Produktbild: Der Russe ist einer, der Birken liebt
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Der Russe ist einer, der Birken liebt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

78478

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2013

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,7 cm

Gewicht

243 g

Auflage

14. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001528547

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Gut

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Taschenbuch

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01.09.2013

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dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,7 cm

Gewicht

243 g

Auflage

14. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001528547

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    24.08.2013

    Buch (Taschenbuch)

    eine Reise zwischen den Welten....

    Mascha ist eine vielseitig begabte junge Frau, die zwischen den Welten eine Heimat und sich selbst sucht - traumatisiert und entwurzelt pendelt sie zwischen Begegnungen unterschiedlichster Intensität - Elias hätte ein Lebensmittelpunkt werden können, doch dann stirbt er auf eine schreckliche Weise - ein erneutes Trauma, doch Mascha kämpft weiter mit erschreckender Klarheit und brutaler Ehrlichkeit ! Ich finde , hier ist ein großartiges Romandebüt gelungen ,genau die richtige Mischung aus Melancholie, Tragik und auch Komik - und damit zeigt Olga Grjasnowa erstaunlich feinsinnige Beobachtungsgabe

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    22.08.2013

    Buch (Taschenbuch)

    großes Lesevergnügen

    Was ist damals in Baku passiert".....das ist es, was Elias von Mischa erfahren möchte. Mischa ist Jüdin und mußte mit 11 ihre Heimat Aserbaidschan verlassen. Nun lebt sie in Deutschland, studiert Dolmetschwissenschaften und spricht mehrere Sprachen fließend. Nur wenn es um ihr Innenleben geht verliert sie die Leichtigkeit der Kommunikation. Konfrontiert mit aggressiver Abwehr, gelingt es Elias nicht, die starre Sprachlosigkeit seiner Freundin zu durchdringen. Mischa sieht keine Verbindung und auch keine Veranlassung über ihre traumatischen Erlebnisse zu sprechen. Als Elias nach einem Sportunfall stirbt, flüchtet sie in ihrer Verzweiflung und Trauer nach Israel und wird dort von ihren Erinnerungen eingeholt. Ein wunderbares Buch.

  • Gisela Busemann

    aus Leer (Ostfriesland)

    5/5

    03.11.2012

    eBook (ePUB)

    Der Russe ist einer, der Birken liebt. Eine tragisch komische Geschichte.

    Der Titel des Buches „ Ein Russe ist einer der Birken liebt“ von Olga Grjasnowa war für mich ein wenig verwirrend. Umso mehr war ich von der lebendigen Geschichte der Romanheldin Mascha begeistert. Mascha ist stellvertretend für ihre Generation, eigenwillig, selbstbewusst, lebensbejahend. Sie ist Jüdin, Russin, Deutsche und viele Kulturen und Traditionen hat sie in sich vereint. Das macht sie so liebenswert und einmalig. Immer ist sie irgendwie verliebt, immer auf dem Sprung, auf der Suche nach Heimat und Geborgenheit. Als ihr Freund Elias stirbt flieht sie Hals über Kopf nach Israel, doch die Schatten der Vergangenheit brechen erneut auf .Es stellte sich mir am Ende immer wieder die Frage, was sucht sie letztendlich. Oft hatte ich das Empfinden, dass sie es selber gar nicht definieren konnte. Mit viel Witz, tragischer Komik und sehr viel Herz können wir Mascha auf ihrer Berg- und Talfahrt der Gefühle begleiten. Und obwohl sie scheinbar viele Dinge leicht und unbeschwert meisterte, es blieb doch immer ein Gefühl der Traurigkeit zurück. Olga Grjasnowa wurde in Aserbaidschan 1984 geboren, wuchs in Kaukasus auf. Ihr Weg führte sie nach Polen, Russland und Israel. Derzeit studiert sie Tanzwissenschaften in Berlin. Es scheint, dass sie in ihrem Roman etliche persönliche Erlebnisse und Begebenheiten hat einfließen lassen. Ein lebendiger, dynamischer Roman, den ich meinen Kunden einfach empfehlen möchte.

  • Bewertung

    4/5

    20.02.2025

    eBook (ePUB)

    Spröde, emotional, aus dem Leben, tiefe Einblicke

    Ich habe dieses Buch gelesen, nachdem ich den Film gesehen habe. Buch und Film unterscheiden sich. Auch wenn sie im Kern gleich sind. Beide transportieren auch das gleich Gefühl. Die gleich Person. Ein turbulentes Leben, mit vielen Schicksalsschlägen. Das Buch beginnt mitten im Leben - und endet mitten im Leben. Auch wenn ich mir ein klares Ende gewünscht hätte, gibt es das so nicht. Und es ist auch richtig so. Die Wurzeln die ein Mensch mitbringt, die Wege die sich Emotionen bahn brechen, die Entscheidungen die Menschen treffen, die Wahrheit, die Summe aller Erfahrungen / Sehsüchte / Träume, alles ist hier in diesem Buch. Es ist Liebe, es ist Leben. Und es ist Tod und es ist Verzweiflung. Es ist die Suche nach dem Sinn.

  • Bewertung

    4/5

    14.09.2019

    eBook (ePUB)

    ! Achtung Spoiler!

    Vorne herab sei gesagt, dass ich diesem Buch aus nur zwei Gründen 4 Sterne gegeben habe: -Es hat auf den letzten Seiten einen besseren Eindruck bei mir hinterlassen, als lange Zeit beim Lesen des restlichen Buches. -Es sind Sympathie Punkte, da ich selbst Deutsch-Russin bin und noch nie über eine Protagonistin mit zumindest ähnlicher Abstammung gelesen habe. Der Titel ist meiner Meinung nach sehr passend. Die Frage nach einer "staatlichen" Identität auf eine so simple Aussage zu reduzieren wie "Der Russe ist einer, der Birken liebt" steht in einem schönen Kontrast zur Realität und zu einer Generation, die selbst den Versuch, sich mit Nationen oder Völkergruppen zu identifizieren, aufgegeben hat. Auch den Einstieg des Buches (schätzungsweise die ersten 5 Kapitel) empfand ich als richtig gut. Positiv ist mir auch hier der nahezu lächerlich tragische Kontrast zwischen Mascha, die einen Genozid überlebt hat und Elias, der an etwas so banalen wie einen Beinbruch stirbt, aufgefallen. Doch nach Elias' Tod baut die Geschichte schlagartig ab, ohne jemals auf ihr anfängliches Nieveau zurückzufinden. Nach dem Mascha nach Isreal reist, gibt es einen kurzen Aufschwung, der sich jedoch relativ schnell wieder im Nichts auflöst. Die gesamte Struktur des Buches erinnert mich unweigerlich an ein Schulprojekt. Die Kapitel wirken steif und als ob sie sich fest an vorgegebenen Regeln entlanghangeln. Die über das gesamte Buch verstreuten Aussagen über das "postmigrantische" Leben in Deutschland gefallen mir natürlich wieder aufgrund des Identifikationsfaktor, handle es sich um komplizierte Nachnamen, ein wenig "beliebiges Land einfügen" zu sein, Sonnenblumenkerne, aufgegebene Existenzen, Unterschätzung im Alltag ... Die immer wiederkehrenden geschichtlichen Exkurse hingegen konnten mich nicht beieindrucken, haben jedoch ihre Daseins-Berechtigung. Alle Figuren (bis auf Mascha) sind nichts weiter als Schatten, die sich entweder nur um Mascha kreisen, oder eine klischeehaft plakative Message übermitteln sollen. Mascha wirkt von Anfang an psychisch angeknackst und ziemlich selbstzentriert. Ihr Handeln ist mal mehr, mal weniger naiv und wird zum Ende des Buches hin schlagartig selbstzerstörerisch und auch ihr Egoismus nimmt neue Höhen an. Im allgemeinen ist sie eine mutige Frau, die jedoch in vielen Bereichen schrecklich unselbstständig ist. Sie weiß was sie will, steht sich jedoch selbst im Weg und ist sich dessen bewusst.Kurzum ist Mascha ein sehr kindlicher Charakter, der nicht in der Lage ist seine Traumata zu überwinden. Im Algemeinen finde ich sie sehr gut ausgearbeitet. Wie bereits erwähnt hat mir das Ende gefallen, da ich wohl in der richtigen Stimmung dafür war. Maschas Handlungen in den letzten Kapiteln zeugen von einem überspitzten Maß an Dummheit und kindlichem Übermut und führen zu einem passenden Abschluß für ihren Charakter.

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Frau, die keine Grenzen kennt und doch nirgends zu Hause ist

    Inspiriert von der aktuellen Kinoverfilmung, die manche Fragen offen lässt, habe ich endlich den hoch gelobten Roman von Olga Grjasnowa gelesen, ja geradezu verschlungen, weil er natürlich zum einen die Geschichte des Kinofilms in gedruckter Form wiedergibt, zum anderen aber so viel mehr ist. Nämlich die Geschichte von Mascha, in Aserbaidschan aufgewachsen, nach Deutschland immigriert, vielsprachig und weltgewandt und doch auf sich selbst zurückgeworfen, als ihr Freund Elias tragisch stirbt. Sie geht nach Israel in der Hoffnung, sich selbst und ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen und das sind die wirklich spannenden und interessanten Passagen, die mir eine fremde Welt eröffnen, die ich so bislang nicht kannte.
  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.03.2012

    eBook (ePUB)

    Ready for your Download!

    Anschaulich, bewegend und berührend beschreibt diese junge Autorin aus Baku, Aserbaidschan ihre Hauptfigur Mascha, die mit elf Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland kommt, und im wahrsten Sinne des Wortes erst einmal sprachlos ist. Mittlerweile beherrscht sie fünf Sprachen. Sehr lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von S. Willaredt

    S. Willaredt

    Thalia Bonn

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.02.2012

    eBook (ePUB)

    Einfach schön!

    Mascha ist Jüdin und kommt aus Aserbaidschan. Sie ist in Deutschlnad aufgewachsen, hat hier studiert und hat einen deutschen Freund. Als dieser stirbt, verliert sich Mascha beinahe selbst. Doch sie begibt sich auf die Suche nach ihren Wurzeln . Ein wunderschönes, literarisches Kleinod!

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