GÄRTEN DES JAHRES ist der bedeutendste Award für Gartengestaltung im deutschsprachigen Raum. Die Auswahl zeigt eine beeindruckende Bandbreite an privaten Gartenwelten – von puristischen Rückzugsorten über opulente Blütenparadiese bis hin zu raffiniert gestalteten Stadtoasen. Stimmungsvolle Fotografien und anschauliche Pläne machen die gestalterischen Konzepte lebendig und eröffnen einen Blick hinter die Kulissen der Planung. Jedes der 50 Gartenporträts wird durch detaillierte Angaben zu Besonderheiten des Grundstücks, zum Konzept und zu den Ideen der Planerinnen und Planer ergänzt. So entsteht ein unvergleichliches Kompendium der aktuellen Gartengestaltung. Gärten des Jahres 2026 ist ein unverzichtbares Werk für alle, die von einer eigenen grünen Oase träumen – und für alle, die sich von der Kreativität und Leidenschaft führender Gartenplanerinnen und -planer inspirieren lassen möchten.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Seit nunmehr 11 Jahren führt der Callwey-Verlag, München diesen Wettbewerb mit seinen Partnern durch. Aus einer großen Zahl von Einreichungen aus dem deutschsprachigen Raum wird eine recht lange „Shortlist“ mit 50 Gärten gebildet und eine achtköpfige Fachjury kürt dann den Sieger und vier Anerkennungen. Inzwischen ist das Verfahren auf die besten Gartenfotografen, den besten Newcomer (junge Landschaftsarchitekt:innen) und die besten Lösungen (gemeint sind Details der Planung und Ausführung) ausgeweitet. Nach der Preisverleihung Anfang März erschien dann im Frühling das Buch mit allen Preisträgern und den 50 Gärten.
Der Gewinner 2026 ist ein Garten aus der Schweiz, der 1. Preis ging an das Büro Daniel Berg GmbH; Weggis, Kanton Luzern (Ausführung ebenso Daniel Berg GmbH). War er im vergangenen Jahr noch der Newcomer, hat sich das Büro Berg 2026 an die Spitze der zahlreichen Bewerber:innen gesetzt. Der Garten besticht durch seine einzigartige Lage am Felshang und mit Blick auf die Schweizer Berge. Mit nur 400 m² erweckt er durch seine detaillierte Planung, die „Aufteilung in verschiedene Bereiche und nicht zuletzt wegen seiner Lage mit unverbautem Blick auf die Berge und ins Tal ein Gefühl von Raum und Grenzenlosigkeit.“ meint Claudia Bertoldi, stellvertretende Chefredakteurin von Gplus, dem Schweizer Branchenmagazin, das den Wettbewerb begleitet. Und weiter: „Jedes Detail wurde durchdacht und erfüllt eine zugewiesene Funktion. Es erzeugt den Eindruck, als wäre alles schon immer an diesem Ort gewesen und längst Teil der natürlichen Umgebung. Als hätte die Natur den Garten gestaltet.“ Auch bei der Pflanzenauswahl wurde vorhandenes integriert, so der etwa 50 Jahre alte Fächer-Ahorn (Acer palmatum ’Beni Shidare’) am Bachlauf. Eine Flaumeiche (Quercus pubescens) verbindet Terrasse und Stützmauer im Gelände, so als wäre sie dort gewachsen. Zwei Fächer-Ahorne (Acer palmatum) grenzen an den höher gelegenen Nachbargarten. In Fugen und Steinritzen wurde Sedum gepflanzt und Mauerfarne stellen die Verbindung mit der umgebenden Natur her.
Urteil der Jury: „Daniel Berg vereint Naturverständnis, klare Form, subtiles Detail und nachhaltige Praxis. Der Siegergarten ist ein Meisterwerk der Gelassenheit, in dem Landschaft und Mensch in Harmonie atmen.“
Das Buch ist eine Dokumentation eines der wichtigsten Branchen-Awards und richtet sich an das Fachpublikum, Landschaftsarchitekten, Garten- und Landschaftsbaufirmen. Darüber hinaus liefert es für alle Privatpersonen, die einen Garten haben, verändern oder neu anlegen möchten viele Ideen und Details, auch Pflanzennamen deutsch/botanisch und technische Lösungen. Was das Buch jedoch nicht enthält sind Baukosten, oder ein Index in Euro/Quadratmeter. Das hat sicher seine guten Gründe, macht es aber für Laien schwierig, gestaltete Gärten monetär einzuordnen. Wer einen Gartenplaner für sich selbst einschaltet, wird natürlich zu jedem Zeitpunkt von Kostenschätzung über Kostenberechnung bis hin zu einem Ausschreibungsergebnis Zahlen erhalten. Kein Garten ist auf den anderen 1:1 übertragbar. Aber eine ungefähre „Hausnummer“ im Buch wäre sicher hilfreich gewesen.
Die Zahl der Prämierten wurde in den letzten Jahren immer größer, mit neuen Kategorien, mehr Gewinnern, mehr Anerkennungen. Möglicherweise „entwertet“ das ein wenig den eigentlichen Sieger. Doch mehr als 400 Farbabbildungen und Gartenpläne, sowie Angaben zu Besonderheiten des jeweiligen Grundstücks, dem Konzept, und der verwendeten Materialien und Pflanzen machen die 50 Gartenporträts zu einem Genuss für Augen und Sinne!
Verfasser: Thomas Herrgen
Alle weiteren Infos, Jury, Partner, Beteiligte, Sponsoren unter
www.gaerten-des-jahres.com
nicht so abwechslungsreich wie sonst
geheimerEichkater aus Essen am 12.03.2026
Bewertungsnummer: 3074505
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Seit Jahren erfreuen mich die „Gärten des Jahres“; das Buch wurde, wie man es von Callwey gewohnt ist, sehr hochwertig erstellt und wundervoll illustriert.
Gezeigt werden 50 Gärten; der kleinste von ihnen weist eine Größe von 200qm auf, der größte Garten bemisst sich auf 4.150qm; zudem gibt es auch eine Dachterrasse 55qm sowie einen Vorgarten von 38qmzu betrachten. Viele der vorgestellten Gärten gehen scheinbar nahtlos in Wald, Küste, Gebirge oder Wiesenlandschaft über. Fast ausnahmslos finden sich Pools, Schwimmteiche, manchmal Seerosenbecken oder andere Wasserbereiche, häufig auch Kiesflächen und -wege, Bruchsteinmaueren in den vorgestellten Lösungen. Die Gartenvorstellungen wurden durch Angaben zu Besonderheiten des jeweiligen Grundstückes, den Wünschen und Vorstellungen des Auftraggebers, des Konzepts, der verwendeten Materialien sowie einem Grundriss abgerundet. Besonders die Schwimmteiche machen die meisten der vorgestellten Gärten zu uncharmanten Einheitslösungen mit kleinen abweichenden Details, aber nichts, was mich jetzt wirklich begeistern könnte oder die Realität eines Gartens der überwiegenden Bevölkerung ausmachen könnte. Einzelne ansprechende Gärten wren die Dachterrasse, der „Waldgarten en miniature“ mit 260qm, der gesteltete Garten einer ehemaligen Schauspielschule/Villa, ein Cottagegarten sowie „Umgeben von Lieglingspflanzen. Am wenigsten gefiel mir ein Betonbunker mit umlaufenden Schaufenstern, durch die eine Verbindung zum Rasen und einzelnen Pflanzen geschaffen worden sein soll.
Die Darstellungen und Beschreibungen, ob in Fotos oder Texten fallen insgesamt beeindruckend aus. Die Gartengestaltungen werden im Kapitel der beworbenen Produkte und unterstützender Firmen besonders in der Kategorie Pool nochmals deutlich aufgezeigt, auch wenn vordergrundig ein Sonnenschirm oder Pflanzkübel gezeigt werden soll.
Von der Ausgabe dieses Jahres bin ich ein wenig enttäuscht; kar, man hat jedes Jahr ein wenig den Eindruck, dass die ausführenden Firmen hier ein gemeinsames Buch zur Eigenwerbung herausgeben; dieses Jahr fällt der Eindruck aber doch deutlich stärker aus. Mir fehlen eindeutig mehr charmante, bodenständige Gestaltungen, etwas Liebreiz und Charme und, selbstverständlich auch Inspiration für einen durchschnittlichen Garten.
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