für mich kein leichtes Lesen. Es war ein intensives Erleben. Eine Geschichte, die mich gefordert hat, aber genau dadurch umso stärker wirkte
Und als ich das Buch geschlossen habe, war da nicht einfach nur „fertig“.
Da war dieses Nachhallen.
Dieses Gefühl, eine Welt betreten zu haben, die größer ist als man selbst.
Und genau das bleibt.
Bewertung
5/5
30.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Für alle LARP-/Mittelalterfans ein Tipp!
Legenden von Tannwind trumpft zweimal auf: Die Welt, die uns schon vor dem eigentlichen Roman in Form einer sehr ansprechend gestalteten Karte empfängt, ist inspiriert von LARP und Mittelalterfantasy und überzeugt mit Vielschichtigkeit - Hier geht es nicht darum, bloß einen Schauplatz zu liefern. Hier hat sich der Autor umfassend Gedanken gemacht und einen eigenen, schnörkellosen, aber nicht minder liebevoll ausgestalteten Rahmen geschaffen. Der zweite Punkt sind die Charaktere, die ab Seite 1 strahlen und überzeugen: Sie treiben die Geschichte an, besitzen Tiefgang und Potential für die Lesenden. Sie sind weder blass noch langwellig, nicht nur Statisten für die Hauptfiguren, sondern ausgewogen und zudem noch zahlreich. Legenden von Tannwind liest sich gut, aber nicht einfach schnell weg. Ein tolles Buch, für alle die sich ein wenig in einer Fantasy-Welt verlieren wollen, aber bei all der Kreativität ein wenig Erdung schätzen - mir hat’s gut gefallen! Ich freue mich auf die Fortsetzungen
Bewertung
5/5
10.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Buch voller Emotionen!
Legenden von Tannwind - Sternenschwert ist ein unglaublich gelungener erster Band.
Das Buch beinhaltet eine wunderbare Story, unterschiedliche und tiefgründige Charaktere sowie einen super tollen Weltenbau.
Die Welt wird auf der Karte im Inneren des Buches noch einmal verdeutlicht und auch das Glossar am Ende hilft dabei, den Überblick über die Charaktere und Orte nicht zu verlieren.
Was mir besonders gefallen hat ist, dass man als Leser nicht sofort in die Fantasy Welt voller Magie geworfen wird, sondern miterlebt, wie sie sich entwickelt und verändert, was mir persönlich so noch nicht untergekommen ist.
Die Charaktere haben allesamt kreative und ausgefallene Namen und jeder eine herausstechende Persönlichkeit.
Meine Favoriten sind definitiv der Barde Nasjan und der reimende Rabe Asuras. Beide haben den ein oder anderen flotten Spruch auf den Lippen und sorgen für die Priese Humor. Vor allem Nasjan kann man trotz seiner Eigenarten irgendwann einfach nur in sein Herz schließen.
Die Liebe kommt in dem Buch ebenfalls nicht zu kurz, wobei sie zwar eine präsente aber nicht zu dominante Rolle spielt und sich in einigen Teilen auch eher langsam entwickelt.
Thorben Galinski schafft es, dass man als Leser innerhalb eines Kapitels sämtliche möglichen Emotionen durchlebt - von Freude über Unglaube zu Betroffenheit oder Trauer. Ab und an musste ich das Buch kurz senken, um zu verarbeiten, was da eigentlich gerade passiert war - oder ich wollte es gegen die Wand werfen.
Es war rund um ein tolles Leseerlebnis und ich bin sehr gespannt, was die nächsten Bände bringen werden.
Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der High Fantasy mit viel Action und einer Priese Romantik mag!
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