Eine Ewigkeit begraben – nun ist sie erwacht! Eine fesselnde Liebesgeschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart von Marina Neumeier
»Ich habe so vieles vergessen über die Jahre. Aber an eines kann ich mich erinnern. Meinen Namen. Aliqua.«
Als Aliqua nach jahrhundertelanger Gefangenschaft unter der Vulkanasche des Vesuv überraschend befreit wird, findet sie sich im Zentrum eines uralten Konflikts wieder: Seit der Antike lastet auf den Familien Omodeo und Pomponio ein Fluch, der Fluch der Unsterblichkeit. Aliqua gerät ins Visier einer Gruppe Unsterblicher, die nur ein Ziel kennen: die Grausamkeit der römischen Götter zurück auf die Erde zu holen. In Santo findet sie einen Verbündeten – doch er hütet ein düsteres Geheimnis …
Nach der »Aquarius«-Trilogie folgt eine weitere spannende Fantasy-Liebesgeschichte von der Gewinnerin des Newpipertalent-Awards 2019!
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Meine Erwartungen waren ziemlich hoch, weil ich einfach so gehyped auf das Buch war. Bei dem spannenden Thema wenig verwunderlich. Es kam sogar noch besser als gedacht und "Infinitas" hat mich positiv überrascht!
Ein paar Dinge haben mich aber trotzdem (zeitweise) die Stirn runzeln lassen. Manchmal hatte ich das Gefühl, den Charakteren mangelt es ein wenig an Hausverstand. Ganz am Anfang konnte ich mich außerdem nicht so mit dem Scheibstil anfreunden, weil er mir etwas überladen und abgehackt vorkam, aber das wurde sehr schnell deutlich besser. In Summe hat mir der Stil also wirklich gut gefallen.
Die Lovestory war jetzt auch nicht so unbedingt meins, was aber daran liegt, dass ich ja generell nicht an romantischen Liebesgeschichten interessiert bin. Ich finde sie aber richtig gut umgesetzt, sodass ich trotzdem ein bisschen mit den beiden mitgefiebert habe.
Besonders beeindruckt haben mich die historische Genauigkeit und die authentische Darstellung der Stadt Rom. Man merkt, dass sehr viel Recherche in dieses Buch geflossen ist. Auch wie die Autorin das Thema Freiheit und Gefangenschaft handhabt, finde ich wahnsinnig gelungen!
Alles in allem ist "Infinitas – Fluch aus Glut und Asche" also ein Jahreshighlight für mich und ich kann es nur empfehlen.
Bewertung
aus Berlin
5/5
21.01.2022
Buch (Taschenbuch)
Toller Auftakt
Götter, Unsterblichkeit, die Antike? Und schon wollte ich das Buch lesen. Bücher rund um Mythologie enttäuschen mich selten. Dazu das geheimnisvolle und absolut coole Cover – musste ich haben.
Doch wer jetzt denkt, Gottheiten in der modernen Welt – habe ich doch alles schon gelesen, der irrt. Für mich hatte Infinitas einen tollen neuen Twist und super Charaktere. Anders als in anderen mythologisch angehauchten Geschichten, werden die alten Götter hier nicht selbst zu den Hauptpersonen. Was genau sich dahinter verbirgt, müsst ihr selbst lesen. Für mich war dieser Aspekt jedoch wirklich gelungen.
Desweiteren mochte ich den Wechsel zwischen der aktuellen Zeit und der Wiedergabe der Geschehnisse in der Vergangenheit (im alten Rom). Die Kapitel in der Vergangenheit sind toll ausgearbeitet und man kann sich wunderbar in die damalige Zeit versetzen. Gleichzeitig sind sie hochgradig spannend.
Genauso spannend sind natürlich auch die Ereignisse in der Gegenwart. Jeder Charakter hat seine eigenen Besonderheiten und machen die Geschichte richtig gut. Da es sich hier um den ersten Teil einer Dilogie handelt wurde von jedem Charakter genug erzählt, um sämtliche Handlungen und Hintergründe zu verstehen. Gleichzeitig ist noch Luft nach oben, wodurch man neugierig auf den nächsten Teil wird.
Und apropos neugierig. Ich habe selten so einen krass guten und gleichzeitig fiesen Cliffhanger gelesen. Ich brauche unbedingt Band zwei. Jetzt sofort am besten!
Ein wahnsinnig toller und spannender Auftakt voller Geheimnisse, Mystik und Unterhaltung.
tkmla
5/5
04.01.2022
eBook (ePUB 3)
Fluch der Unsterblichkeit
„Infinitas – Fluch aus Glut und Asche“ von Marina Neumeier ist der erste Band ihrer neuen Fantasy-Dilogie, die in die Welt der Götter führt.
Viele Jahrhunderte lang war die junge Aliqua unter der Vulkanasche des Vesuvs in völliger Isolation gefangen. Als sie überraschend befreit wird, findet sie sich in der Gegenwart wieder und kann sich an ihre Vergangenheit erinnern. Sie landet mitten in einem gefährlichen Konflikt zwischen den Familien Omodeo und Pomponio, auf denen ein uralter Fluch lastet. Zu dem geheimnisvollen und düsteren Santo fühlt Aliqua eine besondere Verbindung, aber dadurch gerät sie auch immer weiter in Gefahr, denn die Unsterblichen verfolgen skrupellos ihre dunklen Ziele.
Nach der Aquarius-Trilogie war ich sehr neugierig, in welche Welt uns Marina Neumeier diesmal entführen wird. Infinitas unterscheidet sich total von der Vorgängerreihe, außer dass es natürlich genauso spannend und mitreißend erzählt ist.
Die Handlung wechselt zwischen der Gegenwart und Aliquas und Santos Erzählperspektive und Rückblicken in die Vergangenheit, die ausschließlich Aliqua betreffen. Der Fluch der Unsterblichkeit hat über die Jahrhunderte verfeindete Gruppierungen ausgebildet und Aliqua ist der unbekannte Faktor, der plötzlich in diesem Konflikt auftaucht. Welches Geheimnis sie umgibt, wird im Auftaktband natürlich noch nicht komplett gelüftet, aber Stück für Stück enthüllen sich immer mehr Details.
Ich mag die sympathischen Charaktere um Santo und seine Familie, die vor allem die Schattenseiten der Unsterblichkeit kennenlernen mussten. Santo hütet irgendein dunkles Geheimnis, welches ihn mit Aliqua verbindet, und die Autorin schafft es sehr geschickt, dass die Spannungskurve nicht abflaut. Die Balance zwischen Andeutungen und Antworten ist gerade so eingehalten, damit man nicht die Lust verliert und weiter mitfiebert. Das schließt auch den obligatorischen fiesen Cliffhanger mit ein.
Jetzt heißt es warten auf Band 2 und zum Glück dauert dies nicht Jahrhunderte, wie Aliquas Zeit in der Vulkanasche.
Mein Fazit:
Spannende Story, düstere Geheimnisse und facettenreiche Charaktere lassen es nicht langweilig werden. Klare Empfehlung!
steffi_heavy_fun
aus Pasching
5/5
15.12.2021
Buch (Taschenbuch)
Der Fluch der Götter
Für mich war es das erste Buch von Marina Neumeier und mir gefiel es im Großen und Ganzen sehr gut. Da ich Geschichten über Götter liebe, konnte ich aufgrund des Klappentextes nicht an diesem Buch vorbei und war schon sehr gespannt darauf, was mich erwartet. Es gibt viele spannende Details, die mich faszinieren konnten, auf die ich kurz näher eingehen möchte. Wir erleben die Geschichte einerseits aus der Gegenwart und andererseits blicken wir immer wieder zurück in die Vergangenheit und zwar in das Jahr 79. Die Zeitsprünge waren sehr authentisch und man fühlte sich sofort ins alte sowie ins neue Rom hineinversetzt. Das Setting war für eine Göttergeschichte einfach optimal gewählt und man merkt wie viel Liebe zum Detail und Herzblut die Autorin für ihre Recherchen rund um ,,Rom“ in dieses Werk gesteckt hat. Teilweise erwarten uns lateinische, aber auch italienische Ausdrücke und auch die Orte, Straßen und Gassen wurden überaus authentisch beschrieben. Als Leser hat man stets ein klares Bild vor Augen und es fühlt sich so an, als ob man selbst durch Rom streifen würde.
Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir wie die Autorin das Thema der Unsterblichkeit angeht. Normalerweise würden wir uns das alle wünschen und können nichts Negatives daran sehen, diese Meinung wird sich spätestens nach diesem Buch ändern, denn es werden viele unangenehme Fragen aufgeworfen sowie Aspekte beleuchtet, über die man sich im ersten Moment sicher noch nie Gedanken gemacht hat. Ich mag es immer sehr, wenn fantastische Geschichten ungewöhnliche Themen aufgreifen und einen dazu bringen, sich darüber Gedanken zu machen und seine Wünsche und Ängste nochmal neu zu hinterfragen. Neben all diesen wunderbaren Eigenschaften wurde ich auch noch von gut ausgearbeiteten Protagonisten überzeugt, wobei jeder Einzelne von ihnen seinen ganz eigenen Charakter erhält sowie ausreichend Zeit und Raum, um sich vorzustellen und zu etablieren. Meine klare Favoritin in diesem chaotischen Haufen war Orela, da sie nicht nur eine wichtige Funktion innehat, sondern auch loyal, liebevoll, leicht verpeilt und vertrauenswürdig ist. Mit ihr würde ich sofort um die Häuser ziehen und wie sie mit Aliqua umgegangen ist, fand ich einfach sehr herzlich und hinreißend.
Einen kleinen Kritikpunkt möchte ich jedoch anmerken, da mich dieser beinahe in die Verzweiflung getrieben hat. Mir war beim Lesen nicht klar, dass noch eine Fortsetzung geplant ist, daher habe ich die ganze Zeit darauf gewartet das bestimmte Dinge enthüllt werden. Ich möchte euch, ohne zu spoilern meine Gedanken vermitteln, alle die das Buch gelesen haben werden bestimmt sofort wissen welches Geheimnis ich meine. Als jedoch Seite um Seite vorüber ging und eine gewisse Person immer noch nicht den Mut aufgebracht hat reinen Tisch zu machen, wurde ich immer ungeduldiger und hätte die Worte am liebsten selbst aus ihm herausgeschüttelt. Ich kann mir nach wie vor nicht vorstellen was so unverzeihlich gewesen sein soll, dass man dies nicht in Ruhe besprechen hätte können. Auch die laufenden Andeutungen und das Rätsel raten machten es nicht besser, sondern ließen mich im Gegenteil immer wilder werden. Ich hätte mir hier ein paar klare Worte gewünscht, um meine Ungeduld sowie meinen Wissensdurst etwas zu befriedigen. Dies ist aber nur meine eigene Meinung und jeder Leser muss diesen Punkt für sich selbst beurteilen. Da es sich auch nur um einen kleine ,,Kritik“ am Rande handelt, möchte ich nochmal klar verdeutlichen das mein Leseerlebnis dadurch nicht gestört wurde.
Wie ihr seht, hat dieses Buch einfach unglaublich viel zu bieten und alle Fans von Göttergeschichten, sollten sich dieses auf jeden Fall näher ansehen. Rom ist überaus faszinierend, genauso wie die Geschichte in diesem Buch, ihre Protagonisten und die Thematik rund um die Unsterblichkeit. In diesem Sinne wünsche ich euch viele göttliche Lesestunden und hoffe, ihr könnt die Spannung, die Aufregung, die Tragik sowie den Verrat, die Intrigen und die Geheimnisse rund um die Götter und ihre Gaben genauso genießen wie ich es konnte.
majasbookslove
aus Schwaan
5/5
10.12.2021
eBook (ePUB 3)
Ein göttliches Buch ;)
Ich muss gestehen ich kann mich bei Bücher, in denen es um Götter und griechische Mythen geht, nie zurückhalten. Weswegen ich das Buch auch unbedingt haben musste und sofort durchgelesen habe. Es ist wirklich super faszinierend in die Geschichte einzutauchen, da wir sie hauptsächlich aus der Perspektive von Aliqua betrachten. Diese war fast zweitausend Jahre unter der Erde gefangen und hat keine Erinnerungen am ihre Vergangenheit. Dabei finde ich es superspannend herauszufinden was es damit auf sich hat und ihre tiefergehende Verbindung zu Santo zu erkunden. Seine Perspektive ist auch in der Geschichte öfters vertreten, was ziemlich cool ist. Manchmal hat mich aber seine Engstirnigkeit aufgeregt. Was die Geschichte aufgepeppt hat waren die Rückblicke aus dem Jahr 79 und die waren super aufschlussreich. Für mich war es beim Lesen ständig interessant, aufregend und unterhaltsam, da es viele Geheimnisse zu lüften gibt und man sich nie sicher sein kann was als nächstes passiert. Ich liebe es die Welt aus Aliquas Augen kennenzulernen, denn es ist erfrischend und sie hat mir viele neue Perspektiven gezeigt. Als Protagonistin finde ich sie somit also richtig super und ich konnte mich super mit ihr identifizieren. Ich liebe auch die Geheimnisse, die sich um ihre Gaben und ihre Herkunft ranken und bin schon sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht. Denn das Ende war ziemlich aufregend und hat sofort Lust auf mehr gemacht.
Die Story ist fabelhaft. Eine junge Frau wird nach fast zweitausend Jahren aus verhärteter Lava. Sie kann sich weder an ihre Vergangenheit erinnern noch an ihre Gaben und doch scheint sie in einen Kampf um göttliche Macht verstrickt zu sein. Um sie zu beschützen und ihre Erinnerungen zurückzuerlangen wird sie von einer verfluchten Familie aufgenommen, ihre Wege sich schon vor vielen Jahren gekreuzt. Dabei kommen alte Gefühle und Ängste wieder hoch und es werden Geheimnisse aufgedeckt.
Aliqua ist eine junge Frau, die zweitausend Jahre in ausgekühlter Lava verbracht hat. Sie kann sich an ihre Vergangenheit nicht erinnern, kennt sich aber mit der Gegenwart ganz gut aus. Sie scheint ebenso eine Ewigliche zu sein und Gaben der Götter in sich zu tragen, doch woher diese kommen, weiß sie nicht. An sich ist sie vom Charakter her eine superfreundliche, hilfsbereite, liebenswerte, mutige und authentische Person. Sie war mir von der ersten Sekunde an sympathisch und ich liebe ihre natürliche Art. Wenn man betrachtet das sie früher eine Sklavin gewesen sein muss, ist sie dafür ziemlich stark und lebensfroh. Über ihre Eltern ist nicht viel bekannt, außer dass ihre Mutter eine Sklavin war und kurz nach ihrer Geburt gestorben ist, während ihr Vater unbekannt ist. Ihre Entwicklung ist demnach sehr einzigartig, da wir sehen, wie sie in ihrem früheren Leben war und in der jetzigen Zeit. Dabei erkennt man das sie eine sehr schöne innere Stärke in sich trägt und nie aufgibt. Ihre Strahlen steck die Menschen in ihrer Umgebung an und es scheint als wäre sie das Licht in der Dunkelheit.
Santo ist ein junger stattlicher Mann, der im Jahr 79 einer reichen Familie angehörte. Sein Weg scheint vorausgeplant sein und es ist ihm nicht erlaubt ein Mädchen unter seinem Stand zu lieben und doch macht er eben dies. Er hatte einen Vater, der kein Ewiglicher war und eine Schwester, die eine Ewigliche ist, während seine Mutter schon Tod ist. An sich ist er auch ein Ewiglicher, doch er will sich von dem Fluch der Unsterblichkeit befreien und sterben. Vom Charakter her ist er ein sehr interessanter Mann, der viele Geheimnisse in sich trägt. Es scheint mir als wäre er fast die Dunkelheit selbst, so gefühlslos und trüb war er vor Aliquas Ausgrabung. Doch seit sie wieder zurück ist fühlt er wieder und erkennt wie schön das Leben doch sein kann, zugleich versucht er aber auch distanziert zu bleiben. Sein Verhalten kann sehr verwirrend sein und doch mag ich ihn. Seine Entwicklung ist nicht so groß, da er sich nicht überwinden kann Aliqua selbst die Wahrheit zu sagen, aber wenigstens lässt er zum Schluss die Anziehung zu und nimmt sie mit in den Kampf. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, wie es weiter geht und wie er sich noch entwickeln wird.
Zusammen sind die beiden ein super harmonierendes Paar, die sich auf den ersten Blick ineinander verliebt haben. Sie sind unzertrennlich und leuchten in der Gegenwart des anderen auf. Es sprühen die Funken zwischen ihnen und doch steht ihre Liebe unter keinen guten Stern. Ich mag sie auf jeden Fall zusammen und hoffe sie bekommen ein Happy End.
Das Ende war sehr spannend. Unsere Protagonistin gelingt es auf ein Teil ihrer Erinnerungen zurückzugreifen, jedoch nicht auf alles. Sie kann sich an ihre Liebe zu Santo erinnern und ihr Leben als Sklave, doch bleibt der Teil bevor sie für zweitausend Jahre eingeschlossen wird, verschlossen. Dadurch weiß sie zwar das sie besonders ist, jedoch nicht warum. Als dann am Ende eine Person befreit werden soll, die sehr gefährlich und mächtig ist, müssen Santo und Aliqua sich dem stellen. Doch leidet verlieren sie den Kampf und Aliqua muss sich ihrem Schicksal stellen. Denn die Geschichte scheint sich zu wiederholen und nur Aliqua selbst kann sie ändern. Ich liebe das Ende, es ist supergut gemacht und ich war sofort Feuer und Flamme. Denn es wurden viele neue Fragen aufgeworfen, die ich am liebsten gleich aufgeklärt hätte. Leider geht das nicht, da Band zwei erst im nächsten Jahr erscheint. Was wohl bedeutet das ich mich noch gedulden muss. Zusammengefasst kann ich aber sagen das dieses Buch mir super gefallen hat und ich es jedem Götter Fan empfehlen kann.
Von: majasbookslove
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