Zwei Städte. Zwei Epochen
Eine Liebe, die ein Jahrhundert trägt.
München, 2020. Bei einem Besuch der Ausstellung Zarenpracht wird die Journalistin Lilly Falkenberg auf ein Ballkleid aufmerksam: ein Meisterwerk aus Seide, Chiffon und Tüll, einst im Besitz der russischen Gräfin Alexandra Oblenskaja.
Fasziniert von der Ausstrahlung des Gewandes beginnt Lilly nachzuforschen und reist nach Sankt Petersburg, in jene Stadt, in der ihre Mutter mit einer neuen Familie lebt. An der Seite von Christian, einem vertrauten Freund ihres Stiefvaters, folgt sie den Spuren eines Jahrhunderts: tastend, suchend, mit jedem Schritt näher an eine glanzvolle und erschütternde Epoche.
Zwischen der glanzvollen Melancholie Sankt Petersburgs und der zeitlosen Eleganz von Paris, zwischen Vergangenheit und Ge-genwart, entfaltet sich eine Geschichte von Erinnerung und Verlust, Schmerz und Liebe.
Verlorene Träume-Das Echo der Liebe ist ein bewegender Roman über das Echo der Liebe, die Zeit und Umbrüche überdauert und die Gegenwart verändert.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Lebendig, packend und voller Emotionen - Zwei Epochen, zwei Städte - beeindruckend!
chuckipop aus Bünde am 19.09.2025
Bewertungsnummer: 2600818
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"Verlorene Träume. Das Echo der Liebe" von Astrid Korten ist als Taschenbuch mit 304 Seiten erschienen und erzählt die Geschichte zweier junger Frauen aus unterschiedlichen Epochen und Kulturkreisen, verbunden durch ein wundervolles Ballkleid in einer Museumsausstellung.
Nachdem Lillys Großmutter, bei der sie weitestgehend aufwuchs, verstorben ist und ihr Geliebter und Chef Max sie ewig hinhält und dann doch bei seiner Ehefrau verweilt, hält sie nichts mehr in ihrem derzeitigen Leben. Als sie die Ausstellung "Zarenpracht" besucht und dort einen Traum von einem Ballkleid aus Seide, Chiffon und Tüll entdeckt, das sie nicht mehr loslässt, beginnt Lilly zu recherchieren, wem dieses Meisterwerk gehörte - zuerst aus beruflichem Interesse, schließlich ist sie Journalistin, doch schnell lässt sie der Gedanke an die Gräfin Alexandra Oblenskaja aus Sankt Petersburg, der das Kleid gehörte, nicht mehr los und ihre Suche wird zu einer sehr persönlichen Mission.
Da Lillys Mutter in Sankt Petersburg mit ihrer neuen Familie lebt, beschließt Lilly, in München alles hinter sich zu lassen und zu ihrer Mutter zu reisen, um sich dieser wieder etwas anzunähern und um ihre Recherchen um Gräfin Alexandra vertiefen zu können.
Astrid Korten hat hier einen wundervollen, atmosphärisch dichten historischen Roman geschrieben, in dem sie Vergangenheit und Gegenwart in zwei Erzählsträngen zu einer ungemein fesselnden, gefühlvollen und authentisch anmutenden Geschichte spinnt, die man kaum wieder aus der Hand legen mag. Sowohl Lilly und Christian als auch Alexandra und Juri sind liebevoll und detailliert angelegte Figuren, die mich von sich eingenommen und überzeugt haben. Und auch der Zauber der vergangenen Zeit, der hier so schön herüberkommt, hat mich gefangengenommen.
Während man Lilly im Jahr 2020 bei ihrer Spurensuche in das vergangene Jahrhundert begeleitet, die bei ihren Nachforschungen von dem sympathischen Christian unterstützt wird, darf man Alexandra und Juri ab 1914 folgen und mit ihnen schwere Zeiten durchleben wie die russische Revolution ab 1917.
Ins traumhafte Paris führt uns die Autorin ebenfalls noch und nicht nur die tollen, abwechslungsreichen und so wunderbar bildhaft beschriebenen Schauplätze machen diesen Roman zu etwas ganz Besonderem, sondern auch die zahlreichen Unter- und Zwiscehntöne, die sich zwischen den Zeilen entfalten sowie die ganze Skala von Emotionen wie Melancholie, Trauer, Sehnsucht und der Suche nach Liebe, aber auch Hoffnung, Wärme, Geborgenheit und vieles mehr.
Ein unbedingt lesenswerter historischer Roman aus der Feder von Astrid Korten, die mir bisher aus ihren packenden und nervenaufreibenden Thrillern bekannt war. Ich freue mich schon auf Band 2!
ganz große Leseempfehlung
vronika22 aus Worms am 01.09.2025
Bewertungsnummer: 2583898
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Sie haben mir vieles genommen. Aber nicht meine Erinnerungen…“ (S. 108)
Bei „Verlorene Träume“ von Astrid Korten handelt es sich um einen historischen Roman, der in zwei verschiedenen Zeitebenen spielt.
Zunächst lernt man die junge Journalistin Lilly kennen, die unter dem Tod ihrer geliebten Großmutter leidet und zugleich auch in der Liebe enttäuscht wurde. Als sie bei einer Ausstellung auf ein prächtiges Ballkleid aufmerksam wird, begibt sie sich auf Spurensuche, und reist von München nach Sankt Petersburg. Zu den wechselnden Orten gibt es auch immer wieder Zeitsprünge. Vom Jahr 2020 darf man auch immer in die Vergangenheit reisen und den Beginn der russischen Revolution um 1917 miterleben.
Meisterhaft hat Astrid Korten hier wieder ein Stück Geschichte lebendig werden lassen. Ihr wisst, dass ich historische Romane nur selten lese. Aber hier wurde ich sehr gefesselt. Die Autorin erzählt so lebendig, als hätte sie diese Zeit selbst miterlebt. Ich fand alles sehr mitreißend und berührend.
Beide Zeitebenen wurden gekonnt miteinander verwebt. Auch die enthaltene Liebesgeschichte hat mich emotional richtig mitgenommen. Zitat S. 220: „Ihre Liebe hatte ihn geheilt, mit Geduld, Hingabe und einem stillen Mut, den sie nie verlor. Sie hatte die Trümmer seiner Seele aufgehoben und zu etwas Neuem, Schönem zusammengefügt.“
Fazit: Astrid Korten hat hier wieder einen sehr lesenswerten Roman geschrieben, der fesselt und berührt und einem in eine Zeitreise in längst vergangene Zeiten mitnimmt. Auch wenn es sich um keine leichte Kost handelt, so lässt es sich absolut gut lesen! Von mir gibt es eine auf jeden Fall eine Leseempfehlung!
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