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Produktbild: Bretonisch mit Meerblick
Gebraucht Band 1

Bretonisch mit Meerblick Kriminalroman

Aus der Reihe Sehnsuchtsorte
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

99301

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.05.2020

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,6/13,7/2,2 cm

Gewicht

298 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001464128

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

99301

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.05.2020

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,6/13,7/2,2 cm

Gewicht

298 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001464128

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Bücher in meiner Hand

    5/5

    01.04.2021

    eBook (ePUB)

    Der Krimi geht runter wie Schoggi

    Eigentlich will Tereza Berger nur kurz in die Bretagne, um das von ihrer Grosstante Annie geerbte Haus über einen Makler zu verkaufen. Doch so einfach wie sie sich das vorgestellt hat, ist es nicht. Der Preis für das Haus wird nicht so hoch sein wie gedacht, denn erst vor kurzem sind zwei Menschen im Meer verunglückt, was den Marktwert schmälert. Laut einer alter bretonischen Sage soll - und wird - sich das Meer auch noch eine dritte Person holen. Zwischen Desillusionierung, Renovierungsarbeiten, nettem sozialen Umfeld und viel lokaler Schokolade schwankt Tereza in ihrer Entscheidung. Denn jeden Tag, den sie länger in Camaret verbringt, fühlt sie sich trotz vielen Unannehmlichkeiten wohler und will eigentlich gar nicht mehr weg. Sie freundet sich mit Frauen der Umgebung an und blickt hinter die dörflichen Fassaden, die Tereza erschrecken. Tereza spürt nämlich von Anfang an, dass die beiden Einheimischen nicht einfach "nur" ertrunken sind. Spätestens beim dritten Todesfall weiss sie mit Sicherheit, dass alle drei ermordet wurden. Doch wieso? Liegt es vielleicht an dem Konflikt der beiden Gruppen im Dorf? Denn es gibt eine Männergruppe, die im Dorf alles beim Alten sein lassen wollen, sowie eine Frauengruppe, die sich für eine autofreie Mole einsetzt. Oder steckt etwas ganze anderes dahinter? Und während Tereza und ihre Freunde rätseln, welche Schoggi die Beste ist, rätseln die Leser, wer der Mörder sein könnte. Wer Whodunit-Krimis mag, kommt mit "Bretonisch mit Meerblick" voll auf seine Kosten. Der Kriminalfall ist spannend bis zuletzt. Interessant sind die Figuren. Tereza, die neutrale Schweizerin; Ayala, eine südafrikanische Surflehrerin; der schottische Kommissar Gabriel Mahon; Terezas bereits erwachsene Kinder und viele mehr. Überzeugt hat mich aber auch der Schreibstil der Autorin. Ich mag Gabriela Kasperskis Figurenzeichnung, den Humor und vor allem, wie sie immer wieder witzige und treffende Sätze wie nebenbei platziert. Fast "wie nebenbei" wird auch Tante Annies Buchhandlung wieder belebt. Diese Krimireihe könnte somit auch was für Fans von Buchladen-Romanen sein. Ich freue mich jedenfalls sehr auf den zweiten Band, um zu sehen wie es mit dem Déjà-lu weitergeht und natürlich auch, welchen Fall Tereza dort aufklärt. Man kann "Bretonisch mit Meerblick" durchaus mit einer guten Schoggi vergleichen: die Figuren sind wie der zartherbe Kakaoschmelz, das Setting in der Bretagne ist die Süsse und der Kriminalfall sorgt wie das Fleur de Sel auf der Schoggi für den interessanten Crunch. Fazit: Der Krimi geht runter wie Schoggi. 5 Punkte.

  • Bewertung

    aus Birr

    5/5

    16.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Wohlfühlkrimi

    Der Krimi verbindet die Sinnlichkeit des Essens, der schönen Umgebung, der Cafés usw.. mit den Beziehungen und Hintergründen der Leute, die auch recht interessant beschrieben sind. Wer Hochspannung sucht, ist aber meiner Meinung nach falsch beraten. Ich werde aber den zweiten Teil gerne lesen, da es doch eine recht interessante Figurenzeichnung hat und eben auch dieses Urlaubsfeeling etwas in meinen Alltag hineinbringt, gerade in den Zeiten von Corona auch eine Möglichkeit, geistig etwas zu reisen, geistig ein bisschen Urlaub zu nehmen,

  • Bewertung

    aus Frickenhausen

    5/5

    06.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Urlaubsfeeling kommt auf

    gut geschrieben, gut zu lesen, da will man gleich hin, sehr anschaulich und unterhaltsam, hoffentlich kommt bald der nächste Teil

  • Bewertung

    5/5

    08.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi mit Tiefgang

    Inmitten gefährlicher Meeresströmungen, kreativer Ideen und lokaler Traditionen, und eines Netzwerks von hilfsbereiten und womöglich vertrauensunwürdigen Nachbarn, lernt der Leser Tereza Berger, eine schweizerische Erbin eines bretonischen Hauses in Camaret sur Mer im westlichsten Zipfel Frankreichs kennen. Schnell wird der Leser mit den geheimnisvollen Toten am Strand konfrontiert, wo sich sonst nur entspannte Sonnenanbeter und SurferInnen tummeln. Der Krimi startet und viele mögliche Täter und Täterinnen werden vorgestellt, vor einem spektakulär schönen Hintergrund des maritimen Lebens in der Bretagne. Ein Sommerkrimi also, wo Urlaubsstimmung unweigerlich, trotz (oder vielleicht gerade wegen) der unheimlichen Morde, aufkommt. Wäre da nicht die tiefer gehende Sinnes- und Identitätssuche Tereza Bergers, der geschiedenen Mittevierziger, die erst nur für ein paar Tage auf die Halbinsel von Crozon fahren wollte, nur um die administrativen Angelegenheiten eines Hausverkaufs zu erledigen, dann sich aber durch die Herzlichkeit und Abgründigkeit der Seele des Hafenortes berühren, und in eine gefährliche Intrige verwickeln, lässt. Ein Konflikt, derjenige zwischen den Frauen von Camaret, die die Hafenmole umwelt- und lebensfreundlich gestalten wollen und der «Anciens», meistens Männer, die sich den Massentourismus weit vom Hals halten wollen, eskaliert und fordert noch mehr Leid, Schmerz und Tod. Die Themen in diesem Sommerkrimi sind tiefgehend und relevant, die Protagonistinnen und Protagonisten erscheinen in sympathischer Art und Weise und das Werk verdient vollumfänglich das Attribut «Wohlfühlkrimi». Der Leser hätte sich gewünscht, noch mehr in die eigentliche Erfahrung Tereza’s einzutauchen. Wie alle Akteure erscheint Tereza meist brechtsch verfremdet, stellenweise einer persona gleich, mit gar wenig Innenleben: man fragt sich wo ihre intimen Unsicherheiten, offenen Fragen und eigenen Abgründe sind. Dies fehlt vor allem im zweiten und schnelleren Teil des Textes. Nur mit diesen Inhalten wäre der Krimi nicht mehr auf 250 Seiten zu fassen: hier ist Stoff für über 500 Seiten… Allemal ein guter Moment der Lektüre, der gedankliche Anstösse zu einer globalisierten Welt, dem Verhältnis von Haben und Nicht-Haben, Macht und Grenzen, zum Geschlechterkampf, geben kann, und ein absolut spannender Krimi, von welchem man und frau mehr haben will. Ueli Kramer

  • Bewertung

    aus Breite-Nürensdorf

    5/5

    12.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    "Des Meeres und (auch) der Liebe Wellen". Von Sylvia Silva

    Das Buch hat mich auf die Reise mitgenommen. Auf so eine schöne Reise! Diesmal nicht an den Greifensee (auch ein Schauplatz des Kasperski'schen Krimi-Universums), sondern unter den Salzwind der Bretagne. Für mich ein ganz großer Wurf. Nicht zuletzt, weil die Autorin mich, die ich so gern den Sand zwischen den Zehen spüre und den Salzwind der Nordsee, des Atlantiks, mitnimmt zu diesen so liebevoll erfundenen Figuren des Romans. Aus dieser Ambiance, aus diesem Panoptikum mehr oder weniger freundlicher Menschen zwischen listiger Stiftsdame, sinistrer Kapuzen-Nebenwelt, deutschem Künstlerzwielicht und bretonischer Bodenständigkeit steigt das bedrohliche, rätselhafte Geschehen ins Kommune. Schon das Lesen vermittelt die Attraktivität der maritimen Motive, die Ambivalenz des Meeres steigt auf mit Faszination und düsterem Geheimnis; so fesselnd die Nebenwelt der Ku-Klux-Klan-artigen Anciens wie die Beherztheit der Frauenfiguren. Und in all das gewoben die Zärtlichkeit der Buchhandlung neben dem letztlich wohl doch sinistren kommerziellen Trust-geblähten Künstlertum-Disneyland. Wie viel filmisches Potential und virile Motorrad-Affektion ist schon dem so gut gewählten Oldtimer-Motorrad inne, seinem schottischen Fahrer und dessen anachronistischem Ledermantel samt Lederhelm. Leuchtturm und Bistro, Frauenstift und Wellenbrecher, geheimnisvolles Haus und Möwenschrei: Eine tolle Mischung!!! Als Leserin, als Leser zu Gast möchte man dort wohnen bleiben. Den cleveren Frauen verschwistert und verbrüdert. An all den "Tagen mit vier Jahreszeiten".

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