Die Ruhe kehrt nur für kurze Zeit ins Morrisey-Gebäude zurück, denn knapp nach ihrem ersten Mordfall findet Meg eine geheime Treppe im Keller, die in den berüchtigten Underground Seattles führt. Zwischen flackernden Lampen, Retro-Geistern und Speakeasys stößt sie nicht nur auf verdächtige Barkeeper und jede Menge Rätsel, sondern auch auf zwei Leichen. Auch wenn die beiden Todesfälle durch ein ganzes Jahrhundert getrennt sind, haben die Opfer mehr gemeinsam, als Meg ahnt. Ohne ihren Lieblingsmenschen Laurie an ihrer Seite versucht Meg mit ihrer Geisterfreundin Ripley die Fälle zu lösen, weshalb sie sich selbst bald in Lebensgefahr befindet. Wird es Meg auch dieses Mal gelingen, heil aus der Sache herauszukommen?
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
summersoul
5/5
21.03.2026
eBook (ePUB 3)
Wie hängen die beiden Todesfälle zusammen?
Meg Dawson ist eine sympathische junge Frau, die langsam wieder mehr zu sich selbst findet, nachdem sie die Kunst wieder für sich entdeckt hat. Einzig, dass ihr bester Freund Laurie wegen der Arbeit so weit weg ist, setzt ihr ziemlich zu. Ich konnte ihre Freude darüber, wieder zu malen, richtig spüren. Man merkt einfach, wie sehr sie es vermisst hat, wie sehr sie nun aufblüht und langsam zurück ins Leben findet. Ebenso habe ich Megs Traurigkeit gespürt, weil Laurie so weit entfernt ist, aber auch die zarten Gefühle und kleinen Funken, die zwischen ihnen sprühen, wenn sie miteinander telefonieren. Ich finde, man merkt zum einen, wie gut sich Meg und Laurie kennen und wie tief ihre Freundschaft geht, aber auch, dass da noch viel mehr ist. Gerade weil sie sich so lange kennen, ist es spannend, dabei zuzusehen, wie ihre Liebe langsam wächst, und ich bin gespannt darauf, wann sie dem jeweils anderen diese gestehen werden.
Ich habe Meg und ihre Geisterfreundin Ripley gerne bei ihren Ermittlungen begleitet, bei denen sie diesmal Hilfe von Addison bekommen, deren Skelett Meg gefunden hat. Da unklar ist, wie die beiden Todesfälle zusammenhängen und wieso Addison nicht weiterziehen kann, war für Spannung gesorgt. Da sich Meg während ihrer Spurensuche nicht immer geschickt anstellt und der Zufall ihr bester Freund ist, schlittert sie nicht nur in einige gefährliche Situationen, sondern es kommen immer mehr Verdächtige hinzu. Da wir immer so viel wie Meg, Ripley und Addison wissen, können wir unsere eigenen Vermutungen anstellen, was mir sehr gefallen hat. Zudem gab es einige spannende und interessante Wendungen, mit denen mich die Autorin überraschen konnte.
Fazit:
Ein unterhaltsamer und spannender Krimi, in dem wir Meg Dawson erneut auf die Spurensuche begleiten, als sie im Keller erst über ein einhundert Jahre altes Skelett stolpert und anschließend über eine zweite Leiche. Ich habe Meg und ihre Geisterfreundin Ripley gerne während ihrer Spurensuche begleitet, bei der sie Hilfe von Addison bekommen, die ebenfalls ein Geist ist. Da man immer so viel weiß wie Meg, Ripley und Addison, kann man seine eigenen Schlüsse ziehen, wie die beiden Todesfälle zusammenhängen, wer hinter ihnen steckt und welches Motiv die Person haben könnte, was mir sehr gefallen hat. Zudem gab es einige spannende und interessante Wendungen, die ebenfalls zum Erhalt der Spannung beigetragen haben.
Bewertung
5/5
05.03.2026
eBook (ePUB 3)
Wohlfühlkrimi mit Geistern
Da mich der erste Band der Reihe um Meg und ihre geisterhaften Ermittlungen bereits gut unterhalten hat, musste ich auch den nächsten Band lesen. Wie beim ersten Band bewegen wir uns wieder im gleichen Schema: typische Cosy Crime mit einer Mischung aus Allem was das Herz begehrt. Hier gibt es Humor, sympathische Figuren, Geister, Tiere, Freundschaften und einen spannenden Fall. Ich habe mich sehr über das Wiederlesen altbekannter Charaktere gefreut und auch über die Neuen. Diesmal bewegen wir uns auch etwas außerhalb des Appartmentkomplexes für die Ermittlungen und es gibt gleich zwei Leichen und somit müssen Meg und Ripley einen Fall der Vergangenheit und einen in der Gegenwart lösen, was etwas schwierig ist, da Ripley gerade wenig sie selbst ist (eine Folge aus dem ende von Band 1). Der Flair der 20er hat mir besonders gut gefallen und ich konnte mir die geheime Treppe irgendwie besser vorstellen, als die Lösung im ersten Band. Das Ende ging zwar wieder recht flott, es wurde einer nach dem anderen verdächtigt und am Ende doch schlüssig und überraschend gelöst. Diese Lösung konnte ich diesmal sogar besser nachvollziehen, so dass mir das Buch noch einen Tick besser gefallen hat. Ich fand den Fall spannend und unterhaltsam. Zudem fand ich die neuen Geister sehr sympathisch und am Ende auch ein wenig gruseliger. Dafür gibt es ein bisschen weniger Romantik und die Tiere haben eine kleinere Rolle als im ersten Band, aber es ist eine Reihe und in den folgenden Bänden ist dafür noch genug Raum. Wer unterhaltsame Lektüre zum Wohlfühlen mit Charme, Liebe, Tieren und einen ansprechenden Fall sucht, liegt hier bestimmt nicht falsch; mir jedenfalls gefällt die Reihe und ich werde Meg auch gerne auf ihren nächsten Fall begleiten.
Bewertung
5/5
27.02.2026
eBook (ePUB 3)
Cozy Crime mit viel Humor
Mit Die geheime Treppe geht die Cozy Crime Reihe rund um Meg für mich genauso unterhaltsam weiter wie im Auftakt. Kaum hat sie ihren ersten Mordfall im Morrisey gelöst, stolpert sie schon wieder mitten in neue Ermittlungen und dieses Mal gleich in zwei. In den Kellern des Gebäudes entdeckt sie eine geheime Treppe in Seattles Underground, eine frische Leiche und die Überreste eines Mordopfers aus den 1920er Jahren. Kurz darauf begegnet sie dem Geist von Addy, die wissen will, was damals wirklich mit ihr passiert ist. Sehr schnell wird klar, dass beide Todesfälle trotz des großen zeitlichen Abstands miteinander verbunden sind.
Meg bleibt für mich das große Herz der Geschichte. Ihre Ich-Perspektive ist witzig, warmherzig und angenehm chaotisch, ohne an Klarheit zu verlieren. Besonders schön ist erneut die Dynamik mit ihrer Geisterfreundin Ripley, die nicht nur für Humor sorgt, sondern Meg auch emotional erdet. Addy als neuer Geist bringt zusätzlich Tiefe hinein und macht den historischen Teil der Handlung überraschend berührend. Auch die neue Bekanntschaft Zoe fügt sich gut ein und sorgt für kleine Spannungen innerhalb der Gruppe.
Der Schreibstil von Eryn Scott ist sehr flüssig und temporeich, wodurch ich das Buch erneut fast in einem Rutsch gelesen habe.
Der Fall selbst ist eher leicht gestrickt, dafür lebt die Geschichte stark von Atmosphäre, Figuren und der ungewöhnlichen Mischung aus Gegenwartskrimi und historischem Rätsel. Die Einblicke in die Zeit der Prohibition, Speakeasys und Familienfehden verleihen dem Buch einen besonderen Charme. Insgesamt ist Die geheime Treppe für mich eine rundum gelungene Fortsetzung. Spannend, humorvoll, mit viel Herz für die Figuren und einer schönen Portion 1920er-Flair.
Fazit
Die geheime Treppe ist eine kurzweilige, charmante Fortsetzung mit viel Humor, liebenswerten Figuren und einer gelungenen Verbindung aus aktuellem Mordfall und 1920er-Vergangenheit. Der Krimi bleibt zwar eher einfach, macht durch Atmosphäre und Geister-Twist aber richtig Spaß. 4,5 von 5 Sternen
Sissarelli
aus Wien
5/5
07.02.2026
eBook (ePUB 3)
spanned, cozy und witzig
Auch die Fortsetzung der Reihe habe ich in einem Rutsch verschlungen. Er konnte mich genauso begeistern wie der 1. Band. Ich liebe Meg als Protagonistin, aus deren Ich-Perspektive die Geschichte erzählt wird. Sie stolpert wieder in die Mord-Ermittlungen, der in der Nähe des Morrisey stattgefunden hat. Diesmal versucht sie aber nicht nur einen Mord aufzuklären, sondern auch einen 2. Mord, der sich 100 Jahre vorher ereignet hat und dessen Geist Addy sie begegnet. Ziemlich schnell kommt sie drauf, dass beide Morde trotz der Zeitspanne eine Verbindung haben. Es war wieder eine großartige Cozy Crime-Geschichte - spannend und witzig. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen und ich hoffe so sehr, dass die weiteren Bände bald übersetzt werden, denn diese Reihe hat es mir einfach angetan. Absolute Leseempfehlung.
Bücherdrache
4/5
27.02.2026
eBook (ePUB 3)
Wenn Mauern Geheimnisse bewahren
Eine geheime Treppe im Keller des Morrisey, Staub in der Luft, flackerndes Licht und darunter das alte Seattle mit seinen verborgenen Gängen. Meg sucht eigentlich nur nach einem Brett, findet aber den Eingang in eine andere Zeit. Unten warten zwei Tote. Ein Skelett aus den 1920er Jahren und eine frische Leiche. Hundert Jahre liegen zwischen ihnen und doch scheint mehr sie zu verbinden als nur dieser Ort.
Was mich besonders gepackt hat, ist die Atmosphäre. Das Morrisey wirkt wie eine lebendige Figur, voller Ecken, Schatten und Geschichten. Die Ausflüge in die Zeit der Prohibition mit Flüsterkneipen, Flapper-Glamour und alten Familienfehden sind mehr als bloße Kulisse. Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander, bis sich das Rätsel allmählich schließt.
Meg ermittelt wieder mit viel Herz und einer gewissen Sturheit, die ich inzwischen sehr schätze. Sie ist keine kühle Analytikerin, sondern folgt ihrem Gefühl und ihrem Mitgefühl, vor allem gegenüber Addy, dem Geist aus den Zwanzigern, der endlich verstehen will, was mit ihr geschehen ist. Ripley sorgt für Vertrautheit und leisen Humor, während Laurie aus der Ferne präsent bleibt. Die Nachrichten zwischen Japan und Seattle sind kleine, warme Ruhepunkte inmitten der Ungewissheit.
Der Schreibstil ist klar und flüssig, ohne große Effekte. Die Seiten lesen sich schnell, weil die Geschichte trägt und die Verknüpfung der beiden Fälle neugierig macht. Manche Entwicklungen lassen sich erahnen, doch das Zusammenspiel der Zeitebenen hält die Spannung bis zum Schluss.
Für mich eine sehr gelungene Fortsetzung, die den Charme des ersten Bandes bewahrt und das Morrisey noch ein Stück geheimnisvoller macht. Ich bin jederzeit bereit, wieder diese Treppe hinabzusteigen.
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5/5
13.03.2026
Buch (Taschenbuch)
In den 1920er Jahren waren die Partys grandios!
Meg zieht verborgene Räume und Gänge einfach an. So auch in diesem Roman! Aus einem Gefallen entwickeln sich zwei neue Mysterien – woher kommen die Leichen und was ist mit ihnen passiert?
Ich kann dieser Autorin nur danken, dass Sie diese zwei Romane verfasst hat, denn sie waren großartig zu lesen – kann es kaum erwarten bis der 3.Band erscheint!
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5/5
11.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Mord Nr. 2
Auch der 2. Fall, in den Meg buchstäblich hineinstolpert hat Spaß gemacht und fällt meiner Meinung nach nicht ab im Vergleich zum ersten Band. Außerdem muss Meg bis in die wilden 20er Jahre graben, um den Fall zu lösen. Die Hausgemeinschaft ist wieder im Mord-Fieber...
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5/5
07.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Der Geist der goldenen 20er
Kaum ist der erste Mord in ihrem Wohnkomplex aufgeklärt, stolpert Meg wortwörtlich über die nächste Leiche und einen Fall rund um Flüsterkneipen, Gin und eine Familienfehde, die bis in die 20er Jahre zurückreicht. Auch Band 2 liebe ich abgöttisch dafür, dass er schnörkellos eine cozy Crime Geschichte voller liebenswerter Charaktere, Witz und Charme erzählt. Ich brauche unbedingt mehr von den Morrisey Mysteries!!!
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