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Miss Kim weiß Bescheid Storys

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/2,1 cm

Gewicht

300 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Miss Kim Knows And Other Stories

Übersetzt von

Inwon Park

Sprache

Deutsch

EAN

2710001208883

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/2,1 cm

Gewicht

300 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Miss Kim Knows And Other Stories

Übersetzt von

Inwon Park

Sprache

Deutsch

EAN

2710001208883

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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1 Sterne

Highlight

Bewertung am 12.02.2024

Bewertungsnummer: 2129214

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch über acht Leben von acht koreanischen Frauen im Alter von 10 und 80 Jahren, das dem Leser tiefe Einblicke in die Problematik des patriarchalen Südkoreas gibt. Die Frauen Südkoreas kämpfen täglich jede für sich selbst einen ganz eigenen Überlebenskampf- häusliche Gewalt, extreme Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz, sozialer Druck und die niedrige Stellung der Frau in der koreanischen Kultur. Der scheinbar relativ kühle, emotionslose Ton der Erzählungen macht dieses Buch gerade zu einem fesselnden Bericht und konnte mich sehr überzeugen, denn unter diesem abgekühlten Erzählton liegt wahre Authentizität, Stärke und tiefe Empathie. Die Übersetzung ist für mich grandios gelungen. Wir erleben Korea-typische Konflikte, die aber bei näherem Hinsehen eine durchaus weitverbreite Problematik betreffen- gestresste Mütter, die arbeiten gehen, keine Anerkennung erhalten und zudem klar von der Gesellschaft definiert auch noch Mutter, Hausfrau und Ehefrau sein müssen. Rollenverteilung und Care-Arbeit verschlingen nicht nur in Korea Frauen und lassen keinerlei Raum für Selbstverwirklichung. Der feministische Aspekt des Buches ist subtil, weil nicht anklagend und fühlt sich daher "richtig" an. Hochinteressant war für mich ebenso Einblick in die koreanischen Alltagsstrukturen zu erlangen und ein Gefühl für diese scheinbar so "fremde" Kultur zu bekommen. Ein absolutes Lesehighlight und große Empfehlung.

Highlight

Bewertung am 12.02.2024
Bewertungsnummer: 2129214
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch über acht Leben von acht koreanischen Frauen im Alter von 10 und 80 Jahren, das dem Leser tiefe Einblicke in die Problematik des patriarchalen Südkoreas gibt. Die Frauen Südkoreas kämpfen täglich jede für sich selbst einen ganz eigenen Überlebenskampf- häusliche Gewalt, extreme Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz, sozialer Druck und die niedrige Stellung der Frau in der koreanischen Kultur. Der scheinbar relativ kühle, emotionslose Ton der Erzählungen macht dieses Buch gerade zu einem fesselnden Bericht und konnte mich sehr überzeugen, denn unter diesem abgekühlten Erzählton liegt wahre Authentizität, Stärke und tiefe Empathie. Die Übersetzung ist für mich grandios gelungen. Wir erleben Korea-typische Konflikte, die aber bei näherem Hinsehen eine durchaus weitverbreite Problematik betreffen- gestresste Mütter, die arbeiten gehen, keine Anerkennung erhalten und zudem klar von der Gesellschaft definiert auch noch Mutter, Hausfrau und Ehefrau sein müssen. Rollenverteilung und Care-Arbeit verschlingen nicht nur in Korea Frauen und lassen keinerlei Raum für Selbstverwirklichung. Der feministische Aspekt des Buches ist subtil, weil nicht anklagend und fühlt sich daher "richtig" an. Hochinteressant war für mich ebenso Einblick in die koreanischen Alltagsstrukturen zu erlangen und ein Gefühl für diese scheinbar so "fremde" Kultur zu bekommen. Ein absolutes Lesehighlight und große Empfehlung.

Da weiß man Bescheid...!

Stefanie Busch aus Wuppertal am 27.01.2024

Bewertungsnummer: 2117760

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Endlich - ein weiteres Buch von Cho Nam-Joo, nach dem intensiven und berührenden "Kim Jiyoung"! Ich war unendlich gespannt, und muss ehrlich sagen - dieses Buch gefällt mir noch besser. Zum einen habe ich generell ein großes Faible für Kurzgeschichten - zum anderen finde ich, dass die Autorin das Potenzial, welches Kurzgeschichten bieten, in diesem Band genial ausgeschöpft hat. Wieder geht es um Frauenschicksale, die aber für uns alle stehen könnten. Es sind 8 Geschichten, und 8 verschiedene Schicksale. Alles kommt vor, von der Greisin, deren Schwester todkrank ist, über die überforderte Hausfrau, die immer übersehene Tochter oder Schwiegertochter, die missachtete Büroangestellte, die pubertierende Schülerin, bis hin zur Autorin selbst. Die Sprache bleibt immer glasklar und prägnant, doch die Erzählformen und Ausgangssituationen werden lebhaft variiert. Manches liest sich wie eine simple, geradlinige Erzählung, anderes wie eine Reportage, dann wieder eine Träumerei oder auch ein lustiges Abenteuer. Auch bleiben einige Enden angenehm offen, was zu der jeweiligen Geschichte aber gut gepasst hat! Ich finde es hingegen schade, Cho Nam-Joo immer nur auf "Feminismus" zu reduzieren. Das stört die Autorin selbst übrigens auch, wie sie in der Geschichte "Trotz" berichtet! Sie ist keine Alice Schwarzer - eher eine Alice Munro. Sehr poignant stellt sie dar, welche Sicht Frauen auf bestimmte Problemsituationen haben, und wie sie Beziehungen gestalten. Und natürlich sind ihre Geschichten auch kleine Porträts der koreanischen Gesellschaft. Ich bin jedenfalls durch und durch begeistert, habe das Buch in weniger als zwei Tagen verschlungen. Es gibt von mir eine glasklare Leseempfehlung!

Da weiß man Bescheid...!

Stefanie Busch aus Wuppertal am 27.01.2024
Bewertungsnummer: 2117760
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Endlich - ein weiteres Buch von Cho Nam-Joo, nach dem intensiven und berührenden "Kim Jiyoung"! Ich war unendlich gespannt, und muss ehrlich sagen - dieses Buch gefällt mir noch besser. Zum einen habe ich generell ein großes Faible für Kurzgeschichten - zum anderen finde ich, dass die Autorin das Potenzial, welches Kurzgeschichten bieten, in diesem Band genial ausgeschöpft hat. Wieder geht es um Frauenschicksale, die aber für uns alle stehen könnten. Es sind 8 Geschichten, und 8 verschiedene Schicksale. Alles kommt vor, von der Greisin, deren Schwester todkrank ist, über die überforderte Hausfrau, die immer übersehene Tochter oder Schwiegertochter, die missachtete Büroangestellte, die pubertierende Schülerin, bis hin zur Autorin selbst. Die Sprache bleibt immer glasklar und prägnant, doch die Erzählformen und Ausgangssituationen werden lebhaft variiert. Manches liest sich wie eine simple, geradlinige Erzählung, anderes wie eine Reportage, dann wieder eine Träumerei oder auch ein lustiges Abenteuer. Auch bleiben einige Enden angenehm offen, was zu der jeweiligen Geschichte aber gut gepasst hat! Ich finde es hingegen schade, Cho Nam-Joo immer nur auf "Feminismus" zu reduzieren. Das stört die Autorin selbst übrigens auch, wie sie in der Geschichte "Trotz" berichtet! Sie ist keine Alice Schwarzer - eher eine Alice Munro. Sehr poignant stellt sie dar, welche Sicht Frauen auf bestimmte Problemsituationen haben, und wie sie Beziehungen gestalten. Und natürlich sind ihre Geschichten auch kleine Porträts der koreanischen Gesellschaft. Ich bin jedenfalls durch und durch begeistert, habe das Buch in weniger als zwei Tagen verschlungen. Es gibt von mir eine glasklare Leseempfehlung!

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Miss Kim weiß Bescheid

von Cho Nam-Joo

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M. Cengiz

Thalia Lübeck – Citti Park

Zum Portrait

5/5

Tiefgründiger Titel, sehr zu empfehlen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Cho Namjoo nimmt sich wieder einmal das Patriarchat in Südkorea unter die Lupe und bringt den Leser Erfahrungen nahe, die weltweit nachempfunden werden können. Sie schreibt von acht Frauen und wie das Frausein für jede auf unterschiedliche Art und Weise ihr Leben beeinflusst/ bestimmt hat. Meine Lieblingsgeschichte ist die von der Geschäftsfrau, die im Berufsleben nicht anerkannt wird und ihre Leistungen als unbedeutend eingeschätzt werden. Als sie dann aber das Büro verlässt, wird ihren Kollegen unmittelbar danach bewusst, wie sehr sich getäuscht haben. Ihre Gesichte erinnert mich einerseits an Frauen, die historischen Entwicklungen und Erfindungen beigesteuert haben, nur um anschließend ihren Namen ausradiert vorzufinden. Andererseits erinnert es mich daran, dass sich der Erfolg von Frauen in jeglichem Feld öfter mit der Einschüchterung von Männern konfrontiert gegenüber steht und als ein Anlass, sie und ihren Aufstieg zu stoppen, angesehen wird.
  • M. Cengiz
  • Buchhändler/-in

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5/5

Tiefgründiger Titel, sehr zu empfehlen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Cho Namjoo nimmt sich wieder einmal das Patriarchat in Südkorea unter die Lupe und bringt den Leser Erfahrungen nahe, die weltweit nachempfunden werden können. Sie schreibt von acht Frauen und wie das Frausein für jede auf unterschiedliche Art und Weise ihr Leben beeinflusst/ bestimmt hat. Meine Lieblingsgeschichte ist die von der Geschäftsfrau, die im Berufsleben nicht anerkannt wird und ihre Leistungen als unbedeutend eingeschätzt werden. Als sie dann aber das Büro verlässt, wird ihren Kollegen unmittelbar danach bewusst, wie sehr sich getäuscht haben. Ihre Gesichte erinnert mich einerseits an Frauen, die historischen Entwicklungen und Erfindungen beigesteuert haben, nur um anschließend ihren Namen ausradiert vorzufinden. Andererseits erinnert es mich daran, dass sich der Erfolg von Frauen in jeglichem Feld öfter mit der Einschüchterung von Männern konfrontiert gegenüber steht und als ein Anlass, sie und ihren Aufstieg zu stoppen, angesehen wird.

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Bianca Werner

Thalia Göttingen – Kauf Park

Zum Portrait

5/5

Aktuelle feministische Literatur...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aktuelle feministische Literatur aus Korea. Ein muss für alle, die sich mit den Schicksalen und dem Leben von Frauen auseinander setzen. Faszinierend ist, dass die Erzählungen weit weg und gleichzeitig ganz nah sind. Unbedingt lesen!
  • Bianca Werner
  • Buchhändler/-in

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Aktuelle feministische Literatur...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aktuelle feministische Literatur aus Korea. Ein muss für alle, die sich mit den Schicksalen und dem Leben von Frauen auseinander setzen. Faszinierend ist, dass die Erzählungen weit weg und gleichzeitig ganz nah sind. Unbedingt lesen!

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