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Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104 Roman | »Wichtig und herzzerreißend« Elke Heidenreich

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,2/14,3/4,1 cm

Gewicht

735 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001757626

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Wichtig und herzzerreißend. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
Tief bewegend! ("Lea")
Fesselnd und schonungslos. ("Meins")
Ein kleiner Junge, der nichts über seine Herkunft weiß. Ein Schicksal, das über Generationen eine ganz Familie bestimmt. Klug, einfühlsam und berührend erzählt Susanne Abel von der lebenslangen Liebe zweier Heimkinder. ("BRL 1")
Manchmal, sagt Susanne Abel, habe sie beim Recherchieren selbst innehalten müssen, weil sie mit den Tränen kämpfte. Auch beim Lesen berührt die neue Geschichte der Bestsellerautorin zutiefst. ("Freundin")
Der Stil der Schriftstellerin Abel mag schmucklos sein, aber ihr Roman macht das Horrorsystem dieser Gesellschaft von Davongekommenen mit einer Intensität und Genauigkeit lebendig, an die vermutlich so schnell kein Film und kein Sachbuch heranreichen. ("Der Spiegel")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,2/14,3/4,1 cm

Gewicht

735 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001757626

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie gut tut einem eine Hand, die einen einfach nur hält

    Ich fand dieses Hörbuch unglaublich stark. Es war emotional, berührend und hatte eine wirklich tolle Tiefe. Die Geschichte hat mich teilweise sprachlos gemacht, aber sie ist von Anfang bis Ende einfach nur gut. Die authentische Ehrlichkeit, mit der schwierige Themen erzählt werden, hat mich sehr beeindruckt. Nichts wirkt aufgesetzt oder überdramatisiert. Gerade die Darstellung von Trauma und dessen Auswirkungen hat mich persönlich sehr berührt. Als Überlebende von Gewalt hatte ich beim Hören immer wieder das Gefühl, dass die Gefühle und Reaktionen sehr stimmig beschrieben werden. Vieles hat sich für mich erschreckend vertraut angefühlt. Das Hörbuch zeigt eindrücklich, wie wichtig echtes Verständnis, Mitgefühl und Menschlichkeit sind und wie sehr sie das Leben eines Menschen beeinflussen können. Die Sprecherin, Vera Teltz, möchte ich besonders hervorheben, weil sie das Hörbuch grandios eingesprochen und die Emotionen und die Stimmung perfekt transportiert hat. Für mich hätte es keine passendere Sprecherin geben können. Dieses Hörbuch hat mich zutiefst berührt und innerlich noch lange beschäftigt. Für mich war es ein ganz besonderes Hörerlebnis, das ich von Herzen empfehlen kann. Ich möchte aber unbedingt auf die Triggerwarnung hinweisen. Dieses Hörbuch behandelt sehr schwere und belastende Themen, die nicht leicht auszuhalten sind. Vielen Dank an Hörbuch Hamburg und NetGalley Deutschland für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst und ist wie immer ehrlich und unabhängig

  • Lesepixie

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    15.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Spuren der Vergangenheit

    In dieser Geschichte lernen wir Margret und Hardy kennen, die nach ihrer Tochter Sabine und ihrer Enkelin Julia nun auch ihre Urenkelin Emily aufziehen. Das macht die Familie ungewöhnlich und man fragt sich, warum Sabine und Julia nicht selber um ihre Töchter kümmern können. Je mehr man aber über die Vorgeschichte der beiden Familiengründer erfährt, desto mehr wird klar, dass daran weitergegebene Traumata schuld sind. Hardy und Margret haben als Kinder ihre Familien im Krieg und dessen Nachwirren verloren und sind beide im Kinderheim gelandet. Fortan litten sie unter den grausamen “Erziehungsmethoden” in Heimen jener Zeit, sie wurden entmenschlicht, geschlagen, gequält und zu harter Arbeit herangezogen. Aber als sie getrennt voneinander in einen wiedergefundenen Teil der Familie beziehungsweise ein anderes Heim kommen, geraten beide vom Regen in die Traufe. Hardy wird durchgehend als schwachsinnig abgestempelt, Margret wird für das ihr angetane Leid gar verantwortlich gemacht. Zum Glück kreuzen sich ihre Wege wieder, und sie können füreinander da sein und sich gegenseitig Halt geben. Eine eindringliche, traurige Geschichte, die sehr gut darstellt, was Kriege, der Verlust der eigenen Wurzeln und unmenschliche Erziehungsmethoden mit Kindern und später Erwachsenen macht. Vera Teltz liest dieses Buch wunderbar. Sie verleiht den verschiedenen Personen jeweils eigene Stimmen, so dass man der Geschichte hervorragend folgen kann. Auch Geräusche und verschiedene Dialekte stellt sie virtuos dar. Dadurch wird das Hörbuch ein wahrer Hörgenuss.

  • leseliebe2025

    5/5

    03.06.2026

    Hörbuch-Download

    Erschreckend Grausam

    Das Hörbuch ist professionell produziert. Die Sprecherin passt perfekt, um diese Geschichte zu lesen. Eine Geschichte, die alles andere als leichte Kost ist. Es beginnt Anfang der 2000er. In diesem Zeitstrang geht es um Emily, Jana, Sabine, Margret und Hardy. 4 Generationen einer Familie, die die Folgen der Geschehnisse kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, auch in 4. Generation noch spürt. Wir werfen immer wieder Blicke in die Vergangenheit von Margret und Hardy. Eine harte Vergangenheit, geprägt von Misshandlungen, körperlich und seelisch, welche nie aufgearbeitet wurden. Schon ab der ersten Hörminute hat mir eines gefehlt: Liebe. Auch wenn Margret und Hardy alles im Rahmen ihrer Möglichkeiten getan haben, ihrer Urenkelin Emily eine gute Kindheit zu ermöglichen, fehlt einfach die Liebe. Nach und nach erfährt man, warum es so sein könnte, trotzdem tut mir die komplette Familie leid, auch wenn man zum Ende hin etwas mehr Liebe spüren kann. Dass sie keine Liebe erfahren haben und sie vielleicht genau deshalb nicht gut weitergeben können und sich das von Generation zu Generation weiterzieht. Traumata gehen nicht weg, wenn man sie ignoriert. Es ist grausam, was den Kindern in der damaligen Zeit angetan wurde, ich finde es wichtig, diese Geschichten weiter zu erzählen, auch wenn sie weh tun. Die Triggerwarnung zu Beginn des Buches finde ich absolut berechtigt, denn auch wenn man keine Traumata hat, sind einige Textpassagen wirklich schwer zu ertragen. Mein Fazit: ein wirklich gutes Buch, gut erzählt und wieder einmal grandios recherchiert und hervorragend vorgelesen von Vera Teltz.

  • Bewertung

    5/5

    14.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut empfehlenswert

    Trotz des ernsten Themas mochte ich es nicht aus der Hand legen. Susanne Abel wählt geschickte Sprünge, Rückblick und Jetzt-Zeit, so dass es nur zu schwer wird. Auch due anderen Bücher von ihr kann ich empfehlen.

  • lese_freiheit

    5/5

    23.04.2026

    Hörbuch-Download

    Kindheitstraumata, die Generationen später noch spürbar sind

    1947: Ein kleiner Junge landet nach Ende des zweiten Weltkriegsauf einem Kindertransport und wird schließlich in einem katholischen Kinderheim untergebracht. Für ihn und die anderen Kinder entpuppt sich dieser Ort zu einer Hölle auf Erden, denn die Nonnen in dem Heim führen ein grausames Regiment. Harte körperliche Arbeit, Misshandlungen und Erniedrigungen gehören zur Tagesordnung. Da er nicht spricht und sehr unbeholfen wirkt, wird er direkt als dumm und schwachsinnig abgestempelt und bekommt als Rufnamen die Nr. 104 verpasst. Hier lernt er auch Margret kennen, die auch noch Jahrzehnte später, für ihn die Führung übernehmen wird. Denn selbst als Erwachsener kann Hardy in den entscheidenden Momenten seine lähmende Sprachlosigkeit nicht überwinden, obwohl seine geliebte Enkelin nun kurz davor steht, in einem Kinderheim zu landen. Die Entwicklungen in der Gegenwart lösen bereits ein Beklemmungsgefühl aus und bekommen nochmal durch die Ereignisse von damals, die in einzelnen Rückblenden erzählt werden, eine ganz besondere Dynamik. Es kaum auszuhalten, was in dieser Geschichte passiert und man kann sehr gut nachempfinden, wie tief sich diese traumatischen Erlebnisse in der Psyche der Figuren eingebrannt haben. Obwohl die Geschichte fiktiv ist, steht sie stellvertretend für zahlreiche Berichte von Betroffenen, die diese Gräultaten tatsächlich am eigenen Leib erlebt haben. Als ich mit dem Buch begonnen habe, war ich darauf gefasst, dass es kein leichter Stoff wird. Doch keinesfalls hätte ich mir ausmalen können, welche bewegenden Themen die Autorin hier unterbringt. Jedes für sich wiegt schwer und bleibt lange im Gedächtnis. Diese Romanerzählung ist schonungslos und bedarf definitiv eine große Packung Taschentücher, aber es lohnt sich so sehr, diese Geschichte zu hören! Ganz große Empfehlung!

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Bewertungen (162)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marcus Wejda

    Marcus Wejda

    Thalia Ahaus

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Bewegend und absolut lesenswert!!!

    Susanne Abel hat mich nach ihrer „Gretchen“-Reihe auch mit diesem Buch tief im Herzen berührt. „Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104“ ist ein unglaublich intensiver, hervorragend recherchierter Roman über das dunkle Kapitel der deutschen Nachkriegs-Heimkinder. Die Geschichte um Hardy (Nr. 104) und Margret, die in einem katholischen Heim emotionale Kälte und Gewalt erleben, geht unter die Haut. Abel verzichtet auf billigen Kitsch und schreibt stattdessen mit einer ehrlichen, fesselnden Wucht. Besonders spannend ist der Bogen in die Gegenwart zur Urenkelin Emily, die das generationenübergreifende Schweigen der Familie bricht. Das Buch ist keine leichte Kost, aber ein ungemein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung unserer Geschichte. Ein echtes Jahreshighlight, das noch lange nachklingt. Große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von T. Weidenberg

    T. Weidenberg

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Sehr stark!

    Susanne Abel hat mich mit ihrem aktuellsten Roman wieder völlig umgehauen. Ungeschönt, authentisch und schmerzhaft echt zeigt die Geschichte auf, wie Traumata über Generationen hinweg weitergegeben werden. Wohin führt es, dass man über viele Dinge "einfach nicht gesprochen hat"? Und was macht es mit den Folgegenerationen von Heimkindern, die schreckliche Dinge erlebt haben und nie die Chance dazu hatten, das Erlebte zu verarbeiten und zu heilen? Eine große Herzensempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Bluhm

    Daniela Bluhm

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Alte Wunden

    Dieses Buch war bisher mein absolutes Lesehighlight in diesem Jahr! Eine unfassbar gefühvoll erzählte Geschichte von Susanne Abel, die mich schon mit "Stay away from Gretchen" und "Was ich nie gesagt habe" begeistert hat. "Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104" erzählt von nicht aufgearbeiteten Traumata, die durch grauenhafte Erlebnisse in Kinderheimen der Nachkriegszeit und durch Missbrauch entstanden sind. Es erzählt von unfassbarem Leid, das die Protagonisten Hartmut und Margret erlebt haben, und über den stillen Schmerz, den sie durchleben aber mit niemandem teilen. Es erzählt gleichzeitig von ihrer Familie in der Gegenwart und welchen Einfluss erlebte Traumata auf die folgenden Generationen haben können. Taschentücher dürfen beim Lesen nicht fehlen!
  • Zum Bewerterprofil von Leticia Barrios

    Leticia Barrios

    Thalia Weil am Rhein – Dreiländergalerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein Jahreshighlight!

    Eine tiefgehende und emotionale Geschichte. Susanne Abel hat mit diesem Werk etwas wirklich Wunderbares geschaffen. Die Geschichte von Hartmut und Margret zeigt eindrucksvoll, wie prägend die Erlebnisse der Kindheit für das gesamte weitere Leben sein können. Das Buch springt zwischen verschiedenen Zeitebenen und enthüllt nach und nach, warum Hartmut und Margret zu den Menschen geworden sind, die sie heute sind. Obwohl es sich um eine fiktive Erzählung handelt, vermittelt es die brutale Realität der Kriegswaisen in der Nachkriegszeit auf erschütternde Weise. Zudem zeigt Susanne Abel sehr einfühlsam, wie sich diese Traumata über Generationen hinweg fortsetzen. Mich hat die Geschichte tief berührt.
  • Zum Bewerterprofil von Corinne Krüger

    Corinne Krüger

    Thalia Aschersleben

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vererbte Traumata

    Ein unglaublich bewegender Roman über die Nachkriegszeit in Deutschland. Hartmut wächst im Kinderheim auf und erfährt dort Demütigung und Gewalt. Viele Jahre später hadert seine Tochter mit sich und auch seine Enkelin bekommt Probleme. Ein vielschichtiger Roman über vererbte Traumata.

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