Liebe kann tödlich sein – der düster-sinnliche Auftakt zur Dark-Academia-Sensation.
Viola verabscheut die Todesmagie, mit der sie begabt ist. Diese hat schließlich ihrer Schwester Olivia das Leben gekostet. Um herauszufinden, was ihrer Schwester zugestoßen ist, schreibt sie sich am Gorhail Institute of Magic ein, wo Olivia ihre letzten Tage verbrachte. Dort trifft Viola auf Sylas, einen Giftmagier. Viola und Sylas misstrauen einander vom ersten Augenblick an, denn Sylas' Mutter starb ebenfalls durch die Hand eines Mortemagiers. Als er Viola nach einem Angriff widerwillig heilt, entsteht eine Bindung zwischen den beiden, die seine Loyalität – und seinen gesunden Menschenverstand – über den Haufen zu werfen droht. Doch dann kommen die beiden in den verwinkelten Gängen und düsteren Katakomben der Schule schließlich einer Verschwörung auf die Spur: Jemand tötet Magier, um ihre Magie zu stehlen. Und Viola soll die Nächste sein ...
Enthaltene Tropes: Dark Academia, Enemies to Lovers
Spice-Level: 2 von 5
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Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie ich Deathbringer gerecht werden soll. Ich glaube, es ist tatsächlich eines der besten, wenn nicht sogar das beste Romantasy Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe.
Schon das Setting hat mich komplett abgeholt. Die verschiedenen Häuser, ihre unterschiedlichen Magien und vor allem die Aspier, die Schlangen Relikte des Hauses des Giftes, fand ich einfach unglaublich cool. Im zusammen mit dem Gorhail Institute, den Geheimnissen und dieser düsteren Atmosphäre hatte das Worldbuilding für mich einfach etwas ganz Besonderes.
Der Enemies to Lovers Trope zwischen Sylas und Viola war unglaublich. Beide haben sich wirklich lange dagegen gewehrt, überhaupt daran zu denken, dass zwischen ihnen vielleicht mehr als Hass sein könnte.
Und genau dadurch hat sich ihre Entwicklung für mich so unglaublich authentisch angefühlt. Jede noch so kleine Veränderung zwischen ihnen hat sich dadurch wichtig angefühlt. Und als sich ihre Beziehung dann langsam verändert hat, habe ich die Lovestory einfach komplett gefühlt.
Auch unabhängig voneinander fand ich Viola und Sylas unglaublich interessant. Beide haben ihre Geheimnisse, ihre eigenen Probleme und Ecken und Kanten, wodurch sie für mich richtig vielschichtig wirkten. Dazu kamen die Nebencharaktere, die ich ebenfalls unglaublich gerne mochte und die für mich nochmal ganz viel zur Geschichte beigetragen haben.
Deathbringer hatte für mich einfach alles, was ich an Fantasy liebe. Ein richtig geniales Worldbuilding, Dark Academia Vibes, Magie, Geheimnisse, tolle Charaktere und eine Lovestory, die mich komplett abgeholt hat.
Für mich ganz klar ein absolutes Highlight und definitiv eines der Bücher, die mir dieses Jahr besonders im Kopf bleiben werden.
Jazzi
Orell Füssli Book Circle Community
5/5
27.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Positiv überrascht!
Deathbringer – Der Kuss der Schlange von Sonia Tagliareni
Dieses Buch hat mich ehrlich gesagt positiv überrascht! Ich bin mit keinen grossen Erwartungen an die Geschichte herangegangen und wurde dafür umso mehr in die düstere und magische Welt hineingezogen.
Besonders gut gefallen hat mir der sehr flüssige Schreibstil. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und hatte nie das Gefühl, dass sich die Geschichte unnötig in die Länge zieht. Die Handlung bleibt spannend und man möchte immer wissen, wie es weitergeht.
Auch die düstere Atmosphäre, das Magiesystem und die Geheimnisse rund um die Akademie haben mir richtig gut gefallen. Es gibt immer wieder neue Fragen, Wendungen und Dinge, bei denen man selbst miträtseln kann. Die Mischung aus Fantasy, Dark Academia und einer Prise Romance hat für mich sehr gut funktioniert.
Die Charaktere fand ich ebenfalls interessant, besonders die Dynamik zwischen Viola und Sylas. Ihre Beziehung entwickelt sich nicht einfach von heute auf morgen, sondern hat ihre Konflikte und Geheimnisse – genau das hat mir gefallen.
Mein Fazit:
Ein Buch, das mich positiv überrascht und richtig gut unterhalten hat. Flüssig geschrieben, spannend, düster und voller Magie und Geheimnisse. Für Fantasy- und Dark-Academia-Fans definitiv einen Blick wert
fogandbooks
Thalia Book Circle Community
5/5
26.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Todesmagie, dunkle Geheimnisse und eine Wahrheit, die alles verändert
Knapp 500 Seiten voller Todesmagie, Geheimnisse und ziemlich vieler Momente, in denen ich dachte: Warte mal, was stimmt hier eigentlich nicht? Deathbringer hat mich von Anfang an in seine Welt gezogen und diesen Sog bis zur letzten Seite nicht verloren. Ich wollte verstehen, wie die Magie funktioniert, habe Theorien über Violas Vergangenheit aufgestellt, die falschen Personen verdächtigt und lag zwischendurch auch mal überraschend richtig. Vor allem aber hatte ich beim Lesen etwas, das mir bei Fantasy besonders wichtig ist: verdammt viel Spaß.
Viola besitzt eine Gabe, die sie selbst am liebsten niemals bekommen hätte. Nach dem Tod ihrer Großmutter hat ausgerechnet sie deren Mortemagie geerbt. Doch statt ihren Platz in der magischen Gesellschaft einzunehmen, lebt Viola jahrelang verborgen mit ihren Fähigkeiten. Ihre Schwester Olivia geht stattdessen an das Gorhail Institute of Magic, obwohl sie selbst keine Magie besitzt. Während Olivia sich dort sogar einen gewissen Rang erarbeitet, bleibt Viola zurück. Sie liest die Aufzeichnungen ihrer Großmutter und versucht gleichzeitig mit einer Mutter zurechtzukommen, die sie zwar weiterhin unter ihrem Dach leben lässt, ihr aber deutlich zeigt, wie wenig sie dort eigentlich erwünscht ist. Erst als Olivia ermordet wird, ändert sich alles. Viola will herausfinden, was ihrer Schwester passiert ist, und landet schließlich selbst an dem Ort, an dem Olivia ihre letzten Tage verbracht hat.
Am Gorhail Institute trifft sie auf Sylas, einen Giftmagier, der mindestens genauso viele Gründe hat, nach Antworten zu suchen. Auch sein Bruder wurde ermordet und gleichzeitig steht Sylas selbst unter Verdacht, etwas mit den Morden zu tun zu haben. Dass ausgerechnet eine unausgebildete Mortemagierin auftaucht, macht die Situation für ihn nicht gerade einfacher. Seine eigene Mutter wurde einst von einem Mortemagier getötet und sein Misstrauen gegenüber Viola sitzt entsprechend tief. Doch die Todesfälle am Institut führen die beiden immer weiter in eine Geschichte hinein, deren Ausmaße zu Beginn kaum zu erkennen sind. Magier sterben und ihre Relikte verschwindet mit ihnen. Für Viola wird die Suche nach Olivias Mörder dadurch immer mehr zu einer Suche nach der Wahrheit über die Welt, in der sie lebt – und irgendwann auch nach der Wahrheit über sich selbst.
Genau darin liegt für mich eine der größten Stärken von Deathbringer. Die Geschichte legt ihre Geheimnisse nicht einfach offen, sondern lässt sie langsam sichtbar werden. Ein Hinweis hier, eine Ungereimtheit dort und plötzlich bekommt etwas Bedeutung, das hundert Seiten zuvor noch vollkommen unscheinbar wirkte. Mit jeder Antwort fügt sich ein weiteres Puzzleteil ein, nur um gleichzeitig sichtbar zu machen, wie viel vom Gesamtbild noch fehlt. Ich habe unglaublich gerne mitgerätselt und Theorien aufgestellt. Einige davon haben sich bestätigt, andere hat mir das Buch ziemlich genüsslich wieder um die Ohren gehauen. Trotzdem hatte ich bei den späteren Enthüllungen nie das Gefühl, dass plötzlich irgendeine Erklärung aus dem Nichts gezogen wird. Vieles war längst da. Ich hatte es nur noch nicht richtig zusammengesetzt.
Gerade Viola profitiert enorm davon. Sie beginnt ihre Geschichte nicht als mächtige Magierin, die ihre Fähigkeiten beherrscht und genau weiß, welchen Platz sie einnehmen möchte. Sie hat sich jahrelang versteckt. Ihre eigene Magie ist ihr fremd und teilweise sogar verhasst. Gleichzeitig merkt sie immer stärker, dass vieles von dem, was sie über ihre Familie und besonders ihre Großmutter zu wissen glaubte, nur einen Ausschnitt der Wahrheit zeigt. Ich mochte diese Entwicklung unglaublich gerne, weil Viola nicht innerhalb weniger Kapitel zu einer völlig anderen Person wird. Je mehr sie lernt, desto mehr muss sie sich auch mit sich selbst auseinandersetzen. Ihre Magie wird dadurch nicht einfach nur zu einem coolen Fantasyelement, sondern gehört unmittelbar zu ihrer Identität.
Und dann ist da Sylas. Kein strahlender Good Boy, aber eben auch nicht der nächste düstere Bad Boy, dessen Persönlichkeit hauptsächlich daraus besteht, gefährlich auszusehen und möglichst kryptische Sätze von sich zu geben. Sylas kann misstrauisch und anstrengend sein, gleichzeitig versteht man immer besser, woher dieses Verhalten kommt. Besonders seine Dynamik mit Viola hat für mich deshalb funktioniert. Zwischen den beiden knistert es früh, Vertrauen gibt es deswegen aber noch lange nicht. Und danke dafür! Enemies to Lovers darf hier tatsächlich eine Weile Enemies to Lovers bleiben. Die Geschichte nimmt sich Zeit für Annäherung und Rückschritte, ohne die beiden nach der Hälfte plötzlich in eine vollkommen harmonische Beziehung zu stecken. Gleichzeitig drängt sich die Romance nie vor die Fantasyhandlung. Sie wächst innerhalb der Geschichte mit und genau dort gehört sie für mich auch hin. Lediglich gegen Ende ging mir eine Entwicklung etwas zu schnell. Auch Sylas’ Liebesbekundungen häuften sich auf wenigen Seiten für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr. Gestört hat es mich nicht wirklich, aufgefallen ist es mir aber trotzdem.
Sonja Tagliarenis Schreibstil hat einen großen Anteil daran, dass ich so schnell in dieser Welt verschwunden bin. Das Gorhail Institute bekommt Atmosphäre, ohne dass jede Ecke bis ins kleinste Detail beschrieben werden muss. Das Magiesystem wird verständlich, ohne sich wie eine Bedienungsanleitung zu lesen. Vor allem findet die Geschichte für mich eine richtig gute Balance im Tempo. Nach actionreichen Momenten darf es wieder ruhiger werden, Gespräche bekommen ihren Raum und Figuren dürfen sich entwickeln. Trotzdem steht die Handlung nie wirklich still. Irgendetwas brodelt immer unter der Oberfläche. Dadurch bin ich durch die Seiten geflogen und hatte gleichzeitig nie das Gefühl, durch die Geschichte gehetzt zu werden.
Vor dem letzten Drittel hatte ich dann tatsächlich ein kleines Problem: Es waren noch so verdammt viele Fragen offen. Wie soll dieses Buch das bitte alles noch zusammenbringen, ohne am Ende einfach die Hälfte unbeantwortet stehen zu lassen? Die Sorge war unbegründet. Deathbringer beantwortet genug, damit sich dieser erste Band vollständig anfühlt, räumt aber längst nicht jedes Geheimnis aus dem Weg. Stattdessen verändert sich mit manchen Antworten sogar die Perspektive auf das, was vorher passiert ist. Und gerade als ich dachte, jetzt könnte ich mich langsam von dieser Geschichte verabschieden, kamen die letzten Seiten. Sagen wir einfach: Sonja Tagliareni wusste sehr genau, was sie da tat.
Nach knapp 500 Seiten war meine Begeisterung nicht kleiner als nach den ersten Kapiteln. Eher im Gegenteil. Ich wollte immer tiefer in dieses Magiesystem eintauchen, Violas Vergangenheit verstehen und herausfinden, wem man eigentlich noch trauen kann. Deathbringer hat mich rätseln lassen, überrascht und vor allem durchgehend unterhalten. Selbst die ruhigeren Passagen haben für mich ihren Platz gefunden, weil diese Welt dadurch nicht nur aus dem nächsten großen Plot Twist besteht. Und mindestens eine Figur hat es geschafft, dass ich sie mit wachsender Begeisterung gehasst habe.
Eigentlich wollte ich nach dem Ende nur kurz darüber nachdenken, was da gerade alles passiert ist. Stattdessen hatte ich sofort wieder neue Theorien im Kopf.
Bewertung
5/5
22.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
100%-ige Empfehlung
In diesem Buch ist so viel passiert das ich es unmöglich in ein paar Sätze zusammen fassen kann. Es ist toll geschrieben. Mir haben sowohl die Farbwahl der Seiten, die Schriftart als auch Cover und Farbschnitt sehr gut gefallen. Die Geschichte ist sehr düster aber es gibt ab und an schöne Momente die einen mit einem guten Gefühl weiter lesen lassen. Wobei ich so oder so weiter gelesen hätte da es einfach spannend war.
Ich muss sagen es ist eine Art Akademie-Setting das ich so noch nicht kannte aber es hat mir dennoch sehr gefallen. Die ganze Welt dort ist so ganz anders als ich es aus anderen Büchern kenne, düster aber nicht im negativen Sinne.
Bei manchen Szenen hatte ich allerdings Probleme zu verstehen ob es Grade wirklich passiert, nur eine Illusion oder nur im Kopf des aktuellen Charakters ist. Ob das nun an mir liegt oder der Art wie es geschrieben wurde weiß ich nicht. War etwas störend, aber kein Weltuntergang. Ich hätte mir aber eine Karte gewünscht.
Ich freue mich riesig auf den zweiten Band und hoffe es gibt ein Happy Ende für meinen Lieblingscharakter.
Sellojello
Thalia Book Circle Community
5/5
19.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich liebe es
Ich weiß gar nicht wo ich mit dieser Rezension anfangen soll. Das Bich war einfach so toll und zählt definitiv zu meinen Highlights in 2026.
Im Mittelpunkt steht Viola die Geister hören kann aber ihre Gabe ganz und gar nicht mag.
Dann gibt es noch Sylas der mit seinen eigenen Lastern zu kämpfen hat.
Zugegeben, das Magiesystem und die Anordnungen und Ränge sind anfangs etwas kompliziert. Da muss doch oft die Informationsseiten am Anfang hinzugezogen werden. Doch ich finde man lernt sehr viel während des Lesens statt einem Infodumping am Anfang.
Das Academia Setting gefiel mir gut.
Aber das beste waren wirklich die Charaktere. Ob gut, böse oder unbekannt die Charakterisierungen und Darstellungen sind meiner Meinung nach wirklich gut gelungen.
Besonders die Entwicklung von Sylas und Violas Beziehung zueinander habe ich geliebt. Die Dialoge und wie sie anfangs immer streiten. Ich habe es wirklich geliebt und das Buch wahrscheinlich direkt nochmal lesen (nur dieses mal mit mehr Wissen von Anfang an)
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5/5
09.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
hätte viel mehr Sterne verdient
Ich weiß gar nicht, wie ich in Worte fassen soll, was dieses Buch mit mir gemacht hat. Es war düster, magisch, gefährlich und gleichzeitig so voller Gefühl, dass ich beim Lesen komplett alles um mich herum vergessen habe.
Viola hat mich vom ersten Moment an berührt. Sie trägt so viel Schmerz in sich und kämpft trotzdem weiter. Ihre Suche nach der Wahrheit hat mich mitfiebern lassen, während hinter jeder Ecke neue Geheimnisse lauerten.
Und dann wäre da noch Sylas.Himmel. Dieser Mann hat mein Herz ohne jede Erlaubnis gestohlen. Sarkastisch, loyal, gebrochen und trotzdem so unglaublich liebevoll zwischen all den Mauern, die er um sich gebaut hat.
Die Dynamik zwischen ihm und Viola? Einfach pures Gold. Dieses langsame Vertrauen, die Blicke, die Spannung. Ich habe jede einzelne Szene zwischen den beiden aufgesogen.
Die Welt ist atmosphärisch, düster und voller Magie, Intrigen und Gefahren. Die Katakomben, das Magieinstitut und die ständig lauernde Bedrohung haben für echtes Gänsehaut-Feeling gesorgt. Und die Romantik? Genau die Art von Slow Burn, die mich komplett in den Wahnsinn treibt, im allerbesten Sinne.
Dieses Buch hat mich emotional einmal komplett durch den Fleischwolf gedreht und ich würde sofort wieder hineinspringen.
Viola und Sylas haben mein Herz komplett eingenommen. Punkt. Ende. Diskussion beendet.
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5/5
25.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Düstere & spannende Fantasy
Tolle Story mit einem ganz eigenen Worldbuilding, was man nicht in jeder 3. Romantasy findet. Besonders gut gefallen hat mir das Magiesystem und das ständige Miträtseln-können rund um die Morde, die Schlag auf Schlag an der Akademie passieren.
"Deathbringer" ist etwas für jeden Romantasyfan, der keinen übergroßen Wert auf die romantische Seite legt, sondern auf interessante Magiesysteme und eine ausgewogene Mischung aus guten und bösen Charakteren und das alles im Academysetting. Viel Spaß!
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2/5
23.08.2026
eBook (ePUB)
Gute Idee, aber leider nicht mein Vibe
„Deathbringer – Der Kuss der Schlange“ hatte für mich auf dem Papier eigentlich alles, was ich normalerweise liebe: Dark Academia, Magie, eine düstere Schule, Enemies to Lovers und eine mysteriöse Verschwörung. Die Zutaten waren also definitiv da – nur leider hat die Umsetzung bei mir nicht so richtig funktioniert.
Die Grundidee rund um die Todesmagie und die verschwundenen Magier fand ich spannend. Auch das Gorhail Institute mit seinen Katakomben und Geheimnissen hätte richtig atmosphärisch sein können. Leider blieb bei mir aber genau diese düstere Stimmung etwas auf der Strecke. Ich hatte mir deutlich mehr creepy Dark-Academia-Vibes erhofft.
Auch Viola und Sylas konnten mich nicht wirklich überzeugen. Die beiden haben zwar ordentlich Konfliktpotenzial, aber ihre Dynamik fühlte sich für mich teilweise eher gewollt als wirklich intensiv an. Gerade bei einem Enemies-to-Lovers-Plot brauche ich dieses „Ich sollte dich hassen, aber warum zum Teufel kann ich nicht aufhören, dich anzusehen?“-Feeling – und das hat mir hier einfach gefehlt.
Dazu kamen einige Entwicklungen, die für mich etwas vorhersehbar waren. Die Geschichte wollte immer wieder Spannung aufbauen, konnte mich aber leider nicht dauerhaft packen. Ich war zwar neugierig, wie alles ausgeht, hatte aber nicht dieses „Ich muss SOFORT weiterlesen“-Gefühl.
Insgesamt also eine Geschichte mit einer interessanten Grundidee und einigen guten Ansätzen, die mich in der Umsetzung aber leider nicht abholen konnte. Für mich waren 2 von 5 Sternen am Ende deshalb absolut passend.
Fazit: Dark Academia auf dem Papier: 10/10.
Meine tatsächlichen Vibes beim Lesen: „Okay … wann passiert jetzt endlich was?“
„Deathbringer“ hat mich wirklich in seinen Bann gezogen, auch wenn ich anfangs mit den ganzen Begriffen etc. Schwierigkeiten hatte. Die gesamte Atmosphäre, die spannende Handlung und die besondere Stimmung des Buches haben jedoch dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte.
Besonders gefallen hat mir, wie Sonia Tagliareni ihre Welt aufgebaut hat. Die Geschichte hat etwas Eigenes, ist emotional und hält einige spannende Wendungen bereit. Auch die Charaktere konnten mich überzeugen und haben der Handlung viel Tiefe gegeben.
„Deathbringer“ ist ein Buch, das im Kopf bleibt. Ein tolles Fantasy-Erlebnis und eine klare Empfehlung für alle, die düstere Geschichten mit einer besonderen Atmosphäre mögen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten war die Geschichte bis ca. 50 % echt sehr viel versprechend mit gutem Potenzial. Viola und Sylas (mit seinem komisches begründeten Hass) hatten mit ihrem eignen Leben und den Magiesystem eine recht gute Grundlage entwickelt, welche mit den Geheimnissen und Schreibstil viel Lesedrang bei mir geweckt hatten. Doch leider gab es nach dem größeren Kampf (und wirklich schockierenden Entdeckungen) den Fall. Sehr schnell und sehr rapide - und ich kann es mir gar nicht genau erklären wie es zu Stande gekommen ist, denn es waren bestimmte Charaktere nicht mehr wiederzuerkennen und Handlungspunkte die aus der Luft gegriffen waren. Zudem wurde es noch sehr gefühlsduselig? Alles in allem hat mich die zweite Hälfte des Buches sehr unglücklich gestimmt und ich find es sehr schade, was aus dem Potenzial hätte werden können...
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