Eine unwiderstehliche Geschichte über die große Liebe zwischen zwei Menschen – und die ebenso große Liebe zur Musik Eine Studentenbar in Berkeley, Anfang der 2000er-Jahre. Hall & Oates läuft in der Jukebox, und Percy Marks kann nicht anders, als ihrer Leidenschaft nachzugeben, mit der sie ihr Umfeld immer in die Flucht treibt: Brillant lässt sie sich über den Song aus, dessen Beat sie tief in sich spürt. Doch heute Abend ist etwas anders. Der süße Typ neben ihr, Joe Morrow, ist fasziniert von Percys Leidenschaft für Musik. Schon am nächsten Tag bittet er sie um Feedback zu einem selbst geschriebenen Song – und damit beginnt zwischen ihnen eine unvergleichliche musikalische Kreativität. Aber auch etwas unbestreitbar Elektrisierendes, das auf die Liebe zusteuert. Und zugleich, unausweichlich, auf Schmerz …
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
Bewertung
5/5
01.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Liebe zur Musik
"Deep Cuts" ist eine Liebesgeschichte, die mit der Musik erzählt wird.
Es ist vor allem die Liebe zur Musik, welche Percy und Joe am Anfang verbindet. Doch scheint sich schnell auch auf einer tieferen Ebene eine Verbindung zwischen ihnen zu entwickeln. Es ist eine Geschichte zweier Menschen, die sich über die Jahre immer wieder verlieren, und doch nach einiger Zeit wieder zueinander finden.
Eine fantastischer Roman, der vor allem für Musikliebhaber ein großer Lesegenuss sein kann.
Bewertung
aus Marktoberdorf
5/5
24.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Deep Cuts von Molly Brinkley hat mir viel gegeben und Leonard Cohen genommen
In “Deep Cuts” von Molly Brinkley verfolgen wir das Leben von Percy Marks ab dem College Anfang der 2000er über mehrere Jahre. Dabei spielen diverse Beziehungen und Freundschaften und deren positive und negativen Entwicklungen eine wichtige Rolle, am zentralsten ist aber ihre komplizierte Beziehung zu Joe Morrow in dieser Zeit. Sie sind dabei Freunde, Verliebte, Vertraute, Entfremdete und kreativ Verschwörte beim Songwriting und beim über Musik diskutieren und philosophieren. Die Schwierigkeit bei ihrer musikalischen „Beziehung“ liegt vor allem darin, dass Joe als talentierter Musiker und Songschreiber eine andere und vermeintlich überlegene Rolle einnimmt als Percy, die als leidenschaftlicher, aber unmusikalischer Musikfan die beratende und kritische Rolle vertritt. Die grundlegende sexuelle und romantische Anziehung und die musikalische Verbindung zwischen den beiden konkurrieren über die Spanne vieler Jahre, in denen beide sich in ihren Karrieren, Wohnsitzen und sozialen Umfeldern ständig annähern und entfernen, aber nie voneinander ablassen können.
Ich war als großer Musikfan sofort begeistert vom Ansatz und Aufbau des Buches. Die Kapiteltitel sind prägende Songs, die in den Kapiteln eine Rolle spielen, Aufhänger für Gedanken und Handlungen der Charaktere sind oder einfach sehr passend titelgebend für den Vibe der Inhalte sind. Es wird ausschweifend und sehr tiefgehend und intim über Musik, Texte und damit verbundene popkulturelle Fakten und Phänomene philosophiert. In Monologen, Dialogen, Songtexten oder literarischen Texten der Charaktere, meist der Protagonistin Percy, werden dabei Zusammenhänge und Parallelen zum persönlichen Leben und der Entwicklung dieser Charaktere gezogen.
Die frustrierend schwierige und, ehrlich gesagt, toxische Beziehung zwischen Joe und Percy hat mich bis zum offenen Ende sehr gefesselt. Die verkappte Romantikerin in mir hofft natürlich auf eine weniger toxische und mehr harmonische Zukunft fern der letzten Buchseiten. Die pessimistischere Realistin kann sich zumindest mit dem Gedanken zufriedenstellen, dass Percy und Joe wunderbar bedeutende Musik geschaffen haben und damit diese fiktive Realität zu einer besseren gemacht haben werden.
Ich habe mich an vielen Stellen sehr gut mit Percy identifizieren können, vor allem mit ihrer großen Lieber zur Musik, als verbittert unmusikalische und deshalb auch neidische Liebhaberin dieser Kunstform. Abgesehen davon habe ich mich aber auch sehr verbunden zu ihren negativen bis traumatischen Erlebnissen gefühlt und zu ihren Gedanken und Handlungen, selbst oder vor allem auch zu ihren schlechten und vermeintlich unerträglichen Eigen- und Machenschaften, auch wenn mich diese wahrscheinlich eher abstoßen müssten. Aber wenn ich ehrlich bin, trafen die wahrscheinlich einfach zu sehr ins Schwarze, was meine tiefe Verbundenheit zu diesem umstrittenen Charakter erklärt.
Mein einziger negativer Kritikpunkt betrifft die Sprache und Wortwahl im Buch. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt oder ob junge Leute Anfang der 2000er in Amerika wirklich so gesprochen haben und einige Worte und Begriffe, die mir irgendwie unnatürlich und holzig vorkamen, bei jungen Erwachsenen damals und dort tatsächlich gängig waren. Vor allem in Dialogen zwischen engen Freunden und Vertrauten oder neuen Bekanntschaften in der Szene dachte ich mir häufig: So redet doch niemand im echten Leben, oder?! Aber wie gesagt, das kann auch einfach nur meine persönliche Auffassung sein und hat dem Inhalt und meinem Lesegenuss jetzt auch keinen Riesenschaden zugefügt. Ich bin gespannt auf das nächste Buch von Molly Brinkley, werde es in Originalsprache lesen und mal schauen, ob es mich auch dann stört.
Ich habe „Deep Cuts“ auf jeden Fall sehr genossen, dabei geweint und mich gleichzeitig über die geteilte Leidenschaft zur Musik mit den Charakteren gefreut. Die tiefgehende Auseinandersetzung mit Musik und Texten hat mir nicht nur Freude gebracht, sondern auch Infos und Gedankenanregungen. Positive und, wie im Titel dieser Rezension angedeutet, negative Erkenntnisse nehme ich mir aus diesem Roman sehr zu Herzen und freue mich schon auf meine nächstes Leseerfahrung von Molly Brinkley.
janina_el
5/5
24.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Deep Cuts von Molly Brinkley…
Deep Cuts von Molly Brinkley hat mir viel gegeben und Leonard Cohen genommen In “Deep Cuts” von Molly Brinkley verfolgen wir das Leben von Percy Marks ab dem College Anfang der 2000er über mehrere Jahre. Dabei spielen diverse Beziehungen und Freundschaften und deren positive und negativen Entwicklungen eine wichtige Rolle, am zentralsten ist aber ihre komplizierte Beziehung zu Joe Morrow in dieser Zeit. Sie sind dabei Freunde, Verliebte, Vertraute, Entfremdete und kreativ Verschwörte beim Songwriting und beim über Musik diskutieren und philosophieren. Die Schwierigkeit bei ihrer musikalischen „Beziehung“ liegt vor allem darin, dass Joe als talentierter Musiker und Songschreiber eine andere und vermeintlich überlegene Rolle einnimmt als Percy, die als leidenschaftlicher, aber unmusikalischer Musikfan die beratende und kritische Rolle vertritt. Die grundlegende sexuelle und romantische Anziehung und die musikalische Verbindung zwischen den beiden konkurrieren über die Spanne vieler Jahre, in denen beide sich in ihren Karrieren, Wohnsitzen und sozialen Umfeldern ständig annähern und entfernen, aber nie voneinander ablassen können. Ich war als großer Musikfan sofort begeistert vom Ansatz und Aufbau des Buches. Die Kapiteltitel sind prägende Songs, die in den Kapiteln eine Rolle spielen, Aufhänger für Gedanken und Handlungen der Charaktere sind oder einfach sehr passend titelgebend für den Vibe der Inhalte sind. Es wird ausschweifend und sehr tiefgehend und intim über Musik, Texte und damit verbundene popkulturelle Fakten und Phänomene philosophiert. In Monologen, Dialogen, Songtexten oder literarischen Texten der Charaktere, meist der Protagonistin Percy, werden dabei Zusammenhänge und Parallelen zum persönlichen Leben und der Entwicklung dieser Charaktere gezogen. Die frustrierend schwierige und, ehrlich gesagt, toxische Beziehung zwischen Joe und Percy hat mich bis zum offenen Ende sehr gefesselt. Die verkappte Romantikerin in mir hofft natürlich auf eine weniger toxische und mehr harmonische Zukunft fern der letzten Buchseiten. Die pessimistischere Realistin kann sich zumindest mit dem Gedanken zufriedenstellen, dass Percy und Joe wunderbar bedeutende Musik geschaffen haben und damit diese fiktive Realität zu einer besseren gemacht haben werden. Ich habe mich an vielen Stellen sehr gut mit Percy identifizieren können, vor allem mit ihrer großen Lieber zur Musik, als verbittert unmusikalische und deshalb auch neidische Liebhaberin dieser Kunstform. Abgesehen davon habe ich mich aber auch sehr verbunden zu ihren negativen bis traumatischen Erlebnissen gefühlt und zu ihren Gedanken und Handlungen, selbst oder vor allem auch zu ihren schlechten und vermeintlich unerträglichen Eigen- und Machenschaften, auch wenn mich diese wahrscheinlich eher abstoßen müssten. Aber wenn ich ehrlich bin, trafen die wahrscheinlich einfach zu sehr ins Schwarze, was meine tiefe Verbundenheit zu diesem umstrittenen Charakter erklärt. Mein einziger negativer Kritikpunkt betrifft die Sprache und Wortwahl im Buch. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt oder ob junge Leute Anfang der 2000er in Amerika wirklich so gesprochen haben und einige Worte und Begriffe, die mir irgendwie unnatürlich und holzig vorkamen, bei jungen Erwachsenen damals und dort tatsächlich gängig waren. Vor allem in Dialogen zwischen engen Freunden und Vertrauten oder neuen Bekanntschaften in der Szene dachte ich mir häufig: So redet doch niemand im echten Leben, oder?! Aber wie gesagt, das kann auch einfach nur meine persönliche Auffassung sein und hat dem Inhalt und meinem Lesegenuss jetzt auch keinen Riesenschaden zugefügt. Ich bin gespannt auf das nächste Buch von Molly Brinkley, werde es in Originalsprache lesen und mal schauen, ob es mich auch dann stört. Ich habe „Deep Cuts“ auf jeden Fall sehr genossen, dabei geweint und mich gleichzeitig über die geteilte Leidenschaft zur Musik mit den Charakteren gefreut. Die tiefgehende Auseinandersetzung mit Musik und Texten hat mir nicht nur Freude gebracht, sondern auch Infos und Gedankenanregungen. Positive und, wie im Titel dieser Rezension angedeutet, negative Erkenntnisse nehme ich mir aus diesem Roman sehr zu Herzen und freue mich schon auf meine nächstes Leseerfahrung von Molly Brinkley.
KUebner
5/5
15.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nachhallend
Das Cover hat mich direkt neugierig gemacht, was für eine Geschichte sich wohl dahinter verstecken könnte. Mit dieser großartigen Story habe ich aber nicht direkt gerechnet.
Die Autorin hat sehr nahbare Charaktere geschaffen. Das Handeln der beiden ist authentisch. Über die Seiten fühlt man sehr intensiv mit den Hauptprotagonisten mit. Perfekt sind die beiden also keinesfalls. Dies macht diese Geschichte aber auch besonders. Die Musik nimmt in diesem Buch eine besondere Rolle ein. So ist sie in jeder Lebensphase der beiden ein zentrales Glied.
Fazit: Ein Buch, welches einem definitiv im Gedächtnis bleibt und nachhallt.
KU
aus Thüringen
5/5
15.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nachhallend Das Cover hat…
Nachhallend Das Cover hat mich direkt neugierig gemacht, was für eine Geschichte sich wohl dahinter verstecken könnte. Mit dieser großartigen Story habe ich aber nicht direkt gerechnet. Die Autorin hat sehr nahbare Charaktere geschaffen. Das Handeln der beiden ist authentisch. Über die Seiten fühlt man sehr intensiv mit den Hauptprotagonisten mit. Perfekt sind die beiden also keinesfalls. Dies macht diese Geschichte aber auch besonders. Die Musik nimmt in diesem Buch eine besondere Rolle ein. So ist sie in jeder Lebensphase der beiden ein zentrales Glied. Fazit: Ein Buch, welches einem definitiv im Gedächtnis bleibt und nachhallt.
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5/5
05.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Für Musikliebhaber
Percy und Joe lernen sich Anfang der 2000er Jahre in Berkeley kennen und beginnen miteinander Songs zu schreiben. Daraus entwickelt sich eine enge Freundschaft und mehr.
Es ist ein Coming of Age-Roman mit viel Retro-Vibes und Nostalgie. Ein Buch über Freundschaft, Liebe und darüber seinen eigenen Weg zu finden. Der Roman erzählt nicht nur über die kreative Zusammenarbeit sondern lässt uns auch teilhaben an den Songanalysen der beiden. Beim Lesen fängt man unweigerlich an, sich ebenfalls einen Refrain auszudenken. Ein schöner und inspirierender Roman.
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5/5
21.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch, das im Kopf bleibt und im Herz <3
"Deep Cuts" hat sich wahnsinnig schnell in mein Herz geschlichen und will mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen: Ich liebe den 2000er Vibe, die lebensechten Figuren mit ihren Ecken und Kanten, und dass das Thema Musik so eine zentrale Rolle spielt - jedem Kapitel ist ein anderer kultiger Song gewidmet, anhand dessen wir uns dann an Percys und Joes Geschichte entlanghangeln. Berührend, warmherzig und eine riesige Empfehlung für alle, die Romane voller Leichtigkeit, Esprit und Tiefgang mögen.
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5/5
10.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Must-Read für alle Indie-Musikliebhaber*innen
Anfang der 2000er in einer Bar: Percy und Joe kommen ins Gespräch über den Song der gerade in der Jukebox läuft. Die Unterhaltung entwickelt sich zu einem intensiveren Austausch über Musik und Joe bittet Percy um ihre Meinung zu seinem selbstgeschriebenen Song. Gemeinsam basteln sie an dem Lied und es entwickelt sich eine besondere Bindung zwischen den beiden. Eine tolle Coming-of-Age Geschichte, bei der wir die Protagonistin über mehrere Jahre hinweg begleiten - und Percys Leben wiederum wird begleitet von ausgezeichneter Musik. Online gibt es eine Playlist mit allen erwähnten Songs zum Nachhören, die ich nur wärmstens empfehlen kann. Perfekt zum Songs Neu- oder Wiederentdecken!
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4/5
05.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Liebe & Musik
Holly Brickley erzählt die turbulente Liebesgeschichte von Percy und Joe. Beide sind absolute Musiknerds und so kommt es auch, dass der Roman mit einem eigenen Soundtrack daher kommt (Fiona Apple, Interpol, The Shins, The Knife uvm.). Das ganze ist garniert mit einer gehörigen Portion Nostalgie für die 2000er und 10er, ich sage nur Tumblr und Indie Sleaze. Bei mir hat es auf jeden Fall einen Nerv getroffen, sodass ich sehr viel Freude bei der Lektüre hatte. Eine klare Empfehlung von mir!
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4/5
06.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Musik und Freundschaft
Deep Cuts ist viel mehr als eine Liebesgeschichte. Es geht um Musik, Freundschaften und das Erwachsenwerden. Percy und Joe werden schnell zu Freunden, denn ihre gemeinsame Liebe zu Musik verbindet sich sofort. Joes Traum ist es erfolgreicher Musiker zu werden, Percy liebt es Musik, Melodien und Texte zu bewerten, was die beiden zu einem perfekten Team macht. Zusammen machen sie Nächte durch, um das perfekte Album für Joes neue Band zuschreiben und zuproduzieren. Doch sehr schnell wird aus der Freundschaft etwas anderes und Intensiveres. Doch leider ist alles viel komplizierter und emotionaler als beide gedacht haben.
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