Produktbild: Mein Herz hat Sonnenbrand
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Mein Herz hat Sonnenbrand Über schiefe bis irrwitzige Songtexte aus 60 Jahren deutscher Popmusik

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2023

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

233

Maße (L/B/H)

22,3/14,2/2,5 cm

Gewicht

390 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001731978

Beschreibung

Rezension

»Humorvoll, erhellend und voller Anekdoten aus der Musikwelt, die dem Leser und der Leserin ein Staunen oder Schmunzeln ins Gesicht zaubern.«
WDR 5 »Liederlounge«, 31.08.2023

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2023

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

233

Maße (L/B/H)

22,3/14,2/2,5 cm

Gewicht

390 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001731978

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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  • Jennifer

    5/5

    26.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Witzige Songtextsammlung

    Ich höre viel Musik und kenne mich dementsprechend auch gut mit Liedtexten aus. Noch dazu liegt mir die deutsche Sprache am Herzen. Kurzum, ich verfüge über die besten Voraussetzungen, um Michael Berendts neuestes Buch zu lesen. Darin setzt er sich detailreich mit Liedtexten aus 60 Jahren deutscher Popmusik auseinander. Was der freischaffende Lektor dabei zutage fördert, ist selbst für mich erstaunlich. Berendt durchforstet die Hits von Roland Kaiser, The BossHoss, PUR, Helene Fischer, Herbert Grönemeyer, Michael Wendler & Co akribisch und bringt die buntesten Auswüchse/Bonmots zu Papier. Es hat mich überrascht, dass fast jeder Liedtext falsche Metaphern, aneinandergereihte Versatzstücke älterer Hits oder einfach wirre bis ordinäre Worthülsen enthielt; situative Lachflashs und Fremdschämmomente inklusive. Nach der unterhaltsamen Lektüre fällt es mir nun umso schwerer ein Lied bzw. einen Song ohne genaue Beachtung des Textes bzw. der Lyrics zu hören. Die Sprache spielt einfach eine zu große Rolle in meinem Leben. Dennoch kann und will ich im Alltag nicht auf meine Lieblingslieder verzichten, gleichwohl ich nun weiß, welche sonderbare Wortakrobatik dahintersteckt. Berendt kann man zu seiner Buchtitelwahl nur beglückwünschen. Bata Illics Lied "Mein Herz hat Sonnenbrand" ist prädestiniert dazu, beim Blick aufs Cover Aufmerksamkeit zu schaffen. Seine humorige Grundhaltung gegenüber Sprachirrtümern ähnelt der von Bastian Sick. Aus diesem Grund kann ich die Lektüre dieses kurzweiligen "Songbooks" nicht nur Sprachpuristen, sondern auch Musikliebhabern wärmstens empfehlen.

  • seschat

    5/5

    26.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich höre viel Musik und kenne…

    Ich höre viel Musik und kenne mich dementsprechend auch gut mit Liedtexten aus. Noch dazu liegt mir die deutsche Sprache am Herzen. Kurzum, ich verfüge über die besten Voraussetzungen, um Michael Berendts neuestes Buch zu lesen. Darin setzt er sich detailreich mit Liedtexten aus 60 Jahren deutscher Popmusik auseinander. Was der freischaffende Lektor dabei zutage fördert, ist selbst für mich erstaunlich. Berendt durchforstet die Hits von Roland Kaiser, The BossHoss, PUR, Helene Fischer, Herbert Grönemeyer, Michael Wendler & Co akribisch und bringt die buntesten Auswüchse/Bonmots zu Papier. Es hat mich überrascht, dass fast jeder Liedtext falsche Metaphern, aneinandergereihte Versatzstücke älterer Hits oder einfach wirre bis ordinäre Worthülsen enthielt; situative Lachflashs und Fremdschämmomente inklusive. Nach der unterhaltsamen Lektüre fällt es mir nun umso schwerer ein Lied bzw. einen Song ohne genaue Beachtung des Textes bzw. der Lyrics zu hören. Die Sprache spielt einfach eine zu große Rolle in meinem Leben. Dennoch kann und will ich im Alltag nicht auf meine Lieblingslieder verzichten, gleichwohl ich nun weiß, welche sonderbare Wortakrobatik dahintersteckt. Berendt kann man zu seiner Buchtitelwahl nur beglückwünschen. Bata Illics Lied "Mein Herz hat Sonnenbrand" ist prädestiniert dazu, beim Blick aufs Cover Aufmerksamkeit zu schaffen. Seine humorige Grundhaltung gegenüber Sprachirrtümern ähnelt der von Bastian Sick. Aus diesem Grund kann ich die Lektüre dieses kurzweiligen "Songbooks" nicht nur Sprachpuristen, sondern auch Musikliebhabern wärmstens empfehlen.

  • Karli

    aus Thüringen

    3/5

    01.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr detailreiche und…

    Sehr detailreiche und umfangreiche Reise durch die Welt der Texte/Lyrics. Interessant, natürlich kritisch und informativ. So manches Neue erfahren. Natürlich nicht zum "Durchlesen" gedacht, immer mal wieder ein Blick hinein ist nachhaltiger. Sehr ärgerlich und ein echtes Missvergnügen ist die "Genderei ( Singer-Songwriter:innen, usw.). Das hätte ich von einem Mann der Sprache nicht erwartet. Schade!!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von HeHa

    HeHa

    Thalia Universitätsbuchhandlung

    Buchhändler*in

    5/5

    14.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kuriose Klangwelten – Michael Behrendts humorvolle Entschlüsselung skurriler Songtexte

    In der Welt der Musik sind es oft die Melodien, die uns fesseln und die Herzen höher schlagen lassen. Doch was passiert, wenn man sich einmal wirklich auf die Texte einlässt, die wir tagtäglich unbewusst mitsummen? Michael Behrendt hat sich dieser Frage in seinem neuesten Werk gewidmet und nimmt den Leser mit auf eine amüsante und manchmal auch augenöffnende Reise durch die Welt der Songtexte. „Eine vergnügliche Sprachreise durch die wundersame Welt der Songtexte“ leistet genau das, was der Titel verspricht. Von Punk über Rock, Soul und Dance bis hin zum Rap und Schlager – kein Genre bleibt von Behrendts scharfem Blick verschont. Er deckt dabei nicht nur die lyrischen Missgeschicke und skurrilen Zeilen deutscher Musikgrößen wie Roland Kaiser oder Helene Fischer auf, sondern wagt sich auch an englische Hits heran. Behrendt arbeitet sich durch verschiedene Epochen und zeigt auf, dass selbst die größten Musiklegenden nicht vor sprachlichen Fehltritten gefeit sind. Durch seine Analysen entlarvt er ungewollt komische Metaphern, fragwürdige Reime und sogar den gelegentlichen kulturellen Fauxpas. Diese Reise durch das Kuriositätenkabinett der Songtexte ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich, denn sie schärft den Blick für die Bedeutung und die Wirkung von Sprache in der Musik. Das Buch überzeugt durch seinen Witz und die ironisch-satirische Herangehensweise, mit der Behrendt die Texte sezieren und interpretieren. Ein besonderer Genuss sind dabei die eigens kreierten Playlists, die es dem Leser ermöglichen, die besprochenen Songs noch einmal neu – und diesmal mit einem kritischen Ohr – zu erleben. Besonders hervorzuheben ist auch die stilistische Vielfalt, mit der Behrendt arbeitet. Seine Vergleiche sind manchmal drastisch, wenn er beispielsweise die Textanalyse mit der Arbeit eines Profilers vergleicht, der sich in die Gedankenwelt eines Serienmörders versetzt. Solche Analogien mögen zwar für den ein oder anderen Leser als überzogen erscheinen, dienen jedoch effektiv der Veranschaulichung seiner Methodik und unterstreichen den oft grotesken Charakter der analysierten Texte. „Mein Herz hat Sonnenbrand“ ist ein Muss für jeden, der Musik liebt und einen tieferen Blick in die oft überhörten Texte werfen möchte. Michael Behrendt hat ein Buch geschrieben, das unterhält, informiert und die Augen dafür öffnet, wie viel Macht Worte haben können – selbst wenn sie manchmal nur zum Schmunzeln sind. Ein erfrischender Blick auf das, was oft im Verborgenen bleibt – die manchmal bizarre Welt hinter den Lyrics unserer Lieblingshits.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

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  • Produktbild: Mein Herz hat Sonnenbrand
  • Playlist zum Buch

    Vorwort. »Der Verstand verliert den Verstand«

    I. Ein Pferd ohne Namen. Die wundersame Welt der Songtexte
    »The heat was hot!«
    Dichterische Freiheit gegen analytischen Blick
    Nicht ganz einfach – Text und Musik müssen zueinanderfinden
    »Du ahnst ja nicht, wie dieses Lied entstanden ist …«
    Der Kritikerblick ist nicht der Fanblick
    Schlager, Fremdsprachenfallen und die üblichen lyrischen Verdächtigen
    Verse durchleuchten
    Warum Stimmungs-, Nonsens- und indizierte Lieder nichts Wundersames an sich haben
    »Ich lass’ mir doch nicht meinen Lieblingssong kaputtmachen!«

    II. »Denn die Zeit ist das, was bald geschieht«. Hinkende Verse, bunte Stilblüten: Schlaglichter aus Pop, Rock, Schlager, Dance und Rap
    Wenn dem Herz was fehlt – Wortendungs-Blues und Sprache in Bewegung
    »My mother learned me to say …« – The Lords, The Rattles, Frumpy, Camouflage, Phillip Boa and some of the other ones in der Fremdsprachenfalle
    »Lüg’ mir zu oft ins Gesicht …« – Der raue Charme des Unrunden bei Barry Ryan, RHP, Fools Garden, Xavier Naidoo, Philipp Poisel oder Helene Fischer
    »Nase zuhalten, und ich geh mein’ Weg« – Die Kunst der lyrischen Selbstüberlistung mit Blümchen, Sido, Revolverheld, Pietro Lombardi, Bushido und anderen
    »Doch dann vergaß ich leider ihren Namen …« – Nachlässiges Storytelling bei Udo Jürgens, Michael Holm, Bata Illic oder Costa Cordalis
    »Lang her, dass es her ist« – Manierierte Manierismen, nicht nur bei Vanessa Mai, Selig und Nachtblut
    Als »MeToo« noch kein Hashtag war – Offener und latenter Sexismus von Chris Roberts bis G. G. Anderson, von den Scorpions bis Kool Savas
    »Ich reit’ Pipi, Sperma und so weiter« – Körperflüssigkeiten tauschen mit Westernhagen, Shindy und Schnipo Schranke, um nur einige zu nennen
    »Als es Donnerstag gedonnert hat …« – Lyrics unter Originalitätsdruck von Markus bis SNAP!, von Echt bis Nena, von Tokio Hotel bis Luxuslärm
    »… auf den nuklearen Winter und die harte Zeit dahinter« – Schweres Poesiegeschütz von Wolfgang Petry, Fury in the Slaughterhouse, Poems for Laila und Christina Stürmer 126

    III. Pimp my Lyrics. Helden der Extrempoesie
    Der Wendler – Schlager am Abgrund
    Peter Maffay – Da wird sogar die Sonne rot
    Die Toten Hosen – Wenn Wörter im Weg sind
    Wolf Maahn – Der Unverstandene
    Herbert Grönemeyer – Der Unverstehbare
    PUR – Im tiefen Tal der Supermetaphern
    Sportfreunde Stiller – Lyrics süßsauer
    »Bin lang nicht mehr geflogen« – Die Giesinger-Oerding-Bourani-Verschwörung
    The BossHoss – Rock ’n’ Roll als Herrenwitz

    IV. »Potenter als ein Ochse …« Lyrics am Limit – Kehraus
    Literaturhinweise
    Verzeichnis der Künstler:innen, Bands und Personen
    Verzeichnis der Songtitel
    Danksagung