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Gebraucht Band 1360

Aus den Fugen Roman

Aus der Reihe KIWI
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Rezension

Klug gebaut, schlicht und ergreifend zugleich. Hubert Winkels Deutschlandfunk

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2014

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,6/1,7 cm

Gewicht

183 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001582334

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Rezension

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2014

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,6/1,7 cm

Gewicht

183 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001582334

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Mannheim

    5/5

    07.08.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Aus den Fugen

    Feine Personenzeichnung und durch den facettenartigen Aufbau sehr interessant angelegt, wobei die Personen, die mit dem Klavierabend in Verbindung gebracht werden, aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen. Dass das leben aller angesichts des Konzertes "aus den Fugen" gerät, erscheint mehr beiläufig und daher nicht konstruiert.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    4/5

    28.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    gut geschrieben

    Der Autor schreibt gut, sehr sensibel und einfühlsam, bringt Akteure ins Spiel, die Charakter haben, glaubhaft, mit Stärken und Schwächen. Homosexualität spielt immer mit, aber ohne penetrant zu werden. Das Buch hat aber auch Schwächen: Einerseits ist es nicht eine kohärente Geschichte, sondern es stellt eher eine Art Kurzgeschichten dar, die über die Klammer einer Klavieraufführung miteinander verbunden sind. Die einzelnen Geschichten sind spannend geschrieben, einige finden irgend ein Ende, bei anderen fragt man sich, wie es zu Ende geht, ohne eine Antwort zu erhalten. Andererseits sind die Beschreibungen der Charaktere und Gedanken der Akteure manchmal doch fast zu „Stereotyp“: dann hat man das Gefühl, einen Aufsatz eines guten Gymnasiasten zu lesen. - Aber zum Glück kommt dies selten vor.

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    4/5

    11.09.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Konzert als Rahmen, um…

    Ein Konzert als Rahmen, um das der Autor einzelne Schicksale aufbaut, findet in der Berliner Philharmonie statt. Die Erzählstränge die gekonnt nach und nach geflochten werden, fügen sich um und in diesem großen Ereignis zusammen. Auf dem Programm steht das Klavierkonzert des weltbekannten Pianisten Marek Olsberg. Mitten im dritten Teil seiner Interpretation von Beethovens Hammerklaviersonate, schließt Olsberg den Klavierdeckel und verlässt den Saal mit den Worten: "Das war's dann". Die erstarten Musikliebhaber bleiben erstaunt, entsetzt und sprachlos zurück. Was soll das? In die Leere die nun bleibt, flechten sich nun wunderbare Geschichten über eine Ehe, die in eine schwere Krise gerät, über eine Männerliebe, die zerfällt und eine, die neu beginnt, über einen Diebstahl, der schief geht und doch Erfolg hat, über einen Taxifahrer, der in einer Nacht sehr viel mithört, über eine denkwürdige Dreiecksgeschichte und, und, und… Eine Welt scheint aus den Fugen zu geraten und eigentlich sind es alles verheimlichte Liebesverhältnisse oder Liebessituationen, die hier kunstvoll zusammengeflochten werden. Eine Katastrophe jagt die andere, ein Bruch folgt dem anderen. Mit einer ausgelassenen Heiterkeit und viel Begeisterung reiht der Autor seine Geschichten aneinander und obwohl sehr viele Charaktere in noch mehr Ereignissen aufgeführt werden, behält der Autor sein Ziel immer im Auge, das führt zu einer Übersichtlichkeit die Zufriedenheit erzeugt. Eine wunderbare, erfrischende und fesselnde Lektüre, die ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen kann.

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Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.08.2014

    Buch (Taschenbuch)

    „Das war‘s dann“

    „Das war‘s dann“ sagt der bekannte Pianist M. Olsberg anlässlich eines Klavierabends in der Berliner Philharmonie mitten im Spiel der „Hammersonate“ und beendet damit nicht nur sein Konzert. Zugleich gibt er damit auch seinem ganzen Leben eine entscheidende Wendung. Wenige Stunden vor, während und nach dieser Aufführung gruppiert Sulzer Episoden verschiedener Protagonisten, die im Zusammenhang mit diesem Konzert stehen. Sie sind alle nicht unglücklich, vielleicht nicht einmal unzufrieden. Und doch geben Ereignisse um das Konzert jedem Einzelnen einen Anstoß und die Möglichkeit, das Leben zu ändern oder den eingeschlagenen Weg fortzusetzen: Da ist z.B. Sophie, die zu viel trinkt und Streit mit ihrer Schwester hat. Der frühere Mathematikstudent Lorenz arbeitet jetzt als Leihkellner. An diesem Abend aber wird er zum Dieb. Ester kommt nach dem abgebrochenen Konzert nach Hause und begreift, dass sie betrogen wird. Wird sie ihren Mann mit der Wahrheit konfrontieren, Rache nehmen oder doch schweigen? Sulzer beschreibt in kleinen Charakterstudien Figuren aus der Mitte der heutigen Gesellschaft. Einem Orchester gleich ergeben viele Stimmen dabei einen vielfarbigen und getragenen Klang. Leise und nachdenklich kommt Sulzer in seinen Schilderungen den Figuren sehr nah.
  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.11.2012

    eBook (ePUB 3)

    Beachtlich!

    Starpianist Marek Olsberg bricht sein Spiel mitten in der Hammerklaviersonate, Beethovens schwierigstes Klavierwerk, in der Berliner Philharmonie ab, steht auf, geht und hinterläßt ein schockiertes Publikum. Großartig wie Sulzer diesen Roman aus den vielen verschiedenen Perspektiven der Figuren heraus komponiert hat! Klasse!
  • Zum Bewerterprofil von Alexandra Hager

    Alexandra Hager

    Thalia Karlsruhe

    Buchhändler*in

    5/5

    24.02.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Grandios komponiert

    Das es das letzte Konzert ist, das er spielt, wird dem gefeierten Pianisten Marek Olsberg selbst erst in dem Moment bewusst, als er mitten in seinem Auftritt in der Berliner Philharmonie bei Beethovens Hammerklaviersonate den Deckel des Klaviers schließt, mit den Worten "Das war´s", aufsteht und geht. In dem Moment verknüpfen sich die Geschichten der Protagonisten: Olsbergs Assistentin Astrid, stets perfekt, stets zu Diensten ihres Chefs. Olsbergs Agent, der sich auf dem Weg zum Konzert mit seinem jungen Freund zerstreitet.Der Leihkellner Lorenz, der auf der Party nach dem Konzert servieren sollte und stattdessen zum Dieb wird. Esther, die ihre frischgeschiedene Freundin mit dem Konzert aufmuntern will und am Ende des Abends merkt, das ihre eigene Ehe alles andere als perfekt ist. Aus dichten Momentaufnahmen voller unerwarteter Wendungen komponiert Sulzer eine mehrstimmige Fuge. Spannend bis zum Schluß.

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