Ein Toter am Bodensee, erhängt an einem Baum. Selbstmord? Der Fall scheint klar, doch Emil, der Bruder des Toten, glaubt das nicht. Er geht der Sache auf den Grund und sät bei der jungen Kommissarin Jennifer Häfele Zweifel. Sie ermittelt auf eigene Faust und stößt auf ein mysteriöses Computerprogramm. Mord in einer öffentlichen Tiefgarage in München. Der letzte Fall für Hauptkommissar August Wutz zeigt sich kompliziert. Die Mörderin ist tot. Die offiziellen Ermittlungen werden eingestellt. Aber August vermutet einen Auftragsmord und gräbt tiefer. Eine heisse Spur führt ins Internet.Jennifer und August schalten das Landeskriminalamt ein. Unheimliche Parallelen tun sich auf. Steckt hinter beiden Todesfällen eine teuflische Künstliche Intelligenz? Ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel beginnt.„Algorithmus des Teufels“ ist ein hochaktueller Thriller zum Thema „Künstliche Intelligenz“ mit aberwitzigen Wendungen.
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Ein Suizid am Bodensee und ein brutaler Mord in München, zwei Fälle, die nichts verbindet. Oder etwa doch? Jennifer Häfele von der Kripo Kempten, die vom Bruder des Selbstmörders auf Ungereimtheiten hingewiesen wird, stößt bei ihren Ermittlungen auf eine Datingplattform, genau auf dieser war auch das Mordopfer in München unterwegs. So trifft Jennifer auf ihren Münchener Kollegen August Wutz, für den es sein letzter Fall sein dürfte, als sie das LKA einschalten, um den Ursprung der Plattform zu finden. Als sie immer tiefer in die Weiten des Internets bohren, stoßen sie auf eine unheimliche Bedrohung…
Der Autor Georg Brun führt uns in diesem Roman wirklich eindrucksvoll die Gefahr vor, die uns durch die immer weiter entwickelte und eingesetzte KI drohen kann. Was im Moment noch wie Utopie erscheint, könnte leider schon morgen brutale Realität sein. Bei den Protagonisten hat mich besonders die Figur des Bruders des Toten vom Bodensee gefesselt: Auf der Suche nach dem, der seinen Bruder in den Selbstmord getrieben hat, gerät er selbst in eine Falle.
Doch wenn du am Ende denkst, jetzt ist alles geklärt und alles wird gut, wird der aufmerksame Leser mitbekommen, dass die Gefahr weiterhin lauert…
Knabine
aus Hamburg
5/5
04.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Wenn Kontrolle zur Illusion wird
"Algorithmus des Teufels" ist ein Thriller, der genau das tut, was ein guter Thriller tun muss: Er verunsichert, zieht in die Tiefe und lässt einen nicht unberührt zurück.
Zwei Todesfälle, zwei Ermittlungen – und eine Spur, die immer weiter in die digitale Welt führt. Die Handlung ist rasant, clever konstruiert und voller unerwarteter Wendungen. Besonders beeindruckt hat mich das beklemmende Spiel mit der Angst vor Kontrollverlust. Die Künstliche Intelligenz steht dabei nicht als plattes Feindbild im Raum, sondern als logisch-effiziente Macht, deren Konsequenzen erschreckend real wirken.
Dieses Buch hat mich emotional gefesselt und nachhaltig beeindruckt. Es ist unbequem, düster und hochaktuell – genau so, wie ein Thriller sein sollte.
⭐⭐⭐⭐⭐ Absolute Kaufempfehlung für alle, die Spannung mit Tiefgang suchen.
haberlei
aus Wien
5/5
03.12.2025
Buch (Taschenbuch)
KI außer Rand und Band – ein…
KI außer Rand und Band – ein Albtraum Mit „Algorithmus des Teufels“ (erschienen 2025) ist es Georg Brun gelungen, ein schauerliches, beklemmendes, (noch) erfundenes Szenario heraufzubeschwören. Der Thriller ist raffiniert aufgebaut. Zwei alltägliche Todesfälle beschäftigen die Polizei, die scheinbar nichts gemeinsam haben: ein Selbstmord in Kempten und ein Mord in München. Der Bruder des angeblichen Selbstmörders lässt aber nicht locker und verstärkt die Zweifel bei der jungen Kommissarin Jennifer Häfele. Er glaubt nicht daran, dass sein lebenslustiger, frisch verliebter Bruder aus dem Leben scheiden wollte. Er recherchiert und entdeckt einen seltsamen Chatverlauf. Auch August Wutz von der Münchner Kripo stößt bei der Suche nach dem Täter bzw. dem Mordmotiv auf fragwürdige IT-Aktivitäten. Je intensiver sich die IT-Fachleute mit den mysteriösen Chats beschäftigen, desto unheimlicher wird es. Denn es wird immer offensichtlicher, dass hinter all dem kein Mensch steht, sondern ein Chatbot, ein Chatbot, der sich Opfer sucht, die er als verführerische Frau getarnt, in den Tod treibt oder so manipuliert, dass sie morden. Man bekommt regelrecht eine Gänsehaut beim Lesen, man spürt die Faszination, die die Menschen erfasst, wenn dieses von der KI generierte, engelhafte Gesicht am Bildschirm erscheint, dieses Wesen, dem sie verfallen und wider alle Vernunft handeln. Georg Brun gelingt es vorzüglich, die doch sehr komplexen Vorgänge auch für Laien gut nachvollziehbar zu beschreiben, denjenigen, die mit der digitalen Welt nicht so vertraut sind, Begriffe und Arbeitsweisen von Dating-Plattformen oder Chatbots nahezubringen. Die beiden Handlungsstränge nähern sich immer mehr, und es wird von Kapitel zu Kapitel spannender, es passiert so einiges, unerwartete Wendungen und es gibt weitere Opfer. Die beiden Ermittler, Jennifer und August arbeiten, wesentlich unterstützt durch Computerspezialisten, tatkräftig zusammen - bis zum actionreichen Showdown. Die Fälle sind gelöst, doch konnte das teuflische KI-Monster unschädlich gemacht werden? Heißt es doch so treffend: Was einmal im Netz ist, bleibt auf ewig … Die handelnden Personen sind gut vorstellbar beschrieben, zeigen Emotionen, Stärken und Schwächen, was sich insbesondere auch im Privatleben der Ermittler offenbart. Die Kriminalbeamten üben ihren Beruf quasi mit Leib und Seele aus, die Fälle lassen sie auch nach Dienstschluss nicht los, was sich stets belastend auf Beziehungen auswirkt. Emil, der Bruder des Selbstmörders, personifiziert, wie leicht man Opfer digitaler Manipulation werden kann. Obwohl er sich anfangs kritisch und sorgsam in der digitalen Welt bewegt, gerät er immer mehr in ihren Bann und tappt vertrauensselig in die Falle. Georg Brun ist ein wirklich packender KI-Thriller gelungen, in dem das Thema einer mörderischen KI erschreckend überzeugend dargestellt wird. Dieses Szenario bringt man nicht so schnell wieder aus dem Kopf. Fragt man sich doch trotz der Versicherung des Autors, „es sei alles nur seiner Fantasie entsprungen“, ob die Künstliche Intelligenz nicht längst schon irgendwo im Netz ihr Unwesen treibt. Dieses gruselige Leseerlebnis sollte man sich nicht entgehen lassen! 5 Sterne.
Annika
5/5
14.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Wie weit kann eine KI gehen?
Kann sich eine KI verselbstständigen? Kann sie Gefühle entwickeln? Wo liegen die Grenzen? Mit "Der Algorithmus des Teufels" kommt der Thriller ganz starkt mit eine KI in Verbindung. Doch kann sie auch einen Mord begehen? Das eine KI sich blitzschnell Informationen aus dem Netz zusammen sucht, wissen wir inzwischen.
Die Fälle selbst sind eher im bereich Krimi einzuordnen, doch mit dem Hintergrund, das irgendwie eine KI die Finger im spiel zu haben scheint, mancht es wirklich eher einen Thriller aus der Geschichte.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Ich konnte mir die Charaktere gut vorstellen und auch in der Geschichte verlor ich nicht den Faden. Es war alles soweit plausibel und die Auflösung am Ende konnte ich mir mit der Zeit immer mehr vorstellen.
Das Cover ist für mich ein Hingucker, hab ich doch meine erste Ausbildung im IT Bereich gemacht und bin immer noch sehr an Technik interessiert. Die Mischung aus Leiterbahnen und dem Gesicht lässt einen wirklich etwas erschaudern. Der Schreibstil ist super. Ließt sich gut, baut die Spannung gut auf und ist trotzdem angenehmanspruchsvoll.
Ein toller Thriller, bei dem es hin und wieder gut ist, sich ein wenig mit der Materie auszukennen.
Birgit Peitz (Birgit51)
aus Neuss
5/5
12.11.2025
Buch (Taschenbuch)
KI - Fluch oder Segen?
MIt "Algorithmus des Teufels" ist dem Autor Georg Brun ein hochaktueller Krimi gelungen. Er ist spannend und hinterlässt tiefgründige Fragen und lässt den Leser mit einem mulmigen Gefühl zurück. Dieser tolle Roman zeigt, dass man auch über Krimis/Thriller noch lange nachdenken kann und sollte.
Die handelnden Personen in diesem Buch, z.B. der Bruder des Opfers wachsen einen schon sehr ans Herz. Durch die beschriebenen Gefühle der Personen und Handlungen kann man hier richtig gut mitleiden, mitfiebern, mitermitteln - genau wie ich es bei einem Krimi oder Thriller liebe. Die Ermittlerinjnen und Ermittler (Polizisten) sind auch alle sehr sympathisch, was mir den Einstieg in das Buch und die Handlung sehr erleichtert hat. Den Alltag aller Personen und die Schwierigkeiten bei der Ermittlung kann man richtig gut nachvollziehen. Der Schreibstil und die Handlung zwischen den wechselnden Schauplätzen lässt keine MInute Langeweile aufkommen. Auch das richtige Maß Privatleben der Ermittler ist gut beschrieben und die Menge passt. Für meinen Krimigeschmack genau richtig.
Zum Inhalt und Klappentext schreibe ich nichts, das kann jeder interessierte Krimileser ja nachlesen.
Fazit:
Ein rundum guter, spannender, interessanter, nachdenklich machender, unterhaltsamer Krimi.
Und ... ganz gewiss nicht mein letztes Buch von Georg Brun!
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