Produktbild: Und sie schenkten ihnen ein Zuhause

Und sie schenkten ihnen ein Zuhause Roman | Historischer Roman über Anna Freud und ihren Einsatz für Kinder

6

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42504

Erscheinungsdatum

02.04.2026

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

6698 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492612241

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

42504

Erscheinungsdatum

02.04.2026

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

6698 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492612241

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Eine Leseempfehlung

Bellis-Perennis aus Wien am 01.05.2026

Bewertungsnummer: 3125476

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Wiener Autorin Beate Maly hat unter ihrem Pseudonym Laura Baldini wieder einen gut gelungenen historischen Roman verfasst. Diesmal erzählt sie die Geschichte von Anna Freud und ihren War Nurseries. Geschickt verquickt sie dabei reale Ereignisse und echte Personen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Zudem spannt sie den Bogen in das Jahr 1986 als Rose nach dem Tod ihrer Mutter Claire entdeckt, dass diese adoptiert worden ist. Roses Großmutter hüllt sich beharrlich in Schweigen. Doch gemeinsam mit ihrer Freundin, der Buchhändlerin Julia und dem Lehrer Matthew, dessen Familie nun in einem jener Häuser, in denen damals Kriegswaisen untergebracht waren, lebten. Neugierig geworden, tauchen Rose und Matthew in die schier unglaubliche Lebensgeschichte von Claire ein. Dazu entführt uns die Autorin zunächst in das Wien von 1938 wo Helene Moser, Charlotte Böhm und Lili Schmidt in der von Anna Freud gegründeten Jackson-Kindergruppe am Wiener Rudolfsplatz Kinder betreuen und ihre Verhaltensweisen studieren. Während Helene und Lili gerade noch die Ausreise nach London gelingt (und Lili weiter nach Amerika emigrieren kann), schafft es Lotte nicht, Wien zu verlassen. Sie wird später in das KZ Theresienstadt und anschließend nach Auschwitz gebracht, wo sie ermordet wird. Helene arbeitet zunächst bei Anna Freuds War Nurseries, jenen Betreuungsstellen, in denen Kinder von berufstätigen Frauen tagsüber und recht bald Kriegswaisen rund um die Uhr betreut werden. Als London bombardiert wird, werden die Kinder in das Umland wie z.B. nach Brighton evakuiert und Helene zieht mit der Kindergruppe aufs Land. Nach Kriegsende werden rund 300 Kinder, die in den diversen Konzentrationslagern entdeckt worden sind, nach Großbritannien gebracht. Nach wenigen Monaten Aufenthalt, unter anderem in Anna Freuds Institutionen, wird ein Großteil von britischen Familien adoptiert. Eines dieser Kinder ist ein kleines, namenloses Mädchen von ungefähr zwei Jahren, das Helene zur Betreuung übernimmt. Sie nennt das Mädchen Charly, zur Erinnerung an ihre Freundin Charlotte. Am liebst würde sie das Mädchen selbst adoptieren. Doch als unverheiratete Frau, die noch dazu in einer heimlichen Lebensgemeinschaft mit einer anderen Frau lebt, ist ihr eine Adoption verboten. Als auch Charly Adoptiveltern findet, bricht Helene beinahe das Herz. Meine Meinung: Wie Beate Maly im Nachwort erzählt, hat sie von den War Nurseries anlässlich einer Vortrags erfahren und intensive Recherchen zu diesem Thema angestellt. Mir ist grundsätzlich das Hilfsprogramm für jüdische Kinder, die aus Nazi-Deutschland und Österreich nach Großbritannien evakuiert und damit gerettet worden sind, bekannt. Dass man Kinder, die das KZ Theresienstadt überlebt haben, ebenfalls nach Großbritannien gebracht hat, wusste ich bis lang nicht. Beate Malys Schreibstil fesselt wie üblich. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Rose (1986), Helene und Lotte (NS-Zeit), wodurch der Spannungsbogen hoch gehalten wird. Die Autorin findet die richtigen Worte, besonders dort, wo das Grauen des KZ-Alltags beschrieben wird. Da Beate Maly eine fundierte Ausbildung im Bereich der frühkindlichen Pädagogik hat, weiß sie worüber sie schreibt. Anna Freuds Engagement und Lehren werden bis heute leider nicht so gewürdigt, wie das Werk ihres Vaters, Sigmund Freud. Mit Anna Freud werde ich mich in Zukunft noch weiter beschäftigen, versprochen. Fazit: Gerne gebe ich diesem historischen Roman, der ein eher unbekanntes Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs behandelt, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Eine Leseempfehlung

Bellis-Perennis aus Wien am 01.05.2026
Bewertungsnummer: 3125476
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Wiener Autorin Beate Maly hat unter ihrem Pseudonym Laura Baldini wieder einen gut gelungenen historischen Roman verfasst. Diesmal erzählt sie die Geschichte von Anna Freud und ihren War Nurseries. Geschickt verquickt sie dabei reale Ereignisse und echte Personen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Zudem spannt sie den Bogen in das Jahr 1986 als Rose nach dem Tod ihrer Mutter Claire entdeckt, dass diese adoptiert worden ist. Roses Großmutter hüllt sich beharrlich in Schweigen. Doch gemeinsam mit ihrer Freundin, der Buchhändlerin Julia und dem Lehrer Matthew, dessen Familie nun in einem jener Häuser, in denen damals Kriegswaisen untergebracht waren, lebten. Neugierig geworden, tauchen Rose und Matthew in die schier unglaubliche Lebensgeschichte von Claire ein. Dazu entführt uns die Autorin zunächst in das Wien von 1938 wo Helene Moser, Charlotte Böhm und Lili Schmidt in der von Anna Freud gegründeten Jackson-Kindergruppe am Wiener Rudolfsplatz Kinder betreuen und ihre Verhaltensweisen studieren. Während Helene und Lili gerade noch die Ausreise nach London gelingt (und Lili weiter nach Amerika emigrieren kann), schafft es Lotte nicht, Wien zu verlassen. Sie wird später in das KZ Theresienstadt und anschließend nach Auschwitz gebracht, wo sie ermordet wird. Helene arbeitet zunächst bei Anna Freuds War Nurseries, jenen Betreuungsstellen, in denen Kinder von berufstätigen Frauen tagsüber und recht bald Kriegswaisen rund um die Uhr betreut werden. Als London bombardiert wird, werden die Kinder in das Umland wie z.B. nach Brighton evakuiert und Helene zieht mit der Kindergruppe aufs Land. Nach Kriegsende werden rund 300 Kinder, die in den diversen Konzentrationslagern entdeckt worden sind, nach Großbritannien gebracht. Nach wenigen Monaten Aufenthalt, unter anderem in Anna Freuds Institutionen, wird ein Großteil von britischen Familien adoptiert. Eines dieser Kinder ist ein kleines, namenloses Mädchen von ungefähr zwei Jahren, das Helene zur Betreuung übernimmt. Sie nennt das Mädchen Charly, zur Erinnerung an ihre Freundin Charlotte. Am liebst würde sie das Mädchen selbst adoptieren. Doch als unverheiratete Frau, die noch dazu in einer heimlichen Lebensgemeinschaft mit einer anderen Frau lebt, ist ihr eine Adoption verboten. Als auch Charly Adoptiveltern findet, bricht Helene beinahe das Herz. Meine Meinung: Wie Beate Maly im Nachwort erzählt, hat sie von den War Nurseries anlässlich einer Vortrags erfahren und intensive Recherchen zu diesem Thema angestellt. Mir ist grundsätzlich das Hilfsprogramm für jüdische Kinder, die aus Nazi-Deutschland und Österreich nach Großbritannien evakuiert und damit gerettet worden sind, bekannt. Dass man Kinder, die das KZ Theresienstadt überlebt haben, ebenfalls nach Großbritannien gebracht hat, wusste ich bis lang nicht. Beate Malys Schreibstil fesselt wie üblich. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Rose (1986), Helene und Lotte (NS-Zeit), wodurch der Spannungsbogen hoch gehalten wird. Die Autorin findet die richtigen Worte, besonders dort, wo das Grauen des KZ-Alltags beschrieben wird. Da Beate Maly eine fundierte Ausbildung im Bereich der frühkindlichen Pädagogik hat, weiß sie worüber sie schreibt. Anna Freuds Engagement und Lehren werden bis heute leider nicht so gewürdigt, wie das Werk ihres Vaters, Sigmund Freud. Mit Anna Freud werde ich mich in Zukunft noch weiter beschäftigen, versprochen. Fazit: Gerne gebe ich diesem historischen Roman, der ein eher unbekanntes Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs behandelt, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Vergangenheit hinterlässt immer Spuren

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 24.04.2026

Bewertungsnummer: 3118701

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Vermutlich haben viele von uns noch nicht von den „War Nurseries“ und britischen Kriegskinderheimen gehört. Diese Wissenslücke schließt Laura Baldini, ein Pseudonym der österreichischen Schriftstellerin Beate Maly, mit ihrem neuen Roman „Und sie schenkten Ihnen ein Zuhause“. Ein Titel, so stimmig mit dem Inhalt. Der Roman spielt in zwei Zeitebenen. Helene, Lotte und Lilli sind Arbeitskolleginnen und beste Freundinnen, aber auch Jüdinnen. Das Leben in Wien wird mit dem Anschluss Österreichs an Deutschland immer gefährlicher für sie. Lilli kann mit ihren Eltern in die USA fliehen, Helene gelingt mit der Hilfe ihrer Arbeitgeberin Anna Freud, die Flucht nach London. Nur Lotte hat keine Möglichkeit zu fliehen und so führt sie leider der Weg ins KZ nach Theresienstadt. Helene erhält wenige Nachrichten von ihr, die natürlich Anlass zur Sorge geben, bis keine Nachrichten mehr kommen. Auch Anna Freud hat sich in Großbritannien niedergelassen. Dort ruft sie Kinderkriegsheime ins Leben und Helene findet dort Arbeit und Erfüllung als pädagogische Betreuerin. Die zweite Erzählebene setzt 1986 ein und spielt auch in Großbritannien. Die 28jährige Rose hat gerade ihre Mutter Claire verloren. Sie starb mit 44 Jahren an Krebs. Beide waren nie nah miteinander. Ihren Vater kennt Rose nicht, es gibt lediglich eine Großmutter, doch diese hüllt sich in Schweigen, was die Vergangenheit betrifft. Rose begibt sich auf Spurensuche und erfährt, dass es eine schicksalshafte Verbindung zu den War Nurseries gab. Wieder einmal ist es der Autorin gelungen, historische Geschehnisse und Personen in eine Romanhandlung zu integrieren. Ein Genre, welches sie sehr gut beherrscht und immer wieder umzusetzen vermag. Auch hier wieder zeigt sich, wie sehr ihr Interesse Kindern gilt und dessen Schicksal so wichtig ist, es zu erzählen. Die bekannte, umfassende Recherche zieht ihre Leserschaft auch hier wieder in den Bann. Ihre Romane sind sehr bereichernd und das verbindende Element ist immer Wien. Ihre sympathischen Figuren berühren sehr und die bildhaften Beschreibungen ließen die Szenen in meinem Kopf entstehen. Die Geschichte hat mich von Beginn an gepackt und die 336 Seiten wurden von mir innerhalb eines Tages gelesen. Das Gelesene wird noch lange in mir nachhallen und besonders informativ ist auch hier wieder das Nachwort der Autorin, denn es rundet den Roman ab. Für die Leserschaft von historischen Unterhaltungsromanen spreche ich sehr gerne eine Weiterempfehlung aus und vergebe 5 Sterne.

Vergangenheit hinterlässt immer Spuren

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 24.04.2026
Bewertungsnummer: 3118701
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Vermutlich haben viele von uns noch nicht von den „War Nurseries“ und britischen Kriegskinderheimen gehört. Diese Wissenslücke schließt Laura Baldini, ein Pseudonym der österreichischen Schriftstellerin Beate Maly, mit ihrem neuen Roman „Und sie schenkten Ihnen ein Zuhause“. Ein Titel, so stimmig mit dem Inhalt. Der Roman spielt in zwei Zeitebenen. Helene, Lotte und Lilli sind Arbeitskolleginnen und beste Freundinnen, aber auch Jüdinnen. Das Leben in Wien wird mit dem Anschluss Österreichs an Deutschland immer gefährlicher für sie. Lilli kann mit ihren Eltern in die USA fliehen, Helene gelingt mit der Hilfe ihrer Arbeitgeberin Anna Freud, die Flucht nach London. Nur Lotte hat keine Möglichkeit zu fliehen und so führt sie leider der Weg ins KZ nach Theresienstadt. Helene erhält wenige Nachrichten von ihr, die natürlich Anlass zur Sorge geben, bis keine Nachrichten mehr kommen. Auch Anna Freud hat sich in Großbritannien niedergelassen. Dort ruft sie Kinderkriegsheime ins Leben und Helene findet dort Arbeit und Erfüllung als pädagogische Betreuerin. Die zweite Erzählebene setzt 1986 ein und spielt auch in Großbritannien. Die 28jährige Rose hat gerade ihre Mutter Claire verloren. Sie starb mit 44 Jahren an Krebs. Beide waren nie nah miteinander. Ihren Vater kennt Rose nicht, es gibt lediglich eine Großmutter, doch diese hüllt sich in Schweigen, was die Vergangenheit betrifft. Rose begibt sich auf Spurensuche und erfährt, dass es eine schicksalshafte Verbindung zu den War Nurseries gab. Wieder einmal ist es der Autorin gelungen, historische Geschehnisse und Personen in eine Romanhandlung zu integrieren. Ein Genre, welches sie sehr gut beherrscht und immer wieder umzusetzen vermag. Auch hier wieder zeigt sich, wie sehr ihr Interesse Kindern gilt und dessen Schicksal so wichtig ist, es zu erzählen. Die bekannte, umfassende Recherche zieht ihre Leserschaft auch hier wieder in den Bann. Ihre Romane sind sehr bereichernd und das verbindende Element ist immer Wien. Ihre sympathischen Figuren berühren sehr und die bildhaften Beschreibungen ließen die Szenen in meinem Kopf entstehen. Die Geschichte hat mich von Beginn an gepackt und die 336 Seiten wurden von mir innerhalb eines Tages gelesen. Das Gelesene wird noch lange in mir nachhallen und besonders informativ ist auch hier wieder das Nachwort der Autorin, denn es rundet den Roman ab. Für die Leserschaft von historischen Unterhaltungsromanen spreche ich sehr gerne eine Weiterempfehlung aus und vergebe 5 Sterne.

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Und sie schenkten ihnen ein Zuhause

von Laura Baldini

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