• Produktbild: Die Bestie von Dresden
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Band 3

Die Bestie von Dresden Kriminalrat Gustav Heller | Der historische Krimi ist der 3. Fall für Gustav Heller von der Königlich Sächsischen Polizei in Dresden.

4

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6072

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,9/13,5/3,4 cm

Gewicht

440 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-26459-4

Beschreibung

Rezension

Dem Autor gelingt es, starke Figuren in einer sehr dichten Atmosphäre agieren zu lassen. Das soziale und politische Umfeld wirkt durch seinen Detailreichtum sehr überzeugend. Die Geschehnisse werden durch geschickte Wendungen immer wieder in neue Richtungen gelenkt. ("dpa")
Frank Goldammer hat seinen neuen Fall für den sympathisch-knorrigen Kriminalrat Heller spannend in Szene gesetzt. ("titel-kulturmagazin.net")
Ein spannender Krimi mit besonderen Charakteren, verbunden mit einer Zeitreise ins Dresden Ende des 19. Jahrhunderts. ("Ruhr Nachrichten")

Produktdetails

Verkaufsrang

6072

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,9/13,5/3,4 cm

Gewicht

440 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-26459-4

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Eliza

    5/5

    12.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Historischer Kriminalroman mit vielen Wendungen und Spannung bis zum Schluss

    Ein historischer Kriminalroman, der mit vielen Wendungen bis zur letzten Seite für Spannung sorgt. Gustav Heller und sein Assistent Schrumm werden zunächst mit einem sonderbaren Fall konfrontiert. Dieser stellt sich jedoch bald als sehr dramatisch heraus. Sehr gut kommt in diesem Roman das Verhältnis der beiden Ermittler zur Geltung. Gustav Heller lebt auf seinem Gestüt nahe Dresden und ist ein Mann der Tat und der direkten Worte. Er scheut keine Konfrontation und stößt dabei seine Mitmenschen des Öfteren vor den Kopf. Sein Assistent Schrumm ist eher in sich gekehrt und bisweilen etwas zart besaitet. So muss er sich die eine oder andere bissige Neckerei von seinem Vorgesetzten gefallen lassen. Gerade diese Gegensätze der beiden Hauptprotagonisten sorgen für ein interessantes Zusammenspiel bei den Ermittlungen, was mir sehr gut gefällt. Auch die zahlreichen Nebencharaktere sind sehr gelungen ausgearbeitet. Über die Figur von Karl May musste ich mehrfach schmunzeln und habe dabei auch einiges über ihn erfahren, was mir zuvor nicht bekannt war. Die Einbettung Mays in die Geschichte ist gut dosiert, sodass er eine Rolle spielt, ohne zu sehr im Mittelpunkt der Handlung zu stehen. Der Schreibstil des Autors ist anschaulich und abwechslungsreich, zugleich aber sehr gut lesbar. Die größte Stärke der Geschichte sind für mich jedoch die vielen Verdächtigen und Wendungen innerhalb der Ermittlungen. Ich hatte eine andere Vermutung und lag am Ende komplett auf der falschen Fährte. Auf diese Auflösung muss man erst einmal kommen. Dieser Fall spielt noch stärker mit zwischenmenschlichen Beziehungen und Verhältnissen als die ersten beiden Bände, wodurch die Figuren besonders lebendig wirken. Ein rundum gelungener historischer Kriminalroman mit einem markanten Ermittlerteam in einer Zeit, die von vielen Veränderungen geprägt ist.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    25.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mensch oder Tier?

    Im Mai 1883 gerät Dresden in Aufruhr: Ein neu im Zoo angekommener bengalischer Tiger entkommt, weil ein Pfleger die Käfigtür nicht ordnungsgemäß verschlossen hat. Ausgerechnet Kriminalrat Gustav Heller und sein Assistent Schrumm sollen das Tier lebend wieder einzfangen. Unterstützung erhalten sie vom berühmten Schriftsteller Karl May, den der Zoo als Experten für die Großwildjagd hinzuzieht. Doch statt des Tigers stoßen sie auf die verstümmelte Leiche eines jungen Mannes. Oberflächlich betrachtet, deuten die Spuren auf ein Tier als Täter hin. Aber dann wird eine weitere Leiche gefunden. Damit ist klar: „Etwas viel Gefährlicheres als ein wilder Tiger läuft in der Stadt herum.“ (S. 127) Jemand hat es offenbar auf wohlhabende Söhne und Töchter aus gutem Hause abgesehen. Hellers Vorgesetzte sind schnell überzeugt, den Schuldigen gefunden zu haben: ein kürzlich entlassener Zuchthäusler wird verhaftet. Doch die Morde gehen weiter. Handelt seine Bande eigenständig weiter oder sitzt der Falsche hinter Gittern, wie Heller meint? Unerwartete Unterstützung erhält der Gefangene von einem bislang völlig unbekannten, sehr ehrgeizigen Anwalt sowie der freien Presse, die den Fall genüsslich ausschlachtet. Diese Ermittlungen entwickeln sich zu Hellers bislang schwierigstem Fall. Er tritt auf der Stelle und fühlt sich von seinen Vorgesetzten ausgebremst. Mehr als einmal legt er sich mit ihnen an. „Was, wenn niemand wirklich die Wahrheit sucht? Wenn alles, was uns als Wahrheit verkauft wird, nur zum Erhalt der Macht und der alten Ordnung dient? (S. 173) Zusätzlich kommt ihm bei den Befragungen immer wieder ein mysteriöser Fremder zuvor, der unter wechselnden Namen und Berufsbezeichnungen das Vertrauen (oder die Angst?) der Verdächtigen ausnutzt. Woher kennt er Hellers nächste Schritte? Der wachsende Druck durch die Presse und den undurchsichtigen Anwalt verschärfen die Situation zusätzlich. Auch privat gerät Hellers Leben aus dem Gleichgewicht. Die Einblicke in die Familien der Opfer lassen ihn erkennen, dass auch er kein besonders guter Vater gewesen ist. Sein Sohn Albert hat sich von der Familie losgesagt und widersetzt sich den Zukunftsplänen seines Vaters. Seine Tochter wird zunehmend schwächer – wie lange kann sie ihrer Krankheit noch trotzen? Kriminalassistent Schrumm hält Heller zudem den Spiegel vor: Mit seiner schroffen Art stößt er viele Menschen vor den Kopf. Gleichzeitig überrascht Schrumm ihn mit klugen Überlegungen zu Täter und Motiv. „Manchmal kam es ihm sogar so vor, als sei Schrumm der bessere Kriminalpolizist.“ (S. 120) Dafür hat Schrumm im Privatleben ein delikates Problem, dass Heller nur allzu gern mit spitzen Bemerkungen kommentiert. Obwohl die brutalen Morde einen verstörenden und bis zuletzt verwirrenden Hintergrund haben, leidet die Spannung stellenweise darunter, dass sich Heller häufiger mit seinen Vorgesetzten auseinandersetzt und in Grübeleien sowie private Konflikte abgleitet. Dennoch ist „Die Bestie von Dresden“ ein atmosphärisch dichter historischer Krimi mit viel Lokalkolorit und einem nicht immer sympathischen, aber überzeugendem Ermittler.

  • hasirasi2

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    25.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mensch oder Tier?

    Im Mai 1883 gerät Dresden in Aufruhr: Ein neu im Zoo angekommener bengalischer Tiger entkommt, weil ein Pfleger die Käfigtür nicht ordnungsgemäß verschlossen hat. Ausgerechnet Kriminalrat Gustav Heller und sein Assistent Schrumm sollen das Tier lebend wieder einzfangen. Unterstützung erhalten sie vom berühmten Schriftsteller Karl May, den der Zoo als Experten für die Großwildjagd hinzuzieht. Doch statt des Tigers stoßen sie auf die verstümmelte Leiche eines jungen Mannes. Oberflächlich betrachtet, deuten die Spuren auf ein Tier als Täter hin. Aber dann wird eine weitere Leiche gefunden. Damit ist klar: „Etwas viel Gefährlicheres als ein wilder Tiger läuft in der Stadt herum.“ (S. 127) Jemand hat es offenbar auf wohlhabende Söhne und Töchter aus gutem Hause abgesehen. Hellers Vorgesetzte sind schnell überzeugt, den Schuldigen gefunden zu haben: ein kürzlich entlassener Zuchthäusler wird verhaftet. Doch die Morde gehen weiter. Handelt seine Bande eigenständig weiter oder sitzt der Falsche hinter Gittern, wie Heller meint? Unerwartete Unterstützung erhält der Gefangene von einem bislang völlig unbekannten, sehr ehrgeizigen Anwalt sowie der freien Presse, die den Fall genüsslich ausschlachtet.   Diese Ermittlungen entwickeln sich zu Hellers bislang schwierigstem Fall. Er tritt auf der Stelle und fühlt sich von seinen Vorgesetzten ausgebremst. Mehr als einmal legt er sich mit ihnen an. „Was, wenn niemand wirklich die Wahrheit sucht? Wenn alles, was uns als Wahrheit verkauft wird, nur zum Erhalt der Macht und der alten Ordnung dient? (S. 173) Zusätzlich kommt ihm bei den Befragungen immer wieder ein mysteriöser Fremder zuvor, der unter wechselnden Namen und Berufsbezeichnungen das Vertrauen (oder die Angst?) der Verdächtigen ausnutzt. Woher kennt er Hellers nächste Schritte? Der wachsende Druck durch die Presse und den undurchsichtigen Anwalt verschärfen die Situation zusätzlich.   Auch privat gerät Hellers Leben aus dem Gleichgewicht. Die Einblicke in die Familien der Opfer lassen ihn erkennen, dass auch er kein besonders guter Vater gewesen ist. Sein Sohn Albert hat sich von der Familie losgesagt und widersetzt sich den Zukunftsplänen seines Vaters. Seine Tochter wird zunehmend schwächer – wie lange kann sie ihrer Krankheit noch trotzen? Kriminalassistent Schrumm hält Heller zudem den Spiegel vor: Mit seiner schroffen Art stößt er viele Menschen vor den Kopf. Gleichzeitig überrascht Schrumm ihn mit klugen Überlegungen zu Täter und Motiv. „Manchmal kam es ihm sogar so vor, als sei Schrumm der bessere Kriminalpolizist.“ (S. 120) Dafür hat Schrumm im Privatleben ein delikates Problem, dass Heller nur allzu gern mit spitzen Bemerkungen kommentiert.   Obwohl die brutalen Morde einen verstörenden und bis zuletzt verwirrenden Hintergrund haben, leidet die Spannung stellenweise darunter, dass sich Heller häufiger mit seinen Vorgesetzten auseinandersetzt und in Grübeleien sowie private Konflikte abgleitet. Dennoch ist „Die Bestie von Dresden“ ein atmosphärisch dichter historischer Krimi mit viel Lokalkolorit und einem nicht immer sympathischen, aber überzeugendem Ermittler.

  • irveliest

    aus Oer-Erkenschwick

    5/5

    23.04.2026

    Hörbuch (Audio)

    *+* Frank Goldammer: "Die Bestie von Dresden" (Hörbuch) *+*

    „Der Tiger ist los“, vernimmt man eines Tages aus dem Zoologischen Garten. Kaum ist diese Nachricht verdaut, überrollt schon die nächste Schreckensmeldung die Dresdner Bevölkerung. Ein junger Mann wurde grausam getötet. War der inzwischen wohl hungrige Tiger am Werk? Oder sollen das bloß alle denken? Gustav Heller und seinem Assistenten Schrumm kann man so schnell nichts vormachen. Sie stoßen alsbald auf Ungereimtheiten und im Laufe ihrer umfangreichen Ermittlungen – es geschehen weitere Verbrechen -immer tiefer in ein Wespennest. Auch der dritte Fall für dieses Ermittler-Duo hat es in sich und ich verfolgte sehr gerne und vor allem sehr interessiert das Vorgehen vom bisweilen etwas ruppig-forschen Kriminalrat und seinem zurückhaltenden Assistenten, der in diesem Krimi einen enormen Entwicklungsschub erlebt. Nicht nur seitens des Umgangs mit dem weiblichen Geschlecht, auch in Hinblick auf seinen Vorgesetzten, dem gegenüber er sich endlich mehr auf Augenhöhe zu präsentieren wagt und Heller ab und an Paroli bietet, was mir inmitten all des Grauens hin und wieder ein kleines Schmunzeln entlockte. In gewohnter Manier widmet sich der Kriminalrat den Ermittlungen, er zeigt stets Rückgrat, auch wenn sein Selbstbewusstsein manchmal nach innen gerichtet von leichten Zweifeln begleitet wird. Ich mag nach wie vor seine resolute Art, auch wenn er manchmal über´s Ziel hinausschießt. Denn auch ein Gustav Heller hat ein Privatleben und sein persönliches Umfeld sorgt für mehr Sorgenfalten, als ihm lieb ist. Frank Goldammer beweist einmal mehr sein gutes Händchen für packende Erzählungen mit klugem Plot und gelungenem Spannungsbogen. Die Handlungsfäden bleiben durchweg interessant und gut verfolgbar, bewegen durch undurchschaubare Figuren und unvorhersehbare Wenden. On top lässt der Autor seine gute Recherche einfließen, was dem Krimi noch mehr Leben und Authentizität verschafft. Ein tolles Buch verlangt nach einem tollen Sprecher und den hat Der Audio Verlag mit Achim Buch gefunden. Er transportiert die Stimmung der Figuren und die Atmosphäre des Krimis an sich seit Beginn der Reihe einmal mehr überzeugend und ist für mich DIE Stimme für die Fälle von Kriminalrat Gustav Heller. Fans historischer Krimis kann ich diese Reihe nur ans Herz – und ans Ohr – legen.

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    Monika Volkmann

    Thalia Wolfsburg – City-Galerie

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    5/5

    09.03.2026

    Hörbuch (Audio)

    Frank Goldammer und Achim Buch - mein Dreamteam

    Geht es denn besser als einen meiner Lieblingsautoren mit einem meiner Lieblingssprecher zusammenzufügen? Auch im dritten Teil gelingt es Frank Goldammer wieder hervorragend einen Krimi in die Kaiserzeit zu legen und so Spannung und Zeitgeist einzufangen. Achim Buch wiederum verleiht den Charakteren die passende Stimme und so kommt einfach ein hervorragendes Hörbuch heraus, welches ich gern empfehle. Gustav Heller, Kriminalrat ermittelt wieder und neben den Morden, die man anfangs dem entlaufenen Tiger zuschreibt bekommt er es mit grausamen Morden an jungen Männern der höheren Gesellschaftsschicht zu tun. Zudem ist das Verhältnis zu seinem Sohn noch immer gespalten und so manche gesellschaftlichen Moralvorstellungen stoßen ihm sauer auf. Schließlich bringt das sonst so frömmelnde Verhalten Schrumms die Ermittler auf die richtige Fährte...
  • Zum Bewerterprofil von Denise Winter

    Denise Winter

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Die Serie geht weiter

    Ein entlaufener Tiger und eine Mordserie halten Dresden 1883 in Atem. Gustav Heller ermittelt wieder an allen Fronten und stößt auf eine Gruppe junger Männer aus besten Kreisen, die es mit den Moralvorstellungen der Älteren nicht so genau nehmen.
  • Zum Bewerterprofil von Jana Torge

    Jana Torge

    Thalia Freital – Weißeritz Park

    Buchhändler*in

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Dresden 1883

    Ein sehr spannender und abwechslungsreicher Fall. Ich war über die Lösung überrascht, denn bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung wie alles zusammenhängt. Außerdem kann man sich als Dresdnerin mit der Beschreibung von Frank Goldammer immer sehr gut das historische Dresden vorstellen.

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