Produktbild: Bruder und Schwester Lenobel
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Bruder und Schwester Lenobel Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2018

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/4 cm

Gewicht

768 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

EAN

2710001969869

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2018

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/4 cm

Gewicht

768 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

EAN

2710001969869

Herstelleradresse

Hanser, Carl, Verlag GmbH & Co. KG
Kolbergerstr. 22
81679 München
Deutschland
Email: info@hanser.de
Url: www.hanser.de
Telephone: +49 89 998300
Fax: +49 89 99830157

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  • Bewertung

    aus Innsbruck

    5/5

    08.12.2019

    Hörbuch-Download

    Köhlmeier: Bruder undSchwester LENOBEL

    Köhlmeier liest wunderbar, das Buch ist spannend und stimmungsvoll Leider kann ich meine Abo nicht richtig nützen- ich möchte die Geschichte auf meinen MP3 Player laden, um sie leichter zuhören- unmöglich. wie kann ich das umsetzen? Danke für Ihre Hilfe

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    26.12.2018

    Hörbuch-Download

    Lyrik

    Wunderbare Zusammenstellung der Worte. Nicht ganz einfach, aber anregend für Geist und Seele. Zum Abtauchen in die Ruhe. Die Autorenlesung kann ich besonders empfehlen.

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    16.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Narrativ überfrachtet Mit…

    Narrativ überfrachtet Mit seiner Fabulierkunst ist Michael Köhlmeier ein Solitär unter den profilierten Schriftstellern Österreichs, sein neuer Roman «Bruder und Schwester Lenobel» ist ein weiteres Schwergewicht in seinem beeindruckenden, äußerst vielseitigem Œuvre. Seine großen Themen Leben, Liebe, Tod dienen erzählerisch auch hier wieder dem Versuch einer Annährung an den Kern der menschlichen Existenz, wobei ein Psychoanalytiker als Zentralfigur der Geschichte der Gewährsmann ist für deren geistigen Gehalt. Leichte Kost also wartet da nicht auf den Leser, es geht tief hinein in die Philosophie mit ihren komplizierten Fragestellungen. Die ebenso naive wie ironische Widmung «für die Familie» leitet ein in innere Landschaften, die vor dem Hintergrund dreier Generationen gespiegelt werden, deren jüngste im Hier und Heute angesiedelt ist. Der in dreizehn Kapitel gegliederte Erzählstoff ist, darin liegt die Ironie der Widmung, gerade dadurch gekennzeichnet, dass er einen resignativen Abgesang auf die Familie darstellt. Knalleffektartig beginnt die Geschichte mit einer E-Mail: «Komm, dein Bruder ist verrückt» schreibt Hanna an ihre Schwägerin Jetti, die in Dublin eine gut gehende Agentur für künstlerische Großprojekte betreibt. Dr. Robert Lenobel, fünfzigjährig, verheiratet, zwei Kinder, hoch angesehener Psychoanalytiker in Wien, ist - ohne Nachricht zu hinterlassen - spurlos verschwunden. In Rückblenden entwickelt Köhlmeier die Vorgeschichte dieses rätselhaften Verschwindens, die bis in die Generation der in den KZs umgekommenen jüdischen Großeltern zurückreicht und als psychische Belastung Nachwirkungen auch auf die folgenden Generationen hat. Jetti musste nach der Einweisung ihrer depressiven Mutter in die Psychiatrie als Sechzehnjährige den Haushalt führen, und sie sorgte auch für die Finanzen, indem sie eine vom Großvater vor den Nazis versteckte, wertvolle Grafiksammlung listig Stück für Stück verkaufte. Mit ihrer Schwägerin Hanna verbindet sie heute eine Hassliebe, deren Ursprünge zwanzig Jahre zurückreichen, als sie den Schriftsteller Sebastian kennenlernte, der bald schon der beste Freund ihres Bruders wurde, ein geduldiger Zuhörer bei dessen schier endlosen Reflexionen zu allerlei daseinsrelevanten Themen. In den eigenartig verschlungenen Lebensgeschichten der allesamt therapiebedürftigen Familienmitglieder bleibt vieles rätselhaft, wobei alle Liebesabenteuer dadurch gekennzeichnet sind, dass die Initiative dazu immer von den Frauen ausgeht, - was für eine Macho-Fantasie! So ist auch Robert nach über zwanzigjähriger Ehe erstmals untreu geworden, weil eine attraktive Patientin ihm unverhohlen nachstellt. «Na endlich» habe ich auf einen eingeklebten Merkzettel geschrieben, als nach fast 150 sehr zäh zu lesenden Seiten über Gott und die Welt - und über Psychotherapie natürlich - die zerfasernde Geschichte endlich Fahrt aufnahm, eben weil die liebeshungrige Bess zielstrebig auf den Plan trat und man spekulieren konnte, dass womöglich hier die Ursache für die kopflose Flucht des Psychiaters liege. Die einzelnen Kapitel der ebenso komplexen wie pessimistisch düsteren Geschichte werden von typischen Köhlmeier-Märchen eingeleitet, deren Sinn sich manchmal schwer erkennen lässt. «Im Kern einer jeden Geschichte sitzt ein Märchen» hat der Autor lapidar erklärt, - und dem ist nun mal das Böse immanent. Erfreulich ist die üppige Intertextualität in diesem Roman, in der schieren Überfülle des Erzählten aber fehlen oft die Verknüpfungen, und Vieles wird ganz einfach nicht stimmig zu Ende geführt, so auch die zentrale Geschichte mit Bess. Das Ganze erscheint mir narrativ hoffnungslos überfrachtet, das deprimierende Resümee all der klugen Reflexionen des - in dieser Hinsicht unübersehbar eitlen - Autors ist die Nichtigkeit unseres Glücksstrebens. Sein tragischer Held jedenfalls findet einfach nicht den Weg zu sich selbst, und auch die nachfolgende Generation taumelt gleichermaßen unschlüssig durch das Dilemma ihres Daseins.

  • Bewertung

    1/5

    21.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte von Köhlmeier...

    Die Geschichte von Köhlmeier war durchaus spannend und interessant. Allerdings bin ich mit seiner Art zu schreiben nicht warm geworden. Schade!

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    Annette W.

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    4/5

    04.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich war sehr angetan von der...

    Ich war sehr angetan von der unbändigen Lust am Erzählen, von der poetischen Kraft von Köhlmeiers Sprache, der schönen Verknüpfung von Historie und Fiktion. Klare Empfehlung!

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