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Betrug Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,8/15/4,4 cm

Gewicht

718 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Fraud

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

EAN

2710000987833

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

In Zadie Smiths Roman wird, wenn man so will, De-Kolonisierung betrieben, die Geschichtsschreibung erweitert, um die Perspektive der Ver-Sklavten, ausgegrenzter Individuen, von denen es kaum Zeugnisse gibt. Zadie Smiths Kunst besteht darin, dass sie Bogles Berichte seiner aus Afrika verschleppten Familie, die furchtbaren Gräuel, die ihr angetan wurden, zu Literatur macht. ("Bayern 2 Diwan")
»Zadie Smith hält Großbritannien im neuen Roman den Spiegel vor: das vermeintlich glorreiche Zeitalter des Viktorianismus, als England Großmacht wurde und aus gusseiserner Moral ein Empire errichtete, wird einer Revision unterzogen.« ("Bayern 2 Diwan")
»'Betrug' ist ein weit aufgreifender, prallvoller Roman, der das viktorianische England als eine Gesellschaft darstellt, die von sozialen Spannungen zerrissen wird und in der sich Proteste gegen die bisherige soziale Ordnung formieren.« ("WDR 5")
»[...] die Geschichte, die sie spinnt, kann mit Charles Dickens eindrücklichsten Erfindungen mithalten.« ("Kölner Stadtanzeiger")
»Smith' neuer Roman hat Tiefe und Gewicht und macht oft trotzdem richtig Spaß. Eine starke Kombination.« ("rbb Kultur")
»Zadie Smith hat einen beeindruckenden historischen Roman über den Populismus und die Sklaverei geschrieben.« ("Die Zeit")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,8/15/4,4 cm

Gewicht

718 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Fraud

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

EAN

2710000987833

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    10.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historienroman alla Zadie Smith

    »Was können wir je über andere wissen? Wie viel vom Geheimnis eines anderen Menschen kann der eigene Scharfsinn ergründen?« |167 »Was für ein unergründliches etwas ein Mensch doch ist!« |396 »Doch kann man nicht auch aufrichtig falsch liegen? Mit anderen Worten: falsch liegen, ohne es zu wissen?« |445 »Menschen belügen sich selbst. Die ganze Zeit über belügen Menschen sich selbst.« |446 Die ingeniose Witwe Touchet, die im Haushalt des sich selbst für virtuos haltenden Schriftstellers Aintsworth untergekommen ist, bildet das Zentrum des historischen Romans von Zadie Smith, der in der viktorianischen Zeit angesiedelt ist. Ihre sich über Jahre erstreckende Suche nach gerechter Wahrheit und ihr Finden der vielen Schichten von »Betrug«, eingeschränkten Perspektiven und Selbsttäuschung umspannen den sich auf 500 Seiten erstreckenden Roman, dessen Figuren aus realhistorischen Vorbildern erschaffen wurden. Was umfasst den »Betrug«? Die Liebschaften der Hauptfigur Eliza Touchet? Das Geheimnis ihres verstorbenen Mannes? Die Leidenschaften ihres Cousins Aintworth? Ihr Begehren für seine erste Frau Frances? Das Suchen von Geschichten, das Klauen von Romanideen, das Romanschreiben selbst? Die Intrigen und Eitelkeiten der feinen Gesellschaft, die Freundschaft lobt und Loyalitäten löst? Der soziale Aufstieg von Sarah, der zweiten Frau Aintsworths? Die Behauptung eines nahezu offensichtlich aus der Unterschicht stammenden Mannes, der verschollene Sohn der wohlhabenden Lady Tichborne und damit ihr Erbe zu sein? Die leidenschaftliche Verfolgung des Tichborne-Prozesses der Massen, der Wunsch "den Oberen" eins auszuwischen? Der Glaube an die Wahrheit des klar und direkt auftretenden Mr. Bogle, der ein Sklave war und nun an "Tichbornes" Seite für eine Gerechtigkeit kämpft? Die Sehnsucht nach Verbundenheit mit Mr. Bogle? Der Profit von- und der Kampf gegen Sklaverei? Der Kolonialismus, der abseits der Insel stattfindet und alles durchdringt? Dass er den Reichtum der Oberen begründet, auch derjenigen, die für den Abolismus kämpfen, löst sich auch nicht auf, wenn geschwiegen oder eine Witwenrente nicht abgerufen wird. »Betrug« ist mit gewohntem Tempo und Witz geschrieben. Die Kapitel sind kurz, die vielen Figuren und Szenerien springen, auch in den Zeiten, was manchmal verwirrt, aber stets in souveränen Fäden wieder auf den Kern der Geschichte geführt wird. Aussparungen und das Einstreuen von Zusammenhängen reichern bis in die heutige Zeit erstreckende Diskurse über Reichtum, Erbschaften, Kolonialismus, Rassismus, Class, Gender, Allyship und Othering an, ohne platt, direkt anklagend oder diskutabel zu sein. Smith arbeitet mit wachsenden Erkenntnissen einer komplexen Weißen wohlhabenden Frauenfigur, ihrem fragenden Rütteln an Gewisstheiten und stellt ihr das gegenüber, was die Schwarze von Sklaverei geprägte Männerfigur Mr. Bogle preisgeben möchte. Smith mutet den Leser:innen eine Nichtlinearität von Geschichten, Lebensläufen, Perspektiven und Positionen zu, die eine romantisch-eindeutige Lesart unterwandert. Jede der vielen Figuren ist mit Bedacht gewählt, zeigt sich in vielschichtigen Facetten, wie die erst dumm und naiv erscheinende Sarah, der manchmal einfältig, manchmal klug erscheinende Ainthsworth, der Stolz und Klugheit ausstrahlende Mr. Bogle und sein ebenso stolzer und kluger Sohn, der das wohltätige Weiße Mitgefühl von sich weist, oder die zentrale Randfigur Charles Dickens, der stets sich selbst im Blick behält und aus einer vampirischen Beobachtungsgabe schöpfen kann. Auch stilistisch erinnerte mich »Betrug« an Dickens, besonders in der Beschreibung der armen Viertel von London, soweit das durch die Übersetzung hindurch beurteilbar ist. Aber ohne seine Moral von Gut und Böse. Ich revidiere mich, denn genauer betrachtet, ist »Betrug« voll von Moral, in einer Smithschen Provinienz, modern, sich niemals sicher seiend, vielschichtig und voller Fallstricke.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    26.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Identitäten

    Identitäten Ich muss zugeben, dass ich vor dem Buch noch nie etwas zu dem Tichborne-Fall gehört habe. Doch grundlegend gibt es viele Fälle, in denen jemand behauptet, eine lang vermisste Person zu sein. Sei es um Erbe zu bekommen, Ansehen oder um Ruhm und eine gewisse Stellung in der Öffentlichkeit zu erlangen. Ein sehr bekannter Fall ist hier Anastasia Romanov. “Der Tichborne-Fall von 1873 war ein spektakulärer Rechtsstreit im viktorianischen England, der aufgrund seiner ungewöhnlichen Umstände Aufsehen erregte. Der Fall drehte sich um die Identität von Roger Tichborne, dem Erben des Tichborne-Anwesens in Hampshire. Roger Tichborne wurde 1829 geboren und verschwand 1854 während einer Reise nach Südamerika. In den folgenden Jahren wurde schließlich für tot erklärt. Jahre später, im Jahr 1865, tauchte ein Mann der behauptete, Roger Tichborne zu sein. Orton war ein Fleischer und ehemaliger Seemann, der in Australien ein eher einfaches Leben führte. Die Familie Tichborne war zunächst skeptisch gegenüber Ortons Ansprüchen, aber er behauptete, dass er sein Gedächtnis aufgrund von Amnesie verloren habe. Der Fall wurde vor Gericht gebracht, und der Prozess begann 1871.” Und um diesen Prozess dreht sich das Buch. Die Protagonistin Eliza Touchet besucht die Verhandlung und begibt sich selbst auf eine Wahrheitsfindung. Die Autorin hat sich sichtlich gut mit dem Fall und dem Prozess befasst. Ich habe selbst ein paar Dinge recherchiert und finde es sehr gut, dass sie da nicht dran “gedreht” hat, damit der ein oder andere Handlungsstrang besser passen könnte. Der Schreibstil ist spannend, kurzweilig und lässt den Leser ab und an schmunzeln. Die Charaktere und Orte sind gut ausgearbeitet und geben einem das Gefühl, mittendrin zu sein. Sicher ist es gut, wenn man schon einen Plott hat, zu dem es Material gibt, doch birgt das auch die Gefahr, etwas nicht korrekt darstellen zu können oder Geschehnisse zu beschreiben, die so nicht stattgefunden haben. Doch fand ich hier, dass alles toll gepasst hat (mit meinem Wissensstand) und ich gern in den Prozess und die Geschichte drumrum eingetaucht bin.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    25.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kritischer Blick auf die Gegenwart

    „Der Sinn der Vergangenheit ist es nicht, auf schlechte Menschen zu zeigen, sondern darüber nachzudenken, ob es Analogien zu heute gibt." Wenn man diesen Satz von Zadie Smith während des Lesens ihres neuen Buchs „Betrug“ im Kopf hat, verwundert es nicht, dass sie sich erstmals an einen historischen Roman gewagt hat, denn „nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten (August Bebel)“. Und das sollten sich vor allem diejenigen Briten zu Herzen nehmen, die, wie die Brexit-Abstimmung gezeigt hat, noch immer den ruhmreichen Rule-Britannia- Tagen nachtrauern. 1873, wir sind mitten in der Regierungszeit von Queen Victoria, einer Epoche, in der das Britische Empire auf dem Höhepunkt seiner politischen und ökonomischen Macht ist, wovon in erster Linie die Angehörigen der weißen Oberschicht profitieren. Die Gegensätze zwischen Arm und Reich könnten nicht größer sein, die einfachen Leute müssen sich wie eh und je abstrampeln, um das Überleben zu sichern. In den Salons trifft man sich zu Soirees. So auch im Haus des alternden Schriftstellers William Ainsworth, bei dem Charles Dickens regelmäßig zu Gast ist und wo der (historisch verbürgte) Prozess gegen Arthur Orton Gesprächsstoff liefert. Orton, aller Wahrscheinlichkeit nach ein hochstapelnder Metzgerssohn aus Ostlondon, behauptet, der lange verschollene Erbe der adligen, wohlhabenden Familie Tichborne zu sein und erhebt Anspruch auf das Erbe. Und er bietet mit dem ehemaligen Sklaven Andrew Bogle sogar einen Zeugen auf, der seine Aussagen bestätigen kann, und dessen ergreifende Lebensgeschichte uns mittenhinein in den menschenverachtenden Kolonialismus des britischen Empires versetzt (falls ihr nach London kommt: Im Museum of London Docklands gibt es eine hervorragende Ausstellung mit Schwerpunkt Zucker-Kapitalismus und Sklaverei – unbedingt anschauen!). Und hier schlägt Smith den Bogen zu unserer Gegenwart. Fakten zählen nichts, es ist offensichtlich, dass man ein Schwindler sein kann, aber wenn man über rhetorisches Talent verfügt, hat man die Massen hinter sich, kann sie für die eigenen Pläne instrumentalisieren. „Betrug“ ist wie erwartet kein typischer historischer Roman, denn dazu sind die behandelten Themen zum einen zu vielfältig und zum anderen zu sehr mit unserer gesellschaftspolitischen Realität verbunden. Und wie immer geht es der Autorin um die Frage, was das Menschsein in Vergangenheit und Gegenwart ausmacht. Sie fordert zum Hinterfragen gegebener Zustände auf, ermutigt zum kritischen Blick auf populistische Strömungen und ist gerade deshalb hochaktuell.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    20.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das viktorianische England

    Ihren neuen Roman “Betrug” siedelt Zadie Smith im England des viktorianischen Zeitalters, in der Mitte des 19. Jahrhunderts an. Sie erzählt ungezwungen vom Leben des damals sehr bekannten Schriftstellers William Harrison Ainsworth, der sich allerdings, anders als sein Freund Charles Dickens, nicht nachhaltig ins Gedächtnis des literarisch interessierten Publikums eingeschrieben hat. Im Mittelpunkt ihres Romans “Betrug” steht dessen Cousine Mrs. Eliza Touchet, die früh Witwe geworden ist und mit im Haushalt des Autors lebt. Sie liest viel, interessiert sich für gesellschaftlich relevante Themen wie die mögliche Abschaffung der Sklaverei und hat auch sonst zu allem eine Meinung. In kurzen Kapiteln erzählt Zadie Smith von einem England, das gesellschaftlich zwischen arm und reich, zwischen Tradition und Modernität zerrissen ist und in dem sich die Auflehnung gegen die überkommene Ordnung formiert. Dabei entrollt sie ihre “Betrugs”-Geschichte nicht chronologisch, sondern switcht immer wieder zwischen den Zeiten hin und her.

  • Alfred Rub

    aus Zürich

    4/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Anforderungsreich aber unterhaltsam und sicher lohnend

    Erzählt werden die Wahrnehmungen und Gedanken der Mrs. Touchet, die sich als Haushälterin und Vertraute eines im damaligen Literaturbetrieb gut integrierten Schriftstellers an einem idealen Beobachtungsposten befindet. Durch sie erhalten wir Einblick in die Verhältnisse im England des 19. Jahrhunderts, der Viktorianischen Epoche. Das Buch ist an erster Stelle allen zu empfehlen, die an der damaligen zeitgenössischen Literatur (z.B. Jane Austen) die Aussparung der sozialen Verhältnisse und des Kolonialismus kritisieren. Lesemotiv kann auch ein besonderes Interesse für englische Geschichte und Kultur sein. Mit seinen kurzen Kapiteln, der zügigen Erzählweise und der Einbettung sozialhistorischer Gegebenheiten in erzählte Episoden ist das Buch keinesfalls zäh oder langweilig. Allerdings sollte die Leserin/der Leser früh begreifen, dass das persönliche Schicksal der zentralen Protagonisten (Mr. Touchet, William Ainsworth) keine so grosse Rolle spielt und man nicht zu viel darin suchen sollte. "Hauptfigur" sind letztlich die Zeitumstände. Sodann ist der Tichborn-Fall zwar ein wichtiger Pfeiler des Werks (er dient insbesondere als Brücke zur Erzählung der kolonialen Verhältnisse), Daneben wird jedoch auch, nebst vielem anderem, der damalige Literaturbetrieb beleuchtet (wobei z.B. Charles Dickens nicht nur gut wegkommt). Mrs. Touchet ist auch Projektionsfläche für Kopfschütteln, z.T. Empörung dessen/deren, der/die heute die historischen Quellen studiert. Anforderungsreich ist die Lektüre deswegen, weil die Autorin vieles, das erwäht wird, nicht eigens erklärt, sondern die Kenntnis oder Nachschau im Internet voraussetzt. Bei nicht wenigen Kapiteln kann es helfen, mit Nachschlagen zu klären, wovon da eigentlich die Rede ist. Man kann die Lektüre aber auch entspannter angehen, von von vielem offen lassen, worum es sich im Detail gehandelt habe, und dennoch ausreichend von der Lektüre profitieren.

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Bewertungen (15)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Michael Hermanns

    Michael Hermanns

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    1/5

    16.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sorry, aber...

    ...ich hätte ja gerne einen ironischen Gesellschaftsroman aus dem viktorianischen England gelesen. Aber hier habe ich nach 100 Seiten (immerhin!) aufgeben müssen. Ich habe einfach nicht verstanden, worum es geht.
  • Zum Bewerterprofil von Silvana Milstein

    Silvana Milstein

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    1/5

    21.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    für mich ein Wirrwarr einer Erzählung

    Der Ausdruck bzw. die Sprache ist zwar gut, sachlich, aber die Erzählung ist ein Wirrwarr. Ich kam einfach nicht in die Geschichte und habe das Buch leider vorzeitig abgebrochen. Vielleicht einfach nicht mein Genre.
  • Zum Bewerterprofil von Friederike Gärtner

    Friederike Gärtner

    Thalia Wildau – A10-Center

    Buchhändler*in

    4/5

    28.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Spannend aber anspruchsvoll

    Eine wirklich spannender Geschichte, basierend auf einem historisch verbürgten Fall. Ein Mann behaupten der lange vermisste reiche Erbe zu sein, aber in diesem Fall liegen Schein und Sein sehr nah beieinander. Wunderbar spannend geschrieben.
  • Zum Bewerterprofil von Buchhändler*in

    Buchhändler*in

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    11.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ungewöhnlicher Roman aus der...

    Ein ungewöhnlicher Roman aus der Feder dieser Autorin. Der historisch belegte Betrugsversuch um Identitätsdiebstahl kombiniert mit der Geschichte einer Frau, die im viktorianischen England versucht ihren Weg zu gehen. Und dabei Themen wie Kolonialismus und Rassismus begegnet.
  • Zum Bewerterprofil von Buchhändler*in

    Buchhändler*in

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    3/5

    14.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ich bin nicht richtig reingekommen

    Um unseren Lese-Horizont zu erweitern haben Freundinnen einen Buch-Club gegründet. Im Rahmen dieses Clubs, war „Betrug“ unser erstes Buch. Der Klappentext hat mich angesprochen und ich habe motiviert mit der Lektüre begonnen. Ich war neugierig und da man mitten in die Geschichte hineingeworfen wird, war ich einige Zeit damit beschäftigt die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander zu verstehen. Eliza Touchet und ihren witzigen Unterton mochte ich schnell recht gern. Allerdings habe ich mich mit den Zeitsprüngen und der Rahmenhandlung um den Tichborne-Fall schwergetan. Es ist mir nicht leicht gefallen die Zusammenhänge zu verstehen und zuzuordnen. Die Geschichte wechselt den Ort des Geschehens etwa in der Mitte des Buchs auf die Zuckerrohrplantagen Jamaikas. Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen und ich hätte hier gerne mehr erfahren. Leider ist der Teil recht kurz und als die Geschichte in England weiterhing habe ich mich einfach nur noch verloren gefühlt. Große Teile der Geschichte, die in England spielt, fand ich verworren und das Buch hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Menschen, die diese Art von Büchern mögen, haben sicher ihre Freude daran.

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