Produktbild: Gelb, auch ein schöner Gedanke

Gelb, auch ein schöner Gedanke Roman

10

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17442

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

4287 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462313581

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

17442

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

4287 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462313581

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  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    16.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tröstlicher Roman zum Leben UND Sterben

    'Sterben dauert. Niemand bereitet einen auf das Warten vor.' Acht Jahre schon liegt Georg im Sterben, warten Ruth und ihre fünfzehnjährige Tochter Lea auf diesen einen, unvermeidlichen Tag - haben sich dabei ungewollt immer weiter voneinander entfernt. In wechselnden Perspektiven erhalten wir einen Einblick in den Alltag der beiden, der unterschiedlicher nicht sein könnte. Ruths Leben hat sich über die Jahre auf die fürsorgliche, aufopfernde, aber auch erschöpfte Rolle der pflegenden Ehefrau reduziert. Der nahende Tod Georgs ein Verlust der vermeintlich letzten Lebensaufgabe, oder doch die Lösung aus der totalen Erschöpfung?! 'Eigentlich bin ich zu müde, um Mutter oder Ehefrau zu sein.' Lea hingegen empfindet den Vater als Belastung, vielleicht als eine Art Bremse auf dem Weg in ein ungestümes, freies und glückliches Teenagerinnen-Leben. 'Aber immer sind wir im Ausnahmezustand, nie hört das auf, bald bin ich erwachsen, und meine ganze Jugend über begleitet mich das Sterben meines Vaters.' Als es zu einer ungewöhnlichen Wendung im Leben der Familie kommt, beginnen sich plötzlich die Sichtweisen zu verschieben und es kommt wieder Bewegung und Energie in Ruths und Leas Alltag – und in ihre Beziehung zueinander. Nefeli Kavouras erzählt mit diesem Roman wahrlich eine wunderschöne wenngleich sensible und traurige Geschichte. Die innere Zerrissenheit ihrer beiden Figuren fängt sie so authentisch und echt ein, dass man jeden Satz, jeden Moment mit Ruth und Lea mitfühlt. Die tägliche Konfrontation mit dem Sterben, die ihre Spuren hinterlässt. Pflege bis zur körperlichen und seelischen Erschöpfung aber gleichzeitig auch den unbändigen Drang, das Leben, die Jugend und Freiheit zu genießen. Das schlechte Gewissen, das aber doch immer präsent ist. Diese vielen gegensätzlichen Gefühle in all ihren Facetten machen den Roman sehr intensiv und nahbar. Die Wendung der Geschichte fand ich zunächst befremdlich, hat mich dann aber so fasziniert und emotional getroffen, dass ich jetzt, mit ein bisschen Abstand sagen kann: Genau SO! Großartig, mutig und unglaublich gut!

  • Bewertung

    5/5

    10.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolute Empfehlung

    Das ist eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Es ist traurig, witzig, schön,skurril und versöhnend zugleich. Ich werde es oft verschenken und bestimmt auch nochmal lesen.

  • Daniela

    5/5

    25.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Seiten der Trauer

    Ruth pflegt seit Jahren ihren sterbenskranken Ehemann. Georg ist immer weniger da, genauso wie die Tochter Lea. Diese entfremdet sich noch mehr von ihrer Mutter und versucht mit dem Druck Zuhause und dem jahrelangen nicht-sterben des Vaters zu verarbeiten. Wir beobachten Mutter und Tochter bei dem Versuch mit der Ausnahmesituation umzugehen sowie herauszufinden was wirklich im Leben zählt. Gespickt wird die Geschichte mit Erzählungen über Georg, mit dem im Laufe des Romans etwas wundersames geschieht und den Perspektivwechsel der Protagonistinnen forciert. Die Autorin schafft es der Leserschaft zwei sehr unterschiedliche Charaktere darzustellen, die sich eigentlich sehr ähnlich sind, es aber erstmal nicht erkennen können. Nefeli Kavouras nutzt einen leichten, fluiden Sprachstil, welcher aber in der Lage ist, einem kleine Stich oder aber auch kleine Pflaster auf das Herz zu kleben wie zB "Wenn jemand Geburtstag hat, gibt es Kuchen, aber wenn der eigene Ehemann einem wegstirbt, gibt es gar nichts. "(S75/76) Oder"Ich kann mir gar nicht vorstellen dass so etwas Leichtes einmal ein Leben in sich trug. Ein Leben muss doch Gewicht haben." (S140) Die Autorin verpackt den Schmerz und die Sehnsucht, nach sich selbst, einem anderen Leben oder auch dem alten Leben mit sanften Worten in einer klaren Darstellung. Gezielt seziert sie die Bedürfnisse und Wünsche einer Ehefrau und einem jungen Mädchen welche eine lange Zeit ihres Lebens von einem trauernden Umstand umgeben sind. Die Realität einer pflegenden Person oder, wie Ruth es nennt, eine "Mitsterbende" wird durch die dauerhafte Aufgabe der Pflege und dem zusätzlichen Verzicht auf das bisherige Leben sowie der Vereinsamung im Roman skizziert. Der Ausbruch und Entfremdung von Lea von ihrer Mutter in das normale Leben einer Heranwachsenden, ohne Warten auf den Tod stellt die andere Seite des Romans dar. Nefeli Kavouras nimmt die Leserschaft mit auf eine emotionale Reise der ambivalenten Gedanken der Familie eines Sterbenden. Große Empfehlung!

  • Esther

    5/5

    16.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kafkaeske Wendung

    …wenn ich vorher gewusst hätte, was hier passiert, hätte ich das Buch nie angefangen. Vielleicht muss man sich einfach auf die Story einlassen und den Text fliessend weiterlesen, es ist sicherlich hilfreich sich mit anderen Lesenden austauschen zu können und ich kann total verstehen, dass dieser Roman die Meinungen spalten wird. Mich hat die Geschichte zu 100 Prozent mitgenommen, überrascht und gerührt. Mich hat das Buch gut abgeholt aber ich kann total verstehen, wenn es Kritikpunkte gibt. Ich würde es nur weiterempfehlen, wenn man mal etwas lesen möchte, was ein wenig verstörend ist.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    4/5

    24.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiv und ungewöhnlich

    GELB, AUCH EIN SCHÖNER GEDANKE Nefeli Kavouras ET: 12.02.26 „Wir waren schon einmal an diesem Punkt. Nur anders. Damals legte ich die Hand auf Mamas Schulter. Damals konnte ich meinen Vater nicht anschauen – ohne Scham, ohne Ekel, ohne Schuld und ohne Distanz.“ (Tolino S. 203) Leas Vater hatte vor sieben Jahren einen Schlaganfall. Seitdem reiht sich eine Krankheit an die nächste. Schon lange kann er nicht mehr ohne Hilfe aufstehen oder zur Toilette gehen. Das Krankenhaus empfahl, ihn in einem Hospiz anzumelden, doch ihre Mutter weigert sich. Sie holt ihn zurück nach Hause. „Mama würde wollen, dass Papa für immer in diesem Zustand bleibt. Wem kann ich erzählen, dass ich mir den Tod meines Vaters wünsche?“ (Tolino S. 37) Ihre Mutter schließt sich mit ihrem sterbenden Mann in ein Zimmer ein – das Sterbezimmer, wie Lea es nennt. Und obwohl sie sich von ihr verlassen, ja vernachlässigt fühlt, ist es ihr zugleich recht. So kann sie ihre Freunde treffen, sich zurückziehen – und muss sich nicht eingestehen, wie sehr sie sich vor ihrem Vater ekelt: vor seinem Schleim, dem Geruch von Urin und seiner pergamentartigen Haut. Dabei waren sie früher ein Team. Gemeinsam gegen die Mutter, voller Leichtigkeit, voller Nähe. Lea versucht, sich daran zu erinnern – doch vor ihrem inneren Auge erscheint nur noch der alte, sterbende Mann. Lea ist 16 und will eigentlich nur eines: ihren eigenen Weg finden, rebellieren, ein ganz normaler Teenager sein. Doch zu Hause wird Rücksicht erwartet, in der Schule begegnet man ihr mit Mitleid. Die Geschichte nimmt schließlich eine überraschende Wendung, die zunächst irritiert, dem Ganzen aber eine neue Tiefe verleiht – und Lea auf eine unerwartete Weise wieder näher zu ihrem Vater bringt. Dieses Buch ist ohne Frage außergewöhnlich. Der erzählerische Bruch hat mich zunächst ratlos zurückgelassen, doch rückblickend fügt er sich stimmig in die Geschichte ein. Fazit: Ein intensives, ungewöhnliches Buch über das Sterben – direkt, poetisch und in einem ganz eigenen Ton. Ich empfehle dieses Buch Leserinnen und Leser, die unkonventionelle Geschichten schätzen. 4/5

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andreas Mahlberg

    Andreas Mahlberg

    Thalia Westerland

    Buchhändler*in

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    3/5

    11.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Experimentell

    Georg liegt im Sterben. Seine Frau und Tochter ringen mit der Krankheit und einem verschwindenden Vater und Ehemann. Und dann passiert etwas komplett Unerwartetes. Nach einer konventionellen und stark geschriebenen ersten Hälfte dreht sich das Buch inhaltlich um 180 Grad. Ich konnte mit dem surrealen Plottwist nicht ganz warm werden, der eigentliche Kern der Geschichte wurde hiervon für mich leider überschattet.
  • Zum Bewerterprofil von Sophia

    Sophia

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    10.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein schweres Thema für's Debüt...

    ... und dann so herrlich leicht und mit dem ein oder anderen Schmunzler umgesetzt. Vorauseilende Trauer, jahrelange Anspannung, eine überschattete Jugend - all das findet Platz in diesem wunderbaren Debüt und natürlich sind die zahlreichen zwischenmenschlichen Konflikte vorprogrammiert. Aber der sehr ungewöhnliche Weg zur Versöhnung führt über eine sehr magische Verwandlung statt - denn der Zugang zu einem schwerkranken Vater ist sehr viel leichter, wenn er flauschig ist und besonders gerne Möhren frisst. Klingt wild? Ist es auch!

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