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Das Jahr ohne Sommer Eine Reise von Ost nach West und zu sich selbst

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.06.2025

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2 cm

Gewicht

186 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001588237

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Eine Kindheit zwischen Ende und Neuanfang, unaufgeregt erzählt: ein besonderes Buch.« ("Brigitte")
«„Das Jahr ohne Sommer“ ist ein Roman, der sehr stark berührt ...» ("Berliner Zeitung")
«Selten hat mich ein Buch sofort so berührt wie Constanze Neumanns Geschichte über ein kleines Mädchen, das in den Siebzigerjahren mit den Eltern aus der DDR flieht. Neumann kennt das Gefühl, im Dazwischen zu leben. … Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen.» ("emotion")
»Dass Constanze Neumann diese Einzelheiten in liebevollem Ton beschreibt, spricht sehr für die menschliche Qualität.« ("Aachener Nachrichten / Aachener Zeitung")
»Man liest das mit angehaltenem Atem. Vor allem auch, weil Constanze Neumann diese Ungeheuerlichkeiten in sachlichem, beinahe kühlen Ton aufschreibt. Es war nicht ungeheuerlich. Es war ihr Leben.« ("Zeit Online")
»Der erste Satz lässt aufhorchen wie ein brillanter Geigenton: „Als ich klein war, lebte ich in einem Land, das es nicht mehr gibt.“ Darauf folgt eine mitreißend durchkomponierte deutsch-deutsche Geschichte, die autobiografisch aufwühlend erzählt ist, dabei aber allen Zauber leiser Literatur findet.« ("Kölnische Rundschau")
«Lesetipp. Eine Grenzöffnung ist eben nur ein Anfang zur Wiedervereinigung. Der autobiografische Roman ist ein wertvoller Beitrag zur zeitgeschichtlichen Aufarbeitung.» ("Frau Goethe liest")
«Ein spannender Blick in ein spannendes Thema.» ("ZDF Mittagsmagazin")
«Ein Zwischen-den-Welten-Schweben» ("MDR Fröhlich lesen")
«Es sind berührende Liebeserklärungen im Text versteckt, an die Großmutter, den Vater und vor allem die Mutter, die tapfer versucht, sich aus dem Geflecht aus Scham und Schuldgefühlen zu befreien. "Das Jahr ohne Sommer" ist ein ebenso zarter wie starker Roman.» ("NDR Kultur")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.06.2025

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2 cm

Gewicht

186 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001588237

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: Info@Ullstein-Buchverlage.de

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  • Bücherfreundin

    5/5

    03.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Geschichte mit Tiefgang

    In "Das Jahr ohne Sommer" erzählt Constanze Neumann ihre eigene Geschichte und die ihrer Familie. Die kleine Constanze wächst in den siebziger Jahren in  Leipzig bei ihren Eltern auf. Der Vater ist an einer Musikschule in Dresden tätig, die Mutter ist Geigerin. Als die Kleine drei Jahre alt ist, beschließen die Eltern, mit ihr in den Westen zu fliehen. Der Fluchtversuch scheitert, die Eltern werden verhaftet, und Constanze kommt  zunächst in ein Kinderheim, bevor sie von den Großeltern mütterlicherseits abgeholt wird. Nach 18 Monaten dürfen die Eltern ohne ihre Tochter nach Westdeutschland ausreisen. Die Kleine ist fast 6 Jahre alt, als auch sie endlich ausreisen und ihre Eltern wiedersehen darf.    Die Jahre vergehen, die Familie ist inwischen nach Aachen umgezogen, wo der Vater eine Beamtenstelle als Direktor einer Musikschule bekommen hat. Die Mutter leidet immer noch unter den Nachwirkungen einer schweren Krankheit aus der Zeit ihrer Inhaftierung und kämpft mit eiserner Disziplin darum, wieder Geige spielen zu können. Der Vater sieht sich mehr und mehr als Westdeutscher, während Constanze sich weder der alten noch der neuen Heimat zugehörig fühlt.   Die Geschichte ist in der Ich-Form aus Constanzes Sicht erzählt. Sie ist in ganz wunderbarer und intelligenter Sprache geschrieben und liest sich sehr flüssig. Ruhig und nahezu sachlich beschreibt die Autorin das Zusammenleben eines Kindes mit einer depressiven Mutter und einem optimistischen Vater, der stets bemüht ist, sich in der neuen Heimat anzupassen und hart daran arbeitet, seinen sächsischen Dialekt abzulegen. Für Constanze ist es nicht einfach, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, sie vermisst ihre in Leipzig verbliebene Großmutter und wird auch nach dem Mauerfall, den sie während eines Austauschjahrs in Michigan erlebt, das Gefühl der Heimatlosigkeit nicht verlieren. Mir hat das Buch, in dem es um Heimatgefühl, Entwurzelung und Sehnsucht geht und das Constanzes innere Zerrissenheit sehr eindrücklich beschreibt, sehr gut gefallen. Die Autorin zeigt auch die Probleme nach der Wiedervereinigung unseres Landes auf, die Enttäuschungen und die unterschiedlichen Lebensauffassungen. Besonders erwähnen möchte ich das Nachwort der Autorin, in dem sie von ihrer schweren Erkrankung erzählt, gegen die sie viele Jahre später kämpft. Dieser Teil des Buches ging mir neben der Schilderung der Fluchtgeschichte sehr unter die Haut. Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Autorin den Zeitgeist sowie politische und gesellschaftspolitische Ereignisse in ihre Geschichte hat einfließen lassen. Ich habe das melancholische Buch sehr gern gelesen, es hat mich gleichermaßen gefesselt und zutiefst berührt. Absolute Leseempfehlung!

  • Bücherfreundin

    5/5

    03.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Geschichte mit…

    Großartige Geschichte mit Tiefgang In "Das Jahr ohne Sommer" erzählt Constanze Neumann ihre eigene Geschichte und die ihrer Familie. Die kleine Constanze wächst in den siebziger Jahren in  Leipzig bei ihren Eltern auf. Der Vater ist an einer Musikschule in Dresden tätig, die Mutter ist Geigerin. Als die Kleine drei Jahre alt ist, beschließen die Eltern, mit ihr in den Westen zu fliehen. Der Fluchtversuch scheitert, die Eltern werden verhaftet, und Constanze kommt  zunächst in ein Kinderheim, bevor sie von den Großeltern mütterlicherseits abgeholt wird. Nach 18 Monaten dürfen die Eltern ohne ihre Tochter nach Westdeutschland ausreisen. Die Kleine ist fast 6 Jahre alt, als auch sie endlich ausreisen und ihre Eltern wiedersehen darf.    Die Jahre vergehen, die Familie ist inwischen nach Aachen umgezogen, wo der Vater eine Beamtenstelle als Direktor einer Musikschule bekommen hat. Die Mutter leidet immer noch unter den Nachwirkungen einer schweren Krankheit aus der Zeit ihrer Inhaftierung und kämpft mit eiserner Disziplin darum, wieder Geige spielen zu können. Der Vater sieht sich mehr und mehr als Westdeutscher, während Constanze sich weder der alten noch der neuen Heimat zugehörig fühlt.   Die Geschichte ist in der Ich-Form aus Constanzes Sicht erzählt. Sie ist in ganz wunderbarer und intelligenter Sprache geschrieben und liest sich sehr flüssig. Ruhig und nahezu sachlich beschreibt die Autorin das Zusammenleben eines Kindes mit einer depressiven Mutter und einem optimistischen Vater, der stets bemüht ist, sich in der neuen Heimat anzupassen und hart daran arbeitet, seinen sächsischen Dialekt abzulegen. Für Constanze ist es nicht einfach, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, sie vermisst ihre in Leipzig verbliebene Großmutter und wird auch nach dem Mauerfall, den sie während eines Austauschjahrs in Michigan erlebt, das Gefühl der Heimatlosigkeit nicht verlieren. Mir hat das Buch, in dem es um Heimatgefühl, Entwurzelung und Sehnsucht geht und das Constanzes innere Zerrissenheit sehr eindrücklich beschreibt, sehr gut gefallen. Die Autorin zeigt auch die Probleme nach der Wiedervereinigung unseres Landes auf, die Enttäuschungen und die unterschiedlichen Lebensauffassungen. Besonders erwähnen möchte ich das Nachwort der Autorin, in dem sie von ihrer schweren Erkrankung erzählt, gegen die sie viele Jahre später kämpft. Dieser Teil des Buches ging mir neben der Schilderung der Fluchtgeschichte sehr unter die Haut. Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Autorin den Zeitgeist sowie politische und gesellschaftspolitische Ereignisse in ihre Geschichte hat einfließen lassen. Ich habe das melancholische Buch sehr gern gelesen, es hat mich gleichermaßen gefesselt und zutiefst berührt. Absolute Leseempfehlung!

  • Island

    aus Nürnberg

    5/5

    12.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen zwei Welten

    Die Protagonistin des Romans ist noch ein kleines Kind, als der Fluchtversuch ihrer Eltern aus der DDR misslingt und ihre Eltern im Gefängnis und sie dann zunächst in einem Kinderheim in Gera und dann bei ihrer Großmutter in Leipzig landet, bis sie mit sechs Jahren zu ihren Eltern, die mittlerweile von der BRD freigekauft wurden, ausreisen darf. Die Familie zieht dann aufgrund eines Stellenangebotes für den Vater nach Aachen, im äußersten Westen Deutschlands und das Mädchen lebt nun weit weg von der vertrauten Oma, die nicht in die BRD einreisen darf. Ihre Mutter ist seit der Haft körperlich so eingeschränkt, dass sie nicht mehr als Violinistin arbeiten kann, der Vater versucht, sich an das Leben der Westdeutschen anzupassen. Das Mädchen dagegen fühlt sich weder in der BRD noch in der DDR wirklich zugehörig, was sich auch mit der Wiedervereinigung nicht gibt. Mich hat das Cover des Romans sehr angesprochen und ich fand auch die Geschichte sehr interessant, da sie die Schwierigkeiten beleuchtet, mit denen Menschen, die die DDR verlassen hatten, anschließend und teils ihr restliches Leben lang, zu kämpfen hatten. Sie waren von ihren Verwandten und bisherigen Freunden abgeschnitten, gegenseitige Besuche waren unmöglich und die Kommunikationswege auch stark eingeschränkt und der Überwachung unterworfen. Und zugleich war es auch nicht so leicht, in der neuen Heimat, mit anderen Bräuchen und Traditionen, Fuß zu fassen und heimisch zu werden. Romane, die diese Perspektive auf eine Flucht aus der DDR beleuchten gibt es nicht so viele. Die Autorin schreibt gut nachvollziehbar und anschaulich und so ist es mir gut gelungen, mich in die Beteiligten hineinzuversetzen, auch wenn ich selbst im Westen aufgewachsen bin.

  • meany

    aus Seligenstadt

    5/5

    09.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zu nah und dann weit weg…

    Zu nah und dann weit weg Knapp und emotionsarm berichtet das Kind aus seiner Sicht die Vorgänge um die geplante Flucht, die Inhaftierung und schließlich die Übersiedelung in den Westen. Die reinen Fakten sprechen für sich, die Leser können sich ihr Teil schon denken. In diesem lakonischen Tonfall derartig haarsträubende Fakten zu vernehmen hat mich sehr berührt. Constanze Neumann wählt dafür einen unprätentiösen, schlichten Stil, der dabei aber gar nicht primitiv ist, sondern gerade dadurch besonders ausdrucksvoll. Mühelos konnte ich mich in das unbenannte Mädchen hineinversetzen. Im Laufe der Zeit kommt die Familie im Westen zu etwas Wohlstand und kann sich sogar Auslandsreisen leisten. Dennoch ist der musikalisch hochqualifizierte Vater unter seinem Niveau als Leiter einer städtischen Musikschule beschäftigt, was der Famlie wirtschaftliche Sicherheit verleiht. Aufgrund ihrer während der Haft im DDR-Gefängnis ruinierten Gesundheit kann die Mutter nicht mehr als Geigerin auftreten. Die mentale Unterstützung der Tochter, die ja in früher Kindheit ebenfalls entwurzelt wurde, hält sich umständehalber in Grenzen, und es ergreift mich zutiefst, wie die heranreifende Jugendliche mit den Widrigkeiten des Kulturschocks und der Außenseiterposition klarkommen muss. Die Zeitumstände beschreibt Neumann auf angenehme Weise subjektiv, so dass sie gleichzeitig glaubwürdig und transparent erscheinen.

  • Bewertung

    5/5

    07.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine zutiefst bewegende Reise durch Verlust, Einsamkeit und Neuanfang

    "Das Jahr ohne Sommer" von Constanze Neumann ist ein beeindruckendes Buch, das die emotionalen Wirren einer Flucht aus der DDR und die anschließenden Herausforderungen im Westen auf eine fesselnde und einfühlsame Weise schildert. Die Geschichte einer zunächst gescheiterten Flucht, gefolgt von Haft und der Trennung vom eigenen Kind, fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Neumann gelingt es, die zerrütteten Gefühle und die inneren Kämpfe der Protagonistin ohne jegliches Pathos oder Selbstmitleid darzustellen. Stattdessen erlebt der Leser eine Geschichte von unermesslichem Heimatverlust und tiefer Einsamkeit, die auf authentische Weise berührt, ohne dabei in Klischees zu verfallen. Besonders beeindruckend ist die Erzählweise aus der Ich-Perspektive des Kindes. Dadurch wird nicht nur die Unschuld und Verletzlichkeit der Hauptfigur deutlich, sondern auch die Nachvollziehbarkeit ihrer Handlungen und Gedanken für den Leser erhöht.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

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    5/5

    09.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein deutsch-deutsches Leben von...

    Ein deutsch-deutsches Leben von 1977 bis 1989. Gescheiterter Fluchtversuch. Gefängnis und Kinderheim. Freikauf und Umsiedlung in die BRD. Und die Suche nach Identität. Aus Sicht der Tochter erzählt. Anrührend. Nachdenklich stimmend. Verständnis erzeugend. Stilles, tolles Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Anke Hackler

    Anke Hackler

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Jahr ohne Sommer“ ist ein...

    Das Jahr ohne Sommer“ ist ein lesenswerter Roman über die deutsch-deutsche Geschichte und eine bewegende Reise durch Verlust, Einsamkeit und Neuanfang.
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit 6 Jahren aus Deutschland Ost...

    Mit 6 Jahren aus Deutschland Ost nach Deutschland West. Für ein Kind weniger ein politischer Systemwechsel als vielmehr ein Herausreissen aus einem Stück Kindheit. Und als die Mauer fällt, gelingt nicht ohne weiteres eine Rückkehr. Irgendwo dazwischen soll oder ist Heimat?!
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ****toll erzählt!

    Constanze Neumann: "Als ich klein war, lebte ich in einem Land, das es nicht mehr gibt..." So der Anfang von dem wunderbar erzählten autobiografischen Roman. Ein Hauch von Heimat in Ost und West. Sie beschreibt den gescheiterten Fluchtversuch ihrer Eltern aus der DDR und die daraus resultierende Konsequenz für die ganze Familie.

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