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Produktbild: Traumpfade
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Traumpfade Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.1992

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,1/3,2 cm

Gewicht

335 g

Auflage

18. Auflage

Originaltitel

The Songlines

Übersetzt von

Anna Kamp

Sprache

Deutsch

EAN

2710001307869

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.1992

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,1/3,2 cm

Gewicht

335 g

Auflage

18. Auflage

Originaltitel

The Songlines

Übersetzt von

Anna Kamp

Sprache

Deutsch

EAN

2710001307869

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.04.2013

    eBook (ePUB)

    Traumpfade

    Mit -Traumpfade- ist Bruce Chatwin ein großartiger Reiseroman über den australischen Kontinent gelungen. Ich kenne keinen besseren Reisebericht über Australien und sein Ureinwohner.

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    25.08.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Der fünfte Kontinent

    Reiseberichte leben zumeist von den persönlichen Erfahrungen, die ein Autor mit einem Land gemacht hat. Waren die Hotels billig und komfortabel, mit Bus, Bahn, Flugzeug, Auto leicht zu erreichen, die Menschen, denen er begegnet ist, freundlich, hilfsbereit? Bruce Chatwin hingegen begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen eines Landes, den Wurzeln, Riten. Er stößt in Australien auf die Songlines der Aborigines, die sich wie ein scheinbar undurchdringliches Netz über Australien ziehen. Chatwin verschweigt in seinem Buch nicht die Konflikte, die die neue Welt mit der scheinbar versunkenen ausfechten. Bei der Erschließung des Kontinents kommt es immer wieder zum Zusammenstoß. Dies alles kleidet Chatwin kurzweilig in kleine Geschichten, die er am Rand aufsammelt, die ihm zufallen, und doch vermag er eines nicht zu verbergen, er ist fremd, bewegt sich auf unsicherem Terrain und versucht, sich anzunähern. Dass er es schafft, uns für Australiens Geheimnisse auf höchsten literarischem Niveau zu interessieren, hebt Traumpfade weit über die üblichen Berichte vom fünften Kontinent hinaus, obwohl derjenige, der Tipps für eine preiswerte Unterkunft darin sucht, enttäuscht werden wird. Man muss sich auf Chatwins Erlebnisse wie bei einer eigenen Reise einlassen, um sich entführen zu lassen.

  • olgica

    4/5

    09.03.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Durch ganz Australien ziehen…

    Durch ganz Australien ziehen sich seit ewigen Zeiten Traumpfade. Diese unsichtbaren Linien werden von den Aborigines von Generation zu Generation weitervererbt. Sie sind nicht nur heilige Stätten, auf denen die Ureinwohner umherwandern und singen sondern markieren auch Eigentumsverhältnisse. Der Engländer Bruce möchte vor Ort mehr über diese Songlines erfahren und lebt mit Aborigines zusammen, feiert und lernt mit ihnen. Doch die Idylle wird gestört, da die Zivilisation an den dortigen Bodenschätzen teilhaben will und daher die Eingeborenen von ihrem Land zu vertreiben plant. Bruce Chatwin hat seine eigenen Reisen durch Australien in einen Roman gegossen. Angefangen als sein Protagonist den hochdotierten Posten in einem renommierten Auktionshaus verlässt um durch die Welt zu reisen, bishin zu den vielfältigen Eindrücken die Australien bei ihm hinterlassen hat. Er schildert authentisch und geschmückt durch viele eigene Erlebnisse wie die Aborigines heute leben. Dabei fließen viele Geschichten der Ahnen der Ureinwohner mit ein, die ihm auf dem Kontinent erzählt wurden. Untermalt wird der autobiografische Roman durch einige Auszüge aus Chatwins Notizbüchern. Neben Zitaten berühmter Philosophen finden sich dort Ausschnitte aus seinen Erlebnissen und Gedanken dazu, sowie Sprichwörter verschiedener Völker, die meist das Reisen zum Thema haben. Wunderschön sind seine sprachgewaltigen Schilderungen der Aboriginekultur und derem heutigen Leben.

  • Bories vom Berg

    aus München

    1/5

    18.08.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Verlorene Zeit Es gibt…

    Verlorene Zeit Es gibt Bücher, mit denen man partout nichts anzufangen weiß, die einem irgendwie nicht liegen, der Thematik oder Erzählweise, zuweilen aber auch der Botschaft wegen, die sie transportieren sollen. Bruce Chatwins mit allerlei Reflexionen angereicherter Reisebericht «Traumpfade», nach seinem Erscheinen 1987 zum Bestseller avanciert, gehört für mich persönlich eindeutig zu dieser unerquicklichen literarischen Spezies. Für Globetrotter sicherlich interessant, bietet dieses Buch, das Vieles ist, nur kein Roman, trotz etlicher Informationen über die eingeborene Bevölkerung eines fernen Kontinents den übrigen Lesern literarisch rein gar nichts. Weder eine interessante Handlung noch sympathische Figuren, deren Erlebnisse erzählenswert wären oder mit denen man sich irgendwie identifizieren könnte. Es bietet leider auch keine sprachliche Könnerschaft oder einen kreativen Schreibstil, womit das Lesen ja per se zu einem Genuss werden kann. Wer also nicht gerade australophil ist, dessen Geduld mit dem englischen Autor wird 368 Buchseiten lang auf eine harte Probe gestellt. Im ersten Teil erzählt Chatwin fiktional angereichert von seinen Erlebnissen in Australien, dem fünften Kontinent, der es ihm ganz besonders angetan hat. Zu Beginn schildert er das Zusammentreffen mit Arkady Wolschock, einem russischstämmigen Wissenschaftler, der für eine Eisenbahngesellschaft tätig ist und als Kontaktmann zu den Aborigines fungiert, um mit ihnen die Trasse einer neu zu bauenden Schienenstrecke abzustimmen. Der Autor schließt sich ihm an, begleitet ihn auf seinen Reisen und lernt so die Mythen der Eingeborenen kennen, deren Traumpfade auf uralten Überlieferungen beruhen. Sie nennen sie Songlines, Wege also, die man singen kann, die magische Punkte berühren, von den Aborigines wie Heiligtümer verehrt, da sie den Entstehungsmythos vieler gottähnlicher Kreaturen verkörpern. Auf diesen Fahrten treffen die Beiden mit vielen Eingeborenen zusammen, deren prekäre Lebensumstände einem Europäer eigentlich als unerträglich erscheinen müssten. Seltsamerweise hält sich der Autor aber mit einer Anklage der britischen Kolonialherren ziemlich zurück, obwohl hier eine ebenso rücksichtslose Unterdrückung und auch Ausrottung der indigenen Bevölkerung stattgefunden hat wie in Asien, Afrika oder Amerika. Chatwins besonderes Thema, ja geradezu sein Herzensthema, ist das Nomadentum, für das er sich maßlos begeistern kann und dem er kritisch immer wieder das sesshafte Leben des modernen Menschen gegenüberstellt. Er führte selbst ein unstetes Leben mit ausgedehnten Reisen, fühlte sich als Autodidakt wohl auch ein bisschen wie ein Privatgelehrter, der mit Konrad Lorenz Gespräche führte und mit vielen Fachleuten auf dem Gebiet der Kulturanthropologie zusammentraf. Seine detaillierten Beschreibungen eines für die meisten Leser völlig fremden, fernen Kontinents mit seiner exotisch anmutenden Flora und Fauna erklärt die große Popularität, die er in dafür empfänglichen Leserkreisen genießt, viele der Lobeshymnen zeugen davon. Die zweite Hälfte des Buches unter dem Titel «Aus den Notizbüchern» ist eine ebenso kuriose wie überflüssige, bruchstückhafte Sammlung von Zitaten, Aphorismen und Notizen des Autors, mit denen er unverdrossen seine Botschaft zu ergänzen und zu untermauern sucht. Da findet sich dann beispielsweise zum Thema Knochenfunde von Hominiden Tiefsinniges wie: «Wenn bewiesen werden könnte, dass sie von anderen Hominiden in die Höhle gebracht wurden, würden diese sich der Anklage wegen Mordes und Kannibalismus stellen müssen. Wenn nicht, nicht.» Wow! Vom Gilgamesch-Epos bis zu Hitlers Refugium bei den Nürnberger Parteitagen, gipfelnd in der These vom Songline-Urmodell für alle nachfolgenden Systeme, es wimmelt nur so von populärwissenschaftlichem Nonsens. So was kann erheitern sein, ist es hier nun aber wirklich nicht, - schade also um die verlorene Zeit, in der man ja auch einen richtigen Roman hätte lesen können, womöglich sogar einen guten!

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