Die Ewigkeit kann lang sein, wenn man nicht mehr angebetet wird.
Als vergessener, ägyptischer Totengott hat Mafed kein Problem mit dem Sterben, denn der Tod findet den ehemaligen Rechtsmediziner überall.
Als Mafed nach New York zurückkehrt, hat sich alles verändert - er, die Stadt und vor allem Detective Ian Barnell. Ein grausamer Serienmörder vergreift sich an jungen Frauen und raubt ihnen die Augen. Um ihn zu stoppen, muss das ungleiche Duo wieder zusammenarbeiten, doch Ian scheint dem Gott nicht mehr zu vertrauen. Mafed kämpft nicht nur mit seinen Gefühlen, einem ambitionierten Staatsanwalt und der Zeit, sondern auch mit Ängsten, von denen er nie zu träumen gewagt hat.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Aditu in Wonderland
aus Maintal
5/5
17.10.2025
eBook (ePUB 3)
“Das mit dem Lächeln muss ich noch üben.”
So hätte sich Mafed die Rückkehr nach New York nicht vorgestellt. Klar, er hat bei seiner überstürzten Flucht viel verbrannte Erde hinterlassen, aber dass er so sehr auf Ablehnung stößt, hätte er im Traum nicht gedacht. Aber egal. Auf ihn wartet Arbeit, denn ein Serienmörder, der seinen Oüfern die Augen raubt, treibt in seiner Stadt sein Unwesen und Detective Ian Barnell und sein Team haben keinerlei Hinweise auf den Täter.
Zu allem Überfluß lässt Ian nicht mit sich reden und die aufgestauten negativen Gefühle machen Mafed zu schaffen. Und dann ist da noch Seth, der durch Kanada reist und sich merkwürdig verhält.
Egal wohin Mafed sich wendet, er ist kurz davor, in ein Wespennest zu stochern, doch Aufgeben liegt nicht in seiner Natur.
Ich hab mir den Roman extra für meinen Ägypten-Urlaub aufgehoben. Denn was könnte besser als Urlaubslektüre passen, als ein Urban-Fantasy-Krimi mit einem ägyptischen (Toten-)Gott in der Hauptrolle.
Auch wenn die 567 Seiten zuerst ein bisschen abschreckend gewirkt haben, am Ende hätten es dann doch tatsächlich noch ein paar Seiten mehr sein können. Denn der Roman war mega spannend. Der Fall rätselhaft, wenn auch fast ein ganz klein wenig vorhersehbar und die Lovestory zwischen Mafed und Ian sehr emotional und herzzerreißend.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte den Reader kaum aus der Hand legen.
Auch wenn Seth für meinen Geschmack ein wenig zu kurz kam, in diesem Band. Aber ich freue mich darauf, bald seine Suche in “Trail to Heka” im Detail nachlesen zu können.
Als nächstes dürfen wir erstmal ein Weihnachtsfest durch die Augen der beiden Götter erleben und darauf freue ich mich schon sehr. Besonders auf den Chaosgott Seth, der bewußt und unbewußt alles in seinem Umfeld in ein Riesendurcheinander stürzt.
Sissarelli
aus Wien
4/5
16.11.2025
eBook (ePUB 3)
ägyptische Götter, queere Romance und ein Serienmörder
Diese Reihe hat einfach alles was mir gefällt, Mythologie, queere Romance, Humor, ein Serienmörder-Fall, den es zu lösen gibt. Es ist einfach die perfekt Mischung und richtig spannend. Der Fall bzw der Täter war zwar vorhersehbar, aber nicht das Motiv und das hat der Spannung nicht geschadet. Mafed kehrt nach Monaten zurück nach New York und vieles hat sich geändert, vor allem Ian Barnell, der nicht nur eine Abneigung gegen ihn entwickelt hat sondern auch ein Alkoholproblem. Mafed versucht die Beziehung zu Ian zu kitten und gleichzeitig bei der Lösung des Falls zu helfen. Es hat richtig Spaß gemacht und ich konnte das Buch kaum weglegen und ich war selten so hin und her gerissen, was die Lovestory des Protagonisten betrifft, ich liebe ihn mit Ian und shippe die zwei sehr, gleichzeitig ist da auch was mit Seth, bei dem ich nicht weiß, ob ich die beiden als Paar sehen mag oder als BFFs, als Familie. Seth spielt in diesem Band nur eine kleine Rolle, aber ich bin schon sehr gespannt, was der nächste Band bereit hält und was Seth erlebt und noch mehr freue ich mich auf die nächste gemeinsame Geschichte.
Gwynnys Lesezauber
aus Nüdlingen
5/5
19.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch bricht einem das Herz, setzt es wieder zusammen und bricht es erneut. Mehrmals. Mystery Crime at ist best!
Dies ist der dritte Band dieser Reihe. Einer Mischung aus ägyptischer Mythologie, Krimi und zwischenmenschlichem Drama. Mafed, ein vergessener ägyptischer Totengott, kehrt nach New York zurück, wo er einst als Rechtsmediziner für das NYPD arbeitete. Er erkennt, dass sich vieles verändert hat. Auch sein ehemaliger Partner Ian Barnell, der Mafeds plötzlichen Weggang nie verwunden hat. Ein Serientäter tötet junge Frauen, um ihnen die Augen zu rauben. Die Geschichte beginnt rasant und die Spannung steigt stetig an. Das Lesen wie das Duo erneut zusammenarbeiten muss wird eindrücklich geschildert. Man merkt, dass Ian dem Gott nicht mehr zu vertrauen scheint. In diesem Roman verwebt Jenny Wood Krimi-Elemente mit übernatürlichen Motiven und einer homoerotischen Liebesgeschichte. Dies fand ich sehr gelungen. Mafed kämpft mit seinen Gefühlen, einem ambitionierten Staatsanwalt, der Zeit und auch mit Ängsten, von denen er nie zu träumen gewagt hat. Von mir gibt es für diese dritte Ausgabe eine Leseempfehlung.
Schnick
aus Arcisses
4/5
13.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Unterhaltsame Queer-Romance-Fantasy
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich erst mit falscher Erwartungshaltung an "Totennacht" herangegangen bin. Aufgrund der Beschreibung bin ich davon ausgegangen, dass es sich um einen Krimi mit Fantasy- und eventuell Queer-Romance-Anteilen handelt. Tatsächlich handelt es sich aber eher um einen Queer-Romance-Fantasy-Roman mit vereinzelten Krimi-Versatzstücken.
Durch dieses Missverständnis habe ich mich anfangs ziemlich aufgeregt, denn es wird praktisch nicht ermittelt, sondern hauptsächlich das Gefühlsleben des Protagonisten Mafed sowie seine romantischen Gefühle für Ian - und all die Probleme, die sie bereiten - ausgebreitet. Der Kriminalfall ist also Nebensache und wenn man das weiß, kann man damit leben, dass die Ermittlungsarbeit nur am Rande stattfindet, diese dann mal eben für einen Entzug komplett eingestellt wird, ohne dass sich in der Zwischenzeit jemand darum kümmert, der Fall mehr oder weniger durch Zufall gelöst wird und so weiter und so fort.
Wichtig ist die Liebesgeschichte und die ist durchaus gelungen, auch wenn reichlich Klischees bedient werden. Aber ganz ehrlich: Wer angesichts der Tatsache, dass Mafed ein Gott ist, harten Realismus erwartet, sollte gar nicht erst zum Buch greifen. Es gibt die üblichen Missverständnisse, die vor allem daraus resultieren, dass niemand ordentlich kommuniziert. Es gibt ein paar Rückblenden, um ein paar tragische Momente einzuflechten (die aber nebenbei aufzeigen, wie hart es vor gar nicht mal allzu langer Zeit war, queer zu sein), es gibt ein paar nette Sexszenen und so weiter und so fort.
Das Ganze wird aber flüssig und unterhaltsam erzählt und auch wenn mir persönlich die Irrungen und Wirrungen teilweise zu viel waren und ich Mafed und Ian ab und zu gerne angeschrien hätte ob ihrer Unfähigkeit, einfach mal Klartext zu sprechen, wurde ich alles in allem doch gut unterhalten. Ich gehe mal davon aus, dass Fans von Queer-Romance-Fantasy-Romanen voll auf ihre Kosten kommen werden. Jenny Wood liefert letztlich, was ihrer Leser*innen - und nicht Verirrte wie ich - erwarten.
Abseits dessen hätte ich mir allerdings etwas mehr Detailfreude gewünscht: New York als Ort bleibt sehr blass, Beschreibungen kommen praktisch nicht vor, so dass ich mir wenig vorstellen konnte: das gilt für Mafeds Appartement genauso wie für alle anderen Orte und Menschen. So bleibt alles irgendwie nichtssagend. (Dass Jenny Wood durchaus ins Detail gehen kann, wenn sie will, zeigt sie bei den Sexszenen.)
Hätte ich gewusst, was mich erwartet, hätte ich den Roman natürlich nicht zu lesen angefangen, denn ich stehe nicht auf Liebesromane. ABER: Ich sehe das positiv, denn ich habe nun meinen ersten Queer-Romance-Roman gelesen und ehrlich gesagt sehe ich die Zeit, die ich mit dem Roman verbracht habe, als Horizonterweiterung und nicht als Zeitverschwendung.
Fazit: Für Fans des Genres ist der Roman meiner Meinung nach absolut empfehlenswert. Jenny Wood schreibt gut, lediglich bei der Detailfreudigkeit hapert es meiner Meinung nach.
Toll fand ich die Content Notes am Anfang des Romans und speziell vor einem ziemlich heftigen Kapitel. Ich mag in der Hinsicht die Rücksichtnahme von Jenny Wood.
Und noch ein Hinweis: Ich konnte, obwohl ich die Vorgänger-Romane nicht kannte, den Geschehnissen gut folgen. Die Vorgänger zu kennen, ist aber sicherlich hilfreich.
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5/5
06.01.2026
eBook (ePUB 3)
Zurück in New York
Nach den Geschehnissen in "Totenfluch" und "Path into Duat" kehr Mafed nach New York zurück... und findet einen Scherbenhaufen vor. Seine Abwesenheit hat Spuren hinterlassen, besonders bei Ian Barnell. "Totennacht" ist eine Achterbahn der Gefühle, denn Ian und Mafed haben viel aus den letzten Bänden aufzuarbeiten und es tut manchmal richtig in der Seele weh, die beiden einander verletzten und leiden zu sehen. Aber die Ermittlungsarbeit kommt auch nicht zu kurz, denn ein Serienkiller treibt in New York sein Unwesen und treibt "Team Marnell" ziemlich in die Enge. Die beiden müssen sich zusammenraufen, denn Ian's Karriere hängt von diesem Fall ab.
Ich habe mitgelitten und mitgefiebert, die Dialoge und zwischenmenschlichen Beziehungen sind toll ausgearbeitet, man möchte manchmal ins Buch springen und die Charaktere schütteln. Besonders gefallen hat mir, dass wir neue Charaktere treffen, aber auch die Nevada Crew aus dem Band davor wiedersehen, denn Seth kann auch dieses Mal nicht die Füße stillhalten. Ich freue mich schon auf "Trail to Heka", was parallel zur Handlung von "Totennacht" spielt.
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4/5
12.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Gefühle, Gefühle, Gefühle
Queer-Romance-Fantasy mit kleinen Krimi-Versatzstücken - so geht Mafed`s Geschichte weiter, als er nach New York zukehrt.Seth, der Chaosgott, und er haben sich getrennt, Mafed ist sich seiner Gefühle für den Motorrad/Rocker/Wüsten-Typen immer noch nicht sicher, aber in "Big Apple" wartet ja bereits das nächste Arbeits+Gefühls-Chaos auf ihn.
Eigentlich ist er nur wegen Kollegin Jill zurückgekehrt, um ihr zu helfen, eine fiese Mordserie zu klären, tatsächlich aber müssen Detective Barnell und Mafed in seiner Rolle als Totendoc erstmal gemeinsam ihre Beziehung sortieren.
Ganz ehrlich, zwischendurch hätte ich beide schütteln mögen wegen mieser Kommunikation und Mafeds ständiger Bedenken, aber letztlich bekommen sie etwas auf die Reihe und auch ihr Fall wird gelöst(, aber das eher nebenbei).
Denn auch Seth taucht wieder auf und der Totendoc oder Kater sitzt emotional erneut zwischen allen Stühlen.
Dann schaun mer mal, was der nächste Band uns bringen wird und ob Mafed sich entscheiden muss...
Weiter gehts in meiner neuen Lieblingstreihe! "Totennacht" und "Trail to Heka" verlaufen hier parallel zueinander, sodass der eine Band schon ganz neugierig macht auf den anderen. Ansonsten hat Totengott Mafed so einiges in New York zu regeln, denn nicht nur ein Serienmörder, sondern auch ein gewisser Detective bereiten ihm einiges an Kopfzerbrechen.
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