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Die Flucht der Bärin Von der Bestsellerautorin von „Bitternis“

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1892

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

317

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/2,9 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1 Auflage Deutsche Erstausgabe

Originaltitel

Ucieczka niedźwiedzicy

Übersetzt von

Lisa Palmes

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43285-3

Beschreibung

Rezension

»Joanna Bator hat hier sensationelle Gespenstergeschichten geschrieben über das Verborgene in uns. ... Schlesischer magischer Realismus. Wahnsinnig unheimlich und poetisch ...« ("DIE ZEIT")
»Öfter erinnert [Bators] Schreiben an diesen magischen Kippmoment, den geübte Träumende kennen: wenn man sich dem Monster zuwendet und es fragt, was es will – wenn aus Panik Neugier entsteht.« ("NZZ am Sonntag")
»Joanna Bator ist die Meisterin desliterarischen Origami. Endlos faltet siedie Landkarte ihrer schlesischen Heimat. Was sich zeigt, sind immer wieder andere farbgetreue Topografien dermenschlichen Verzweiflung.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»[Ich konnte nicht] aufhören zu lesen. Liegt es an der unheimlichen, düsteren, abgründigen Atmosphäre dieser romanhaften Erzählungen, die mir immer wieder Gänsehaut bereitet hat? Daran, dass in vielen Geschichten Humor aufblitzt und die Autorin tiefe Empathie für ihre tragischen, traumhaft-verrückten Figuren hegt? Oder ist es die beeindruckend präzise, poetische Sprache, die Lisa Palmes so meisterhaft aus dem Polnischen übersetzt hat? Wahrscheinlich ist es die Mischung aus allem zusammen.« ("DIE ZEIT – Was wir lesen")
»Wie bei einem mit Garn bespannten Stern gibt es Verbindungen von Orten, Personen und manchmal von Gegenständen über die Geschichten hinweg. Alles überkreuzt sich irgendwie, und der wunderschöne, kühle Schreibstil wickelt den Leser früher oder später mit ein. Dann möchte man mehr lesen von Joanna Bator.« ("Ultimo")
»Wer Spuk mag, erlebt ihn in diesem raffinierten Buch.« ("Aachener Zeitung")
»Allein die Spurensuche, wie alles zusammenhängt, macht jede Menge Spaß, doch Bators Erzählungen sind weit mehr als eine Schnitzeljagd … Eine Sammlung, die mehr ist als die Summe ihrer Teile - und schon die Teile allein sind verdammt gut.« ("Kulturnews")
»... 16 kunstvoll miteinander verbunden[e] Geschichten ...
»Joanna Bator überrascht ... ist bei aller Düsternis und Melancholie im besten Sinne komisch und originell auch in Lisa Palmers gelungener Übersetzung.«
»Man kann sich ... an den vielen Einfällen dieser fabulierlustigen Autorin delektieren, die völlig unvorhersehbaren Wendungen bewundern, die die Erzählungen allesamt nehmen, und über die Raffinesse in der Konstruktion des Textes staunen.« ("Die Presse")

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1892

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

317

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/2,9 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1 Auflage Deutsche Erstausgabe

Originaltitel

Ucieczka niedźwiedzicy

Übersetzt von

Lisa Palmes

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43285-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

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    Lukas Becker

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    5/5

    07.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Flucht der Bärin - Im Spiegellabyrinth der polnischen Meisterin

    Joanna Bator schafft mit diesem Erzählungsband ein Meisterwerk der Verunsicherung. Sechzehn Geschichten, die sich wie Spiegelungen ineinander verschachteln, ohne je vollständig Gestalt anzunehmen — das ist nicht Erzählkunst im klassischen Sinne, sondern eine Erkundung dessen, was zwischen Gewissheit und Auflösung liegt. Da ist das Paar in Kreta, das sich verliert, während es sich selbst sucht. Da ist die sterbende Frau im Wald, umgeben von Kindern, die vielleicht nie existiert haben. Da ist das Hotel Sudeten, dieses Zwischenreich zwischen Asyl und Klinik, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Bator erzählt in einem klaren, harten Duktus, der umso verstörender wirkt, weil er sich weigert, Trost anzubieten. Ihre Protagonisten kehren wieder, immer neu perspektiviert, immer rätselhafter — wir glauben, sie zu kennen, und verlieren sie gleichzeitig aus den Augen. Das Geniale ist die Ambiguität, die nicht als literarisches Spielchen wirkt, sondern als existenzielle Erfahrung. Nichts ist, was es ist. Die Realität bröckelt ab, und wir folgen Bator bereitwillig in dieses Spiegellabyrinth, weil ihre Prosa so präzise ist, dass die Verunsicherung zur einzigen ehrlichen Antwort wird. Ein Buch für Leser:innen, die sich in der Schwebe wohlfühlen.

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