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Ich heiße nicht Miriam Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2017

Verlag

List Taschenbuch

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19,1/12,3/3,8 cm

Gewicht

404 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Jag heter inte Miriam

Übersetzt von

Christel Hildebrandt

Sprache

Deutsch

EAN

2710001979912

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Dank des distanzierten, elegant gewundenen Schreibstils der schwedischen Autorin Majgull Axelsson gerät ihr Frauenschicksal aber nicht zum Holocaust-Kitsch, sondern wird zu einer spannennden Reflexion über erzwungene und selbst getroffene Entscheidungen. ("Münchner Merkur")
Majgull Axelssons Buch fesselt den Leser nicht einfach; es kettet in fest.Es verlangt mehrmals gelesen zu werden, will man alle Geschichten darin komplett erfassen. ("General-Anzeiger Bonn")
Die Autorin Majgull Axelsson hat ein großartiges Werkt geschrieben, stimmig inszeniert und nachvollziehbar, vorsichtig und zurückhaltend im Wechsel mit Bildern des Grauens. ("Reutlinger General-Anzeiger")
Fazit: unbedingt lesen. ("Wetzlarer Neue Zeitung")
Ein intensives, spannendes Buch! ("Wienerin")
Ein sehr lesenswertes Buch, das Geschichte hautnah erlebbar macht. ("Nürnberger Nachrichten")
Absolut lesenswert. ("Ruhr Nachrichten")

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2017

Verlag

List Taschenbuch

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19,1/12,3/3,8 cm

Gewicht

404 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Jag heter inte Miriam

Übersetzt von

Christel Hildebrandt

Sprache

Deutsch

EAN

2710001979912

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: Info@Ullstein-Buchverlage.de

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  • claudias_buecherwelt

    5/5

    29.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend und eindringlich

    Eine Geschichte, die mich berührte, betroffen machte, mir ein zeitweise schreckliches Kopfkino bescherte und die ich dennoch kaum aus der Hand legen wollte. Beim Spaziergang mit ihrer Enkelin kehren Miriams Gedanken und Erinnerungen zu ihrer Vergangenheit zurück. Erinnerungen, die sie lange nicht zugelassen hat. Und das Gespräch, das Zulassen der Erinnerungen, sind etwas Neues für sie . Aber auch für die Enkelin Camilla, eine erwachsene junge Frau, ist es nicht einfach. einerseits möchte sie etwas über die Vergangenheit der Großmutter erfahren. Andererseits sind diese Schilderungen schwer zu ertragen. Besonders, wenn es Erinnerungen einer nahestehenden Person sind. Erinnerungen an die verlorene Familie, an einen Transport im Bahnwagon, an Konzentrations- und Arbeitslager, Kälte, Hunger, Gewalt. An Experimente an Menschen jeden Alters, die sogenannten Meerschweinchen und den allgegenwärtigen Tod. An einen Neuanfang in Schweden unter falscher Identität, weil sie auch dort als Roma nicht erwünscht war. Ein Leben voller Beherrschtheit, Angepasstheit, Vortäuschen und Lügen, weil sie in Frieden leben wollte. Und das Glück immer in Gefahr, wenn die Wahrheit heraus käme. Diese Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    06.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Genial und schmerzhaft zu lesen

    Geniales, einfühlsam geschriebenes Buch zu einem Thema, welches gerne vergessen geht. Hoch aktuell, leider, denn auch heute sind Vorurteile und Rassismus weit verbreitet. Mich hat es von Beginn weg gepackt und nicht mehr losgelassen. Extrem eindrücklich wird das Trauma der Hauptperson beschrieben. Teilweise ist es fast nicht zu ertragen, dies zu lesen, so real ist es geschrieben.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    21.05.2021

    eBook (ePUB)

    Sehr ergreifend

    Das Buch konnte ich nur mit Pausen lesen - es schockiert enorm. Es war für mich das erste Mal, dass ich ein Buch gelesen habe, wo der Holokaust in so einer Deutlichkeit beschrieben wurde.

  • Bewertung

    aus Leichlingen

    5/5

    13.01.2021

    eBook (ePUB)

    meine stimme für das lleben

    Ein Buch, das unter die Haut geht, weil es so schrecklich nahe an der Vergangenheit liegt. Man hat Probleme, es aus der Hand zu legen, auch wenn es kein Thiller ist.

  • marielu

    aus Mainbernheim

    5/5

    13.04.2018

    eBook (ePUB)

    Zum Inhalt: Miriam erhält von…

    Zum Inhalt: Miriam erhält von ihrer Familie zu ihrem 85. Geburtstag ein Armband mit ihrem Namen. Ihre Enkelin erwähnt, dass dies von Romas hergestellt wurde. Erinnerungen, die Miriam geheimnisvoll hütet werden geweckt und ihr entfährt der Satz „Ich heiße nicht Miriam“. An diesem Tag gibt sich Miriam, mehr als sonst, ihren Erinnerungen hin. Niemand ahnt von ihren wahren Wurzeln und welche Ängste sie immer noch aussteht. Denn Miriam/Marika wurde als „Mischling“ eines Roma und einer Deutschen geboren. Doch mit der Machtübernahme Hitlers findet sie sich rasch in den Konzentrationslagern Auschwitz und Ravensbrück wieder. Der Kampf ums Überleben beginnt, der nicht mit der Befreiung aus dem Lager endet. Denn auch in Schweden, wo Miriam jetzt lebt gibt es nach wie vor Ablehnung, Vorurteile und Verachtung für bestimmte Menschengruppen. Dennoch ist es für Miriam ein Paradies. Aber Miriam muss selbst in ihrer Familie ihr Geheimnis gut hüten. Meine Meinung: Die ersten Seiten, ließen mich zögern ob ich das Buch weiter lesen soll. An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen und etwas irritiert war ich über die Zwischenwelt in die Miriam beim Aufwachen an diesem Morgen flieht. Doch das Weiterlesen überzeugte mich von diesem Buch. Die Autorin Majgull Axelsson beschreibt in unterschiedlichen Zeitebenen bedrückend die Umstände in denen Miriam leben muss. Die Angst, die sie fast täglich verfolgt und sie dennoch dem Leben entgegen geht. Dabei spielt das Thema des Völkermords an die europäischen Roma und Sinti genauso wie an den Juden eine wesentliche Rolle. Aber sie zeigt auch auf, dass das Leben nach dem Dritten Reich für bestimmte Völkergruppen nicht leicht ist. Z.B. 1948 in der Stadt Jönköping, dort überfielen Einwohner das Wohnquartier der Roma, drangen in Wohnungen ein, zerstörten sie zum Teil und versuchten mit massiven Angriffen die Bewohner aus der Stadt zu vertreiben. Und gerade in unserer Zeit, in dem momentanen Zeitgeschehen finde ich es wichtig ein solches Buch zu lesen um sich zu erinnern was Fremdenfeindlichkeit und Hass auslösen kann. Fazit: Ein Roman über das Leben einer Frau, geprägt durch Fremdenfeindlichkeit und Hass, die aus einer Völkerrandgruppe stammt und ihr Leben lang um ihr Überleben kämpfen muss. Absolute Leseempfehlung

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

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    Petra Worm

    Thalia Kleve

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    5/5

    06.05.2018

    eBook (ePUB)

    Miriams Lebenslüge

    Das Buch ist sensationell! Ich kenne ja schon viele Romane, die im 3. Reich spielen - das hier ist Hardcore und vieles war mir auch nicht bekannt. Ich habe manchmal eine Pause eingelegt, weil ich das Gelesene verarbeiten musste. Aber nicht nur der Inhalt hat mich begeistert, sondern auch der Schreibstil ist besonders gelungen. Im Epilog erfährt der Leser, dass drei Personen in der Geschichte keine Fiktion sind, sondern genauso gelebt haben. Ganz klare Leseempfehlung!

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Bewertungen (1)

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