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Der Raum, der bleibt Roman | Die berührende Geschichte einer Familie im Südtirol des 20. Jahrhunderts | Aufbauend auf einem wahren Schicksal und historischen Dokumenten

2

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.07.2026

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/4 cm

Gewicht

390 g

Farbe

Beige / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01467-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein Stück europäischer Geschichte, das den Blick für unsere Gegenwart schärft.« Wally Gramm Dolomiten Magazin 20260925

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.07.2026

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/4 cm

Gewicht

390 g

Farbe

Beige / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01467-5

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was bleibt, wenn man den eigenen Vater plötzlich neu kennenlernt?

    Manche Familiengeschichten liegen jahrelang still in einer Schublade und warten offenbar nur darauf, einem irgendwann den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Genau dieses Gefühl hatte ich bei Der Raum, der bleibt ziemlich schnell. Harry Kämmerer verbindet Antons Lebensgeschichte mit der bewegten Vergangenheit Südtirols und macht daraus weit mehr als einen gewöhnlichen Familienroman. Besonders die Kriegstagebücher haben mich gepackt. Plötzlich steht da kein Vater mehr auf einem Sockel, sondern ein Mensch mit Entscheidungen, Irrtümern und einer Vergangenheit, die sich nicht bequem wegsortieren lässt. Geschichte fühlt sich hier erstaunlich nah an. Ganz perfekt hat mich das Buch trotzdem nicht erwischt. Gerade Thomas hätte für meinen Geschmack deutlich mehr Raum verdient. Was macht solch eine Entdeckung wirklich mit einem Sohn? Da wollte ich tiefer rein. Manche Gespräche wirken zudem etwas zu sehr danach, als müssten noch schnell Informationen auf den Tisch. Trotzdem bleibt viel hängen. Ein ruhiger, kluger und menschlicher Roman über Herkunft, Familie und die Frage, wie gut wir eigentlich die Menschen kennen, die uns am nächsten stehen.

  • Silke - Buchgespür -

    3/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historisches Dokument oder Roman?

    Wie nah kann ein Roman einem Menschen kommen, wenn dessen eigenes Kriegstagebuch vor allem nüchtern berichtet? Harry Kämmerer erzählt die Geschichte Antons vor dem Hintergrund einer politisch und moralisch komplexen Phase Südtirols. Italianisierung, Nationalsozialismus, Krieg und die Frage nach Zugehörigkeit werden aus der Perspektive eines Zeitzeugen greifbar. Für mich ist das die Stärke des Romans. Beim Lesen war Anton für mich aber leider nicht greifbar. Seine Zeit an der Front beschreibt er sachlich, teilweise fast kalt. Auch Entscheidungen und Taten, bei denen ich mir später eine moralische Auseinandersetzung gewünscht hätte, reflektiert er kaum. Thomas, sein Sohn, bleibt ebenfalls emotional zurückhaltend, als er die Vergangenheit seines Vaters durch die Augen von Antons Kriegstagebücher erblickt. Auch er nimmt für meinen Geschmack vieles nur zur Kenntnis und setzt sich zu wenig emotional oder moralisch damit auseinander. Lediglich auf seinen Fahrten zu Antons Schwester Friederike denkt er über das Erfahrene nach. Friederike hingegen konnte ich besser fühlen. Als Frau musste sie sich immer wieder den Entscheidungen ihres großen Bruders fügen, schildert Ängste, Verluste und schwere Phasen ihres Lebens deutlich offener und gefühlsbetonter. Vielleicht liegt die Distanz zu den Hauptfiguren aber auch in der Quelle selbst. Der Roman enthält historische Fragmente und möglicherweise wurde manches bewusst so stehen gelassen, wie Anton es damals festhielt. Vielleicht war diese Nüchternheit auch Antons Art, mit dem Erlebten umzugehen, ohne von den eigenen Gefühlen überwältigt zu werden. Mir hat das leider das Lesen erschwert. Ich konnte die Ereignisse verstehen, aber selten wirklich eintauchen. Erst durch meine eigene Beschäftigung mit der Geschichte Südtirols wurde mir deutlich, wie viel Anton miterlebt hat und wie anschaulich der Roman diese Entwicklung aus Zeitzeugensicht vermittelt. Als literarisch aufgearbeitetes historisches Dokument konnte ich deshalb viel mitnehmen. Als Roman fehlte mir die emotionale und moralische Tiefe, die diese Ereignisse für mich gebraucht hätten.

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