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Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104 Roman | »Wichtig und herzzerreißend« Elke Heidenreich

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

2034

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,2/14,3/4,1 cm

Gewicht

735 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001757626

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Wichtig und herzzerreißend. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
Tief bewegend! ("Lea")
Fesselnd und schonungslos. ("Meins")
Ein kleiner Junge, der nichts über seine Herkunft weiß. Ein Schicksal, das über Generationen eine ganz Familie bestimmt. Klug, einfühlsam und berührend erzählt Susanne Abel von der lebenslangen Liebe zweier Heimkinder. ("BRL 1")
Manchmal, sagt Susanne Abel, habe sie beim Recherchieren selbst innehalten müssen, weil sie mit den Tränen kämpfte. Auch beim Lesen berührt die neue Geschichte der Bestsellerautorin zutiefst. ("Freundin")
Der Stil der Schriftstellerin Abel mag schmucklos sein, aber ihr Roman macht das Horrorsystem dieser Gesellschaft von Davongekommenen mit einer Intensität und Genauigkeit lebendig, an die vermutlich so schnell kein Film und kein Sachbuch heranreichen. ("Der Spiegel")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

2034

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,2/14,3/4,1 cm

Gewicht

735 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001757626

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Jarastic

    5/5

    10.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine herzergreifende Geschichte, die die deutsche Vergangenheit mit anderen Augen sehen lässt und sehr zum Nachdenken anregt

    Ich habe lange nicht mehr bei einer Geschichte so sehr geweint und mitgefühlt wie bei dieser. Die Geschichte rund um Margret und Hardy ist einfach nur herzzerreißend und unglaublich traurig, weil man im Hinterkopf behält, dass viele Punkte über die Nachkriegszeit in Deutschland der Wahrheit entsprechen. Beispiele sind die Missstände im Franz Sales Haus oder die Unterbringung und Erziehungsmethoden in christlichen Kinderheimen zur damaligen Zeit. Die Waisenkinder haben so viel Leid von den Erwachsenen erfahren müssen, obwohl sie Schutzbefohlene sind und Liebe, Fürsorge und Sicherheit gebraucht hätten statt Zucht und Ordnung. Es ist unglaublich, wie Susanne Abel die sensiblen Themen wie psychische und physische Gewalt vor allem an Kindern, sexuellen Missbrauch, Traumata oder auch die Spätfolgen der Misshandlungen im Erwachsenenalter, aufzeigt. Das Buch ist keine leichte Kost und ich musste mehrmals das Hörbuch pausieren, weil mich die Beschreibungen der Szenen emotional sehr gefordert haben. Die Geschichte ist zu keinem Zeitpunkt langatmig oder langweilig, weil wir zwischen der Vergangenheit und der aktuellen Zeit springen. So lernt man Hardy und Margret als Kinder und als Erwachsene kennen. Der Leser erfährt, wie die beiden immer aufeinander aufpassen, eine Familie gründen und ein gemeinsames Leben aufbauen. Auch wenn Margret sehr streng ist, mag ich sie als Charakter trotzdem sehr gerne. Sie ist nicht ohne Grund zu der Frau geworden, die sie nun heute ist. Sie möchte nur das Beste für ihre Familie, auch wenn sie das anders zeigt. Und auch Hardy, der manchmal zu ruhig und in sich gekehrt ist, liebe ich. Dass Emily, die Urenkelin der beiden, noch eine große Rolle spielt und die Schlüsselfigur ist, gefällt mir auch, weil man dadurch noch ihre Entwicklung von Kind zur Jugendlichen mitverfolgen kann. Ich bin sehr froh gewesen, dass Hardy am Ende noch seinen sehnlichsten Wunsch erfüllen konnte mit Hilfe seiner Urenkelin <3 Auch bei dieser Szene habe ich viele Tränen vergossen Das Buch ist sehr zu empfehlen, vor allem, wenn man sich mit der deutschen Nachkriegszeit und den Missständen in den katholischen und evangelischen Kinderheimen beschäftigen möchte. Die Charaktere wachsen einem sehr ans Herz und man wünscht ihnen nur Frieden. Es ist unbedingt ratsam, auch das Nachwort der Autorin zu lesen/hören, weil sie noch wichtige Punkte anspricht!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte, die tief unter die Haut geht.

    Dieses Buch hat mich unglaublich berührt. Schon nach den ersten Seiten war ich vollkommen in der Geschichte von Margret und Hardy gefangen und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ihre gemeinsame Geschichte, ihre tiefe Verbundenheit und all das, was sie bereits als Kinder erleben mussten, haben mich sehr bewegt. Ich habe mit ihnen gehofft, gelitten und mich über jeden noch so kleinen glücklichen Moment gefreut. Besonders nachdenklich gemacht hat mich, wie sehr unverarbeitete Erlebnisse nicht nur das eigene Leben, sondern auch das der folgenden Generationen beeinflussen können. Susanne Abel erzählt diese schwere Geschichte so einfühlsam, menschlich und berührend, dass mir die Figuren sehr ans Herz gewachsen sind. Auch nach dem Lesen haben mich Margret, Hardy und Emily noch lange beschäftigt. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Herzensbuch. Ich habe es geliebt, ihre Geschichte zu lesen, und würde es wirklich jedem von Herzen weiterempfehlen. Eine Geschichte, die tief unter die Haut geht und die ich so schnell nicht vergessen werde.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie gut tut einem eine Hand, die einen einfach nur hält

    Ich fand dieses Hörbuch unglaublich stark. Es war emotional, berührend und hatte eine wirklich tolle Tiefe. Die Geschichte hat mich teilweise sprachlos gemacht, aber sie ist von Anfang bis Ende einfach nur gut. Die authentische Ehrlichkeit, mit der schwierige Themen erzählt werden, hat mich sehr beeindruckt. Nichts wirkt aufgesetzt oder überdramatisiert. Gerade die Darstellung von Trauma und dessen Auswirkungen hat mich persönlich sehr berührt. Als Überlebende von Gewalt hatte ich beim Hören immer wieder das Gefühl, dass die Gefühle und Reaktionen sehr stimmig beschrieben werden. Vieles hat sich für mich erschreckend vertraut angefühlt. Das Hörbuch zeigt eindrücklich, wie wichtig echtes Verständnis, Mitgefühl und Menschlichkeit sind und wie sehr sie das Leben eines Menschen beeinflussen können. Die Sprecherin, Vera Teltz, möchte ich besonders hervorheben, weil sie das Hörbuch grandios eingesprochen und die Emotionen und die Stimmung perfekt transportiert hat. Für mich hätte es keine passendere Sprecherin geben können. Dieses Hörbuch hat mich zutiefst berührt und innerlich noch lange beschäftigt. Für mich war es ein ganz besonderes Hörerlebnis, das ich von Herzen empfehlen kann. Ich möchte aber unbedingt auf die Triggerwarnung hinweisen. Dieses Hörbuch behandelt sehr schwere und belastende Themen, die nicht leicht auszuhalten sind. Vielen Dank an Hörbuch Hamburg und NetGalley Deutschland für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst und ist wie immer ehrlich und unabhängig

  • Lesepixie

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    15.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Spuren der Vergangenheit

    In dieser Geschichte lernen wir Margret und Hardy kennen, die nach ihrer Tochter Sabine und ihrer Enkelin Julia nun auch ihre Urenkelin Emily aufziehen. Das macht die Familie ungewöhnlich und man fragt sich, warum Sabine und Julia nicht selber um ihre Töchter kümmern können. Je mehr man aber über die Vorgeschichte der beiden Familiengründer erfährt, desto mehr wird klar, dass daran weitergegebene Traumata schuld sind. Hardy und Margret haben als Kinder ihre Familien im Krieg und dessen Nachwirren verloren und sind beide im Kinderheim gelandet. Fortan litten sie unter den grausamen “Erziehungsmethoden” in Heimen jener Zeit, sie wurden entmenschlicht, geschlagen, gequält und zu harter Arbeit herangezogen. Aber als sie getrennt voneinander in einen wiedergefundenen Teil der Familie beziehungsweise ein anderes Heim kommen, geraten beide vom Regen in die Traufe. Hardy wird durchgehend als schwachsinnig abgestempelt, Margret wird für das ihr angetane Leid gar verantwortlich gemacht. Zum Glück kreuzen sich ihre Wege wieder, und sie können füreinander da sein und sich gegenseitig Halt geben. Eine eindringliche, traurige Geschichte, die sehr gut darstellt, was Kriege, der Verlust der eigenen Wurzeln und unmenschliche Erziehungsmethoden mit Kindern und später Erwachsenen macht. Vera Teltz liest dieses Buch wunderbar. Sie verleiht den verschiedenen Personen jeweils eigene Stimmen, so dass man der Geschichte hervorragend folgen kann. Auch Geräusche und verschiedene Dialekte stellt sie virtuos dar. Dadurch wird das Hörbuch ein wahrer Hörgenuss.

  • leseliebe2025

    5/5

    03.06.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Erschreckend Grausam

    Das Hörbuch ist professionell produziert. Die Sprecherin passt perfekt, um diese Geschichte zu lesen. Eine Geschichte, die alles andere als leichte Kost ist. Es beginnt Anfang der 2000er. In diesem Zeitstrang geht es um Emily, Jana, Sabine, Margret und Hardy. 4 Generationen einer Familie, die die Folgen der Geschehnisse kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, auch in 4. Generation noch spürt. Wir werfen immer wieder Blicke in die Vergangenheit von Margret und Hardy. Eine harte Vergangenheit, geprägt von Misshandlungen, körperlich und seelisch, welche nie aufgearbeitet wurden. Schon ab der ersten Hörminute hat mir eines gefehlt: Liebe. Auch wenn Margret und Hardy alles im Rahmen ihrer Möglichkeiten getan haben, ihrer Urenkelin Emily eine gute Kindheit zu ermöglichen, fehlt einfach die Liebe. Nach und nach erfährt man, warum es so sein könnte, trotzdem tut mir die komplette Familie leid, auch wenn man zum Ende hin etwas mehr Liebe spüren kann. Dass sie keine Liebe erfahren haben und sie vielleicht genau deshalb nicht gut weitergeben können und sich das von Generation zu Generation weiterzieht. Traumata gehen nicht weg, wenn man sie ignoriert. Es ist grausam, was den Kindern in der damaligen Zeit angetan wurde, ich finde es wichtig, diese Geschichten weiter zu erzählen, auch wenn sie weh tun. Die Triggerwarnung zu Beginn des Buches finde ich absolut berechtigt, denn auch wenn man keine Traumata hat, sind einige Textpassagen wirklich schwer zu ertragen. Mein Fazit: ein wirklich gutes Buch, gut erzählt und wieder einmal grandios recherchiert und hervorragend vorgelesen von Vera Teltz.

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Bewertungen (164)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von C. Schneider

    C. Schneider

    Thalia Bielefeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Trauma geht weiter

    Der Roman von Susanne Abel hat mich wirklich sehr berührt. Es geht um die Geschichte von Hartmut und Margret, die als Kinder grauenvolle Erlebnisse durchstehen mussten. Das Erlebte hinterlässt nicht nur Schmerz, sondern hat auch einen weitreichenden Einfluss bis in ihre Gegenwart, der stille Schmerz und das Trauma aus der Nachkriegszeit trägt sich bis in die nächsten Generationen weiter. Auch wenn die Geschichte der Waisenkinder Margret und Hartmut im Kinderheim rein fiktiv ist, zeigt Susanne Abel mit ihrem Roman dennoch eine Geschichte, die für viele Realität war.
  • Zum Bewerterprofil von Marcus Wejda

    Marcus Wejda

    Thalia Ahaus

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Bewegend und absolut lesenswert!!!

    Susanne Abel hat mich nach ihrer „Gretchen“-Reihe auch mit diesem Buch tief im Herzen berührt. „Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104“ ist ein unglaublich intensiver, hervorragend recherchierter Roman über das dunkle Kapitel der deutschen Nachkriegs-Heimkinder. Die Geschichte um Hardy (Nr. 104) und Margret, die in einem katholischen Heim emotionale Kälte und Gewalt erleben, geht unter die Haut. Abel verzichtet auf billigen Kitsch und schreibt stattdessen mit einer ehrlichen, fesselnden Wucht. Besonders spannend ist der Bogen in die Gegenwart zur Urenkelin Emily, die das generationenübergreifende Schweigen der Familie bricht. Das Buch ist keine leichte Kost, aber ein ungemein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung unserer Geschichte. Ein echtes Jahreshighlight, das noch lange nachklingt. Große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Theresa W.

    Theresa W.

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Sehr stark!

    Susanne Abel hat mich mit ihrem aktuellsten Roman wieder völlig umgehauen. Ungeschönt, authentisch und schmerzhaft echt zeigt die Geschichte auf, wie Traumata über Generationen hinweg weitergegeben werden. Wohin führt es, dass man über viele Dinge "einfach nicht gesprochen hat"? Und was macht es mit den Folgegenerationen von Heimkindern, die schreckliche Dinge erlebt haben und nie die Chance dazu hatten, das Erlebte zu verarbeiten und zu heilen? Eine große Herzensempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Bluhm

    Daniela Bluhm

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Alte Wunden

    Dieses Buch war bisher mein absolutes Lesehighlight in diesem Jahr! Eine unfassbar gefühvoll erzählte Geschichte von Susanne Abel, die mich schon mit "Stay away from Gretchen" und "Was ich nie gesagt habe" begeistert hat. "Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104" erzählt von nicht aufgearbeiteten Traumata, die durch grauenhafte Erlebnisse in Kinderheimen der Nachkriegszeit und durch Missbrauch entstanden sind. Es erzählt von unfassbarem Leid, das die Protagonisten Hartmut und Margret erlebt haben, und über den stillen Schmerz, den sie durchleben aber mit niemandem teilen. Es erzählt gleichzeitig von ihrer Familie in der Gegenwart und welchen Einfluss erlebte Traumata auf die folgenden Generationen haben können. Taschentücher dürfen beim Lesen nicht fehlen!
  • Zum Bewerterprofil von Leticia Barrios

    Leticia Barrios

    Thalia Weil am Rhein – Dreiländergalerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein Jahreshighlight!

    Eine tiefgehende und emotionale Geschichte. Susanne Abel hat mit diesem Werk etwas wirklich Wunderbares geschaffen. Die Geschichte von Hartmut und Margret zeigt eindrucksvoll, wie prägend die Erlebnisse der Kindheit für das gesamte weitere Leben sein können. Das Buch springt zwischen verschiedenen Zeitebenen und enthüllt nach und nach, warum Hartmut und Margret zu den Menschen geworden sind, die sie heute sind. Obwohl es sich um eine fiktive Erzählung handelt, vermittelt es die brutale Realität der Kriegswaisen in der Nachkriegszeit auf erschütternde Weise. Zudem zeigt Susanne Abel sehr einfühlsam, wie sich diese Traumata über Generationen hinweg fortsetzen. Mich hat die Geschichte tief berührt.

Unsere Meinungen

Bewertungen (62)

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