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Eine Hymne an das Leben Die Scham muss die Seite wechseln | Die offizielle Autobiografie der Frau, die das Schweigen brach

26

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1617

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

256

Maße (B/H)

13,8/22 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Grau / Cool Grey

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Et la joie de vivre

Übersetzt von

Patricia Klobusiczky

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07435-3

Beschreibung

Rezension

»Ihr Buch ist keine Abrechnung und auch keine Heldinnengeschichte. Es ist die berührende Bilanz einer Frau, die in sich die Kraft gefunden hat, die Scham zu überwinden, Gerechtigkeit einzufordern und sich aus den Ruinen ihres Lebens neu zu erfinden.« ("tagesschau")
»In diesem Text steckt eine so immense Stille und auch sehr widerständige Kraft, die auch im Ton durchscheint.« ("rbb radio3")
»Kämpferisch und lebensbejahend bleibt Gisèle Pelicot (…) Eine Frau, die sich nicht auf die Opferrolle reduzieren lässt.« ("(A) ORF - ZIB 2")
»Sie bleibt versöhnlich im Ton, kompromisslos in der Analyse; kontrolliert in der Haltung, verletzlich in den Details« ("(CH) Neue Zürcher Zeitung")
»›Eine Hymne an das Leben‹ – was für ein Titel. Giséle Pelicots Hymne ist nicht triumphal, sondern reflektierend und beharrlich.« ("Deutschlandfunk Kultur - Studio 9")
»Ihr Buch liest sich wie die Geschichte einer Emanzipation« ("Der Spiegel")

Produktdetails

Verkaufsrang

1617

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

256

Maße (B/H)

13,8/22 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Grau / Cool Grey

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Et la joie de vivre

Übersetzt von

Patricia Klobusiczky

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07435-3

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Bewertung

    aus Passau

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend, mutig, erschreckend, total lesenswert und sehr beeindruckend

    Sehr geehrte Damen und Herren, dieses Buch las ich relativ rasch. Es hat mich total beeindruckt. Es ist spannend wie ein Roman. Man taucht in diese Biografie ein, wie in einen dunklen, tiefgründigen See. Aber man kann diese Story nicht vergessen. Sie animiert zum Nachdenken und Analysieren. Frau Pelicot ist eine bewundernswerte, mutige Frau, die sich nicht unterkriegen läßt. Sie war mit ihrem Mann 50 Jahre verheiratet. Als er 3 Frauen im Supermarkt unter den Rock filmte, wurde er zum Glück erwischt. Erst dadurch kam man darauf, seinen PC zu beschlagnahmen. Und erst dadurch kamen die Vergewaltigungen seiner Frau Gisèle ans Licht. Und die durch von ihrem Mann bestellten Vergewaltiger. Die sie betäubt - ohne ihr Wissen - vergewaltigt haben. Frau Pelicot ließ sich scheiden und scheute sich nicht, den Prozess öffentlich führen zu lassen. Dabei wurden auch Vergewaltigungsvideos vorgeführt. Aber nicht alle. Ihr lieben Frauen, laßt euch nicht unterkriegen, wehrt euch, wenn es nötig ist. Denkt an Madame Pelicot, ihren Mut und ihren Gerechtigkeitssinn. Ihren Kampfgeist und ihre Lebensfreude - trotz allem. Sie verlor ihre Mama mit 9 Jahren an Krebs, ihr Papa wurde früh sehr krank. Sie hatte nach dem Tod der Mutter eine lieblose Stiefmutter. 3 Kinder hat Frau Pelicot ihr Ehemann gemacht und 10 Jahre lang hat er sie heimlich gefilmt, geknipst, vergewaltigt und vergewaltigen lassen. Alles narkotisiert. Sogar 2 Schwiegertöchter und ihre Tochter hat Dominique für seine perversen Spielchen mit genutzt. Aufgrund von abscheulichen perversen Fotomontagen. 20 Jahre Haft bekam ihr Ehemann - man kann sagen nur. Denn was er Gisèle angetan hat, ist nicht wieder gut zu machen. Obwohl er gewissermaßen geisteskrank ist. Das Buch ist 2026 ein Highlight für mich - trotz der Tragik. Viele Grüße und viel Spaß bei diesem absolut lesenswerten, interessanten Buch Thaliakundin Linda aus Passau (ledig, Angestellte)

  • Dorothea

    aus Berlin

    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unglaubliche Geschichte

    Eine unglaubliche Geschichte. Gisèle Pelicot erzählt ganz pur ihre Lebensgeschichte, angefangen in der Kindheit und dem Kennenlernen bis hin zum aufdecken der Taten, ohne reißerisch wie die Medien zu sein und ohne Anklagen. Sie schafft es, dass die Leserin* sich in der französischen Kleinstadt-Idylle wohl fühlt und somit genauso fassungslos ist wie sie selbst! Sie möchte nur, dass ihr die schönen Erinnerungen erhalten bleiben, und das ist fast das Schlimmste daran, dass ihr ganzes Leben, ihre Idylle in Frage gestellt und vernichtet werden!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos ehrlich und tief erschütternd

    Ich weiß noch, wie schockiert ich nach der ersten Berichterstattung von diesem grauenhaften Fall war. Immer mehr kam ans Tageslicht und der Wahnsinn nahm einfach kein Ende. Ich dachte also, dass mich das alles auf das Buch vorbereitet hat. Aber das hat es nicht. Das Buch ist äußerst ehrlich geschrieben. Man erfährt viel über die Kindheit von Frau Pelicot und ihrem entsetzlichen Ex-Mann, ihre Jugend, ihr Kennenlernen und das weitere gemeinsame Leben inklusive der Geburt ihrer Kinder. Alles wird sehr detailliert geschildert. Es werden gute und schlechte Charaktereigenschaften beider hervorgehoben. Das Leben verläuft wie bei anderen Paaren bis die grausame Wahrheit ans Licht kommt. Es hat schon Vorzeichen gegeben. Diese wurden natürlich mit dem Wissen von damals bewertet. Als sie bei der Polizeistation nach und nach erfahren hat, weshalb ihr Mann wirklich herkommen musste, konnte Frau Pelicot diese Wahrheit und das Ausmaß dieser Verbrechen gar nicht begreifen. Eindringlich wird beschrieben, was das im weiteren Verlauf mit ihr, aber auch mit ihren Kindern, insbesondere ihrer Tochter, gemacht hat. Nichts wird beschönigt. Es kommen Details ans Licht, die ich nicht kannte und die einfach nur erschreckend waren. Ich finde, dass Frau Pelicot ganz bemerkenswert mit diesen an ihr verübten Verbrechen umgegangen ist. Im Buch ist aber auch der Verlauf gut beschrieben, denn auch sie hat eine Entwicklung durchgemacht und es war nicht von Anfang an ihr Wunsch diesen Prozess öffentlich zu führen. Als ebenfalls Überlebende sexualisierter Gewalt habe ich meine allergrößte Hochachtung, denn ich weiß, dass gerade dieses Thema oft sehr mit Täter-Opfer-Umkehr und Victim-Blaiming einhergeht und dass man mit unglaublichen Verleumdungen und Anschuldigungen konfrontiert wird. Zur Anzeige gehört enormer Mut. Doch ebenso viel Stärke braucht es, die Vernehmungen, das Verfahren und all die öffentlichen Reaktionen auszuhalten. Gerade bei einer medialen Größenordnung wie bei ihr ist man zusätzlich den Meinungen, Anfeindungen, Verleumdungen und der Täter-Opfer-Umkehr durch Medien und Öffentlichkeit ausgesetzt. Sie hat diesen Kampf nicht nur für sich selbst geführt, sondern stellvertretend für viele Opfer. „Die Scham muss die Seite wechseln“ wurde durch sie wieder zum Leben erweckt. Für mich ist dieses Buch eine sehr erschreckende, aber umso wichtigere Lektüre. Von mir gibt es eine absolute Lesempfehlung, sofern man die Triggerwarnung beachtet und ehrliche 5 Sterne

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    11.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein absolut empfehlenswertes Buch

    Ein Buch, das unter die Haut geht. Ich habe es gekauft, als es als baldige Neuerscheinung angekündigt wurde. Ein kurzer Videoausschnitt aus einem Interview mit Frau Gisèle Pelicot im Internet hat mich neugierig auf diese spannende Frau gemacht. Ich wollte darum mehr über sie erfahren. Gelesen habe ich das Buch jedoch erst kürzlich. Der Schreibstil ist besonders authentisch, der Textfluss sehr angenehm und die Erklärungen sind ausführlich. Ich fand das Buch spannend und empfehle es weiter. Natürlich macht der Inhalt der Geschichte sehr nachdenklich. Man fragt sich, wie man einen Menschen, der einem nah ist, derart falsch einschätzen kann.

  • Bewertung

    5/5

    30.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leseempfehlung

    Das Buch hat mich emotional mitgenommen. Es hat mich traurig gemacht und mich doch mit dem Gefühl zurückgelassen, dass man mehr schaffen kann als man denkt. Während des Lesens wurde mir erst richtig bewusst, was hinter einem Gerichtsprozess steht und warum es vielen schwer fällt diesen Schritt zu gehen. Eine Leseempfehlung!

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Bewertungen (26)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Chayen Ingwersen

    Chayen Ingwersen

    Thalia Bayreuth

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch tut weh und genau deshalb sollte man es lesen

    Ein schmerzhaftes, bewegendes und wichtiges Buch, das noch lange nachhallt. Ich wusste von Anfang an, dass dieses Buch keine leichte Lektüre werden würde. Trotzdem haben mich besonders die letzten Kapitel tief erschüttert. Mehr als einmal musste ich das Buch zur Seite legen, weil die Wahrheit hinter Gisèle Pelicots Geschichte kaum auszuhalten war. Und doch bin ich dankbar, ihre Geschichte gelesen zu haben. Nicht wegen der Grausamkeit, die sie erleben musste, sondern wegen ihres unglaublichen Mutes. Gisèle Pelicot zeigt, wie viel Kraft darin liegt, die eigene Stimme zu erheben und sich nicht zum Schweigen bringen zu lassen.
  • Zum Bewerterprofil von Maren Höll

    Maren Höll

    Thalia Aschaffenburg – City-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwer beeindruckend!

    Gisèle Pelicot hat nicht nur den Satz "Die Scham muss die Seite wechseln" geprägt, int in Ihrer Version der Geschehnisse weht dieser Satz auch durch jeden Absatz. Die Alltäglichkeit des Bösen wird greifbar.
  • Zum Bewerterprofil von Sophie

    Sophie

    Thalia Potsdam

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Man muss sich selbst Vertrauen schenken und sich erlauben, glücklich zu sein."

    Mit großer Offenheit berichet Gisele von ihrem Leid, den psychischen Folgen und den Herausforderungen, die ein solcher Missbrauch hinterlässt. Es ist keine leichte Lektüre und enthält viele Momente, die schockieren und betroffen machen. Gleichzeitig regt dieses Buch dazu an, über Themen wie sexualisierte Gewalt, Scham, Machtmissbrauch und Gerechtigkeit nachzudenken. Trotz aller Dunkelheit steht am Ende die außergewöhnliche Stärke einer Frau, die sich geweigert hat zu schweigen. Besonders beeindruckt hat mich, wie Gisele ihren Weg beschreibt, nach den traumatischen Erlebnissen ein neues Bild von sich selbst zu entwickeln, ohne dabei die schönen Erinnerungen ihres Lebens zu verlieren. Mit großer Ehrlichkeit und bemerkenswertem Mut teilt sie ihre Gedanken und Gefühle und gibt uns Lesern die Möglichkeit, ihr wirklich nahezukommen. Die schrecklichen Verbrechen, die ihr wiederfahren sind, werden sachlich und nachvollziehbar geschildert, ohne dabei im Mittelpunkt zu stehen. Vielmehr erzählt das Buch von ihrer außergewöhnlichen Stärke und ihrer Entscheidung, sich ihre Lebensfreude nicht nehmen zu lassen.
  • Zum Bewerterprofil von Romina Kapitulski

    Romina Kapitulski

    Thalia Pirmasens

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine Stimme, die gehört werden muss!

    Dieses Buch ist weit mehr als ein persönlicher Bericht. Es zeigt auf eindringliche Weise die Folgen von Gewalt, den langen und schweren Weg der Aufarbeitung und den Mut, sich nicht von dem erlittenen Unrecht definieren zu lassen. Es ist wirklich beeindruckend, wie Gisèle Pelicot trotz allem ihre Menschlichkeit, ihre Haltung und ihren Glauben an das Leben bewahrt. Die Schilderungen sind teilweise wirklich hart zu lesen und emotional sehr belastend und gerade deshalb sind sie so so wichtig! Das Buch gibt Betroffenen eine Stimme, macht auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam und regt definitiv zum Nachdenken an. - Eine Geschichte von außergewöhnlicher Stärke, die gelesen und gehört werden sollte. Eine wahre Hymne an das Leben!
  • Zum Bewerterprofil von K. Kuhberger

    K. Kuhberger

    Thalia Passau – Stadtgalerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dunkelheit

    Ein erschütterndes Buch über Gewalt, Machtmissbrauch und die dunkelsten Seiten männlicher Grausamkeit. Es zeigt, wie tief Frauenfeindlichkeit und Entmenschlichung verwurzelt sein können und hinterlässt Fassungslosigkeit und Wut. Das Buch macht die Ohnmacht der Opfer so spürbar. Umso bewundernswerter ist der Mut von Gisèle Pelicot, ihre Geschichte öffentlich zu machen und damit vielen Betroffenen eine Stimme zu geben.

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