Produktbild: Das sowjetische Jahrhundert
Band 6494

Das sowjetische Jahrhundert Archäologie einer untergegangenen Welt. Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2025 für Karl Schlögel

Aus der Reihe Beck Paperback
2

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.09.2025

Abbildungen

mit 86 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

912

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/5 cm

Gewicht

846 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84355-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.09.2025

Abbildungen

mit 86 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

912

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/5 cm

Gewicht

846 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84355-6

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE
produktsicherheit@beck.de

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    15.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein eindrucksvolles Porträt einer untergegangenen Welt

    Historiker Karl Schlögel hat uns mit seinem 960 Seiten schweren Wälzer ein umfassendes Bild der Sowjetunion vorgestellt. Auch wenn wir den 100. Geburtstag dieses Staates (glücklicherweise) nicht feiern konnten, bleibt ein bisschen die Frage offen, ob die Entwicklung nach dem Zerfall der UdSSR, die bessere Variante ist oder nicht. Vor allem für wen besser? Die Staatsbürger oder die Welt? Doch das ist wohl ein anderes Thema. Anders als in ähnlichen Werken nimmt sich der Autor der Menschen an, die im sowjetischen System leben an. Es werden weniger die Machthaber, sondern die vielen kleinen Rädchen, die die Maschine Sowjetunion am Laufen hielten, beschrieben. So gibt es ein Kapitel, das sich der Sprache der Tätowierungen widmet. In einer Zeit, in der fast jeder irgendwo ein „Peckerl“ (wienerisch für Tatoo) hat, ohne sich der Bedeutung der Bildersprache zu bewusst zu sein, ein interessanter Teilaspekt. Auch auf die Gigantomanie mancher Staatschefs und dem damit verbundenen Personenkult wird eingegangen. Die Idee der sozialistischen Machthaber, einen neuen Menschen zu formen, ist eindrucksvoll dargestellt. Gut gefällt mir, dass das umfangreiche Buch in übersichtliche Themenblöcke und Kapitel gegliedert ist. Das 9 - seitige Inhaltsverzeichnis ermöglicht dem Leser den Einstieg genau dort wo es seinen Interessen am Nächsten kommt. Einzelne Texte sind in sich abgeschlossen. Dadurch kann der Leser das eine oder andere überspringen, ohne den roten Faden zu verlieren. Die knapp 90 Fotos liefern einen imposanten Eindruck der untergegangenen Alltags- und Konsumkultur in der ehemaligen Sowjetunion. Obwohl gewichtig, ist der Inhalt des Buches nicht erdrückend. Es schwingt eine Leichtigkeit beim Lesen mit, die schon ein wenig poetisch anmutet, die für mich aber kein Widerspruch zum Thema ist. Der Autor bindet eigene Erlebnisse und Beobachtungen geschickt in seine Texte ein, woraus sich ein interessantes Alleinstellungsmerkmal des Werkes ergibt. Fazit: Ein eindrucksvolles zeitgeschichtliches Dokument, für das der Autor zu Recht den Buchpreis 2018 der Leipziger Buchmesse erhalten hat.

  • Bewertung

    4/5

    10.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Informativ, abwechslungsreich und spannend

    Lassen Sie sich mit auf eine Reise durch die Sowjetunion, mit all ihren gesellschaftlichen, politischen, geografischen, und wirtschaftlichen Besonderheiten im 20. Jahrhundert nehmen. Geschichte kann so spannend sein!

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Bewertungen (2)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Friederike Foerster

    Friederike Foerster

    Thalia Bonn Duisdorf

    Buchhändler*in

    5/5

    16.11.2025

    eBook (ePUB)

    Archäologische Reise in das Reich des Sowjetreiches.

    Basierend auf seiner jahrzehntelangen Reise- und Erlebniserfahrung schildert Karl Schlögel, akribisch, wie ein Archäologe die verschiedensten privaten und gesellschaftlichen Fundstücke und Überbleibsel der Sowjetischen Kultur. Aufgegliedert nach Themen, erfährt man die Bedeutung und Entwicklung der Kultur im öffentlichen und privaten Bereich. So entsteht, hundert Jahre nach der Revolution von 1917 und ein Vierteljahrhundert nach dem Ende der Sowjetunion, das Panorama eines einzigartigen Imperiums, ohne dass wir "die Zeit danach", in der wir heute leben, nicht verstehen können. Genial und sorgfältig gemacht macht das Werk die Denkweise russischer Politik und Bevölkerung lebendig und hilft bei der Orientierung heutiger Umstände.

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