Produktbild: Käthe Kruse und die Träume der Kinder
Gebraucht Band 1

Käthe Kruse und die Träume der Kinder Roman

Aus der Reihe Die Puppen-Saga
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

105871

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

412

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,3 cm

Gewicht

415 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001609925

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

105871

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

412

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,3 cm

Gewicht

415 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001609925

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    01.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Hat mir sehr gut gefallen

    Katharina Simon wird 1883 unehelich geboren. Die Mutter bringt sich und ihre Tochter mühsam mit Näharbeiten durch, dem Vater ist seine legitime Familie wichtiger. Katharina wird Schauspielerin, kann nun auch für ihre Mutter aufkommen. Dann lernt sie den Bildhauer Max Kruse kennen und lieben. Der allerdings will kein weiteres Mal heiraten, und so wird auch Katharina eine ledige Mutter, die zudem nicht weiter am Theater arbeiten kann. Der Weg zur berühmten Puppenmacherin, als die wir sie heute kennen, ist für Katharina, die von Max Käthe genannt wird, noch weit. Käthe Kruse, ein Name, den wahrscheinlich viele kennen, mit ihren Puppen wurde sie berühmt. Viel mehr, als dass sie Puppen machte, wusste ich von ihr bisher nicht, und war sehr erstaunt, was für ein interessantes, wenn auch oft nicht einfaches, Leben sie führte. Der Roman endet 1911 es gibt noch eine Fortsetzung, auf die ich schon gespannt bin. Julie Peters gelingt es sehr gut, die Charaktere lebendig zu machen, ich fühlte mich schnell in sie ein. Der Roman beginnt bereits damit, dass Christiane Simon, Katharinas Mutter schwanger ist, und von ihrem Geliebten bis zur Geburt aufs Land geschickt wird, So llernt man auch sie schon gut kennen und erlebt mit ihr Höhen und Tiefen. Nach Katharinas Geburt tut sie alles dafür, dass ihre Tochter ein besseres Leben bekommt, man kann sich vorstellen, wie entsetzt sie ist, als diese anscheinend in ihre Fußstapfen tritt. Katharina, die erst Max erlaubt, sie Käthe zu nennen, ich verwende daher in dieser Rezension ihren ungekürzten Namen, ist klug und weiß, was sie will, doch die Liebe schlägt ihr ein Schnippchen. Max Kruse ist Künstler und setzt auf ein freies Leben, doch Katharina und seine Kinder sind ihm auch wichtig. Alle drei haben letztlich ihr Päckchen zu tragen, wenn auch die Frauen ein doch schwereres. Erzählt wird sehr anschaulich, größtenteils aus Katharinas Perspektive, hin und wieder aber auch aus der Christianes oder Max‘. Sehr gut dargestellt finde ich auch Katharinas Bemühungen eine besonders kindgerechte Puppe zu entwerfen. Ich empfand den Roman als sehr gut lesbar, und dabei berührend, interessant und auf gewisse Weise auch spannend, für mich ist er eine angenehme Überraschung gewesen, da ich über die Künstlerin so gut wie nichts wusste, hatte ich auch nur normale Erwartungen, auch wegen des doch etwas kitschigen Titels, die schnell übertroffen wurden. Käthe Kruse war nicht nur eine bekannte Puppenmacherin, sondern führte auch ein interessantes, nicht immer einfaches Leben. Julie Peters Roman hat mir sehr gut gefallen und mir die Frau und ihre Familie sehr nahe gebracht.

  • Eva_G

    5/5

    15.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Das harte Leben der jungen Puppenschöpferin Käthe Kruse

    Im September 1883 bringt Christiane Simon ihre uneheliche Tochter Katharina auf die Welt. Sie musste dazu ihre Heimatstadt Breslau verlassen, denn ihr Liebster Robert ist verheiratet und scheut das Gerede der Leute. Wäre es nach ihm gegangen, wäre Christiane ohne das Kind wieder in die Stadt zurückgekehrt, doch die Mutterliebe hielt sie davon ab, ihr Leben gestaltet sich dadurch aber noch schwieriger und Almosen von Robert wollte sie keine annehmen. So wächst Katharina zwar bei ihrer Mutter auf und führt ein relativ glückliches Leben mit einer guten Schulbildung und regelmäßigen Besuchen des Vaters, aber ihre Mithilfe beim Nähen ist immer notwendig, egal wie ungern sie es tut. Erst ihr Erfolg als Schauspieler am Berliner Lessing-Theater ermöglicht Mutter und Tochter ein Leben mit einem gewissen Wohlstand. Dieser endet aber mit der Beziehung Katharinas zum Künstler Max Kruse und ihrer unehelichen Schwangerschaft. Julie Peters hat das Leben der heutzutage sehr berühmten Käthe Kruse perfekt auf die beiden Teile der Reihe aufgeteilt, sodass sich der erste Band vor allem den jüngeren Jahren und den ersten Puppen, die aus der Not heraus für ihre Tochter Maria entstanden sind, widmet. Das harte Leben und die Nöte einer unverheirateten Frau mit unehelichen Kindern werden gut herausgestellt, denn die gesellschaftlichen Konventionen verlangen nach einer Ehe und nach geordneten Verhältnissen. Ich mag es sehr, Bücher über starke und mutige Frauen zu lesen, die für sich einstehen und für ihre Rechte kämpfen. Käthe Kruse ist zwar auf den ersten Blick eine Frau, die sich sehr nach den Plänen ihres Lebensgefährten richtet, doch sie weiß immer, was sie möchte und lernt mit der Zeit immer mehr für sich selbst einzustehen. Nun bin ich sehr auf den zweiten Teil gespannt, der im Dezember erscheinen wird.

  • Eva_G

    5/5

    15.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Das harte Leben der jungen…

    Das harte Leben der jungen Puppenschöpferin Käthe Kruse Im September 1883 bringt Christiane Simon ihre uneheliche Tochter Katharina auf die Welt. Sie musste dazu ihre Heimatstadt Breslau verlassen, denn ihr Liebster Robert ist verheiratet und scheut das Gerede der Leute. Wäre es nach ihm gegangen, wäre Christiane ohne das Kind wieder in die Stadt zurückgekehrt, doch die Mutterliebe hielt sie davon ab, ihr Leben gestaltet sich dadurch aber noch schwieriger und Almosen von Robert wollte sie keine annehmen. So wächst Katharina zwar bei ihrer Mutter auf und führt ein relativ glückliches Leben mit einer guten Schulbildung und regelmäßigen Besuchen des Vaters, aber ihre Mithilfe beim Nähen ist immer notwendig, egal wie ungern sie es tut. Erst ihr Erfolg als Schauspieler am Berliner Lessing-Theater ermöglicht Mutter und Tochter ein Leben mit einem gewissen Wohlstand. Dieser endet aber mit der Beziehung Katharinas zum Künstler Max Kruse und ihrer unehelichen Schwangerschaft. Julie Peters hat das Leben der heutzutage sehr berühmten Käthe Kruse perfekt auf die beiden Teile der Reihe aufgeteilt, sodass sich der erste Band vor allem den jüngeren Jahren und den ersten Puppen, die aus der Not heraus für ihre Tochter Maria entstanden sind, widmet. Das harte Leben und die Nöte einer unverheirateten Frau mit unehelichen Kindern werden gut herausgestellt, denn die gesellschaftlichen Konventionen verlangen nach einer Ehe und nach geordneten Verhältnissen. Ich mag es sehr, Bücher über starke und mutige Frauen zu lesen, die für sich einstehen und für ihre Rechte kämpfen. Käthe Kruse ist zwar auf den ersten Blick eine Frau, die sich sehr nach den Plänen ihres Lebensgefährten richtet, doch sie weiß immer, was sie möchte und lernt mit der Zeit immer mehr für sich selbst einzustehen. Nun bin ich sehr auf den zweiten Teil gespannt, der im Dezember erscheinen wird.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    18.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ereignisreiche Jahre aus dem Leben der Käthe Kruse

    Meine Meinung: Natürlich ist mir bekannt, dass die Käthe Kruse Puppen etwas besonderes sind. Ich habe allerdings nie eine besessen. Auf jeden Fall wurde ich neugierig, als ich auf das Buch aufmerksam gemacht wurde und wollte mehr über Käthe Kruse und ihre Puppen erfahren. Um zu verstehen, wie es im Leben von Käthe zuging und weshalb das so war, muss weit ausgeholt werden. Deshalb lernte ich zunächst die Mutter, Christiane Simon, kennen. Sie war Näherin und war die Geliebte von dem verheirateten Robert Rogaske. Ich will jetzt hier nicht in Kürze die Lebensgeschichte nacherzählen, aber so kam es, dass Christiane ihre Tochter alleine großzog, wobei Robert sich durchaus kümmerte. Auf jeden Fall war der Weg für Christiane und Käthe nicht leicht, was sich irgendwann ein bisschen änderte. Käthe konnte durch ihre Arbeit die Mutter etwas entlasten. Als Käthe mit neunzehn Jahren Max Kruse kennen lernte, nahm ihr Lebensweg eine Wendung. Max Kruse war es auch, der durch eine Äußerung dafür sorgte, dass Käthe für ihre Töchter selbst Puppen anfertigte. Ich fand es ausgesprochen interessant, den Lebensweg von Käthe Kruse zu verfolgen. Sie hatte viel Mut und auch Ideen, war aber immer abhängig von anderen, die manchmal etwas außergewöhnliche Ideen und Einstellungen hatten. Da jeder weiß, dass es die Puppen gibt und sie erfolgreich verkauft wurden, verrate ich nicht zu viel, wenn ich auf das Ende hinweise. Es endete im Oktober 1911 mit einem Telegramm und zeigte, dass Käthe den richtigen Weg gewählt hat und sich an die Arbeit machte. Julie Peters hat sehr gut und ausführlich über einige Lebensjahre von Käthe Kruse berichtet. Natürlich habe ich dadurch auch viel über das Familien- und Alltagsleben der damaligen Zeit erfahren. Die Frau kann bewundert werden und es regt zum Nachdenken an. Es war nicht immer leicht, zumal sie einer Gesellschaftsschicht angehörte, der es von anderen auch nicht gerade leicht gemacht wurde. Abschließend kann ich sagen, eine Frau ging ihren Weg, trotz des Ehemannes, der sie mit seinen Ideen öfters ausbremste, aber im Grunde an ihrer Seite war. Fazit: Eigentlich wurde in diesem Buch das wesentliche erzählt und ich könnte es zufrieden zur Seite legen. Allerdings wird es als Buch 1 der Puppen-Saga vorgestellt und ich könnte mir vorstellen, dass ich noch mehr erfahren kann, denn ereignisreiche Jahre lagen ja noch vor Käthe Kruse. Aber nun gebe ich erst einmal eine Leseempfehlung für dieses Buch.

  • V

    aus München

    5/5

    25.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wundervolle, aktuelle Geschichte!

    Ein wundervolles Buch, dessen Geschichte auch heute noch aktuell ist - die junge Käthe Kruse zwischen Freiheit, Familie und Carearbeit, und dem Hunger nach einer eigenen künstlerischen Ausdrucksweise. Eine ungewöhnliche Frau, die mutig den Konventionen ihrer Zeit trotzte.

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