Hören-Können vor dem Antworten-Müssen Zur alteritätsethischen Relevanz des Hörens und Gehört-Werdens im Recht
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- Deutsch ausgewählt
49,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.10.2025
Verlag
VelbrückSeitenzahl
330
Maße (L/B/H)
22,2/14/2,2 cm
Gewicht
444 g
Auflage
1. Auflage 2025
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95832-417-6
Damit bietet die vorliegende Arbeit einen grundlegenden, im Spannungsverhältnis der Sphären von Recht und Politik verorteten Erklärungsansatz dafür, warum Recht in alteritätsethischer Verantwortung steht. Die alteritätsethische Relevanz des Hörens und Gehört-Werdens wird in dieser Untersuchung mit Blick auf geltendes und kommendes Recht kritisch überprüft. Im geltenden Recht wird Hören sowohl praktisch als auch narrativ zur Recht-Fertigung bemüht, wie etwa der rhetorische Einsatz des rechtlichen Gehörs zeigt, dem ein gerechtigkeitsstiftender Effekt zugesprochen wird. Tatsächlich liegt in einer feineren Stimmung des Hörens transformatives und womöglich auch emanzipatives Potenzial für das Recht. Zum einen, weil sich im bewussten Hören auf den rechtlichen Geltungsanspruch ein alteritätssensibler Zwischenraum öffnet, in dem zwischen Gehorsam und Ungehorsam vermittelt werden kann. Zum anderen, weil die Schwerpunktsetzung auf das Hören-Können im Angesicht begrenzter Aufmerksamkeit neue Antworten auf die Frage nach dem Sinn von Recht bereithält. Denn Recht kann zwar als An- Ordnung der Stellvertretung nicht selbst Hören, wohl aber Sorge für gerechte Rahmenbedingungen zum Hören und Gehört-Werden tragen.
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