Produktbild: Erste Liebe – letzte Riten
Gebraucht Band 20964

Erste Liebe – letzte Riten Erzählungen

Aus der Reihe detebe
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.07.1998

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,3/11,2/1,8 cm

Gewicht

228 g

Auflage

14. Auflage

Originaltitel

First Love, Last Rites

Übersetzt von

Harry Rowohlt

Sprache

Deutsch

EAN

2710001756025

Beschreibung

Rezension

"Nichts Überflüssiges belastet die strenge, dichte Prosa, und doch erinnert der assoziative Stil zuweilen an James Joyce." (Neue Zürcher Zeitung)

"Eine tour de force an Präzision und Komik." (The Times Literary Supplement)

"Das brillante Debüt des hoffnungsvollsten Autors weit und breit." (The Observer)

"McEwans Erzählungen nicht zu kennen bedeutet, um eine wichtige Leseerfahrung ärmer zu sein." (Standpunkte)

"Die Mehrzahl dieser Geschichten handelt von Jugendlichen und davon, wie sie von der Welt der Erwachsenen verdorben werden. Die Unschuld der Pubertät wird weniger verloren als zerschmettert. Nichts für Zimperliche, aber dieser Stil hat lakonische Brillanz. Nichts wird ausgesprochen, alles wird angetippt." (Peter Lewis/Daily Mail London)

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.07.1998

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,3/11,2/1,8 cm

Gewicht

228 g

Auflage

14. Auflage

Originaltitel

First Love, Last Rites

Übersetzt von

Harry Rowohlt

Sprache

Deutsch

EAN

2710001756025

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29|80469|München|DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8|8032|Zürich|CH
info@diogenes.ch

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  • Zum Bewerterprofil von H. Jürgens

    H. Jürgens

    Thalia Düsseldorf – Königsallee

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hey Ho, Lets Go!

    Mit den 1975 veröffentlichten Erzählungen "Erste Liebe - letzte Riten" legte Ian McEwan das Skelett der Literatur frei: Schnell, laut, roh, spärlich und kontrovers. Es handelt sich hier um buchgewordenen Punk Rock. Dabei nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund und spricht Themen an, die bei zartbesaiteten Gemütern Unwohlsein auslösen. Die Erzählungen kratzen häufig an der Grenze der sog. "political correctness". Von der vorauseilenden Geisteshaltung der heutigen Zeit ist hier noch nichts zu merken. Das Ian McEwan mit Sicherheit einer der größten Autoren unserer Zeit werden sollte, kann bereits in seinem Erstlingswerk erahnt werden. In seinem literarischen Werdegang ist eine deutliche Entwicklung erkennbar. In seinen späteren Büchern wandte er sich politischeren und nuancierteren Themen zu. Gerade im Lichte dieses Wandels wirken seine beiden sehr, sehr guten Erzählungsbände - "Zwischen den Laken" der andere - wie literarische Schocker. Die Erzählungen sind gothic-artige Kunstwerke, die phasenweise durchaus beunruhigend sind. Liebe ist eine gefährliche Geschichte wie McEwan - und nun auch seine Leser wissen. Ian McEwans anarchische Gefühlslandschaften sind makaber, und dabei von großer, beeindruckender Kunstfertigkeit. Die Schlaglichter werden hier auf die Abgründe der menschlichen Seele gerichtet. Die Erzählungen werden sämtlich von Ich-Erzählern geschildert, dadurch wirken sie unmittelbarer & die beklemmende Wirkung wird nicht unmaßgeblich verstärkt. Jede Form von Subkultur wird früher oder später zwangläufig in den Kommerz gespült. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich McEwan diesem Genre nochmals zu wendet.
  • Zum Bewerterprofil von L. Conrad

    L. Conrad

    Thalia Brühl Markt

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schockierend ehrlich

    Von dem ersten Aufkommen von Gefühlen bis hin zum langsamen Tod einer unglücklichen Ehe. In einer seiner ersten Sammlungen von Kurzgeschichten beschreibt Ian McEwan eindrucksvoll ehrlich das oft unschöne und häufig sogar abstoßende Innenleben seiner Protagonisten. Kein Thema scheint tabu und trotz der oft unangenehmen Handlungen ist man nahezu unfähig, das Buch aus der Hand zu legen. Eine klare Empfehlung für einen ruhigen Abend.

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Bewertungen (2)

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