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Was Sie (wirklich) über Erziehung wissen müssen Das Wichtigste für alle Eltern aus den entscheidenden Studien | Vom Autor der beliebten ›ZEITmagazin‹-Kolumne »Prüfers Töchter«

9

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18174

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,3/14,3/3,4 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Magenta / Goldgelb

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28531-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Kein weiterer Ratgeber voller Patentrezepte, sondern ein ebenso kluger wie entlastender Blick auf das Familienleben. ("Tipi")
So macht Familie wieder Spaß. (…) Ein evidenzbasierter Erziehungsratgeber, der verunsicherten Eltern wieder Mut machen soll. ("Woman")
Immerhin die Expertenpropaganda kann man sich ab jetzt getrost ersparen. Es reicht die Lektüre eines einzigen Buchs, sich das nie wieder antun zu müssen.
Viele Eltern stehen unter Druck, alles richtig zu machen.

Produktdetails

Verkaufsrang

18174

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,3/14,3/3,4 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Magenta / Goldgelb

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28531-5

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • SiRose

    5/5

    19.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ohne großen Druck und überzogene Anforderungen an sich, sich von Erziehungsbemühungen verabschieden zum Wohle der Kinder

    Moderne Erziehung ist wissenschaftlich kaum belegt. Tillmann Prüfer ist Autor, Publizist und leitet seit 2024 zusammen mit Carla Baum das Familienressort bei der Zeit. Er hat vier Töchter uns schreibt darüber auch in der Kolumne „Prüfers Töchter“. Es gibt gerade so viele Ratgeber und viele Erziehungstipps von Coaches auf Instagram, TikTok, Facebook, usw. Deshalb hat Prüfer nun Studien gesichtet und mit Experten gesprochen, um diesen Erziehungsratgeber und gleichzeitig Erziehungs-Nichtratgeber zu schreiben. Darin zeigt sich, dass Eltern sich von den Erwartungen lösen und als Familie Spaß haben sollen. Man kann sich trauen Entscheidungen für die Kinder zu treffen, ohne dass sie die Beziehung zu ihnen schädigt. Darin schreibt Prüfer so empathisch und teilweise amüsant, anhand seiner eigenen Familiensituation mit seinen vier Töchtern, eben aus eigenen Erfahrungen als auch Studien. Es gibt vielfältige Themen, die uns zeigen, dass Zeit mit den Kindern wichtiger ist, als an überhöhte Erziehungsratgeber festzuhalten. Zum Ende jedes Themas gibt es eine Gesamtübersicht, die man sich immer mal wieder zur Hand nehmen kann. Der Haupttenor ist Gelassenheit und dass es durch Liebe und Zeit eine verlässliche und stabile Bindung zwischen Eltern und Kind/ern gibt, die vieles schon allein richtig machen. So wird auch Eltern der Druck genommen und wo gibt es nicht Fehler, aus denen man lernen kann. Mehr Optimismus bei der Kindererziehung ist ratsam, auch weil mehr durch die Medien auf die Eltern einwirkt, doch man sollte sich von der Vorstellung verabschieden den einzig richtigen Weg zu einem glücklichen Leben bereiten zu können. Deshalb liebe Eltern, seit liebevoll, verlässlich und aufmerksam. Stress brauchen Eltern und die Kinder nicht, gerade in der heutigen so schon stressigen Zeit. Wichtiger Rahmen für das Buch: Auch Kinder müssen lernen, dass ihre Eltern Bedürfnisse haben. Denn Eltern sind heute, trotz der Materialität gegenüber den Generationen davor, doch unglücklicher. Dabei müssen sie nicht alles aufgeben für ihre Kinder, eine Vorbildfunktion der Eltern ist so viel ertragreicher, als wenn ich nur rede und es selbst nicht praktiziere. Kinder schauen sich Lernerfolg und Durchhaltevermögen von den Vorbildern ab. Ein einfühlender Ratgeber ohne mit der Pädagogikkeule zu schwingen und was an Erziehungswissen wirklich einigermaßen wissenschaftlich geprüft ist.

  • Bewertung

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leitfaden durch den Dschungel der modernen Erziehung

    Wir sind uns einig: Alle Eltern wollen für ihre Kinder die besten sein, vor allem die Millenials als die größte Gruppe der neuen Eltern. Wir wollen bedürfnisorientiert begleiten, aber trotzdem Grenzen aufzeigen, wir wollen unsere Babys permanent tragen, wenn sie es brauchen, aber sie gleichzeitig zu selbstständigen Menschen erziehen. Wir reden von Erziehung, wissen aber eigentlich gar nicht, wo diese anfängt und wo sie aufhört, geschweige denn, ob wir überhaupt von Erziehung reden können, wenn wir doch die kleinen Menschen nach ihren Anlagen formen wollen. Wir wühlen uns durch Ratgeber, Social Media und natürlich auch das persönliche Netzwerk, um sicher unsicher zu werden und am Ende des Tages alles zu hinterfragen, was vorher noch nicht einmal zur Debatte stand. Zurück bleiben maximal verwirrte Eltern, die nachts im Erziehungs-Rabbit-Hole versinken, die letze Möglichkeit auf wertvollen Schlaf verschenken und alles außer Sicherheit bekommen. Tillmann Prüfers Sachbuch schlägt genau in diese Kerbe. Er analysiert, spricht mit Experten, integriert Studien, hinterfragt und ist am Ende des Tages selbst mehrfacher Vater. Das Ganze geht tief genug, um eine Meinung zu bilden, ist differenziert und widmet sich auch unpopulären Ansätzen, die dringend besprochen gehören. Genau diese Mischung macht das Werk so besonders. Es ist gespickt mit persönlichen Ansätzen, Bewertungen aus tief gehenden Gesprächen und somit für mich fundiert genug, um meine Meinung zum Thema Erziehung grundlegend neu zu betrachten. Jedes Kapitel ist mit wertvollen Zusammenfassungen versehen und das Fazit zum Schluss ist einfach grandios. Eine Empfehlung für alle (werdenden) Eltern, die sich fragen, welcher Weg für sie selbst der Richtige ist.

  • Janine E

    5/5

    08.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein umfangreiches Werk über Erziehung

    Tillmann Prüfer hat in diesem Buch eine riesige Sammlung verschiedener Erziehungsthemen zusammen gefügt. Jedes Kapitel ist sehr übersichtlich und gut verständlich aufgegliedert und wird mit einer Übersicht der wichtigsten Inhalte beendet. So fällt es einem leicht in die teilweise doch sehr komplexen Themen einzutauchen und am Ende noch einmal Revue passieren zu lassen, was man gerade gelesen hat. Wenn man später noch einmal etwas nachlesen möchte kann man auch erst einmal auf die kurze Zusammenfassung zurück greifen bevor man noch einmal tiefer in das Kapitel eintaucht. Gut gefallen hat mir auch die Mischung aus eigener Erfahrung und vielfältigen Studien aus aller Welt. So sind die Themen professionell ausgearbeitet aber kommen nicht zu trocken um die Ecke, weil er sie immer wieder mit seinem eigenen Alltag und Erfahrungen auflockert. Es war sehr bereichernd und eine klare Leseempfehlung für alle die etwas tiefer in das Thema Erziehung eintauchen wollen.

  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    5/5

    01.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ermutigendes, persönliches und wissenschaftlich fundiertes Buch über Erziehung

    Ich habe eine kleine Tochter und schon etliche Bücher über Erziehung gelesen. Die meisten davon fand ich eher desillusionierend: oft wird ein bestimmter Weg als heilsversprechend propagiert und alles viel simpler dargestellt, als ich es in der Realität erlebe. Nach manchen dieser Bücher fühlen Eltern sich auch noch schlechter und unzulänglicher als davor, zusätzlich sind viele Ansätze nicht wissenschaftlich fundiert. Was für eine Wohltat ist im Vergleich dazu dieses Buch! Ehrlich, persönlich und humorvoll erzählt der Zeit-Kolumnist und vierfache Vater Tillmann Prüfer nicht nur von seinen persönlichen Erfahrungen in der Begleitung der vier Töchter, gesteht eigene Irrtümer ein und zeigt die Verschiedenartigkeit der von den gleichen Eltern erzogenen Mädchen auf, sondern er ordnet seine eigenen Erfahrungen auch noch thematisch gegliedert in eine umfangreiche Aufarbeitung der aktuellsten wissenschaftlichen Studien zu verschiedenen Themenbereichen ein. Dabei geht es um Themen wie verschiedene Erziehungsstile, die Bedeutung einer glücklichen Kindheit für das weitere Leben, Bindungsforschung und die methodische Kritik daran, Werte in der Erziehung, die Bedeutung von Freundschaften und von Spiel, Geschlechterunterschiede, Ernährung, den Umgang mit dem Smartphone und vieles mehr. Jedes Kapitel beginnt mit einem persönlichen Einstieg zu den Erfahrungen des Autors in seiner Familie zu diesem Thema und geht dann auf die verschiedenen Studien und ihre Ergebnisse ein, um am Ende dann noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse zusammenzufassen. Dadurch eignet sich das Buch sowohl für Eltern, die sich die Zeit nehmen möchten, sich umfassend mit den jeweiligen Themengebieten und den Erkenntnissen aus der Forschung dazu zu befassen, als auch für Momente, in denen man nur schnell nachschlagen möchte, was die wichtigsten Kernaussagen dazu sind. Damit ist es insgesamt nicht nur eine persönliche, unterhaltsame und informative Lektüre, sondern ein Werk, das man sich gerne ins Regal stellt, um immer wieder mal nachzuschauen. Sehr angesprochen hat mich der Ton des Autors: nahbar, persönlich und fehlbar. Hier spricht jemand aus eigener Erfahrung und jemand, der nicht meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und den eigenen unfehlbaren Ansatz allen vermitteln zu wollen, sondern jemand, dem bewusst ist, wie viel wir nicht in der Hand haben und dass auch er nicht perfekt ist. Das macht ihn mir unglaublich sympathisch und gleichzeitig fühle ich mich verstanden und verbunden in meiner eigenen Unperfektheit als Mensch und Elternteil. Das Buch hinterlässt ein angenehmes Gefühl, schon einiges richtig zu machen und dazu noch so manches dazu lernen zu können, ohne Anspruch an Perfektion. Ich kann das Buch also allen, die sich für Kinder, Jugendliche und ihre Begleitung interessieren, nur wärmstens empfehlen, es ist das beste Buch zum Thema Erziehung, das ich kenne!

  • Bewertung

    5/5

    19.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Gut genug ist das neue Perfekt" – Endlich kein schlechtes Gewissen mehr.

    Die Verunsicherung von Eltern ist ein florierendes Geschäft. Je mehr Ratgeber den Markt überschwemmen, desto größer wird das Gefühl, alles falsch zu machen. Tillmann Prüfer, Wissenschaftsjournalist und Vater von vier Töchtern, schlägt in seinem Buch "Was Sie (wirklich) über Erziehung wissen müssen" einen anderen Weg ein: Er fragt nicht nach der neuesten Methode, sondern nach dem, was die Forschung tatsächlich weiß. Und das ist überraschend entlastend. Prüfer gelingt ein Kunststück: Er schreibt wissenschaftlich fundiert, ohne akademisch zu wirken, und persönlich, ohne in Privatheit zu zerfließen. Die Anekdoten aus seinem Familienleben – etwa die demütigenden Abholszenen in der Kita oder die Verhandlungen um Bildschirmzeit – sind nicht nur amüsant, sie dienen als empathische Einstiege in komplexe Themen. Wer selbst Kinder hat, wird sich wiedererkennen und erleichtert aufatmen: Auch der Fachmann scheitert manchmal an der eigenen Tochter. Die Stärke des Buches liegt in seiner nüchternen Bestandsaufnahme. Prüfer seziert kritisch die großen Theorien und zeigt, wie viel Ideologie sich hinter scheinbar unumstößlichen Gewissheiten verbirgt. Er räumt auf mit dem Dogma des "richtigen" Erziehungsstils, entzaubert den Mutter-Kult der Bindungstheorie und stellt den Förderwahn auf den Prüfstand. Das alles tut er mit einer angenehmen Zurückhaltung: Er will nicht bekehren, sondern informieren. Wer sich auf diese Lektüre einlässt, wird belohnt mit einer Haltung, die man als befreiend bezeichnen darf. Die Kernbotschaft – Zeit mit Kindern verbringen ist wichtiger als jedes pädagogische Programm – mag banal klingen, aber sie ist es nicht. Sie ist radikal in einer Zeit, die Eltern als Projektmanager ihrer Kinder sieht. Mein Lieblings-Exkurs? Die kritische Auseinandersetzung mit der Bindungstheorie, die Prüfer als das entlarvt, was sie ist: eine wissenschaftlich angreifbare Theorie, die zur Ideologie verkommen ist. Das war ein echter "Aha"-Moment. Prüfer zeigt, dass Kinder nicht zerbrechen, wenn sie nicht ständig getragen werden oder die Mutter arbeiten geht. Sie brauchen verlässliche Zuwendung, keine perfekte Mutter. Das Buch ließe sich übrigens hervorragend als Dokumentation oder Essayfilm umsetzen – mit Prüfer selbst als charmantem, selbstironischem Erzähler, der zwischen Studium und Kinderzimmer pendelt. Ich habe das Buch sehr flüssig und mit großer Freude gelesen. Es ist unterhaltsam, klug und vor allem: entlastend. Wer es zuklappt, fühlt sich nicht wie ein schlechterer Elternmensch, sondern wie ein besserer. Dafür gibt es von mir 5 von 5 Sternen.

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