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Amokalarm

76

17,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.01.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,1 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Champagner / Cognac

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-19714-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.01.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,1 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Champagner / Cognac

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-19714-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    5/5

    02.11.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zuerst reinkommen und dann nicht mehr aufhören.

    Ich muss zugeben, dass mich die ersten Seiten ein bisschen verwirrt haben. Uli Black schreibt Amokalarm komplett aus der Sicht des 16-jährigen H.C. Nachtnebel – im echten Teenager-Slang, ungefiltert und roh. So habe ich noch kein Buch gelesen. Es war erst etwas ungewohnt, habe kurz überlegt das Ding zur Seite zu legen. Zum Glück hab ich's nicht getan. Die Story ist echt interessant: H.C. ist Mathegenie und Basketball-Ass – und löst trotzdem eines Tages einen Amokalarm an seiner Schule aus. Was ihn dazu gebracht hat, erzählt das Buch Schicht für Schicht. Wut, Sprachlosigkeit, Machtmissbrauch, das Gefühl, von allen im Stich gelassen zu werden – das trifft wirklich den Nerv und macht nachdenklich. Irgendwann hat es einfach klick gemacht, und von da an war ich nicht mehr vom Buch wegzubekommen. Das ganze Wochenende war weg, das Buch war durch. Ich kann das Buch absolut empfehlen, auch wenn (oder gerade weil) der Einstieg erstmal etwas Geduld brauchte!

  • Bewertung

    5/5

    02.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wie viel Druck kann ein Mensch standhalten?

    Schon während den ersten Seiten des Buches ist mir aufgefallen, dass die Geschichte sich von anderen Büchern unterscheidet. Nicht nur die Struktur verläuft nicht chronologisch, auch die Sprache ist außergewöhnlich. Sie ist stark mit Jugendsprache umwoben. Dies hat mich zunächst irritiert, weil ich selbst noch zu der Altersgruppen gehöre, die Jugendsprache nutzt und mir die Fülle und Dichte dazugehöriger Formulierungen etwas unnatürlich vorkamen. Jedoch ist mir im Laufe des Buches aufgefallen, dass dieser Stil mich der Hauptfigur näher gebracht hat. Ich konnte besser verstehen, wie er denkt und wie seine Gefühlswelt aussieht. Dies hat mich überrascht, weil ich zuerst das Gefühl hatte, dass eine Distanz zwischen dem Leser und Protagonisten durch einen relativ nüchternen Stil besteht. Der Inhalt hält auf jeden Fall was er verspricht. Von Anfang an besteht eine Spannung durch Zeitsprünge. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles soweit kommen konnte. Normalerweise stört mich ein nicht chronologischer Aufbau in Büchern, weil dadurch oft die Spannung genommen wird, weil man schon weiß, wie das Buch endet. Dies ist bei diesem Buch jedoch anders. Die Zeitsprünge haben dafür gesorgt, dass ich unbedingt erfahren wollte, warum es zu dem Amoklauf kommt. Ich kann auch vorwegnehmen: man erfährt trotzdem nicht wie das Buch ausgeht. Dies bleibt zum Glück sehr lange noch offen. Es hat Spaß gemacht, mit zu raten, wie alles auf einen Amok Alarm hinauslaufen konnte. Besonders wichtig und bewundernswert finde ich, welche Themen der Autor in dem Buch anspricht. Es geht um die Suche nach der eigenen Identität und einem Gefühl des Verloren seins. Der Protagonist fühlt sich einsam, er schaut aus einer Distanz auf seine Mitmenschen, als könnte er niemals dazu gehören. Diese Perspektive in das Leben von H.C. war sehr bewegend für mich. Auch seine Verzweiflung, als niemand auf seiner Seite stand, konnte ich durch die Seiten spüren. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich glaube es reicht wenn ich sage, dass ich beim Lesen mein komplettes Zeitgefühl verloren habe und wie in Trance von dem Buch gepackt wurde, um zu unterstreichen, wie empfehlenswert dieses wichtige Buch ist.

  • Jackolino

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn der dünne Faden reißt

    Die Handlung des Buches dreht sich um HC, einen 16-Jährigen mitten in der Pubertät, der dabei ist, sich von seiner Kindheit und seinen Eltern abzunabeln. Sein großes Idol ist Kobe Bryant, ein amerikanischer Basketball-Spieler. Sein Zimmer ist über und über mit Postern von Kobe tapeziert und er besitzt sogar ein echtes von Kobe getragenes T-Shirt, das ihm heilig ist. Der Tod von Kobe Bryant bei einem Hubschrauberabsturz hatte HC in eine tiefe Krise gestürzt und eine graue Haartolle bei ihm hinterlassen, weswegen man ihn nicht ohne Cap antrifft. HC ist ebenfalls ein ausgezeichneter Basketball-Spieler, mit seinen Freunden rockt er den Court und nötigt selbst deutlich älteren Spielern Bewunderung ab. HC verliebt sich in Keira, die erst vor kurzem von Hannover nach Heidelberg gezogen ist und in seine Klasse versetzt wurde. Sie ist seine erste große Liebe und als die beiden endlich nach langem Zögern zusammenkommen, hellt sich für HC die Welt auf, um dann kurz darauf total zusammenzubrechen und in eine Kurzschlusshandlung zu münden. Um diesen Amokalarm dreht sich das ganze Buch. Es ist so aufgebaut, dass es ein „VORHER“, ein „DAVOR“ und ein „JETZT“ gibt, das „Jetzt“ spielt sich in RAUM 24, dem Lehrerzimmer ab. Das „Davor“ lässt den Leser HCs Vorgeschichte kennenlernen, es geht um seine Kindheit, seine frühe Schwärmerei für Kobe Bryant und seine tiefe Bestürzung, als der Basketballspieler viel zu früh starb. Es geht um das gute Verhältnis zu seinen Eltern, die wirklich viel dafür tun, dass HC diesen Verlust überwindet und es geht auch um die Basketballnachmittage mit seinen Freunden. Im „Vorher“ geht es um die Vorgeschichte, die irgendwann zur Eskalation führt, sie spielt hauptsächlich in der Schule, wir erleben die verschiedenen Schulstunden und wir erleben, wie eines Tages Keira als die „Neue“ in die Klasse kommt und sich schon am ersten Tag einen Namen macht, als sie den Geschichtslehrer in seine Schranken weist. Uli Black hat das ganze Buch aus der Sicht von HC im Slang der 16-Jährigen geschrieben. Das macht die Handlung auf jeden Fall authentischer, als Leser freut man sich mit ihm und leidet mit ihm und kann auch seine Wut verstehen, als eine Welt für ihn zusammenbricht. Es gibt sich nach außen und gegenüber seinen Kumpels cool - nichts ist wichtiger für 16-jährige - sein Innenleben hält er sorgsam vor allen anderen verborgen. Nur Keira gewährt er Einblicke in sein Seelenleben, er lässt sie an sich herankommen und kann bei ihr auch Schwächen eingestehen. Das Buch wendet sich vor allem auch an Lehrer. Wer sich in einem der geschilderten Kollegen wiedererkennt, wird feststellen, dass er einiges verkehrt macht. Sein Unterricht kommt nicht an, er ist zu streng, zu fordernd oder auch zu langweilig. Schüler wollen sich beweisen, mit 16 hat man ja nun schon einige Schuljahre hinter sich und kann das Gelernte auch einsetzen. Zumal das dann viel näher an der Realität und den Erfordernissen im beruflichen Alltag ist. Die Gegenfigur, der Ersatzlehrer für Herrn Ballauf macht in dieser Hinsicht einen guten Job, ihm gelingt es, die Schüler zu motivieren. Das Buch zeigt aber auch, dass die Menschenkenntnis von 16-jährigen noch ausbaufähig ist. Bisher hatten sie es ja nur mit ihren Eltern und mit Lehrern zu tun, die im besten Fall jede Unterstützung leisten. Dass sympathische Menschen auch böse Absichten haben können und plötzlich ein ganz anderes Gesicht zeigen, das ist sicherlich eine der Erfahrungen, die die Schüler des Helmholtz-Gymnasiums machen müssen und das wird hier eindrücklich geschildert. Ich habe das Buch in Etappen gelesen und auch immer wieder Pausen eingelegt. Aber es sprach mit mir und der Inhalt hat mich auf jeden Fall beschäftigt. Es war nicht so, dass ich nach einer längeren Pause wieder am Anfang beginnen musste. Für mich war das Buch sehr lesenswert, nachhaltig und eine wünschenswerte Lektüre für Eltern und Lehrer.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das zum Nachdenken und Austausch anregt!

    Was bringt einen jungen Menschen, der in einem liebevollen Elternhaus aufwächst, dazu einen Amokalarm auszulösen? In dem Coming-of-Age-Roman „Amokalarm“ erzählt der Autor Uli Black die Geschichte des sechszehnjährigen H.C. Nachtnebel, der an seiner Schule einen Amokalarm auslöst. Wie kam es dazu? H.C. ist ein Mathegenie und ein Basketball-Ass. Nach einem Verlust ist er tief traumatisiert und hat Schwierigkeiten wieder in den Alltag zurückzufinden. Er wechselt die Schule und findet neue Freunde. Doch zwischen depressiven Phasen und Leistungsdruck, fällt es im schwer seinen Platz zu finden. Als Keira in seiner Klasse auftaucht, wird plötzlich alles anders. Keira ist tough aber auch sensibel, direkt aber manchmal auch unnahbar und fasziniert ihn. Zum ersten Mal ist er verliebt und fühlt sich ernst genommen. Doch dann kommt alles anders und sein Leben gerät erneut aus den Fugen. Der Roman schildet H.C. als sensibler Jugendlicher. Nach außen wirkt er cool, doch die depressiven Episoden, machen ihn sehr verletzlich. Seine Eltern sind einfühlsam und immer für ihn da. Doch als Keira auftaucht, ändert sich das Verhältnis zu ihnen. Und so fängt ihn diesmal niemand auf, als sein Leben erneut erschüttert wird. Ein Vertrauensbruch macht ihn so wütend, dass er nur noch einen Ausweg sieht. Die Geschichte wird aus Sicht von H.C. erzählt, aber auch seine Eltern, Freunde und Lehrer kommen zu Wort. Immer wieder wird in der Zeit gewechselt, so dass wir nach und nach erfahren, wie es zum ersten Zusammenbruch von H.C. kam, aber auch wie er Keira kennenlernt, hat und was dem Amokalarm vorausging. H.C. beschreibt sein Gefühlschaos recht gut und so kann man sehr gut mitfühlen, wie hilflos er sich manchmal fühlte und warum. Das Buch liest sich sehr leicht und da man mit H.C. regelrecht mitleidet, ist es irgendwann fast nicht mehr möglich es aus der Hand zu legen. Man würde ihm so gerne helfen! Die Geschichte ist in Jugendsprache geschrieben, was erstmal ungewohnt ist, aber doch auch sehr authentisch. Ich finde den Jugendroman auch ideal als Schullektüre geeignet. Es gibt unglaublich viele Szenen im Buch, die nachdenklich machen und über die man sich gerne mit jemandem austauschen würde. Ein großartiges Buch, dass ich gerne empfehlen möchte!

  • Bewertung

    aus Gommern

    5/5

    06.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sollte man gelesen haben!

    Das war mal ein Roman, der abseits meiner sonstigen Lesegewohnheit lag und ich so froh bin, ihn gelesen zu haben! Ein so großartiger Coming-of-Age Roman, der mich sicher noch lange beschäftigen wird. Dieses Buch sollte in der Oberstufe gelesen werden, als Schullektüre, denn hier werden so wichtige Themen beleuchteten, mit denen sich vor allem junge Erwachsene beschäftigen sollten. Wir begleiten H.C. Nachtnebel 16 Jahre, Mathe- und Basketball Ass, der durch ein schlimmes Ereignis traumatisiert ist. Er trifft auf Keira und das erste Mal fühlt er sich geliebt und gesehen, doch dann kommt alles anders... Am Anfang muss man sich an den Schreibstil etwas gewöhnen, da wir hier viele Kapitel aus H.C.'s Sicht haben oder auch später Keira oder Freunde von H.C. und diese Kapitel enthalten sehr viel Jugendsprache, doch das macht das Buch einfach auch so mitreißend und authentisch, man hat wirklich das Gefühl mitten drin zu sein und die Geschichte live zu erleben. Ich hab von Anfang bis Ende einfach so mit gelitten und gefiebert und musste einfach wissen wie es aus geht. Unfassbar gutes Buch, große Empfehlung von mir!

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