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Produktbild: Das Vermächtnis unsrer Väter
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Das Vermächtnis unsrer Väter

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.04.2021

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,2 cm

Gewicht

298 g

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

Our Fathers

Übersetzt von

Jenny Merling

Sprache

Deutsch

EAN

2710001111619

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.04.2021

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,2 cm

Gewicht

298 g

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

Our Fathers

Übersetzt von

Jenny Merling

Sprache

Deutsch

EAN

2710001111619

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber AG
Kein & Aber Verlag|Württembergallee|12|D-14052 Berlin
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber Verlag

berlin@keinundaber.de

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  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Buchtipp von Cahtrin

    Eine kleine schottische Insel auf der jeder jeden kennt. Oder doch nicht? Ein als sympathischer Familienvater geltendender Mann ermordet eines Tages seine Frau, seine Kinder und letztlich sich selbst. Nur eines der Kinder überlebt. Das Weltbild und der Frieden der Inselbewohner ist erschüttert. Es gibt nur einen Überlebenden, eines der drei Kinder, der nach dem tragischen Ereignis zu seinen Verwandten aufs Festland geschickt wird und sich schwört die Insel nie wieder zu betreten. Doch als viele Jahre später endlich Gras über die schrecklichen Ereignisse von damals gewachsen wäre, kehrt eines Tages der nun erwachsene Sohn plötzlich doch auf die Insel zurück. Nicht nur der Sohn kämpft gegen die Erinnerungen und die Vorwürfe an sich selbst an, sondern auch bei Bekannten, Verwandten und Freunden der verstorbenen Familie kommt dadurch wieder Vieles hoch was verdrängt und vergessen wurde. Die Verarbeitung der damaligen Geschehnisse und die Findung des eigenen Friedens der einzelnen Personen bilden einen gelungenen guten Abschluss des Romans.Dieses Buch liest sich so spannend wie ein Krimi. Absolut empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Nach 20 Jahren kommt Tommy auf die kleine schottische Insel zurück, auf der sich einst die Familientragödie ereignet hat. Als Einziger zu überleben bedeutet nicht nur Glück, denn die Erinnerungen schmerzen immer noch und prägen sein Leben und seine Beziehungen. Der Besuch bei seinem Onkel und das Treffen mit alten Bekannten wühlt ihn auf, aber auch die Inselbewohner sind stark verunsichert. Psychologisch gut beschrieben und spannend zu lesen.

  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    30.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefe bewegene Geschichte

    Für diesen Roman muss ich der Autorin ein Riesenlob aussprechen. Was die erst 32jährige Schottin da geschrieben hat ist ganz starke Literatur. Die Geschichte spielt auf einer kleinen Insel der südlichen Hebriden, wo die Natur rauh ist und die wenigen Menschen bodenständig und wortkarg. Hier hatte sich 1994 eine schreckliche Familientragödie ereignet als ein vermeintlicher braver Mann seine Frau und seine Kinder ermordet hatte und dann sich selbst. Nur der kleine Thommy überlebte zufällig und hat das traumatisches Erlebnis nie verkraftet. Sein Onkel nahm ihn auf, kam aber nicht mit dem Jungen zurecht der schließlich die Insel verließ. 23 Jahre später kommt Tom zurück und will endlich wissen, was sich damals ereignet hat. Es wird ein schmerzhafter Prozess des Erinnerns, der aber die Chance zur Heilung bietet. Der Roman wird hauptsächlich aus der Perspektive von Tom und seinem Onkel Malcolm, dem Bruder von Toms Vater erzählt. Im Mittelteil schildert die Autorin die Ehegeschichte von Toms Mutter Katrina, die zu spät bemerkt, dass ihr Traummann ein Psychopath ist. Ich habe den Roman innerhalb von 3 Tagen gelesen und bin sehr begeistert über die psychologische Tiefe des Textes. Die Figuren sind überzeugend in ihrem Schmerz und ihrer Ratlosigkeit geschildert und ich habe mich auch gefragt, warum junge Frauen, denen die Welt offensteht, sich dem erstbesten Mann an den Hals werfen und sich freiwillig in eine Ehehölle begeben. Die Sprache des Buches ist zart und flüssig, blutige Details bleiben uns erspart denn dies ist kein Krimi sondern großartige Literatur. Eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    4/5

    11.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schuld?

    Auf einer kleinen Insel der Hebriden, drei Kinder spielen vor dem Haus - eine kleine Idylle. Wenig später zerstört eine Familientragödie dieses Bild. Die knappe Schilderung ist nur der Einstieg in den Roman; der einzige Überlebende, inzwischen ein Mann um die 30, besucht unerwartet seinen Onkel auf der Insel. Wie geht man mit einem solchen Trauma um? Diese Frage beschäftigt letztlich alle Inselbewohner. Ein einfühlsamer, stimmiger Roman ( kein Kriminalroman!), der auch das raue Klima der Insel vermittelt. Der schlichte Originaltitel "Our Fathers" hätte besser gepasst.

  • Birkatpet

    aus Wesseling

    4/5

    10.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Suche nach der Wahrheit und sich selber

    “die Vergangenheit war nun mal eine Geschichte, die man sich selbst erzählt.” Das Vermächtnis unser Väter nimmt uns mit auf eine sehr kleine schottische Insel und erzählt von einer Familientragödie, schrecklich, schwer in Worte zu fassen, nicht greifbar und doch leider alltäglich. Eines abends, es ist mittlerweile zwanzig Jahre her, greift der Familienvater John zur Schrotflinte und erschießt seine Frau, den älteren seiner Söhne, das Baby und schließlich sich selber. Der zweitjüngste Sohn, Tommy, damals 8 Jahre alt, versteckt sich im Schlafzimmerschrank, der Vater findet ihn nicht und so überlebt er diese Tragödie. Tommy wird anschließend zu seinem Onkel Malcolm, Bruder des Vaters, und dessen Frau gegeben. Lange kann er dort jedoch nicht bleiben, denn ohne professionelle Hilfe ist es ein nahezu unmögliches Unterfangen einem schwerst traumatisierten Kind zu helfen. Nach ca. einem Jahr muss Tommy die Insel verlassen und aufs Festland zu seiner Tante, Schwester der Mutter ziehen. Zwanzig Jahre nach diesem Unglück kehrt Tom zurück auf die Insel. Heute mit fast dreißig Jahren ist aus Tommy ein Mann geworden, der seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten optisch gleicht und so hat er kaum die Fähre zur Insel betreten wird diese Neuigkeit wie ein Lauffeuer unter den wenigen Insulanern bekannt. Er steht unangemeldet und nach weit über einem Jahrzehnt Kontaktlosigkeit bloß mit einem Rucksack bepackt vor Malcolm’s Türe und bittet einige Tage bleiben zu dürfen. Die Bewohner der Insel, samt Malcolm begegnen Tom mit Vorsicht, denn es ist völlig unklar, was er möchte, was die Intention seines Besuches ist. Niemand traut sich nach dem Grund seines Auftauchens zu fragen, den Argwohn, die Sorge und Angst der Insulaner spürt Tom jedoch deutlich, schlägt ihm förmlich ins Gesicht und die Luft ist atmosphärisch zum Schneiden dick. Nicht nur die Insulaner stellen sich viele Fragen, auch als Leser erfährt man nur sehr wenig über seine Beweggründe auf die Insel zurückzukehren. Was will Tom? Warum hat er überlebt? Hat John ihn übersehen, unbewusst oder bewusst um ihn mit der lebenslangen Frage ‘Warum?’ zu quälen? Was ist an diesem Abend im Haus von John, Katrina und den drei Kindern wirklich passiert? An wessen Händen klebt Blut, außer an John’s? Wie viel ist tatsächliche Erinnerung, wie viel Wunschdenken? Wie wirkt sich solch ein Erlebnis auf einen Menschen aus, noch zwei Jahrzehnte danach, auf die Betroffenen im familiären Umfeld, auf Freunde und Bekannte? Tom stellt sich seiner Vergangenheit und nach und nach entwickelt sich eine Art Freundschaft und Verbundenheit zu seinem Onkel, bei Spaziergängen und Tee kommen sie sich näher, aus anfänglich vielem Schweigen werden Unterhaltungen und es offenbaren sich viele Details,Geschehnisse, Ereignisse, eine Reihe Geschichten vor der Tat offenbaren sich. Die Atmosphäre dieses Romans habe ich als sehr dicht empfunden. Die düstere, bedrückende Kindheit von Tom, mit dennoch schönen Erinnerungen, die tiefe Traurigkeit um den Verlust, insbesondere die irrationalen Schuldgefühle sind sehr gut dargestellt, spürbar und greifbar. Die triste Umgebung, die Beschreibung der kleinen ruhigen Insel, auf der die Stille doch alles umso lauter macht verstärkt die Darstellung der Emotionen und der Personen. Der verhangene Himmel, der Regen. der Wind, die unruhige See, dies alles ist spürbar. Die Stille und der ruhige Erzählstil der Autorin machen das Buch zu dem was es ist, ausdrucksstark, gewaltig, mitreißend wie der starke Wind und ein Sog, wie von starken Wellen in die Tiefen des Meeres. Klar und deutlich wird herausgearbeitet, was traumatische Erlebnisse mit einem Menschen machen, was geschieht, wenn die Welt plötzlich still steht und sich irgendwie nicht mehr weiter dreht, erst recht nicht so wie zuvor. Wie weit die Kreise ziehen und wie sehr uns unsere Vergangenheit formt.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ganz, ganz besonders Buch!

    Ein Roman voller Tragik und vorsichtiger Annäherung. Zum einen an den Kern der Geschichte zum anderen zwischen den Überlebenden, die sich nach Jahrzehnten der Sprachlosigkeit wieder gegenüber stehen. Schauplatz eine windumtoste schottische Insel. Großartig erzählt. Es ist faszinierend zu lesen, wie die Autorin die Gedanken und Gefühle ihrer Charaktere zu beschreiben vermag.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiäre Prägungen

    Einst lebte Tommy mit seiner Familie auf einer kleinen Insel der schottischen Hebriden, vor der Tragödie, die allen außer ihm das Leben kostete. Seither ist er schwer traumatisiert, gibt sich die Schuld an den damaligen Ereignissen, findet keinen Weg mit dem Verlust umzugehen, möchte verstehen. Fast zwanzig Jahre später kehrt Tommy zurück an den Ort seiner Kindheit, zu Malcolm, dem Bruder seines Vaters. Nach und nach nähern sich die beiden an, blicken zurück... Es ist ein stilles, ein intensives Buch über familiäre Prägungen, schmerzlichen Verlust, Verdrängung und Schuld. Eindrücklich erzählt, so dass ich manchmal förmlich die salzhaltige Luft schmecken, den Regen fühlen und den Wind spüren konnte. Sehr gut!

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Bewertungen (2)

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