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Roter Sommer Comisaria Ruiz ermittelt in Madrid. Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2024

Verlag

PenDragon

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,4/13,5/4 cm

Gewicht

401 g

Auflage

1

Originaltitel

El sueño de la razón

Übersetzt von

Brandt Kirsten

Sprache

Deutsch

EAN

2710000811954

Beschreibung

Rezension

»Ein gut geschriebener und interessanter Krimi, in dem die spanische Autorin Kunstgeschichte mit einer spannenden Handlung verbindet. Es gelingt ihr, die Geschichte immer mehr zuzuspitzen und zugleich die Hin- und Hergerissenheit ihrer Hauptfigur in verschiedener Hinsicht vor Augen zu führen.« Heiko Buhr | Lesart im Norden über Goyas Ungeheuer

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2024

Verlag

PenDragon

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,4/13,5/4 cm

Gewicht

401 g

Auflage

1

Originaltitel

El sueño de la razón

Übersetzt von

Brandt Kirsten

Sprache

Deutsch

EAN

2710000811954

Herstelleradresse

Pendragon Verlag
Stapenhorststraße 15
33615 Bielefeld
DE

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  • Bewertung

    5/5

    20.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der Fußballsommer 2010 und ein mit dem Klerus verwobenes Verbrechen

    2010, das Flair des spanischen Sommers vermischt sich mit der Fußballweltmeisterschaft, die in diesem Jahr in Südafrika stattfindet. Das ganze Land fiebert mit und wird bald belohnt werden, mit dem Titel für seine Mannschaft. Doch gerade steht das Viertelfinale an und fast alle schauen zu. Doch das Verbrechen ruht nicht und so wartet auf Comisaria María Ruiz statt des Spiels eine junge männliche Leiche. Bald darauf gibt es einen zweiten Mord und eine Verbindung, die zu der von beiden besuchten katholischen Schule führt. Und es gibt Beweisstücke, Bilder von Missbrauchshandlungen, auf denen einer der dortigen Lehrer zu sehen ist, ein Priester. Im klerikalen Umfeld zu ermitteln ist schwer und das Vordringen in diese Abgründe seitens der Comisaria werden abgeblockt. Doch der Investigativreporter Luna, gerade frisch ausgemustert und arbeitslos, bietet seine Hilfe an. Schon in den 1970er Jahren hat er zu diesem Thema Recherchen angestellt und bereits damals tauchte der Name des Geistlichen in einem solchen Zusammenhang auf. Dies ist ein packender und wirklich heftiger Ermittlungsroman mit einer sehr eigenen Hauptfigur, eben dieser Maria Ruiz und einem Thema, das heute in einem noch viel größerem Maße aktuell ist, nicht weil erst jetzt solche schlimmen Dinge passieren, sondern weil es noch nicht so lange her ist, dass die Mauern des Schweigens eingerissen werden konnten, weitgehend nicht freiwillig von kirchlicher Seite. Aber, das muss man sagen, es tut sich inzwischen etwas, leider viel zu langsam. Es ist viel passiert. Vertrauen wurde missbraucht und das Handeln der Obrigkeit war skandalös. Nun, dieser Kriminalroman, er handelt davon. Und gerade die Begründungen, Ausflüchte, Entschuldigungen? der klerikalen Institutionen, die hier offenbart werden, machen einen fassungslos. Ein sehr spannendes Debüt, das Potential zeigt für mehr und dies ja auch bereits eingelöst hat. Vier Bände umfasst diese spanische Krimireihe inzwischen. Der letzte davon wurde sogar mit dem spanischen Krimipreis Premio Hammett ausgezeichnet und sicherlich auch auf Grund dessen als Vorreiter für die ganze Serie ins Deutsche übersetzt. Ich bin mir sicher, wir werden noch viel Weiteres erleben, wenn die Comisaria sich durchkämpft, durch neue Morde, durch das intensive Drumherum und ein bisschen auch durch ihr eigenes Leben.

  • Bewertung

    aus Marl

    5/5

    20.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der Fußballsommer 2010 und…

    Der Fußballsommer 2010 und ein mit dem Klerus verwobenes Verbrechen 2010, das Flair des spanischen Sommers vermischt sich mit der Fußballweltmeisterschaft, die in diesem Jahr in Südafrika stattfindet. Das ganze Land fiebert mit und wird bald belohnt werden, mit dem Titel für seine Mannschaft. Doch gerade steht das Viertelfinale an und fast alle schauen zu. Doch das Verbrechen ruht nicht und so wartet auf Comisaria María Ruiz statt des Spiels eine junge männliche Leiche. Bald darauf gibt es einen zweiten Mord und eine Verbindung, die zu der von beiden besuchten katholischen Schule führt. Und es gibt Beweisstücke, Bilder von Missbrauchshandlungen, auf denen einer der dortigen Lehrer zu sehen ist, ein Priester. Im klerikalen Umfeld zu ermitteln ist schwer und das Vordringen in diese Abgründe seitens der Comisaria werden abgeblockt. Doch der Investigativreporter Luna, gerade frisch ausgemustert und arbeitslos, bietet seine Hilfe an. Schon in den 1970er Jahren hat er zu diesem Thema Recherchen angestellt und bereits damals tauchte der Name des Geistlichen in einem solchen Zusammenhang auf. Dies ist ein packender und wirklich heftiger Ermittlungsroman mit einer sehr eigenen Hauptfigur, eben dieser Maria Ruiz und einem Thema, das heute in einem noch viel größerem Maße aktuell ist, nicht weil erst jetzt solche schlimmen Dinge passieren, sondern weil es noch nicht so lange her ist, dass die Mauern des Schweigens eingerissen werden konnten, weitgehend nicht freiwillig von kirchlicher Seite. Aber, das muss man sagen, es tut sich inzwischen etwas, leider viel zu langsam. Es ist viel passiert. Vertrauen wurde missbraucht und das Handeln der Obrigkeit war skandalös. Nun, dieser Kriminalroman, er handelt davon. Und gerade die Begründungen, Ausflüchte, Entschuldigungen? der klerikalen Institutionen, die hier offenbart werden, machen einen fassungslos. Ein sehr spannendes Debüt, das Potential zeigt für mehr und dies ja auch bereits eingelöst hat. Vier Bände umfasst diese spanische Krimireihe inzwischen. Der letzte davon wurde sogar mit dem spanischen Krimipreis Premio Hammett ausgezeichnet und sicherlich auch auf Grund dessen als Vorreiter für die ganze Serie ins Deutsche übersetzt. Ich bin mir sicher, wir werden noch viel Weiteres erleben, wenn die Comisaria sich durchkämpft, durch neue Morde, durch das intensive Drumherum und ein bisschen auch durch ihr eigenes Leben.

  • bookloving

    5/5

    15.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnde Ermittlungen im Schatten der Kirche

    Der Debütroman "Roter Sommer" der spanischen Journalistin und Autorin Berna González Harbour ist ein fesselnder Kriminalroman, der einen spannenden fiktiver Kriminalfall gekonnt mit einem hochbrisanten und dunklen Kapitel der jüngeren Kirchengeschichte verknüpft. In dem 2012 in Spanien erschienenen und erst 2024 auf Deutsch veröffentlichten Krimi thematisiert die Autorin den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche - ein erschütterndes Thema, das nach wie vor nichts an Aktualität eingebüßt hat und die Gesellschaft weiterhin bewegt. Die Geschichte spielt in Spanien im Sommer 2010. Comisaria María Ruiz wird mit einem erschütternden Mordfall konfrontiert, als die Leiche eines jungen Mannes im Teich des Madrider Stadtparks entdeckt wird. Die Ermittlungen nehmen eine unerwartete Wendung, als sich Hinweise auf eine mögliche Verbindung zu einem weiteren vermissten Jugendlichen verdichten, denn beide Opfer waren Schüler derselben katholischen Bildungseinrichtung. María Ruiz und ihr Ermittler-Team stoßen auf eine erschütternde Spur, die sie in die dunklen Tiefen von Missbrauchsfällen und deren systematischer Vertuschung in der katholischen Kirche führt. Nach und nach verdichten sich die Hinweise auf ein weitreichendes Netzwerk des Schweigens und der Mittäterschaft, das die Ermittler auf der Suche nach dem Täter vor komplexe Herausforderungen stellt. Die vielschichtige Erzählstruktur konfrontiert uns mit zahlreichen Puzzlestücken zu dem rätselhaften Fall sowie mit offenen Fragen, die zunächst schwer einzuordnen sind. Es offenbart sich ein komplexes Netzwerk von Geheimnissen, das die Ermittler zu entwirren versuchen. Die häufigen Perspektivwechsel zwischen den verschiedenen Handlungssträngen und Charakteren sowie die oft sehr kurzen Passagen sind zwar anfangs etwas verwirrend, erzeugen aber eine intensive Spannung und ein rasantes Tempo. Die anspruchsvolle Erzählweise und der prägnante Schreibstil fesseln von Beginn an und lassen uns in die vielschichtige Geschichte eintauchen. Der Autorin gelingt es sehr eindrucksvoll, die aufgeheizte Atmosphäre des heißen spanischen Sommers, die Euphorie anlässlich der damaligen Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, bei der die spanische Nationalmannschaft um den Titel kämpfte und die gleichzeitige Anspannung angesichts der aufkommenden Missbrauchsvorwürfe und den Vorbereitungen auf den bevorstehenden Papst-Besuch einzufangen. Es wird deutlich dass, González Harbour sich intensiv mit der heiklen Thematik des Missbrauchs auseinandergesetzt hat und auf ihre umfangreichen journalistischen Recherchen zurückgreifen kann. Ihr gelingt es hervorragend, das Thema im Rahmen der Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten, was eine differenzierte Auseinandersetzung ermöglicht. Durch den investigativen Journalisten Luna erleben wir hautnah die bedeutsame Rolle der Medien bei der Aufklärung mit, der trotz vieler Widerstände und Einschüchterungen versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Aus der Ermittlerperspektive erhalten wir aufschlussreiche Einblicke in die vielfältigen Herausforderungen und emotionalen Belastungen durch die Konfrontation mit den entsetzlichen Verbrechen. Eindringlich schildert sie in Rückblenden auch die leidvollen Erlebnisse und das Schicksal der Opfer und macht sehr einfühlsam auf die erschütternden Auswirkungen des Missbrauchs aufmerksam. Darüber hinaus gewährt uns die Autorin aufschlussreiche Einblicke in die befremdliche Gedankenwelt des Täters und dessen tragischer Vorgeschichte, die uns in menschliche Abgründe blicken lässt. Nicht zuletzt zeigt sie uns auch sehr eindringlich die schockierende Perspektive der spanischen Kirche auf die Missbrauchsfälle auf, die diese als interne Angelegenheiten und nicht als Straftaten behandelt, systematisch an institutioneller Vertuschung mitwirkt und eine juristische Aufarbeitung mit aller Macht unterbindet. Wir begegnen im Krimi einer Vielzahl interessanter Charaktere, die uns mit ihrer deren Gedanken- und Gefühlswelt weitgehend überzeugend nahegebracht werden. Allerdings hätte ich mir bei einigen Figuren eine etwas tiefgründigere Charakterentwicklung gewünscht. Besonders die differenzierte Darstellung der lebensnahen Hauptfigur Comisaria María Ruiz und die schrittweise Enthüllung ihres Privatlebens und ihrer Vorgeschichte sind gelungen und überzeugend. Der Roman endet mit einer glaubwürdigen Auflösung des Falls und einem realistischen Ausklang, der zum Nachdenken über die aufgeworfenen moralischen und gesellschaftlichen Fragestellungen anregt. FAZIT Ein packender Kriminalroman, der nicht nur durch seine spannende Handlung überzeugt, sondern auch durch die tiefgründige Auseinandersetzung mit einem der drängendsten Themen der Gegenwart: dem sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche.

  • bookloving

    aus Munich

    5/5

    15.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    *Fesselnde Ermittlungen im…

    *Fesselnde Ermittlungen im Schatten der Kirche* Der Debütroman "Roter Sommer" der spanischen Journalistin und Autorin Berna González Harbour ist ein fesselnder Kriminalroman, der einen spannenden fiktiver Kriminalfall gekonnt mit einem hochbrisanten und dunklen Kapitel der jüngeren Kirchengeschichte verknüpft. In dem 2012 in Spanien erschienenen und erst 2024 auf Deutsch veröffentlichten Krimi thematisiert die Autorin den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche - ein erschütterndes Thema, das nach wie vor nichts an Aktualität eingebüßt hat und die Gesellschaft weiterhin bewegt. Die Geschichte spielt in Spanien im Sommer 2010. Comisaria María Ruiz wird mit einem erschütternden Mordfall konfrontiert, als die Leiche eines jungen Mannes im Teich des Madrider Stadtparks entdeckt wird. Die Ermittlungen nehmen eine unerwartete Wendung, als sich Hinweise auf eine mögliche Verbindung zu einem weiteren vermissten Jugendlichen verdichten, denn beide Opfer waren Schüler derselben katholischen Bildungseinrichtung. María Ruiz und ihr Ermittler-Team stoßen auf eine erschütternde Spur, die sie in die dunklen Tiefen von Missbrauchsfällen und deren systematischer Vertuschung in der katholischen Kirche führt. Nach und nach verdichten sich die Hinweise auf ein weitreichendes Netzwerk des Schweigens und der Mittäterschaft, das die Ermittler auf der Suche nach dem Täter vor komplexe Herausforderungen stellt. Die vielschichtige Erzählstruktur konfrontiert uns mit zahlreichen Puzzlestücken zu dem rätselhaften Fall sowie mit offenen Fragen, die zunächst schwer einzuordnen sind. Es offenbart sich ein komplexes Netzwerk von Geheimnissen, das die Ermittler zu entwirren versuchen. Die häufigen Perspektivwechsel zwischen den verschiedenen Handlungssträngen und Charakteren sowie die oft sehr kurzen Passagen sind zwar anfangs etwas verwirrend, erzeugen aber eine intensive Spannung und ein rasantes Tempo. Die anspruchsvolle Erzählweise und der prägnante Schreibstil fesseln von Beginn an und lassen uns in die vielschichtige Geschichte eintauchen. Der Autorin gelingt es sehr eindrucksvoll, die aufgeheizte Atmosphäre des heißen spanischen Sommers, die Euphorie anlässlich der damaligen Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, bei der die spanische Nationalmannschaft um den Titel kämpfte und die gleichzeitige Anspannung angesichts der aufkommenden Missbrauchsvorwürfe und den Vorbereitungen auf den bevorstehenden Papst-Besuch einzufangen. Es wird deutlich dass, González Harbour sich intensiv mit der heiklen Thematik des Missbrauchs auseinandergesetzt hat und auf ihre umfangreichen journalistischen Recherchen zurückgreifen kann. Ihr gelingt es hervorragend, das Thema im Rahmen der Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten, was eine differenzierte Auseinandersetzung ermöglicht. Durch den investigativen Journalisten Luna erleben wir hautnah die bedeutsame Rolle der Medien bei der Aufklärung mit, der trotz vieler Widerstände und Einschüchterungen versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Aus der Ermittlerperspektive erhalten wir aufschlussreiche Einblicke in die vielfältigen Herausforderungen und emotionalen Belastungen durch die Konfrontation mit den entsetzlichen Verbrechen. Eindringlich schildert sie in Rückblenden auch die leidvollen Erlebnisse und das Schicksal der Opfer und macht sehr einfühlsam auf die erschütternden Auswirkungen des Missbrauchs aufmerksam. Darüber hinaus gewährt uns die Autorin aufschlussreiche Einblicke in die befremdliche Gedankenwelt des Täters und dessen tragischer Vorgeschichte, die uns in menschliche Abgründe blicken lässt. Nicht zuletzt zeigt sie uns auch sehr eindringlich die schockierende Perspektive der spanischen Kirche auf die Missbrauchsfälle auf, die diese als interne Angelegenheiten und nicht als Straftaten behandelt, systematisch an institutioneller Vertuschung mitwirkt und eine juristische Aufarbeitung mit aller Macht unterbindet. Wir begegnen im Krimi einer Vielzahl interessanter Charaktere, die uns mit ihrer deren Gedanken- und Gefühlswelt weitgehend überzeugend nahegebracht werden. Allerdings hätte ich mir bei einigen Figuren eine etwas tiefgründigere Charakterentwicklung gewünscht. Besonders die differenzierte Darstellung der lebensnahen Hauptfigur Comisaria María Ruiz und die schrittweise Enthüllung ihres Privatlebens und ihrer Vorgeschichte sind gelungen und überzeugend. Der Roman endet mit einer glaubwürdigen Auflösung des Falls und einem realistischen Ausklang, der zum Nachdenken über die aufgeworfenen moralischen und gesellschaftlichen Fragestellungen anregt. FAZIT Ein packender Kriminalroman, der nicht nur durch seine spannende Handlung überzeugt, sondern auch durch die tiefgründige Auseinandersetzung mit einem der drängendsten Themen der Gegenwart: dem sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche.

  • Elke21

    aus Neuburg

    5/5

    10.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Heißer Sommer in Madrid

    Ein wichtiges Fußballspiel steht an und alle freuen sich darauf. Doch für Comisaria Maria Ruiz und ihr Team spielt dies keine Rolle, denn sie werden zu einer Leiche gerufen. Ein rätselhaftes Tattoo vom Toten führt sie zu einer katholischen Schule. Maria vermutet dunkle Geheimnisse im Bereich der Schule. Doch kaum hat sie mit den Ermittlungen begonnen gibt es eine zweite Leiche - auch diese ziert ein Tattoo. Was bzw. wer steckt hinter den Morden? Schon beim Lesen der ersten Sätze wird man in die Geschichte hineingesogen und man will unbedingt wissen wie sich alles weiterentwickelt. Die Charaktere und die Schauplätze sind sehr gut und authentisch beschrieben. Der Schreibstil ist gut zu lesen und das Thema Missbrauch von kirchlichen Würdenträgern lässt einen nicht kalt. Der Autorin ist es gelungen dieses heikle Thema in diesem spannenden und bewegenden Kriminalroman bestens zu verarbeiten. Der Krimi beschert einem ein spannendes und mitreißendes Lesevergnügen!

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    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

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    4/5

    20.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi im spanischen Sommer

    Maria Ruiz ermittelt: Während der EM in Spanien wird ein junger Mann tot aufgefunden. Das Tattoo der Leiche führt Comisario Ruiz auf die Spuren einer Verschwörung, an der die katholische Kirche nicht unschuldig ist. Kurz nachdem sie die Ermittlungen beginnt, wird eine zweite Leiche gefunden, die scheinbar Opfer desselben Täters wurde. Ein spannender Krimi mit verschiedenen Erzählperspektiven, einer coolen Ermittlerin und vielen unerwarteten Twists.

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