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  • Produktbild: Alles immer wegen damals
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Alles immer wegen damals Roman | »Komisch, anrührend, traurig, präzise, unterhaltsam – das ganze Paket. Gönnt euch!« Alena Schröder

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.05.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,4/12,5/2,7 cm

Gewicht

364 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001471287

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Erstaunlich, dass man über die DDR nicht nur in identitätspolitischer Rollenprosa, von bitter bis nostalgisch, sondern auch mit liebevollem Pragmatismus erzählen kann – wenn man’s kann. Paula Irmschler kann. ("DER SPIEGEL")
Mit dem neuen Roman etabliert sich Irmschler als literarische Stimme ihrer Generation. ("EXPRESS/Köln")
Ein supergutes Buch! ("Brigitte")
Es ist diese Art liebevoller Humor, der neckt und nicht tritt, der das Buch zu etwas Besonderem macht. ("nd-aktuell.de")
Ein rasanter Roman für laue Sommertage. ("Subway")
Liebevoll erzählte Familiengeschichte ("Gong")
In ›Alles wegen damals‹ zeichnet Paula Irmschler eine komplizierte Mutter-Tochter Beziehung und entlarvt den „Ostfrauen-Mythos“ auf liebevolle Weise. ("SWR 2 Kaffee oder Tee")
Geschickt verpackt sie die persönlichen Nöte einer Leipziger Familie und deren Love-Interests in einen smarten Gesellschaftsroman. ("Buchkultur")
Der Roman liest sich flott und verlangt eine Fortsetzung. ("Missy Magazine")
Entwaffnend ehrlich und voller Witz. ("Grazia")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.05.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,4/12,5/2,7 cm

Gewicht

364 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001471287

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Annäherung in kleinen Schritten

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 30.07.2024

Bewertungsnummer: 2256240

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Karlas Geschwister kommen auf die Idee, ihr und der gemeinsamen Mutter zu ihren Geburtstagen eine Reise nach Hamburg zu schenken inklusive einem Besuch des Musicals König der Löwen. Karla, die mittlerweile in Köln lebt, pflegt lieber ihre Ticks, nährt ihre Ängste und überhaupt hat sie so gar keinen Bock darauf, mehrere Tage mit der Mutter zu verbringen, mit der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Gerda wiederum ist einem Treffen nicht abgeneigt, hat allerdings auch so ihre Bedenken. „Das ist sozusagen die Familie, also diejenigen, die das Wesen Familie weiter nähren, das Projekt am Laufen halten, die online sind. Karla ist noch in der Gruppe, weil rausgehen anstrengender ist als drinnenbleiben. Sie ist noch in allen Gruppenchats, zu denen sie je hinzugefügt wurde, einfach weil sie kein Fass aufmachen will, nicht für Gerede sorgen, keine Aktion bringen will, die sonst wie interpretiert werden könnte.“ (Seite 16) Bereits nach wenigen Seiten wusste ich, dass mich ein ungewöhnliches Leseerlebnis erwartet. Mal aus dieser, mal aus der anderen Perspektive kam ich Karla und Gerda näher, die so unterschiedlich wie Tag und Nacht sind. Dabei war ich immer wieder aufs Neue begeistert vom Schreibstil der Autorin, staunte über das erzählerische Talent von Paula Irmschler, ergötzte mich an ihrer Fähigkeit, mit Worten und Sätzen zu jonglieren, dass es eine Freude war. Die Beziehung zwischen Töchtern und Müttern ist bekanntlich eine besondere und diese Besonderheiten zeigte die Geschichte auf, stellte diese jedoch nicht in den Mittelpunkt. Der langsamen und zaghaften Annäherung der beiden Frauen habe ich gerne beigewohnt, war dabei erstaunt über Gerdas Fähigkeit, die zuweilen sehr komplizierte Tochter nicht nur zu ertragen, sondern auch auf diese zuzugehen, ohne dass es aufdringlich oder peinlich geworden ist. Nur an einer Stelle wurde es mir persönlich zu viel, Karla war mir kurz zu anstrengend, ich musste pausieren und befürchtete schon, dass es das gewesen ist, aber zum Glück half eine kleine Auszeit, meinen Kopf freizupusten, danach passte es wieder und ich versank im Buch. Insgesamt ein tolles, bisweilen sehr amüsantes Werk, das ich gerne weiterempfehlen möchte.

Annäherung in kleinen Schritten

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 30.07.2024
Bewertungsnummer: 2256240
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Karlas Geschwister kommen auf die Idee, ihr und der gemeinsamen Mutter zu ihren Geburtstagen eine Reise nach Hamburg zu schenken inklusive einem Besuch des Musicals König der Löwen. Karla, die mittlerweile in Köln lebt, pflegt lieber ihre Ticks, nährt ihre Ängste und überhaupt hat sie so gar keinen Bock darauf, mehrere Tage mit der Mutter zu verbringen, mit der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Gerda wiederum ist einem Treffen nicht abgeneigt, hat allerdings auch so ihre Bedenken. „Das ist sozusagen die Familie, also diejenigen, die das Wesen Familie weiter nähren, das Projekt am Laufen halten, die online sind. Karla ist noch in der Gruppe, weil rausgehen anstrengender ist als drinnenbleiben. Sie ist noch in allen Gruppenchats, zu denen sie je hinzugefügt wurde, einfach weil sie kein Fass aufmachen will, nicht für Gerede sorgen, keine Aktion bringen will, die sonst wie interpretiert werden könnte.“ (Seite 16) Bereits nach wenigen Seiten wusste ich, dass mich ein ungewöhnliches Leseerlebnis erwartet. Mal aus dieser, mal aus der anderen Perspektive kam ich Karla und Gerda näher, die so unterschiedlich wie Tag und Nacht sind. Dabei war ich immer wieder aufs Neue begeistert vom Schreibstil der Autorin, staunte über das erzählerische Talent von Paula Irmschler, ergötzte mich an ihrer Fähigkeit, mit Worten und Sätzen zu jonglieren, dass es eine Freude war. Die Beziehung zwischen Töchtern und Müttern ist bekanntlich eine besondere und diese Besonderheiten zeigte die Geschichte auf, stellte diese jedoch nicht in den Mittelpunkt. Der langsamen und zaghaften Annäherung der beiden Frauen habe ich gerne beigewohnt, war dabei erstaunt über Gerdas Fähigkeit, die zuweilen sehr komplizierte Tochter nicht nur zu ertragen, sondern auch auf diese zuzugehen, ohne dass es aufdringlich oder peinlich geworden ist. Nur an einer Stelle wurde es mir persönlich zu viel, Karla war mir kurz zu anstrengend, ich musste pausieren und befürchtete schon, dass es das gewesen ist, aber zum Glück half eine kleine Auszeit, meinen Kopf freizupusten, danach passte es wieder und ich versank im Buch. Insgesamt ein tolles, bisweilen sehr amüsantes Werk, das ich gerne weiterempfehlen möchte.

Ost und West - jung und alt

Daniela B. am 13.12.2025

Bewertungsnummer: 2676722

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf dieses Buch wurde ich durch die Aktion "Mannheim liest ein Buch 2025" aufmerksam. Eine Geschichte über Mutter und Tochter, über Ost und West und das von einer Autorin, die im selben Jahr geboren ist wie ich? Das muss ich lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Den Schreibstil fand ich klasse mit viel Humor, Ironie, aber auch Tiefgang bei ernsteren Themen. Ein Buch, das Leser zwischen ca. 20 und 50 Jahren gut unterhalten wird.

Ost und West - jung und alt

Daniela B. am 13.12.2025
Bewertungsnummer: 2676722
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf dieses Buch wurde ich durch die Aktion "Mannheim liest ein Buch 2025" aufmerksam. Eine Geschichte über Mutter und Tochter, über Ost und West und das von einer Autorin, die im selben Jahr geboren ist wie ich? Das muss ich lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Den Schreibstil fand ich klasse mit viel Humor, Ironie, aber auch Tiefgang bei ernsteren Themen. Ein Buch, das Leser zwischen ca. 20 und 50 Jahren gut unterhalten wird.

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Alles immer wegen damals

von Paula Irmschler

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Henrike Irmscher

Thalia Halle

Zum Portrait

5/5

Ein Mutter-Tochter-Roman

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Alles immer wegen damals" hat mir genauso gut gefallen wie Paula Irmschlers Debüt "Superbusen"! Es ist ein ironischer, witziger und ehrlicher Ost-West-Roman über das (manchmal) sehr komplizierte Verhältnis zwischen Müttern und Töchtern: Irgendwie sprechen Karla und ihre Mutter nicht mehr miteinander, seit sie von Leipzig nach Köln gezogen ist, ohne dass es dafür einen triftigen Grund gibt. Ob eine gemeinsame Hamburg-Reise inklusive Musicalbesuch diesen Umstand ändert? Neben der schwierigen Beziehung der beiden geht es auch um die Wendezeit und das Lebensgefühl von Frauen unterschiedlicher Generationen im Osten. Einfach richtig gut, danke Frau Irmschler!
  • Henrike Irmscher
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Mutter-Tochter-Roman

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Alles immer wegen damals" hat mir genauso gut gefallen wie Paula Irmschlers Debüt "Superbusen"! Es ist ein ironischer, witziger und ehrlicher Ost-West-Roman über das (manchmal) sehr komplizierte Verhältnis zwischen Müttern und Töchtern: Irgendwie sprechen Karla und ihre Mutter nicht mehr miteinander, seit sie von Leipzig nach Köln gezogen ist, ohne dass es dafür einen triftigen Grund gibt. Ob eine gemeinsame Hamburg-Reise inklusive Musicalbesuch diesen Umstand ändert? Neben der schwierigen Beziehung der beiden geht es auch um die Wendezeit und das Lebensgefühl von Frauen unterschiedlicher Generationen im Osten. Einfach richtig gut, danke Frau Irmschler!

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Jan Eikenbusch

Thalia Leverkusen

Zum Portrait

4/5

Die Eigendynamiken des Familienchats...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Eigendynamiken des Familienchats führen dazu, dass sich Mutter und Tochter sich ihrer verschiedenen Lebensentwürfe und der Suche nach einem „Ankommen“ auseinandersetzen müssen. Diese Reflexion fesselt die Leser*innen auf ihre ganz eigene melancholische Art.
  • Jan Eikenbusch
  • Buchhändler/-in

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Die Eigendynamiken des Familienchats...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Eigendynamiken des Familienchats führen dazu, dass sich Mutter und Tochter sich ihrer verschiedenen Lebensentwürfe und der Suche nach einem „Ankommen“ auseinandersetzen müssen. Diese Reflexion fesselt die Leser*innen auf ihre ganz eigene melancholische Art.

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