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Untertauchen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,2 cm

Gewicht

398 g

Originaltitel

EVERYTHING UNDER

Übersetzt von

Birgit Maria Pfaffinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710001287857

Beschreibung

Rezension

»Eine unglaublich gut und dicht erzählte Geschichte. Daisy Johnson ist eine großartige Erzählerin.« ("Katja Engelhardt, BR Zündfunk")
»Johnsons Stil ist so mitreißend wie der Fluss, der Schauplatz der Geschehnisse ist. Der Strom aus Erinnerungen hat mich sofort gefesselt und bis zum Ende in den Bann gezogen.« ("Lea Birke, EMOTION")
»Mit ›Untertauchen‹ ist der für den Booker Prize nominierten Daisy Johnson ein Meisterwerk gelungen.« ("PETRA")
»Mit einer ungeheuren Erzählwucht stürzt sich die britische Autorin Daisy Johnson in diese Mutter-Tochter-Geschichte.« ("Brigitte Woman")
»Ein intensives, märchenhaftes Buch über eine toxische Mutter-Tochter-Beziehung« ("Hartliebs Magazin")
»Ein Roman, der eine mystische Energie hat.« ("Günter Keil, egoFM")

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,2 cm

Gewicht

398 g

Originaltitel

EVERYTHING UNDER

Übersetzt von

Birgit Maria Pfaffinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710001287857

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Komplexe, undurchsichtige Familiengeschichte mit einem bildhaften Erzählstil, der die Grenzen von Traum und Wirklichkeit verschwimmen lässt

Bewertung aus Köln am 30.09.2020

Bewertungsnummer: 1383676

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gretel wurde vor sechzehn Jahren von ihrer Mutter verlassen. Sie lebten zuvor gemeinsam auf einem Hausboot, wo sie sogar eigene Wort erfanden und schotteten sich damit nicht nur räumlich von der Gesellschaft ab. Gretel wuchs bei Pflegefamilien heran und wurde Lexikografin. Sie hatte die Hoffnung nie aufgegeben, ihre Mutter wieder zu sehen und sie immer wieder gesucht. Dabei hat sie auch versucht, Marcus zu finden, der zeitweise mit ihnen auf dem Boot war. Nach all den Jahren der Abwesenheit erreicht Gretel ein Anruf ihrer Mutter, der wie ein Hilferuf wirkt. Sarah ist inzwischen dement und kann sich kaum an die eigene Tochter erinnern. "Untertauchen" ist ein Roman, der in der Gegenwart im "Cottage" handelt, als Gretel ihre wiedergefundene verwirrte Mutter bei sich aufgenommen hat, und in Rückblenden von der "Jagd", der Suche Gretels nach Sarah sowie auf dem "Fluss", vom Leben auf dem Hausboot erzählt, wobei mit Marcus noch eine weitere Perspektive in Erscheinung tritt. Die unterschiedlichen Zeitebenen und verschiedenen Charaktere sind dabei nicht einfach in den Kontext einzuordnen und sorgen für einen komplexen Aufbau der Handlung. Die Geschichte beginnt mit der Suche Gretels nach Sarah, entwickelt sich dabei aber zu einem Ödipuskomplex, den ich so nicht erwartet habe. Es ist eine tragische, rätselhafte Geschichte, die melancholisch erzählt wird und eine beklemmende Atmosphäre schafft. Sie handelt von einer überforderten Mutter, die in ihrer eigenen kleinen Welt zu leben scheint, von der Sehnsucht nach Nähe und Heimat, einer Suche nach den eigenen Wurzeln und von Angst. Die Angst nimmt im Leben von Sarah einen so großen Raum ein, dass sie mit "Bonak" sogar ein eigenes Wort für die Gefahr geschaffen hat, vor der sie sich Zeit ihres Lebens fürchtet. Auch Marcus erscheint von "Bonak", einem Ungeheuer, dass ihn unter Wasser zieht, besessen. "Untertauchen" fesselt, da man als Leser diese komplexe, undurchsichtige Familiengeschichte entwirren möchte. Der bildhafte Erzählstil unterstützt dabei auch sprachlich die Mystik in der Geschichte, die an die Sagen der griechischen Mythologie erinnert und die Grenzen von Erinnerungen, Traum, Wahn und Wirklichkeit verschwimmen lässt. Das Ende empfand ich nicht nur im Hinblick auf Schuld und Sühne etwas unbefriedigend. Mir fehlte auch eine Erklärung für das Verhalten von Sarah in der Vergangenheit und so manches Ereignis, an das sich Gretel erinnerte.

Komplexe, undurchsichtige Familiengeschichte mit einem bildhaften Erzählstil, der die Grenzen von Traum und Wirklichkeit verschwimmen lässt

Bewertung aus Köln am 30.09.2020
Bewertungsnummer: 1383676
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gretel wurde vor sechzehn Jahren von ihrer Mutter verlassen. Sie lebten zuvor gemeinsam auf einem Hausboot, wo sie sogar eigene Wort erfanden und schotteten sich damit nicht nur räumlich von der Gesellschaft ab. Gretel wuchs bei Pflegefamilien heran und wurde Lexikografin. Sie hatte die Hoffnung nie aufgegeben, ihre Mutter wieder zu sehen und sie immer wieder gesucht. Dabei hat sie auch versucht, Marcus zu finden, der zeitweise mit ihnen auf dem Boot war. Nach all den Jahren der Abwesenheit erreicht Gretel ein Anruf ihrer Mutter, der wie ein Hilferuf wirkt. Sarah ist inzwischen dement und kann sich kaum an die eigene Tochter erinnern. "Untertauchen" ist ein Roman, der in der Gegenwart im "Cottage" handelt, als Gretel ihre wiedergefundene verwirrte Mutter bei sich aufgenommen hat, und in Rückblenden von der "Jagd", der Suche Gretels nach Sarah sowie auf dem "Fluss", vom Leben auf dem Hausboot erzählt, wobei mit Marcus noch eine weitere Perspektive in Erscheinung tritt. Die unterschiedlichen Zeitebenen und verschiedenen Charaktere sind dabei nicht einfach in den Kontext einzuordnen und sorgen für einen komplexen Aufbau der Handlung. Die Geschichte beginnt mit der Suche Gretels nach Sarah, entwickelt sich dabei aber zu einem Ödipuskomplex, den ich so nicht erwartet habe. Es ist eine tragische, rätselhafte Geschichte, die melancholisch erzählt wird und eine beklemmende Atmosphäre schafft. Sie handelt von einer überforderten Mutter, die in ihrer eigenen kleinen Welt zu leben scheint, von der Sehnsucht nach Nähe und Heimat, einer Suche nach den eigenen Wurzeln und von Angst. Die Angst nimmt im Leben von Sarah einen so großen Raum ein, dass sie mit "Bonak" sogar ein eigenes Wort für die Gefahr geschaffen hat, vor der sie sich Zeit ihres Lebens fürchtet. Auch Marcus erscheint von "Bonak", einem Ungeheuer, dass ihn unter Wasser zieht, besessen. "Untertauchen" fesselt, da man als Leser diese komplexe, undurchsichtige Familiengeschichte entwirren möchte. Der bildhafte Erzählstil unterstützt dabei auch sprachlich die Mystik in der Geschichte, die an die Sagen der griechischen Mythologie erinnert und die Grenzen von Erinnerungen, Traum, Wahn und Wirklichkeit verschwimmen lässt. Das Ende empfand ich nicht nur im Hinblick auf Schuld und Sühne etwas unbefriedigend. Mir fehlte auch eine Erklärung für das Verhalten von Sarah in der Vergangenheit und so manches Ereignis, an das sich Gretel erinnerte.

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Untertauchen

von Daisy Johnson

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Simone Büchner

Thalia Coburg

Zum Portrait

5/5

Feine Auslese

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Taschenbücher erscheinen ausgewählte internationale Autoren als deutsche Erstübersetzung unter dem Namen 'btb Selection'. Das musste ich mir näher ansehen und wählte den Titel 'Untertauchen' für mich aus. Gretel und ihre Mutter leben ein freies ungezwungenes Leben auf einem Hausboot. Gretel ist sechzehnjährig als ihre Mutter verschwindet und braucht nochmal so viele Jahre um endlich zu ergründen was eigentlich passiert ist in jenem Winter, warum sie allein zurück blieb. Kein Buch für zwischendurch und nebenbei. Gut für Leser, die die bisweilen scheinbar abgegraste Literaturlandschaft verlassen und Neuland belesen möchten. Diese Reihe werde ich im Auge behalten!
  • Simone Büchner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Feine Auslese

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Taschenbücher erscheinen ausgewählte internationale Autoren als deutsche Erstübersetzung unter dem Namen 'btb Selection'. Das musste ich mir näher ansehen und wählte den Titel 'Untertauchen' für mich aus. Gretel und ihre Mutter leben ein freies ungezwungenes Leben auf einem Hausboot. Gretel ist sechzehnjährig als ihre Mutter verschwindet und braucht nochmal so viele Jahre um endlich zu ergründen was eigentlich passiert ist in jenem Winter, warum sie allein zurück blieb. Kein Buch für zwischendurch und nebenbei. Gut für Leser, die die bisweilen scheinbar abgegraste Literaturlandschaft verlassen und Neuland belesen möchten. Diese Reihe werde ich im Auge behalten!

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Carola Ludger

Thalia Lippstadt

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4/5

Literarische Entdeckung aus Großbritannien

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine großartige Entdeckung aus der britischen Literatur. Daisy Johnson stellt uns Gretel vor, die als Sechzehnjährige von ihrer Mutter Sarah verlassen wurde. Jahre verbrachte sie damit nach ihrer Mutter - nach ihren Wurzeln zu suchen. Jetzt endlich gibt es ein Wiedersehen. Doch Gretels Zuversicht mehr über ihren Vater zu erfahren verschwindet zusehends, denn ihre Mutter verabschiedet sich langsam in die Demenz. Eine tragische, undurchsichtige Familiengeschichte, voller Geheimnisse, voll von Melancholie und der ewigen Frage nach der Schuld.
  • Carola Ludger
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4/5

Literarische Entdeckung aus Großbritannien

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine großartige Entdeckung aus der britischen Literatur. Daisy Johnson stellt uns Gretel vor, die als Sechzehnjährige von ihrer Mutter Sarah verlassen wurde. Jahre verbrachte sie damit nach ihrer Mutter - nach ihren Wurzeln zu suchen. Jetzt endlich gibt es ein Wiedersehen. Doch Gretels Zuversicht mehr über ihren Vater zu erfahren verschwindet zusehends, denn ihre Mutter verabschiedet sich langsam in die Demenz. Eine tragische, undurchsichtige Familiengeschichte, voller Geheimnisse, voll von Melancholie und der ewigen Frage nach der Schuld.

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