Produktbild: Zazie in der Metro
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Zazie in der Metro Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/2,7 cm

Gewicht

392 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Zazie dans le métro

Übersetzt von

Frank Heibert

Sprache

Deutsch

EAN

2710001948260

Beschreibung

Rezension

»Aktueller als Zazie dans le Métro kann ein Roman nicht sein, dabei ist Zazie schon 60 Jahre alt.« ("der Freitag")
»Frank Heibert übertrifft sich in seiner grandiosen, ja rauschhaften Neuübertragung der Zazie noch einmal selbst.« ("Der Tagesspiegel")
»In Zazie dans le Metro explodiert der große Stil der französischen Literatur in Vielsprachigkeit.« ("DIE WELT")
»Die Brillanz des Buches kommt ganz besonders zum Ausdruck durch die Neuübersetzung von Frank Heibert. Die ist nämlich fulminant!« ("rbb")
»Ein moderner Klassiker. ... Ein einziger, riesiger Sprachwitz, der in alle Richtungen funktioniert. … Die Übersetzung ist brillant.« ("Literarisches Quartett")
»Sie haben Queneaus Meisterwerk ernsthaft noch nie gelesen? Rennen Sie jetzt SOFORT in Ihre Buchhandlung!« ("Le Monde")
»Mit seiner funkensprühenden Neuübersetzung gelingt Frank Heibert das Kunststück, die vielschichtigen Anspielungen und Sprachprovokationen Quenaus zu übertragen.« ("BRF 1")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/2,7 cm

Gewicht

392 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Zazie dans le métro

Übersetzt von

Frank Heibert

Sprache

Deutsch

EAN

2710001948260

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44|10119|Berlin|DE
info@suhrkamp.de

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Im Trubel der Zufälligkeit

Bewertung am 11.07.2019

Bewertungsnummer: 486931

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Zazie in der Metro" ist in Frankreich ein Kultbuch, das nach seiner Veröffentlichung direkt zu einem Bestseller avancierte und wenige Zeit später auch verfilmt wurde. Auch in Deutschland ist der bekannteste Roman des Autors durchaus populär, konnte allerdings, auch aufgrund einiger Unstimmigkeiten bei der Übersetzung, nie an den Erfolg in seinem Heimatland heranreichen. Mit Frank Heibert wagt sich 2019 erneut ein deutscher Übersetzer an das Meisterwerk - und erzeugt einen Roman, der vor allem eines schafft: das französische Lebensgefühl zwischen seinen Seiten festzuhalten. Die Handlung ist so einfach wie komplex: Zazie, Alter unbekannt, besucht über das Wochenende ihren Onkel Gabriel in Paris. Ihr größter Wunsch, einmal mit der Metro zu fahren, fällt ins Wasser, nachdem ein Streik den gesamten Metroverkehr lahmlegt. Zazie muss sich demnach auf andere Weise bei Laune halten - und hält die alteingesessenen Bürger der Hauptstadt ordentlich auf Trapp. So banal die Handlung des Romans auf den ersten Blick auch erscheinen mag, "Zazie in der Metro" ist viel mehr als ein Porträt einer besonderen Gesellschaft. Es ist ein Paradebeispiel des Surrealismus', eine ironische Abhandlung der Stellung von Paris und gleichzeitig eine Hommage an die kleinen Zufälligkeiten des Lebens. In seinem Roman spielt Queneau mit Raum und Zeit, es gibt nicht wirklich einen stringenten Handlungsablauf, stattdessen springt der Autor zwischen Lokalitäten, dehnt die Spielzeit einiger Episoden übertrieben weit aus und verkürzt gleichzeitig an vielen Stellen die Handlung. Queneau führt eine Vielzahl von Personen ein, von denen ab und an dann doch alle dieselbe, manchmal jedoch auch ganz verschieden sind und er verleiht Papageien ein ebenso großes Mitspracherecht wie falschen Touristen, verliebten Witwen und tanzenden Türstehern. Queneaus Handlung ist ein Sammelsurium zufälliger Begegnungen, ein Mosaik aus einzelnen Episoden, die zu Beginn getrennt voneinander sind, am Ende jedoch ein großes Ganzes ergeben. Diese Verworrenheit der Handlung lenkt den Blick wie zufällig in eine ganz andere Richtung: die Sprache der Erzählung, die sich von so ziemlich jedem Schreibstil unterscheidet und am ehesten noch an den großen James Joyce mit seinem "Ulysses" erinnert. Queneau wechselt zwischen flapsiger Umgangssprache, in der er Beschimpfungen eher sucht, als vermeidet, und philosophischer Rede unter dem Eiffelturm. Er arbeitet mit Wiederholungen, streut dieselben Sätze immer wieder ein, kreist mehrere Seiten um die Bedeutung eines einzelnen Wortes und benutzt teilweise sogar die phonetische Schreibweise von Wörtern und Sätzen, um seine ganz eigene Sprache zu kreieren. Es scheint beinahe, als verzichte Queneau absichtlich auf die Handlung, um mehr und mehr die Sprache seines Romans in den Vordergrund zu stellen - ein Schachzug, welcher das Buch auf eine andere Ebene hebt. Queneau verschiebt die Perspektive - und schafft so einen ganz eigenen literarischen Stil. Doch nicht nur in Bezug auf die Sprache geht Queneau andere Wege, auch in seiner Beschreibung von Paris setzt der Autor zunehmend auf die surreale Ebene. So sind sich Zazies Onkel Gabriel und sein Freund, der Taxifahrer Charles, auf jeder Fahrt uneinig darüber, welche berühmte Sehenswürdigkeit sie denn gerade passieren, uneins streiten sie sich über den Gare de Lyon und das Pantheon, was als alteingesessene Franzosen eine ganz besondere Ironie erzeugt. Er nimmt den Stolz der Franzosen nicht besonders ernst, dieser Queneau, genauso wie er sich selbst nicht besonders ernst nimmt, die Handlung nicht besonders ernst nimmt, den Literaturbetrieb nicht besonders ernst nimmt. Stattdessen spielt er mit allen - und erzeugt so ein Werk von unglaublicher Sogkraft. Am Ende ist "Zazie in der Metro" anders, als man es vielleicht vermuten würde, aber gerade durch diese Andersartigkeit entwickelt sich sein Charme. Queneaus Charaktere wachsen ans Herz. Und so ist man am Ende des Romans doch mehr als traurig, als Zazie dann endlich mit der Metro fährt - und es aufgrund des Trubels der letzten Tag glatt verschläft.

Im Trubel der Zufälligkeit

Bewertung am 11.07.2019
Bewertungsnummer: 486931
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Zazie in der Metro" ist in Frankreich ein Kultbuch, das nach seiner Veröffentlichung direkt zu einem Bestseller avancierte und wenige Zeit später auch verfilmt wurde. Auch in Deutschland ist der bekannteste Roman des Autors durchaus populär, konnte allerdings, auch aufgrund einiger Unstimmigkeiten bei der Übersetzung, nie an den Erfolg in seinem Heimatland heranreichen. Mit Frank Heibert wagt sich 2019 erneut ein deutscher Übersetzer an das Meisterwerk - und erzeugt einen Roman, der vor allem eines schafft: das französische Lebensgefühl zwischen seinen Seiten festzuhalten. Die Handlung ist so einfach wie komplex: Zazie, Alter unbekannt, besucht über das Wochenende ihren Onkel Gabriel in Paris. Ihr größter Wunsch, einmal mit der Metro zu fahren, fällt ins Wasser, nachdem ein Streik den gesamten Metroverkehr lahmlegt. Zazie muss sich demnach auf andere Weise bei Laune halten - und hält die alteingesessenen Bürger der Hauptstadt ordentlich auf Trapp. So banal die Handlung des Romans auf den ersten Blick auch erscheinen mag, "Zazie in der Metro" ist viel mehr als ein Porträt einer besonderen Gesellschaft. Es ist ein Paradebeispiel des Surrealismus', eine ironische Abhandlung der Stellung von Paris und gleichzeitig eine Hommage an die kleinen Zufälligkeiten des Lebens. In seinem Roman spielt Queneau mit Raum und Zeit, es gibt nicht wirklich einen stringenten Handlungsablauf, stattdessen springt der Autor zwischen Lokalitäten, dehnt die Spielzeit einiger Episoden übertrieben weit aus und verkürzt gleichzeitig an vielen Stellen die Handlung. Queneau führt eine Vielzahl von Personen ein, von denen ab und an dann doch alle dieselbe, manchmal jedoch auch ganz verschieden sind und er verleiht Papageien ein ebenso großes Mitspracherecht wie falschen Touristen, verliebten Witwen und tanzenden Türstehern. Queneaus Handlung ist ein Sammelsurium zufälliger Begegnungen, ein Mosaik aus einzelnen Episoden, die zu Beginn getrennt voneinander sind, am Ende jedoch ein großes Ganzes ergeben. Diese Verworrenheit der Handlung lenkt den Blick wie zufällig in eine ganz andere Richtung: die Sprache der Erzählung, die sich von so ziemlich jedem Schreibstil unterscheidet und am ehesten noch an den großen James Joyce mit seinem "Ulysses" erinnert. Queneau wechselt zwischen flapsiger Umgangssprache, in der er Beschimpfungen eher sucht, als vermeidet, und philosophischer Rede unter dem Eiffelturm. Er arbeitet mit Wiederholungen, streut dieselben Sätze immer wieder ein, kreist mehrere Seiten um die Bedeutung eines einzelnen Wortes und benutzt teilweise sogar die phonetische Schreibweise von Wörtern und Sätzen, um seine ganz eigene Sprache zu kreieren. Es scheint beinahe, als verzichte Queneau absichtlich auf die Handlung, um mehr und mehr die Sprache seines Romans in den Vordergrund zu stellen - ein Schachzug, welcher das Buch auf eine andere Ebene hebt. Queneau verschiebt die Perspektive - und schafft so einen ganz eigenen literarischen Stil. Doch nicht nur in Bezug auf die Sprache geht Queneau andere Wege, auch in seiner Beschreibung von Paris setzt der Autor zunehmend auf die surreale Ebene. So sind sich Zazies Onkel Gabriel und sein Freund, der Taxifahrer Charles, auf jeder Fahrt uneinig darüber, welche berühmte Sehenswürdigkeit sie denn gerade passieren, uneins streiten sie sich über den Gare de Lyon und das Pantheon, was als alteingesessene Franzosen eine ganz besondere Ironie erzeugt. Er nimmt den Stolz der Franzosen nicht besonders ernst, dieser Queneau, genauso wie er sich selbst nicht besonders ernst nimmt, die Handlung nicht besonders ernst nimmt, den Literaturbetrieb nicht besonders ernst nimmt. Stattdessen spielt er mit allen - und erzeugt so ein Werk von unglaublicher Sogkraft. Am Ende ist "Zazie in der Metro" anders, als man es vielleicht vermuten würde, aber gerade durch diese Andersartigkeit entwickelt sich sein Charme. Queneaus Charaktere wachsen ans Herz. Und so ist man am Ende des Romans doch mehr als traurig, als Zazie dann endlich mit der Metro fährt - und es aufgrund des Trubels der letzten Tag glatt verschläft.

Schreckliche Sprache

Bewertung aus Düren am 21.09.2019

Bewertungsnummer: 1249339

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf Grund der wirklich schrecklichen Sprache habe ich das Buch nach 50 Seiten gelöscht. Msjöh, Bludschiens, usw. was soll das sein?

Schreckliche Sprache

Bewertung aus Düren am 21.09.2019
Bewertungsnummer: 1249339
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Auf Grund der wirklich schrecklichen Sprache habe ich das Buch nach 50 Seiten gelöscht. Msjöh, Bludschiens, usw. was soll das sein?

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Zazie in der Metro

von Raymond Queneau

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Simone Büchner

Thalia Coburg

Zum Portrait

4/5

Famos

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gerade eingetroffen: Die erweiterte Neuübertragung des berühmten Romans „Zazie in der Metro“ von Raymond Queneau im Taschenbuch. Erstmalig erschienen in Frankreich 1958, wurde das Werk wenig später von Louis Malle verfilmt. Damals wie heute ein besonderes Leseerlebnis, eine ganz und gar abenteuerliche, sprachwitzige und rustikale Geschichte. Es geht um Zazie, ein naseweises Mädchen, das von seiner Mutter für ein Wochenende zu Verwandten nach Paris gesteckt wird. Kaum angekommen, will sie mit der Metro fahren, ein Bahnstreik verhindert das. Was Zazie alles erlebt, wer ihren Weg kreuzt und ob die Metro schließlich doch noch fährt - das müssen Sie lesen!
  • Simone Büchner
  • Buchhändler/-in

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Famos

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gerade eingetroffen: Die erweiterte Neuübertragung des berühmten Romans „Zazie in der Metro“ von Raymond Queneau im Taschenbuch. Erstmalig erschienen in Frankreich 1958, wurde das Werk wenig später von Louis Malle verfilmt. Damals wie heute ein besonderes Leseerlebnis, eine ganz und gar abenteuerliche, sprachwitzige und rustikale Geschichte. Es geht um Zazie, ein naseweises Mädchen, das von seiner Mutter für ein Wochenende zu Verwandten nach Paris gesteckt wird. Kaum angekommen, will sie mit der Metro fahren, ein Bahnstreik verhindert das. Was Zazie alles erlebt, wer ihren Weg kreuzt und ob die Metro schließlich doch noch fährt - das müssen Sie lesen!

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Zazie in der Metro

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