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Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los ...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Wer das Genre mag, kommt definitiv auf seine Kosten. Dieses Buch fand ich wirklich sehr spannend. Abgesehen von Stephen King war es der erste Horror-Roman, den ich gelesen habe. Es war etwas völlig anderes als das, was ich kenne und erwartet habe – im positiven Sinn. Wie gesagt: Wenn man Horror mag, ist es eine sehr mitreißende Geschichte, denn manche Szenen sind wirklich heftig. Rückblickend passt alles wirklich sehr gut zusammen, und auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht oder erwartet hätte, hat der Autor es sehr gründlich erläutert, wieso es letztendlich so gekommen ist. Es bleiben offene Fragen, sodass man sich nach Beenden des Buches noch damit beschäftigt, zumindest geht es mir so.
Dass das Buch aus mehreren Perspektiven geschrieben ist, empfand ich als sehr interessant. So konnte man die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erleben und mehr Hintergrundwissen rund um die Geschichte der Hexe erfahren.
Tobi
5/5
06.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Sehr Spannend und Originell
Dieses Buch war mein erstes von Thomas Olde Heuvelt und es war richtig gut. Habe noch nie etwas ähnliches gelesen. Die Story hat sich echt spannend entwickelt und ich musste mir immer vorstellen, wie creepy es ist, wenn so eine Hexe einfach ohne Vorwarnung in meinem Zimmer stehen würde. Sehr guter schreib Stil und super gut die Spannung oben gehalten.
Recensio
aus Datteln
5/5
03.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Wenn das schlimmste Grauen menschlicher Natur ist ...
Black Spring ist ein beschauliches Städtchen inmitten der malerischen Idylle von Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, ein natürliches Paradies, den Hudson River - und Katherine van Wyler, eine dreihundert Jahre alte Hexe. Sie wurde gefesselt und ihre Augen und der Mund zugenäht, um zu verhindern, dass sie ihre schreckliche Macht ausüben kann. Die Bewohner von Black Spring leben unter dem ständigen Druck, die Hexe und ihre unheimlichen Erscheinungen geheim zu halten. Um die Stadt und ihre Bewohner zu schützen, wurden strenge Regeln aufgestellt, die das Verhalten und die Interaktionen mit der Hexe betreffen. Zum Beispiel dürfen Einwohner nicht wegziehen und nicht mit Menschen außerhalb von Black Spring über Katherine sprechen. Diese Regeln sind notwendig, um die Hexe in Schach zu halten.
Eines Tages beschließt eine Gruppe von Jugendlichen, ebenjene Regeln zu brechen, die Hexe zu filmen und das Video ins Internet zu stellen, was zu unvorhersehbaren und schrecklichen Konsequenzen führt. Die Stadt versinkt rasch im Chaos und Dunkelheit macht sich breit, als Katherine Rache nimmt und die Menschen unter dem Einfluss der Hexe anfangen, grauenvolle Dinge zu tun. Der Roman thematisiert auf beunruhigende Weise die Angst vor dem Unbekannten und die dunklen Seiten der menschlichen Natur.
Der Einstieg ist relativ ruhig, denn Thomas Olde Heuvelt lässt sich Zeit, seinen Handlungsort und dessen Bewohner vorzustellen. Ich hatte mir auf Grund des Klappentextes eine verhunzelte Hexe in ihrem Häuschen vorgestellt, doch Katherine ist anders. Sie streift durch die Wälder und Häuser der Einwohner und taucht meist irgendwo auf, wo sie niemand gebrauchen kann. Die Vorstellung ist einerseits gruselig, andererseits hat sie mich zum Schmunzeln gebracht. Dabei gibt es moderne Mittel, um die Aufenthaltsorte der Hexe zu lokalisieren. Die Organisation Hex hat Überwachungskameras aufgebaut, und in einer App kann notiert werden, wo man Katherine zuletzt gesehen hat. Das Ganze funktioniert auch ganz gut, bis die Jugendlichen zu weit gehen und damit den Stein ins Rollen bringen. Man liest das Buch und versucht gleichzeitig, das Grauen zu verarbeiten.
In dem kontinuierlichen Stimmungswechsel zeigt sich eine von Heuvelts Stärken: das Heraufbeschwören einer dichten Atmosphäre. So wie Katherine Black Spring in ihrem Bann hält, werden auch die Leser immer mehr in den düsteren Sog gezogen. Die Charaktere sind authentisch, facettenreich und rufen die unterschiedlichsten Gefühle hervor. Hin und wieder ertappt man sich bei der Frage: Was würde ich jetzt tun? Insbesondere Katherines Schicksal ging mir nahe. In ihrer blinden Stummheit weckte sie bei mir weniger Horror und Angst, denn stilles Mitleid.
Fazit: „Hex“ ist nicht nur ein spannender Horrorroman, sondern auch ein tiefgründiges Psychodrama über Gemeinschaft, Angst und die Herausforderungen, die mit dem Erwachsenwerden verbunden sind. Mensch oder Hexe, wer ist hier das wahre Monster?
Bewertung
5/5
21.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Hexenspuk der menschliche Abgründe offenbart
Black Spring ist gefangen in dem Fluch einer alten Hexe, die seit mehr als 300 Jahren mit zugenähten Augen und Mund öffentlich durch's Dorf wandelt. Jeder, der dort wohnt oder hinzieht, kann nicht mehr fort ohne schreckliche Konsequenzen zu erleiden. Es gibt strenge Regeln und Verordnungen, die besonders den Teenagers von Black Spring gegen den Strich gehen. Sie wollen die Hexe in der Welt öffentlich machen, in der Hoffnung, dass der Fluch von außen beendet werden kann. Und von da an bricht schreckliches Chaos aus.
Olde Heuvelt schreibt Horror der anderen Art. Wer hier einen klassischen Hexenspuk erwartet, geht mit falschn Vorstellungen in die Geschichte. Ja, es wird stellenweise echt gruselig und die Vorstellung eine zerlumpte, stinkende Figur mit entstelltem Gesicht beim Aufwachen neben dem Bett stehen zu haben, beschert einem schon Gänsehaut. Aber der wahre Horror liegt in der Geschichte hinter der Geschichte. Und in den unmenschlichen Abgründen, die sich in Black Spring auftun. Und ganz zum Schluss muss man sich die Frage stellen: Was hat es mit diesem Fluch eigentlich wirklich auf sich?
Kleines Manko ist die Länge, die sich an einigen Stellen entwickelt, wenn man die Figuren kennenlernt. Allerdings baut der Autor so eine starke Beziehung zu den Charakteren auf, durch die das Ende des Roman noch einschneidender, noch erschütternder wird. Für mich ein Buch, über das ich auch noch in einem Jahr nachdenken werde.
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5/5
01.10.2025
eBook (ePUB)
Thomas Olde Heuvelt - Hex
Stellen Sie sich vor, Sie leben in einer netten kleinen Stadt. Umgeben von wundervoller Natur. Einfach ein Traum, eigentlich...
Gäbe es da nicht ein klitzekleines Problem in Form einer Hexe. Katherine, eine 300 Jahre alte Hexe "lebt" auch in diesem wundervollen Städtchen. Aber da gibt es ja nicht nur Katherine, die übrigens immer ohne Vorwarnung irgendwo auftaucht (sei es auf dem Marktplatz, im heimischen Wohnzimmer oder im Supermarkt, kein Ort ist vor ihr sicher), nein, da ist auch noch ihr Fluch...
Um zu verhindern, dass Katherines Fluch über die Stadt kommt, beschließt der Stadtrat von Black Spring kurzerhand alles daran zu setzen, dass niemand außer der Bewohner von Black Spring, etwas von der Hexe erfährt. Gesagt, getan, immer wenn Katherine auf einem öffentlichen Platz auftaucht, werden die Bewohner der Stadt sehr kreativ um sie "verschwinden" zu lassen. Außerdem gibt es noch ein paar Vorsichtsmaßnahmen, es gibt kein Internet und auch keine Besuche von außerhalb. Alles so weit so gut, wären da nicht die Teenager von Black Spring. Eines schönen Tages kommen genau diese auf die Idee doch einfach mal ein Video von Katherine zu posten. Sie sollen schon bald erfahren, dass es wohl keine so gute Idee war...
Daraufhin ist nichts mehr wie es mal wahr. Viel Spaß beim Lesen.
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5/5
23.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Horror vom Feinsten
In meinen Augen der perfekte Horror Roman. Ganz subtil und langsam schleicht sich das Grauen herein. Man schaut abends beim Zubettgehen nochmal durch die Wohnung, um zu überprüfen, ob man auch tatsächlich alleine ist. Die kalte Hand ist immer im Nacken, ein Schauer breitet sich beim Lesen aus, um am Ende des Romans zu erkennen, wie falsch man lag. Ich war so überrascht am Ende des Buches, es hat mir viel Stoff zum Nachdenken gebracht. Eine unfassbar gut geschriebene Geschichte.
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5/5
10.10.2021
Buch (Taschenbuch)
Horror vom Feinsten! Meisterhaft...
Horror vom Feinsten! Meisterhaft inszeniert, wird der Schrecken, der von Katherine ausgeht mit jedem Kapitel greifbarer, bis es zum unausweichlichen, schockierenden Finale kommt. Eines der Besten Horror Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.
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5/5
23.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein Horrorroman der besondern...
Ein Horrorroman der besondern Art baut sich als amüsant,skurrile Geschichte auf, in dessen Verlauf die Macht,der doch schrulligen Hexe mehr und mehr Bedeutung findet und die Abhängigkeit ihres Wohlbefindens sich auf die Dorfbewohner abfärbt zu einem infernalen Höhepunkt.Gruselig!
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5/5
22.05.2019
Buch (Taschenbuch)
Das dunkle Geheimnis von Black Spring
Auch wenn man anfänglich fast noch über den sorglosen und einfachen Umgang mit der Hexe lachen möchte, bleibt es einem spätestens dann im Hals stecken, wenn man mitbekommt mit welchen akribischen Regeln verfolgt wird, dass diese Hexe auch nur ein Geheimnis der Stadtbevölkerung bleibt: Internetverbot, kein Besuch von außerhalb, harte körperliche Strafen bei Missachtung der Regeln, Freiheitsberaubung. Und zwar nicht, weil es ihnen Spaß macht, sondern einfach, weil die Menschen seit Jahrhunderten mit den Ereignissen und Ängsten ihrer Vorfahren gefüttert werden. Dieser explosive Mix aus Einschüchterung, Angst, Aberglauben und religiösem Wahn formt den Horror, der einem beim Lesen in die Glieder kriecht. Denn vielleicht ist die Hexe nicht der einzige Grauen, den dieses Städtchen kennt…
So spannend und unheimlich, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen.
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