Produktbild: Wir gehen mal los

Wir gehen mal los

8

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18978

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.05.2026

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,3/12/1,9 cm

Gewicht

206 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1

Originaltitel

Respira con me

Übersetzt von

Peter Klöss

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07389-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18978

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.05.2026

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,3/12/1,9 cm

Gewicht

206 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1

Originaltitel

Respira con me

Übersetzt von

Peter Klöss

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07389-8

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hervorragend ...

    WIR GEHEN MAL LOS Rafaella Romagnolo ET: 20.05.26 Seit dem Tod seiner Mutter hat Amedeo auf nichts mehr Lust. Er verschanzt sich hinter seinem langen Pony, zockt, hört laut Musik und spricht nur das Nötigste. Als sein Vater ihn beim Schuleschwänzen erwischt, gibt es keine Diskussion: Gemeinsam sollen sie auf die Punta Liberté wandern. Widerrede lässt sein Vater nicht gelten, also packt Amedeo widerwillig seinen Rucksack und beide kehren der Zivilisation den Rücken. Ohne Musik auf den Ohren – sein Handy musste im Auto bleiben – versucht Amedeo, das unermüdliche Gerede seines Vaters auszublenden. Zu allem Überfluss muss er sich auch noch seiner Höhenangst stellen, um den Gipfel zu erreichen. Doch dann kommt alles anders als geplant, und Amedeo ist zum ersten Mal in seinem Leben gezwungen, eigene Entscheidungen zu treffen … Da habe ich doch glatt eine weitere Lesepraline in diesem Monat gefunden. Besonders gefallen haben mir die ruhige, intensive Atmosphäre und die stimmige Sprache. Amedeo, der versucht, den Verlust seiner Mutter zu verdrängen – eine Last, die für eine Kinderseele ohnehin kaum zu tragen ist – und gleichzeitig mit den Herausforderungen der Pubertät kämpft, wirkte auf mich durchweg authentisch. Fazit: Ein schmales, feines Buch, das einen so in seinen Bann zieht, dass man es kaum noch aus der Hand legen möchte. Für mich war es ein Roman, dessen Protagonisten ich gerne noch ein Stück länger begleitet hätte. Leise, berührend und rundum gelungen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    einfach spannend

    Die italienische Schriftstellerin Raffaella Romagnolo hat ein besonderes Talent, ergreifende Romane zu schreiben. Wir gehen mal los, ist der zweite Roman, den ich von ihr gelesen habe. Es ist fesselnd und spannend. Amedeos Mutter ist gestorben und er hat keine Lust mehr zur Schule zu gehen. Sein Vater nimmt sich Zeit für ihn und sie machen eine Bergwanderung. Amadeo hat eigentlich keine Lust und er ist auch ängstlich. In Gedanken spricht er mit der Mutter, sie hat ihm immer Mut gemacht. Sie erreichen das Gipfelkreuz. Beim Abstieg gibt es einen Erdrutsch und der Vater ist unter einem Fels eingeklemmt. Trotz seiner Ängste geht Amadeo los. Es ist eine gefährliche Partie, aber er macht alles so, wie der Vater ihm beim Aufstieg gesagt hat Erst das linke Bein, dann den linken Arm, dann das rechte Bein und die rechte Hand. Die Autorin hat ihn dabei eine besondere Atmosphäre gegeben. Ich zitterte mit Amadeo mit. Der Roman ist einfach grandios geschrieben und umgesetzt.

  • SimoneF

    5/5

    24.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habe mit Amedeo mitgeatmet!

    Angesichts des unscheinbaren Titels „Wir gehen mal los“ wäre dieses Buch beinahe an mir vorbeigegangen – und damit auch eine sehr eindrückliche und berührende Geschichte. „Respira con me“ ist der Originaltitel, und „Atme mit mir“ hätte auch im Deutschen sehr gut gepasst. Amedeo hat sich nach dem plötzlichen Tod der Mutter völlig zurückgezogen, die Augen hinter einem Vorhang aus Haaren verborgen, auf den Ohren Kopfhörer, aus denen der Heavy-Metal-Song „Just breathe“ tönt. Er hält sich vom Leben, von seinen Mitmenschen fern, kämpft mit Angstzuständen und reduziert sein Dasein auf das Minimum: Atmen, weiteratmen. Als sein Vater ihn zu einer Bergtour nötigt, sträubt er sich innerlich dagegen, ignoriert das angestrengte Geplauder des Vaters bei Aufstieg und bemüht sich, seine Höhenangst unter Kontrolle zu halten. Doch dann passiert etwas, das Amedeo zwingt, sich mit der Realität zu konfrontieren, eine Entscheidung zu treffen und seine Ängste zu überwinden. Raffaella Romagnolo gelingt es, mit präzisen, leisen Worten Amedeos Gefühlswelt spürbar zu machen. Auch die Hilflosigkeit des Vaters und die Unfähigkeit der beiden, miteinander zu kommunizieren und ihren Schmerz zu teilen, wird deutlich. Wie sie in Amedeos Gedanken Gegenwart und Erinnerungen miteinander verwebt, ist grandios. Ich habe in jedem Satz mit Amedeo mitgefühlt, mit ihm mitgeatmet und bin mit ihm Schritt für Schritt mitgegangen. Besonders beeindruckt hat mich, wie in Rückblicken auf den Schulalltag deutlich wird, dass Amedeo, hinter seiner Haarlocke verborgen, seine Umwelt durchaus sehr sensibel wahrnimmt und, durch die Beobachtung seiner Mitschülerin Lucilla Colombo, einen differenzierten Blick auf seine Klassenkameraden entwickelt. Ich möchte dieser Roman nicht nur Erwachsenen, sondern auch Jugendlichen ab ca. 16 Jahren wärmstens empfehlen.

  • coala

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine berührende Reise durch Trauer, Mut und Nähe

    Nach dem Tod seiner Mutter zieht sich der junge Amedeo immer weiter zurück. Schule, Gespräche oder Nähe lässt er kaum noch zu, stattdessen verliert er sich in Musik und Videospielen. Sein Vater versucht verzweifelt, wieder einen Zugang zu ihm zu finden, und überredet ihn zu einer gemeinsamen Wanderung in den Bergen. Was zunächst wie ein ungeliebter Ausflug beginnt, entwickelt sich jedoch zu einer emotionalen und gefährlichen Reise, auf der plötzlich Amedeo Verantwortung übernehmen muss. Die Geschichte überzeugt mit ihren leisen, ehrlichen Momenten. Dabei wirkt vor allelm die Beziehung zwischen Vater und Sohn glaubwürdig und emotional greifbar. Die Trauer der Figuren wird spürbar dargestellt, ohne dabei überdramatisch zu wirken, hier macht gerade diese ruhige Erzählweise das Buch so berührend. Doch auch die Bergwelt spielt eine wichtige Rolle, denn die Natur wirkt gleichzeitig wunderschön und bedrohlich und verstärkt die emotionale Stimmung der Geschichte zusätzlich. Dabei schafft es Raffaella Romagnolo, ernste Themen wie Verlust, Vertrauen und Erwachsenwerden sensibel und zugänglich zu erzählen. Der Schreibstil wirkt dabei angenehm klar und nicht zu verspielt, wodurch sich das Buch trotz der emotionalen Schwere sehr flüssig lesen lässt. Insgesamt entsteht eine warmherzige Geschichte, die sowohl Jugendliche als auch Erwachsene ansprechen kann. Ein gefühlvoller, spannender und besonders authentischer Roman über Trauer, Familie und das langsame Wiederfinden von Vertrauen mit viel Herz und einer starken Atmosphäre.

  • Herbstrose

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bergtour zur Trauerbewältigung

    Seit dem Tod seiner Mutter hat sich Amedeo in sich selbst zurückgezogen, hat Angstzustände und hält sich von allem fern. Stets hat er Kopfhörer auf den Ohren, die Augen verbirgt er hinter seinen langen Haaren, vernachlässigt die Schule und geht seinem Vater aus dem Weg. Dieser hofft, nach einem Gespräch in der Schule, auf einer Zweitages- Bergtour seinem Sohn wieder näher zu kommen. Zunächst versucht Amedeo während des Aufstiegs zum Punta Liberté das Gerede des Vaters zu überhören, seine Höhenangst zu vergessen und ist in seinen Gedanken bei seiner Mutter. Doch dann passiert etwas das ihn zwingt über sich hinauszuwachsen, seine Ängste zu überwinden, hellwach zu sein und Verantwortung zu übernehmen …     Die Autorin Raffaella Romagnolo wurde 1971 in Casale Monferrato/Piemont geboren. Sie ist Lehrerin für Geschichte und Italienisch und schreibt seit 2007 auch Romane, für die sie bereits für den Premio Strega nominiert war. Heute lebt die sie in Rocca Grimalda im Piemont. „Wir gehen mal los“ (2026 Diogenes) ist ein Roman, in dem es um einen Vater-Sohn-Konflikt geht. Beide, Ingenieur Giandomenico Ghisleri und sein Teenagersohn Amedeo, sind gefangen in der Trauer um die tote Ehefrau und Mutter, den einstigen Mittelpunkt der Familie. Sie haben keine Gemeinsamkeit mehr, bis der Vater seinen Sohn auffordert, mit ihm eine Bergtour zu unternehmen, bei der er hofft, dass sie wieder zueinander finden. Der Autorin gelingt es großartig, auf einfühlsame Weise die Trauer und Verzweiflung zu vermitteln und diese in eine überraschend spannende Geschichte einzubinden. Es wird wenig gesprochen zwischen den beiden, umso mehr erhalten wir jedoch Einsicht in ihre Gedanken und Gefühle. Man ahnt während des Lesens die nahende Katastrophe, kann sie aber nicht abwenden. Das Ende ist wunderbar passend, still und verhalten wie die ganze Geschichte. Fazit: Ein großartiges Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle!

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