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Heike Specht

1. Die Frau der Stunde

Die Frau der Stunde

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Heike Warmuth

Spieldauer

10 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

188

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732483112

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Heike Warmuth

Spieldauer

10 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

188

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732483112

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    einfach toll und erfrischend

    ein wirklich tolles Buch, das schnell mitreißt und tolle Charaktere darstellt. Zu Beginn brauchte ich etwas um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, aber dann wird es sehr unterhaltsam und ich kann das Buch wirklich allen ans Herz legen, die erfrischende und spannende Literatur mögen

  • Isabel

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    01.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein interessanter Einblick in die Politik der 70er Jahre ... hat mir gut gefallen!

    Ich freue mich sehr zu Die Frau der Stunde gegriffen zu haben, denn hiermit legt Heike Specht ein vielschichtiges, klug komponiertes Buch vor, das persönliche Lebenswege mit größeren gesellschaftlichen Fragen verknüpft. Im Zentrum steht eine Frau, die in einem entscheidenden Moment ihres Lebens handeln muss – und damit nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch ihre Rolle in einer von Erwartungen und Machtstrukturen geprägten Umwelt neu definiert. Spechts Stärke liegt vor allem in der Figurenzeichnung. Die Protagonistin wirkt glaubwürdig und komplex, fern von einfachen Heldinnenklischees. Ihre Zweifel, inneren Konflikte und Entscheidungen werden feinfühlig und psychologisch überzeugend dargestellt. Dadurch entsteht eine große Nähe zur Figur, die es leicht macht, sich in ihre Situation hineinzuversetzen. Auch die Nebenfiguren sind sorgfältig ausgearbeitet und tragen dazu bei, das erzählte Umfeld lebendig und authentisch wirken zu lassen. Stilistisch überzeugt der Roman durch eine klare, präzise Sprache, die zugleich atmosphärisch dicht ist. Heike Specht nimmt sich Zeit für Zwischentöne und lässt wichtige Themen – etwa Selbstbestimmung, gesellschaftliche Erwartungen und die Frage nach Verantwortung – organisch aus der Handlung heraus entstehen, ohne belehrend zu wirken. Das Erzähltempo ist ruhig, aber konsequent, und unterstützt die nachdenkliche Grundstimmung des Buches. Die Frau der Stunde ist kein lauter, effekthaschender Roman, sondern ein leises, nachhaltiges Leseerlebnis. Er richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich für starke Frauenfiguren, historische oder gesellschaftliche Kontexte und eine reflektierte Auseinandersetzung mit persönlichen Entscheidungen interessieren. Nach der letzten Seite bleibt vor allem eines: das Gefühl, eine Geschichte gelesen zu haben, die lange nachwirkt. Von mir gibt es für diesen gut durchdachten Roman 4,5 Sterne, die ich gerne auf die volle Punktzahl aufrunden. Sicher werde ich noch das ein oder andere Buch dieser interessanten Frau in die Hände nehmen, bin schon sehr gespannt auf ihre Biografien!

  • Jackolino

    5/5

    07.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In der Politik braucht man Freunde, aber keine Parteifreunde

    Heike Specht hat mit „Die Frau der Stunde“ ihren ersten Roman geschrieben, sie ist Historikerin und hatte über die Familie Lion Feuchtwangers promoviert. Ihre Biografien und Bücher über Frauen, die sich in der Männerwelt behaupten konnten basierten auf Fakten, in diesem Roman sind allerdings sämtliche handelnden Personen rein fiktiv. Da die Handlung allerdings in einem realen Umfeld spielt, nämlich der Bonner Politikszene Ende der 70er Jahre, so ertappt man sich immer wieder dabei, in tatsächlichen Akteuren der Politik dieser Zeit, die Protagonisten des Buches zu suchen und zu erkennen und ich könnte mir vorstellen, dass die Autorin das auch so gewollt hat. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, die jeweils wieder in Kapitel unterteilt sind. Die Handlung spielt zwischen dem Herbst 78 und dem Frühjahr 79. Es ist so aufgebaut, dass wir als Leser von einem Schauplatz zum anderen wandern und das auch oft innerhalb eines Kapitels. Das sorgt im Lesefluss schon einmal für Stockungen, weil man sich zunächst einmal wieder zurechtfinden muss. Oft entsteht auch ein leichter Cliffhanger, wenn genau beim Sprung zum nächsten Plot eine Handlung unterbrochen wurde. Worum geht es? Catharina Cornelius hat sich im Bonn der späten 70er Jahre als Liberale einen Namen gemacht. Als der amtierende liberale Außenminister in der sozial-liberalen Koalition wegen einer Affäre seinen Hut nehmen muss, schlägt er Catharina als seine Nachfolgerin vor. So wird sie völlig überraschend zur ersten Außenministerin und Vizekanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Catharina ist eng befreundet mit Suzanne, einer belgischen Journalistin und Azadeh, einer Filmemacherin aus dem Iran. Die drei hatten sich in einem Schweizer Internat kennengelernt und ihre Freundschaft hat über die langen Jahre nach der Schulzeit gehalten. Während Suzanne ihrer Freundin Catharina mehr den Rücken stärkt, aber beruflich weniger mit ihr zu tun hat, ist Azadeh von ganz anderem Kaliber. Ende der 70er Jahre waren die Menschen im Iran von ihrem Staatsoberhaupt, dem Schah tief enttäuscht und wünschten sich Veränderungen. Gerade auch die intellektuelle Oberschicht forderte mehr Freiheiten und Azadeh marschiert und protestiert mit ihnen in Teheran. Im ganzen Land herrschte eine revolutionäre Stimmung, die sich schließlich in der iranischen Revolution entlud, nur leider mit ganz anderen Folgen, als eigentlich erwünscht, vor allem für die Frauen. Es geht im Buch nicht so sehr um politische Inhalte, es geht mehr darum, wie sich eine Frau in der damaligen Männerwelt überhaupt behaupten konnte. Catharina kommt ihre gute Erziehung zugute, sie kann sich in der Welt der Mächtigen auf internationalem Parkett bewegen. Ihr elegantes Auftreten und ihre mehrsprachige Eloquenz hinterlassen Eindruck. Es sind viel mehr die Männer, die dort versagen oder die sich nicht in ihre Gesprächspartner hineinversetzen können oder schlicht ständig einen Dolmetscher brauchen. Ganz häufig sind es die Frauen, die ihren Männern Rückhalt und Inspiration für ihre Ziele geben. Deutlich gemacht wird das an der Person der Ex-Gattin des ehemaligen Außenministers Helmut Busch. Klar wird aber auch, dass über Parteigrenzen hinweg die Solidarität unter Frauen ganz wichtig ist. Die Bedeutung von Mentorinnen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Catharina profitiert sehr von Hilde von Rochow, der Grande Dame der Liberalen, die aber keine politischen Ambitionen mehr hat. Auch ihr Büroteam steht voll und ganz hinter ihr. Die Autorin hat sich auf die weibliche Perspektive konzentriert, sowohl in Bonn als auch bei den Geschehnissen in Teheran. Dabei macht sie aber auch klar, dass auch Männer gute Freunde und Unterstützer sein können. Nur selten in der Politik! Nicht umsonst gibt es im Politikbetrieb die makabre Steigerungsform „Feind – Todfeind - Parteifreund“. Gut fand ich, dass Catharina trotz aller Machtfülle doch immer Mensch blieb, die ihre alten Kontakte pflegte und sich bei menschlichen Enttäuschungen auch mal von Freunden trösten ließ. Nur durfte sie diese Schwächen nach außen nicht zeigen. Auch tatsächliche Entwicklungen der Zeit spielen in die Handlung hinein. Die Umweltschutzbewegung, die sich später in der Partei der Grünen politisch formierte, spielt ebenso eine Rolle wie auch die alten Seilschaften der Nazis, die gerne wieder mehr Einfluss ausgeübt hätten. Ich fand das Buch ausgesprochen lesenswert und die feinen Spitzen, die Catharina hier und da gegen die Männerwelt austeilte, haben mich schmunzeln lassen. Dumm nur, dass viele Männer die feinen Anspielungen nicht einmal verstanden, für die Zwischentöne schienen sie kein Ohr zu haben. Das Buch endet zwar mit einer klaren Entscheidung, ruft aber auch nach einer Fortsetzung. Man würde schon gerne wissen, wie es im Bonner Politikbetrieb der 80er Jahre weitergeht. In der Realität wissen wir das zwar, in der Fiktion hätte es auch ganz anders sein können.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    24.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über starke Frauenfiguren

    Heike Specht erzählt in “Die Frau der Stunde” eine fiktive Geschichte über starke Frauenfiguren in der Politik vor historischen Fakten. Sie zeigt die Intrigen und Hinterhältigkeiten zwischen den mehr oder weniger mächtigen Männern, die sich zwar spinnefeind sind. Aber dennoch gemeinsam daran arbeiten, den Frauen den Weg “nach oben” durch allerlei Fallen und Hürden zu verbauen. Zugleich schildert die Autorin, wie Frauen dennoch zusammenhalten und Netzwerke bilden, um in diesem schwierigen Umfeld zu bestehen – in der Welt am Ende der 1970er Jahre, als der Kalte Krieg noch nicht zu Ende war und eine altbacken-verknöcherte politische Elite von einer Kleinstadt namens Bonn aus das Land regierte. “Die Frau der Stunde” von Heike Specht basiert auf Tatsachen, die ihre kämpferischen Frauenfiguren vor so manche Probe stellen.

  • Bewertung

    5/5

    23.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    3 starke Frauen

    Die Frau der Stunde ist im Droemer Verlag erschienen und beinhaltet 352 lesenswerte Seiten. Wir schreiben das Jahr 1978. Catharina Cornelius behauptet sich als Frau in der Politik. Sie wird Vizekanzlerin und Außenministerin. Das war die Sensation in der der Politik. Mit den Waffen einer Frau behauptet Catharina sich in der Politik. Ihre langjährige Freundin Azadeh kämpft im Iran für die Rechte der Frauen. Nach der Machtübernahme von Khomeini eine lebensgefährliche Aufgabe. Dritte im Bunde ist Suzanne. Sie folgt Azadeh in den Iran und berichtet als Journalistin über Frauen. Die 3 Frauen sind Internatsfreundinnen. Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel. Sie sind ein starkes Trio. Sie schätzen und unterstützen sich gegenseitig. Catharina hat Angst um Azadeh im Iran. Der Roman ist flüssig geschrieben. Eine wunderschöne Zeitreise. Ein sehr gelungener Einblick in die Politik und die Gesellschaft der 70-er Jahre. Ich vergebe daher sehr gerne 5 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (176)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Köstlich

    Die Frau der Stunde ist Catharina, in den späten 1970er Jahren will sie sich in einer Führungsposition als Außenministerin behaupten. Ihr männlicher Vorgänger hat sich durch sein Versagen disqualifiziert. Es gibt viele Hürden und Gemauschel, nicht nur unter Kollegen in Bonn, auch auf dem internationalen Parkett wird sie misstrauisch oder herablassend beäugt. Catharina hat zwei beste Freundinnen, beide erfolgreich und taff. Mit ihnen gibt es in weiblicher Runde viel zu besprechen. Der Roman hat mich bestens unterhalten und amüsiert, ein flottes Lesevergnügen. Trefflich geschildert, sind die Bezüge zur heutigen Geschlechterstellung sehr deutlich und hoppla, einiges scheint sich überhaupt nicht verändert zu haben.
  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Die Frau der Stunde von Heike Specht

    Ein genialer fiktiver Roman über eine Politikerin in den 70-iger Jahren, die zur Außenministerin aufsteigt. Die Politik in Bonn wird fast ausschließlich von Männern dominiert und Frauen wird in jener Zeit nicht viel Sachverstand zugetraut. Sie muss sich behaupten in dieser mächtigen Männerwelt und wird zum Teil auch übelst beleidigt, Politik ist ein hartes Geschäft mit vielen Seilschaften. Hier sind viele Wahrheiten des Politiklebens anschaulich erzählt. Sehr lesenswert!!!
  • Zum Bewerterprofil von Laura Schneider

    Laura Schneider

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauenpower und Politzirkus in den 70er Jahren

    Sind Deutschland und Europa bereit für die erste weibliche deutsche Außenministerin? Catharina Cornelius ist gewillt, das herauszufinden und manövriert sich mit Charme, reichlich Zigaretten und der Unterstützung ihrer Freundinnen durch den männerdominierten Bonner Politzirkus. Ein zwar fiktiver, aber dennoch unglaublich spannend und detailliert geschriebener Roman mit einer starken Frauenfigur, der uns direkt ins politische Geschehen der 70er Jahre katapultiert - unterhaltsam und lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Pascal Endres

    Pascal Endres

    Thalia Karlsruhe – EKZ Am Ettlinger Tor

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau schreitet voran

    Bonn in den 1970er Jahren. Die deutsche Politik schwankt zwischen Aufbruch und weiter so. Die alten Männernetzwerke riegeln sich weiterhin ab und Frauen sind eher schmückendes Beiwerk. Heike Specht lässt jetzt hier Catharina Cornelius die Mitglied in der liberalen Partei ist zur Außenministerin werden, denn ihr Vorgänger muss wegen eine Affäre zurück treten. Und natürlich fangen die alten Netzwerke an sich zu wehren. Als Frau steht sie jetzt im Fokus, es reicht nicht genauso gut zu sein wie die Männer. Dass sie unverheiratet ist ist im den spießigen 70er Jahren natürlich ein Thema. Ganz nebenbei spannt Heike Specht den Bogen zur Weltpolitik. Eine gut Freundin von Catharina Cornelius ist im Iran gegen das Schah-Regime aktiv. Einige Personen erinnern mich an tatsächliche Personen. Geht es Ihnen genauso?
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    3/5

    11.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Frau, Macht und alte Strukturen

    Der Roman fängt die politische Stimmung der 70er-Jahre sehr lebendig ein und macht die Hauptfigur Catharina glaubwürdig und interessant. Besonders gefallen hat mir, wie der Roman Macht, Frauenbilder und Politik miteinander verbindet, ohne trocken zu wirken. Die Geschichte liest sich flüssig und bleibt dabei spannend. Insgesamt eine kluge und unterhaltsame Lektüre.

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Bewertungen (6)

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