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Hat irgendjemand Oscar gesehen?

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.02.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,4/16,7/3,2 cm

Gewicht

506 g

Auflage

1

Originaltitel

Anybody Here Seen Frenchie?

Übersetzt von

André Mumot

Sprache

Deutsch

EAN

2710001828241

Beschreibung

Rezension

„Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil man von allem ein bisschen hat: Freundschaft, was ich total schön fand, aber auch Spannung, weil Oscar weg ist und sie ihn auch lange nicht finden. … Alle Emotionen in einem Buch!“ Julika (12 Jahre), WDR Die Maus, 10.07.2024
„Leslie Connor erzählt voller Wärme von Kindern, die auf unterschiedliche Art ‚anders‘ sind.“ Empfehlung der Luchs Jury, Die Zeit, 06.06.2024
„Eine gelungene Geschichte über eine besondere Freundschaft.“ Bianka Boyke, Eselsohr. Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien, 5/2024
„‚Hat irgendjemand Oscar gesehen?‘ ist ein Buch voller Harmonie, das einen an das Gute in den Menschen glauben und hoffen lässt.“ Natalie Korobzow, Alliteratus, März 2024

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Sehr gut

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Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.02.2024

Abbildungen

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Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,4/16,7/3,2 cm

Gewicht

506 g

Auflage

1

Originaltitel

Anybody Here Seen Frenchie?

Übersetzt von

André Mumot

Sprache

Deutsch

EAN

2710001828241

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Tolles Buch über eine besondere Freundschaft

Conny am 02.07.2024

Bewertungsnummer: 2235135

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Tochter (10) und ich haben das Buch "gemeinsam" gelesen. Sprich sie hat es zuerst verschlungen und ich habe es dann gemütlich gelesen und mich mit ihr darüber unterhalten. Uns hat das Buch sehr gut gefallen, vor allem das Thema „Inklusion“ verschwindet oft in Büchern. Aurora war uns beiden sehr sympathisch und sie hat total natürlich agiert. Während Oscar ihr bester Freund ist, mit dem sie viel erlebt, möchte sie auch hin und wieder mit anderen Kindern was unternehmen. Ich fand das toll, dass nicht alles "rosarot" dargestellt wird. In Oscar konnte ich mich schwerer hineinversetzen, da er einfach anders denkt und agiert. Und genau dieses Besondere wird aus meiner Laiensicht im Buch schön herausgearbeitet. Wir können das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und ich werde schauen, welche Bücher von der Autorin wir noch finden, die uns thematisch interessieren.

Tolles Buch über eine besondere Freundschaft

Conny am 02.07.2024
Bewertungsnummer: 2235135
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Tochter (10) und ich haben das Buch "gemeinsam" gelesen. Sprich sie hat es zuerst verschlungen und ich habe es dann gemütlich gelesen und mich mit ihr darüber unterhalten. Uns hat das Buch sehr gut gefallen, vor allem das Thema „Inklusion“ verschwindet oft in Büchern. Aurora war uns beiden sehr sympathisch und sie hat total natürlich agiert. Während Oscar ihr bester Freund ist, mit dem sie viel erlebt, möchte sie auch hin und wieder mit anderen Kindern was unternehmen. Ich fand das toll, dass nicht alles "rosarot" dargestellt wird. In Oscar konnte ich mich schwerer hineinversetzen, da er einfach anders denkt und agiert. Und genau dieses Besondere wird aus meiner Laiensicht im Buch schön herausgearbeitet. Wir können das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und ich werde schauen, welche Bücher von der Autorin wir noch finden, die uns thematisch interessieren.

Eine ganz besondere Freundscha…

Lesezauber_Zeilenreise aus Eggenstein-Leopoldshafen am 27.06.2024

Bewertungsnummer: 2868006

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine ganz besondere Freundschaft. Humorvoll, liebenswert, herzerwärmend! Meine Inhaltsangabe: Aurora ist ein lautes, impulsives Mädchen, das aufgrund ihrer Neurodiversität nicht wirklich aus ihrer Haut kann und daher bei ihren Mitschülern nicht so wirklich ankommt. Als eines Tages der gleichaltrige Oscar in der Nachbarschaft einzieht, entsteht zwischen den beiden nahezu sofort eine tiefe Freundschaft. Oscar ist autistisch, spricht nicht und liebt nichts so sehr wie alles, was oben ist (Vögel, Sonne, Wolken). Während Oscar für alle einfach nur der stumme, seltsame Junge ist, lernt Aurora, in ihm und seiner sehr reduzierten Gestik zu lesen, wie in einem Buch. Als Oscar eines Tages vor Schulbeginn spurlos verschwindet, macht sich Aurora Vorwürfe, weil sie nicht richtig auf ihn geachtet hat. Sie leidet sehr darunter und will nichts auf der Welt mehr, als Oscar, ihren allerbesten Freund, wieder zu finden. Eine große Suchaktion beginnt, an der nahezu der gesamte Ort teilnimmt. Denn jeder kennt Oscar irgendwie, hat ihn schon mal gesehen und in dem stummen, seltsamen Jungen etwas erkannt, dass tief berührt. »Ich glaube, er hat dich gewählt, Aurora. Du bist Oscars besonderer Mensch.« Ich lächelte. »Ja. Das bin ich.« (Seite 31) Mein Eindruck: Hier treffen Neurodiversität (Aurora) und Autismus (Oscar) auf eine sehr berührende, humorvolle und liebenswerte Art und Weise aufeinander. Die Autorin lässt – in einer zugegebenermaßen eher heilen Welt, aber die soll es ja auch geben im echten Leben – diese beiden Kinder aufeinandertreffen und zeichnet eine ganz außergewöhnliche, tiefe Freundschaft, die einem ans Herz geht. Ich liebe Aurora, die oft zu laut und zappelig ist, die mit ihren Gefühlen und Meinungen immer direkt herausplatzt, die vor Lebendigkeit geradezu sprüht und die gleichzeitig kindlich, weise und warmherzig ist. Ich liebe Oscar, den in sich gekehrten, stummen Jungen in Khakishorts und Karohemden, der gerne wie ein Vogel zwitschert und mit den Händen flattert und der alles genau beobachtet. Beide zusammen sind unschlagbar bezaubernd und tief beeindruckend. Aber auch alle anderen Figuren sind liebenswert und besonders. Erzählt wird die Geschichte je nach Kapitel von den Figuren selbst. Die meisten sind von Aurora erzählt in ihrer typischen quirligen, lebhaften Art. Dann gibt es einige wenige kurze, in sich gekehrte Kapitel aus der Sicht von Oscar und wieder andere, die von der Softballtrainerin Jewell, von der Trödelmarktfrau Maxine, dem Farmer Carney, Künstlerin Ezelda oder von Oscars Schulbegleiter/Lehrer Topher erzählt werden. Und jedes einzelne zeigt mir einen weiteren Blick auf die Situation, auf den Fortgang der Geschichte oder gibt mir einen Rückblick, der alles noch intensiver macht. Ich musste oft lachen und schmunzeln, aber auch mehr als einmal an einem dicken Kloß im Hals schwer schlucken oder auch ein Tränchen verdrücken. Eine außergewöhnlich intensive Geschichte über eine außergewöhnlich intensive Freundschaft. Und über Vorurteile, Toleranz, Familie, Mut, Anderssein, Zusammenhalt, Loyalität und Liebe. Großes Kino, 5/5 Sterne.

Eine ganz besondere Freundscha…

Lesezauber_Zeilenreise aus Eggenstein-Leopoldshafen am 27.06.2024
Bewertungsnummer: 2868006
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine ganz besondere Freundschaft. Humorvoll, liebenswert, herzerwärmend! Meine Inhaltsangabe: Aurora ist ein lautes, impulsives Mädchen, das aufgrund ihrer Neurodiversität nicht wirklich aus ihrer Haut kann und daher bei ihren Mitschülern nicht so wirklich ankommt. Als eines Tages der gleichaltrige Oscar in der Nachbarschaft einzieht, entsteht zwischen den beiden nahezu sofort eine tiefe Freundschaft. Oscar ist autistisch, spricht nicht und liebt nichts so sehr wie alles, was oben ist (Vögel, Sonne, Wolken). Während Oscar für alle einfach nur der stumme, seltsame Junge ist, lernt Aurora, in ihm und seiner sehr reduzierten Gestik zu lesen, wie in einem Buch. Als Oscar eines Tages vor Schulbeginn spurlos verschwindet, macht sich Aurora Vorwürfe, weil sie nicht richtig auf ihn geachtet hat. Sie leidet sehr darunter und will nichts auf der Welt mehr, als Oscar, ihren allerbesten Freund, wieder zu finden. Eine große Suchaktion beginnt, an der nahezu der gesamte Ort teilnimmt. Denn jeder kennt Oscar irgendwie, hat ihn schon mal gesehen und in dem stummen, seltsamen Jungen etwas erkannt, dass tief berührt. »Ich glaube, er hat dich gewählt, Aurora. Du bist Oscars besonderer Mensch.« Ich lächelte. »Ja. Das bin ich.« (Seite 31) Mein Eindruck: Hier treffen Neurodiversität (Aurora) und Autismus (Oscar) auf eine sehr berührende, humorvolle und liebenswerte Art und Weise aufeinander. Die Autorin lässt – in einer zugegebenermaßen eher heilen Welt, aber die soll es ja auch geben im echten Leben – diese beiden Kinder aufeinandertreffen und zeichnet eine ganz außergewöhnliche, tiefe Freundschaft, die einem ans Herz geht. Ich liebe Aurora, die oft zu laut und zappelig ist, die mit ihren Gefühlen und Meinungen immer direkt herausplatzt, die vor Lebendigkeit geradezu sprüht und die gleichzeitig kindlich, weise und warmherzig ist. Ich liebe Oscar, den in sich gekehrten, stummen Jungen in Khakishorts und Karohemden, der gerne wie ein Vogel zwitschert und mit den Händen flattert und der alles genau beobachtet. Beide zusammen sind unschlagbar bezaubernd und tief beeindruckend. Aber auch alle anderen Figuren sind liebenswert und besonders. Erzählt wird die Geschichte je nach Kapitel von den Figuren selbst. Die meisten sind von Aurora erzählt in ihrer typischen quirligen, lebhaften Art. Dann gibt es einige wenige kurze, in sich gekehrte Kapitel aus der Sicht von Oscar und wieder andere, die von der Softballtrainerin Jewell, von der Trödelmarktfrau Maxine, dem Farmer Carney, Künstlerin Ezelda oder von Oscars Schulbegleiter/Lehrer Topher erzählt werden. Und jedes einzelne zeigt mir einen weiteren Blick auf die Situation, auf den Fortgang der Geschichte oder gibt mir einen Rückblick, der alles noch intensiver macht. Ich musste oft lachen und schmunzeln, aber auch mehr als einmal an einem dicken Kloß im Hals schwer schlucken oder auch ein Tränchen verdrücken. Eine außergewöhnlich intensive Geschichte über eine außergewöhnlich intensive Freundschaft. Und über Vorurteile, Toleranz, Familie, Mut, Anderssein, Zusammenhalt, Loyalität und Liebe. Großes Kino, 5/5 Sterne.

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Hat irgendjemand Oscar gesehen?

von Leslie Connor

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Kerstin Hahne

Thalia Zentrale

Zum Portrait

5/5

eine besondere Freundschaft

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Autorin Leslie Connor schaut ihren Protagonisten ganz tief in ihr Herz und lässt die Leser ihrer Geschichten dabei mitfiebern. Aurora Petrequin ist ein lautes, hyperaktives Kind, das in seiner Schule keine Freunde hat. Dann aber zieht der autistische Oscar Livernous mit seine Mum in die Nachbarschaft und eine ganz besondere Freundschaft beginnt. Als Oscar allerdings eines Morgens nicht mit in die Schule hineingeht und Aurora es nicht bemerkt, (da sie mit zwei neuen Freundinnen! befasst ist), nimmt das Drama seinen Lauf. Was darauf ein besonderer Hirsch, großartige Nachbarschaftshilfe und eine zusammenhaltende Familie bewirken, sollten Teens ab ca.11 od.12 J. aufwärts selber lesen. Connor verwendet Zeitsprünge, lässt etliche Kapitel aus Auroras Sicht erzählen, einige wenige von Oscar und immer wieder auch von den Menschen/Nachbarn aus der Gegend. Ich selber habe keine Erfahrung mit dem genauen Krankheitsbildern von Asperger& Co., hoffe aber, das diese einfühlsam und spannend erzählte Geschichte Teens ein wenig aufklärt und Empathie weckt. Lesen Sie selbst und/oder mit ihren Kindern!
  • Kerstin Hahne
  • Buchhändler/-in

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Autorin Leslie Connor schaut ihren Protagonisten ganz tief in ihr Herz und lässt die Leser ihrer Geschichten dabei mitfiebern. Aurora Petrequin ist ein lautes, hyperaktives Kind, das in seiner Schule keine Freunde hat. Dann aber zieht der autistische Oscar Livernous mit seine Mum in die Nachbarschaft und eine ganz besondere Freundschaft beginnt. Als Oscar allerdings eines Morgens nicht mit in die Schule hineingeht und Aurora es nicht bemerkt, (da sie mit zwei neuen Freundinnen! befasst ist), nimmt das Drama seinen Lauf. Was darauf ein besonderer Hirsch, großartige Nachbarschaftshilfe und eine zusammenhaltende Familie bewirken, sollten Teens ab ca.11 od.12 J. aufwärts selber lesen. Connor verwendet Zeitsprünge, lässt etliche Kapitel aus Auroras Sicht erzählen, einige wenige von Oscar und immer wieder auch von den Menschen/Nachbarn aus der Gegend. Ich selber habe keine Erfahrung mit dem genauen Krankheitsbildern von Asperger& Co., hoffe aber, das diese einfühlsam und spannend erzählte Geschichte Teens ein wenig aufklärt und Empathie weckt. Lesen Sie selbst und/oder mit ihren Kindern!

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