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Die Meisterdiebin

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2025

Verlag

Zytglogge

Seitenzahl

392

Maße (L/B)

21/13,1 cm

Gewicht

506 g

Auflage

1 Auflage Mit einem Nachwort von Le

Sprache

Deutsch

EAN

2710001969005

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2025

Verlag

Zytglogge

Seitenzahl

392

Maße (L/B)

21/13,1 cm

Gewicht

506 g

Auflage

1 Auflage Mit einem Nachwort von Le

Sprache

Deutsch

EAN

2710001969005

EU-Ansprechpartner

Schwabe Verlag GmbH
Marienstraße 28|10117|Berlin|DE
info@schwabeverlag.de

Herstelleradresse

Zytglogge
Grellingerstr. 21|4052|Basel|CH
info@zytglogge.ch

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  • Alexandra

    Book Circle Community

    5/5

    24.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Flucht und Überleben

    Elise wächst in einer gesellschaftlich anerkannten Familie in Wien auf. Für ihre Mutter ist sie unscheinbar. Denn diese ist vernarrt in den einzigen Sohn Wolfi und die körperlich beeinträchtigte Tochter Adèle. Als Wolfi auf tragische Weise stirbt, macht die Mutter ihr Leben lang Elise Vorwürfe dafür. Trost und Halt findet sie bei ihrem Grossvater, welcher sie auch in die Kunst der Edelsteine einführt. Mit ihm kann sie sich unterhalten und erhält Ratschläge und Weisheiten, welche ihr im späteren Leben zu nutze kommen. Elise ist Anfang 20 als die Nationalsozialisten in Österreich an die Macht kommen. Ihr Leben ändert sich fort an, denn Elise ist Jüdin. Zusammen mit ihrem Mann plant sie die Flucht. Am Liebsten würde sie auch ihre Mutter und die Schwester zur Flucht überreden, doch beide wollen in Wien bleiben, in der Hoffnung, dass alles bald wieder besser wird. Als Elises Mann kurz vor der Flucht ebenfalls auf tragische Weise stirbt, muss sie die Flucht in die Schweiz alleine antreten. Als Emigrantin darf Elise keiner Arbeit nachgehen, muss aber trotzdem finanzielle Mittel nachweisen können um nicht Ausgeschafft zu werden, erst recht als sie ihre Mutter und die Schwester doch noch zur Flucht überreden kann. In ihr reift die Idee, dass sie in der Schweiz jene bestehlen kann, welche ihr alles genommen haben. Denn die Schweiz ist eine Hochburg für Nationalsozialisten, welche in den Kurorten in der ganzen Schweiz absteigen. Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten. Die Figuren und ihre Charaktereigenschaften sind bildhaft beschrieben. Während man die Mutter mehrmals für ihre Unverschämtheiten ohrfeigen möchte, möchte man Elise am liebsten in die Arme nehmen und ihr Mut zusprechen, dass alles wieder gut wird. Der Schreibstil ist klar, bodenständig, nicht romantisiert und fesselnd. Sätze wie: “Dumm wie Stroh aber trägt eine Uniform.” oder “Moral zählt nicht mehr, nur noch das Überleben.” zeigen klar auf, was für Menschen die Nationalsozialisten damals schon waren und heute noch sind (ja sie existieren noch, auch wenn man sie anders nennt). Mich hat es erschrocken zu erfahren, was für eine Hochburg die Schweiz für die Nationalsozialisten war. Denn dieser Punkt wurde im Geschichtsunterricht nie besprochen. Ich finde, hier hätte die Schweiz noch einiges aufzuarbeiten. Aber sei es drum. Ich kann das Buch absolut empfehlen.

  • Minzeminze

    aus Dresden

    5/5

    13.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die diebsche Elster

    Die Autorin Christine Jaeggi entführt uns mit ihrer Geschichte , in die Jahre 1936 bis 1945. Wir lernen Elise kennen. Eine Kaufhauserbin und Jüdin , die in ihrem Leben so einiges mitmachen musste. Aus der Not heraus beginnt sie zu stehlen , aber nicht bei den Armen sondern bei denen , die ihre Not verursacht haben. Und nicht nur für sich selbst , sondern um gutes zu tuen. Mir gefiel der Schreibstil ließ er doch die Seiten nur so dahin fliegen. Auch fand ich das ganze Setting aus Geschichte, einer starken Frau und das eine wahren Begebenheit eingeflochten ist , sehr gelungen. Man lernt Dinge dazu , fiebert mit und muss so manches Mal den Kopf schütteln. Ein fesselnder Roman den ich weiter empfehlen kann.

  • Ilses Lesetipps

    aus Wien

    5/5

    02.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Diebin, anfangs nur der Not gehorchend, …

    „Die Meisterdiebin“ von Christine Jaeggi ist ein historischer Kriminalroman voller Spannung und Dramatik, in dessen Mittelpunkt eine Frau steht, die aus einer Notsituation heraus zur Diebin wird. Kurz zum Inhalt: Nachdem die Nationalsozialisten sämtliches Hab und Gut der reichen Wiener Jüdin Elisa konfisziert haben, flieht sie in die Schweiz, wo sie als Emigrantin nicht arbeiten darf. Um einer Ausweisung als Mittellose zu entgehen bzw. die Bürgschaft aufbringen zu können, um Mutter und Schwester in die Schweiz nachzuholen, sieht sie nur Diebstahl als Lösung. Gleichzeitig kann sie sich an den Nazis rächen. Das Cover mit der mondänen Dame ist ein Eye-Catcher. Ja, so könnte die Meisterdiebin ausgesehen haben! Das Buch erschien 2025 im Verlag Zytglogge. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, Orts- oder Zeitangaben finden sich primär im Text. Die Handlung spielt vorwiegend in Wien und in der Schweiz und umfasst einen Zeitraum von 1920 bis 1951. Der Roman basiert auf einem wahren Kriminalfall. Im Nachwort von Lena Berger, der Verfasserin jenes Artikels über die echte Meisterdiebin Erika Böhm, der Christine Jaeggi auf die Idee zu diesem Roman brachte, finden sich die Fakten zum Lebenslauf der Hoteldiebin. Christine Jaeggi ist es meisterhaft gelungen, aus diesem Stoff einen packenden Roman zu machen. Nicht nur, dass sich die fiktiven Erlebnisse der Protagonistin harmonisch mit den Fakten des Lebenslaufes der historischen Gestalt verbinden, wird ein anschauliches Zeit- und Gesellschaftsbild vermittelt – sowohl das Leben der Begüterten in den 20er und 30er Jahren, als auch das Grauen, das mit dem Nationalsozialismus über die Menschen, insbesondere die Juden, hereinbrach. Wobei, abgesehen von der Umwelt und den politischen Geschehnissen, eindeutig Elise im Zentrum der Handlung steht – mit all ihren facettenreichen Gefühlen: ihre zwischenmenschlichen Beziehungen, ihre Stellung in der Familie, ihre Probleme, ihre Sehnsüchte und Wünsche, Schuldgefühle, Enttäuschungen, Liebesglück, Trauer und last but not least ihre Rachegelüste. Für sie läuft von Kindheit an nicht alles so unbeschwert, wie man ob ihrer vom Finanziellen her gesehenen Privilegiertheit annehmen möchte, aber sie meistert die Schicksalsschläge stets mit neu erwachtem Tatendrang. Sie hat immer ein Ziel vor Augen. Ja, sie wird zur Diebin, eigentlich nie aus Habgier, auch wenn sie mit den Jahren süchtig wurde nach diesem Adrenalinkick, sondern jahrelang um zu überleben, aber auch aus Verantwortungsbewusstsein ihrer Familie gegenüber. Sie rettet ihrer Mutter und Schwester letztlich das Leben, als sie sie aus Wien holt. So verfolgt man ihre Raubzüge mit Wohlwollen, fiebert und zittert mit ihr, eben weil man ihre Not und auch ihre Rachegefühle gegenüber den überheblichen und judenverachtenden Hotelgästen gut nachvollziehen kann. Nicht nur Elises Charakter ist vielschichtig beschrieben, auch die diversen anderen Haupt- und Nebenfiguren wirken, ob gut oder niederträchtig, authentisch und lebendig. „Die Meisterdiebin“ hat mich gefesselt, begeistert und die Geschichte wird sicher noch lange in meinem Gedächtnis haften bleiben. Eine unbedingte Leseempfehlung und 5 Punkte.

  • haberlei

    aus Wien

    5/5

    02.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Diebin, anfangs nur der Not…

    Diebin, anfangs nur der Not gehorchend, … „Die Meisterdiebin“ von Christine Jaeggi ist ein historischer Kriminalroman voller Spannung und Dramatik, in dessen Mittelpunkt eine Frau steht, die aus einer Notsituation heraus zur Diebin wird. Kurz zum Inhalt: Nachdem die Nationalsozialisten sämtliches Hab und Gut der reichen Wiener Jüdin Elisa konfisziert haben, flieht sie in die Schweiz, wo sie als Emigrantin nicht arbeiten darf. Um einer Ausweisung als Mittellose zu entgehen bzw. die Bürgschaft aufbringen zu können, um Mutter und Schwester in die Schweiz nachzuholen, sieht sie nur Diebstahl als Lösung. Gleichzeitig kann sie sich an den Nazis rächen. Das Cover mit der mondänen Dame ist ein Eye-Catcher. Ja, so könnte die Meisterdiebin ausgesehen haben! Das Buch erschien 2025 im Verlag Zytglogge. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, Orts- oder Zeitangaben finden sich primär im Text. Die Handlung spielt vorwiegend in Wien und in der Schweiz und umfasst einen Zeitraum von 1920 bis 1951. Der Roman basiert auf einem wahren Kriminalfall. Im Nachwort von Lena Berger, der Verfasserin jenes Artikels über die echte Meisterdiebin Erika Böhm, der Christine Jaeggi auf die Idee zu diesem Roman brachte, finden sich die Fakten zum Lebenslauf der Hoteldiebin. Christine Jaeggi ist es meisterhaft gelungen, aus diesem Stoff einen packenden Roman zu machen. Nicht nur, dass sich die fiktiven Erlebnisse der Protagonistin harmonisch mit den Fakten des Lebenslaufes der historischen Gestalt verbinden, wird ein anschauliches Zeit- und Gesellschaftsbild vermittelt – sowohl das Leben der Begüterten in den 20er und 30er Jahren, als auch das Grauen, das mit dem Nationalsozialismus über die Menschen, insbesondere die Juden, hereinbrach. Wobei, abgesehen von der Umwelt und den politischen Geschehnissen, eindeutig Elise im Zentrum der Handlung steht – mit all ihren facettenreichen Gefühlen: ihre zwischenmenschlichen Beziehungen, ihre Stellung in der Familie, ihre Probleme, ihre Sehnsüchte und Wünsche, Schuldgefühle, Enttäuschungen, Liebesglück, Trauer und last but not least ihre Rachegelüste. Für sie läuft von Kindheit an nicht alles so unbeschwert, wie man ob ihrer vom Finanziellen her gesehenen Privilegiertheit annehmen möchte, aber sie meistert die Schicksalsschläge stets mit neu erwachtem Tatendrang. Sie hat immer ein Ziel vor Augen. Ja, sie wird zur Diebin, eigentlich nie aus Habgier, auch wenn sie mit den Jahren süchtig wurde nach diesem Adrenalinkick, sondern jahrelang um zu überleben, aber auch aus Verantwortungsbewusstsein ihrer Familie gegenüber. Sie rettet ihrer Mutter und Schwester letztlich das Leben, als sie sie aus Wien holt. So verfolgt man ihre Raubzüge mit Wohlwollen, fiebert und zittert mit ihr, eben weil man ihre Not und auch ihre Rachegefühle gegenüber den überheblichen und judenverachtenden Hotelgästen gut nachvollziehen kann. Nicht nur Elises Charakter ist vielschichtig beschrieben, auch die diversen anderen Haupt- und Nebenfiguren wirken, ob gut oder niederträchtig, authentisch und lebendig. „Die Meisterdiebin“ hat mich gefesselt, begeistert und die Geschichte wird sicher noch lange in meinem Gedächtnis haften bleiben. Eine unbedingte Leseempfehlung und 5 Punkte.

  • Bewertung

    5/5

    24.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Meisterdiebin

    Das Buch war spannend 5 Sterne ! Super Scheiftstellerin ! Gut recheriert. Konnte kaum aufhören aus dem Buch weitezulesen. Freue mich au weitere Geschichten von Christine Jaeggi. Danke sehr

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