Produktbild: Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104
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Susanne Abel

1. Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104

Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104 Der hochemotionale neue Roman von Susanne Abel – Autorin des Nr. 1-Bestsellers »Stay away from Gretchen«

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1402

Gesprochen von

Vera Teltz

Spieldauer

15 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844943757

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

1402

Gesprochen von

Vera Teltz

Spieldauer

15 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844943757

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  • leseliebe2025

    5/5

    03.06.2026

    Hörbuch-Download

    Erschreckend Grausam

    Das Hörbuch ist professionell produziert. Die Sprecherin passt perfekt, um diese Geschichte zu lesen. Eine Geschichte, die alles andere als leichte Kost ist. Es beginnt Anfang der 2000er. In diesem Zeitstrang geht es um Emily, Jana, Sabine, Margret und Hardy. 4 Generationen einer Familie, die die Folgen der Geschehnisse kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, auch in 4. Generation noch spürt. Wir werfen immer wieder Blicke in die Vergangenheit von Margret und Hardy. Eine harte Vergangenheit, geprägt von Misshandlungen, körperlich und seelisch, welche nie aufgearbeitet wurden. Schon ab der ersten Hörminute hat mir eines gefehlt: Liebe. Auch wenn Margret und Hardy alles im Rahmen ihrer Möglichkeiten getan haben, ihrer Urenkelin Emily eine gute Kindheit zu ermöglichen, fehlt einfach die Liebe. Nach und nach erfährt man, warum es so sein könnte, trotzdem tut mir die komplette Familie leid, auch wenn man zum Ende hin etwas mehr Liebe spüren kann. Dass sie keine Liebe erfahren haben und sie vielleicht genau deshalb nicht gut weitergeben können und sich das von Generation zu Generation weiterzieht. Traumata gehen nicht weg, wenn man sie ignoriert. Es ist grausam, was den Kindern in der damaligen Zeit angetan wurde, ich finde es wichtig, diese Geschichten weiter zu erzählen, auch wenn sie weh tun. Die Triggerwarnung zu Beginn des Buches finde ich absolut berechtigt, denn auch wenn man keine Traumata hat, sind einige Textpassagen wirklich schwer zu ertragen. Mein Fazit: ein wirklich gutes Buch, gut erzählt und wieder einmal grandios recherchiert und hervorragend vorgelesen von Vera Teltz.

  • lese_freiheit

    5/5

    23.04.2026

    Hörbuch-Download

    Kindheitstraumata, die Generationen später noch spürbar sind

    1947: Ein kleiner Junge landet nach Ende des zweiten Weltkriegsauf einem Kindertransport und wird schließlich in einem katholischen Kinderheim untergebracht. Für ihn und die anderen Kinder entpuppt sich dieser Ort zu einer Hölle auf Erden, denn die Nonnen in dem Heim führen ein grausames Regiment. Harte körperliche Arbeit, Misshandlungen und Erniedrigungen gehören zur Tagesordnung. Da er nicht spricht und sehr unbeholfen wirkt, wird er direkt als dumm und schwachsinnig abgestempelt und bekommt als Rufnamen die Nr. 104 verpasst. Hier lernt er auch Margret kennen, die auch noch Jahrzehnte später, für ihn die Führung übernehmen wird. Denn selbst als Erwachsener kann Hardy in den entscheidenden Momenten seine lähmende Sprachlosigkeit nicht überwinden, obwohl seine geliebte Enkelin nun kurz davor steht, in einem Kinderheim zu landen. Die Entwicklungen in der Gegenwart lösen bereits ein Beklemmungsgefühl aus und bekommen nochmal durch die Ereignisse von damals, die in einzelnen Rückblenden erzählt werden, eine ganz besondere Dynamik. Es kaum auszuhalten, was in dieser Geschichte passiert und man kann sehr gut nachempfinden, wie tief sich diese traumatischen Erlebnisse in der Psyche der Figuren eingebrannt haben. Obwohl die Geschichte fiktiv ist, steht sie stellvertretend für zahlreiche Berichte von Betroffenen, die diese Gräultaten tatsächlich am eigenen Leib erlebt haben. Als ich mit dem Buch begonnen habe, war ich darauf gefasst, dass es kein leichter Stoff wird. Doch keinesfalls hätte ich mir ausmalen können, welche bewegenden Themen die Autorin hier unterbringt. Jedes für sich wiegt schwer und bleibt lange im Gedächtnis. Diese Romanerzählung ist schonungslos und bedarf definitiv eine große Packung Taschentücher, aber es lohnt sich so sehr, diese Geschichte zu hören! Ganz große Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    14.04.2026

    Hörbuch-Download

    Beschützen

    Der Roman "Du musst meine Hand fester halten,  Nr. 104" von Susanne Abel ist als Hörbuch im Hörbuch Hamburg Verlag erschienen. Der Roman wird gelesen von Vera Teltz. Print und E-Book sind im dtv Verlag erschienen. Margret ist eine Kriegswaise und Hardy verlor seine Angehörigen auf der Flucht. Die beiden kennen sich seit ihrer Zeit im Kinderheim und bleiben auch danach zeitlebens zusammen. Margret und Hardy gelingt es nach außen ein normales Leben zu führen, aber die Dämonen der Vergangenheit holen sie immer wieder ein und beeinflussen auch die nachfolgenden Generationen. Die Geschichte von Margret und Hardy steht stellvertretend für alle Kinder, denen so viel Leid und Demütigungen in den kirchlichen und staatlichen Einrichtungen angetan wurde. Die Autorin Susanne Abel hat einen Roman geschrieben, der sehr intensiv ist und teilweise unter die Haut geht. Vera Teltz liest den Roman mit sehr viel Intensität. Sie schafft es aber auch in den leichten Momenten einen lockeren Ton anzuschlagen.

  • Pagewhispers

    aus Recklinghausen

    5/5

    16.02.2026

    Hörbuch-Download

    „Du musst meine Hand festhalten“ – Susanne Abel

    Ein Buch, das mich gleichzeitig fasziniert und erschüttert hat. Die Geschichte zieht einen sofort hinein, und man möchte einfach immer weiter wissen, wie es sich entwickelt. So feinfühlig erzählt, so emotional dicht, so packend. Ganz klare Leseempfehlung.

  • friederickes Bücherblog

    aus Berlin

    5/5

    23.01.2026

    Hörbuch-Download

    Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt

    Die Geschichte: Ein kleiner Junge wird am Ende des Kriegs gefunden. Niemand kennt ihn und seine Herkunft. Sein Alter wird geschätzt. Man nennt ihn Hartmut und bringt ihn in ein katholisches Kinderheim. Dort herrscht Zucht und Ordnung. Die Härte macht es dem kleinen Hartmut schwer. Eines Tages lernt er die etwas ältere Kriegswaise Margret kennen, die ihn versucht zu beschützen. Beide stützen einander und wollen sich nie wieder loslassen. Doch dann … Das Cover: Das Cover zeigt einen kleinen Jungen, dessen Anblick mir bei genauerer Betrachtung die Augen feucht werden ließ. Eine Buchpräsentation, die ich sehr loben möchte. Die Sprecherin: Ich hatte mich für das Hörbuch entschieden, und Vera Teltz, die es eingesprochen hat, hat mich tief beeindruckt. Mit ihrer einfühlsamen Sprachmelodie bringt sie selbst schwere, bewegende Szenen zum Leben, sodass man die Emotionen der Figuren fast körperlich spürt. Gleichzeitig gelingt es ihr, den gelegentlich aufblitzenden rheinischen Humor locker und charmant einzuflechten, sodass man zwischendurch sogar lachen kann. Die Wechsel zwischen den Protagonisten und ihren inneren Welten meistert sie mühelos – jeder Charakter bekommt eine eigene Stimme, eine eigene Seele. Meiner Meinung nach hat Vera Teltz das Buch nicht nur gelesen, sondern regelrecht inszeniert – man fühlt sich ihr beim Zuhören ganz nah. Meine Meinung: Es war mir einiges von dem bekannt, was damals in den Heimen geschah. Aber es in einem Zeitungsbericht zu lesen, ist etwas anderes, als in kleine Seelen hineinzuschauen – so wie bei Margret und Hardy. Es war wirklich hart, den Kindern auf ihrem leidvollen Weg zuzusehen. Doch auch alle anderen Protagonisten zeigen, jeder an seinem Platz, eindrücklich, was die Umstände den Menschen angetan hatten. Susanne Abel schreibt in einer vielseitigen und tief berührenden Sprache, die es ermöglicht, mit den Figuren zu weinen und manchmal sogar zu lachen. Die Schauplätze sind bildhaft und eindringlich beschrieben. Die Einbettung der Zeitgeschichte und der Geschichte der Heimkinder erforderte akribische Recherche – und diese wurde perfekt in die Erzählung eingearbeitet. Mein Fazit: Das Buch erzählt über mehrere Generationen hinweg von den Auswirkungen dessen, was damals angerichtet wurde – und dennoch auch von Liebe, Zusammenhalt und lebenslanger Treue. Ich würde mir wünschen, dass dieses Buch zahlreich gelesen oder gehört wird. Ein Werk, das ich ausdrücklich empfehlen möchte. Heidelinde von Friederickes Bücherblog

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Bewertungen (162)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marcus Wejda

    Marcus Wejda

    Thalia Ahaus

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Bewegend und absolut lesenswert!!!

    Susanne Abel hat mich nach ihrer „Gretchen“-Reihe auch mit diesem Buch tief im Herzen berührt. „Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104“ ist ein unglaublich intensiver, hervorragend recherchierter Roman über das dunkle Kapitel der deutschen Nachkriegs-Heimkinder. Die Geschichte um Hardy (Nr. 104) und Margret, die in einem katholischen Heim emotionale Kälte und Gewalt erleben, geht unter die Haut. Abel verzichtet auf billigen Kitsch und schreibt stattdessen mit einer ehrlichen, fesselnden Wucht. Besonders spannend ist der Bogen in die Gegenwart zur Urenkelin Emily, die das generationenübergreifende Schweigen der Familie bricht. Das Buch ist keine leichte Kost, aber ein ungemein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung unserer Geschichte. Ein echtes Jahreshighlight, das noch lange nachklingt. Große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von T. Weidenberg

    T. Weidenberg

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Sehr stark!

    Susanne Abel hat mich mit ihrem aktuellsten Roman wieder völlig umgehauen. Ungeschönt, authentisch und schmerzhaft echt zeigt die Geschichte auf, wie Traumata über Generationen hinweg weitergegeben werden. Wohin führt es, dass man über viele Dinge "einfach nicht gesprochen hat"? Und was macht es mit den Folgegenerationen von Heimkindern, die schreckliche Dinge erlebt haben und nie die Chance dazu hatten, das Erlebte zu verarbeiten und zu heilen? Eine große Herzensempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Bluhm

    Daniela Bluhm

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Alte Wunden

    Dieses Buch war bisher mein absolutes Lesehighlight in diesem Jahr! Eine unfassbar gefühvoll erzählte Geschichte von Susanne Abel, die mich schon mit "Stay away from Gretchen" und "Was ich nie gesagt habe" begeistert hat. "Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104" erzählt von nicht aufgearbeiteten Traumata, die durch grauenhafte Erlebnisse in Kinderheimen der Nachkriegszeit und durch Missbrauch entstanden sind. Es erzählt von unfassbarem Leid, das die Protagonisten Hartmut und Margret erlebt haben, und über den stillen Schmerz, den sie durchleben aber mit niemandem teilen. Es erzählt gleichzeitig von ihrer Familie in der Gegenwart und welchen Einfluss erlebte Traumata auf die folgenden Generationen haben können. Taschentücher dürfen beim Lesen nicht fehlen!
  • Zum Bewerterprofil von Leticia Barrios

    Leticia Barrios

    Thalia Weil am Rhein – Dreiländergalerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein Jahreshighlight!

    Eine tiefgehende und emotionale Geschichte. Susanne Abel hat mit diesem Werk etwas wirklich Wunderbares geschaffen. Die Geschichte von Hartmut und Margret zeigt eindrucksvoll, wie prägend die Erlebnisse der Kindheit für das gesamte weitere Leben sein können. Das Buch springt zwischen verschiedenen Zeitebenen und enthüllt nach und nach, warum Hartmut und Margret zu den Menschen geworden sind, die sie heute sind. Obwohl es sich um eine fiktive Erzählung handelt, vermittelt es die brutale Realität der Kriegswaisen in der Nachkriegszeit auf erschütternde Weise. Zudem zeigt Susanne Abel sehr einfühlsam, wie sich diese Traumata über Generationen hinweg fortsetzen. Mich hat die Geschichte tief berührt.
  • Zum Bewerterprofil von Corinne Krüger

    Corinne Krüger

    Thalia Aschersleben

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vererbte Traumata

    Ein unglaublich bewegender Roman über die Nachkriegszeit in Deutschland. Hartmut wächst im Kinderheim auf und erfährt dort Demütigung und Gewalt. Viele Jahre später hadert seine Tochter mit sich und auch seine Enkelin bekommt Probleme. Ein vielschichtiger Roman über vererbte Traumata.

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Bewertungen (62)

  • Produktbild: Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104