Produktbild: Die Heilerin des Nordens
Artikelbild von Die Heilerin des Nordens
Ines Thorn

1. Die Heilerin des Nordens

Die Heilerin des Nordens

Gesprochen von
6
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Thalia Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen Thalia Lesen & Hören App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Thalia Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der Thalia Lesen & Hören App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Thalia Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die Thalia Lesen & Hören App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Thalia Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Verena Wolfien

Spieldauer

9 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

177

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732479108

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Verena Wolfien

Spieldauer

9 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

177

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732479108

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    28.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Lesehighlight

    «Du hat die Gabe. Und du wirst mächtig sein. Gehe sorgsam mit dieser Macht um. Setze sie immer nur für einen guten Zweck ein. Hast du das verstanden? Missbrauche niemals deine Trommel» - aus Heilerin des Nordens – Dieses Buch zeigt wie die Jahrhunderte alten Traditionen der Sami, das Leben mit und in der Natur, ihre schamanische Heilkunst und ihr Kräuterwissen durch christliche Missionare in Frage gestellt und teilweise zerstört wurden. Wie Samen durch Manipulation, Unterdrückung und Machtlosigkeit und damit gegen ihren Willen zum christlichen Glauben gedrängt worden sind. Längst nicht alle haben sich dem neuen Glauben angeschlossen, aber dennoch genug um die friedliebenden Samen gegeneinander aufzubringen. Miija, der jungen samischen Schamanin gelingt es, ihr altes schamanisches Wissen zu nutzen und dennoch offen für Neues, für die Wissenschaft zu sein, die ihr ein Arzt aus dem Süden Norwegens näherbringt. Für sie gibt es nicht nur schwarz und weiß, Schamanismus und Wissenschaft, sie erkennt, dass beides zusammen neue Möglichkeiten zu heilen bietet und dass Traditionen nicht nur da sind um sie weiterzuführen, sondern manchmal auch, um sie zu brechen. Dieses Buch ist ganz still und leise zu einem ersten Highlight in diesem Jahr für mich geworden. Für mich hat alles gepasst, der Schreibstil ist sehr fesselnd und die ganzen Themen sehr gut recherchiert. Die Geschichte wird zu keiner Zeit langweilig, alles ist sehr bildlich und lebendig beschrieben (auch eine Obduktion) und Miija fand ich sehr authentisch und sympathisch. Die Nöte und Ängste, die Probleme aber auch der Zusammenhalt und die Dynamik einer Siida – einer samischen Dorfgemeinschaft – ist glaubwürdig und echt beschrieben. Ich mochte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite sehr gerne und über einen zweiten Band würde ich mich sehr freuen, mir scheint die Geschichte von Miija und ihrem norwegischen Arzt noch nicht zu Ende erzählt.

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    5/5

    20.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    historischer Roman, der starke Emotionen weckt

    Dieser historische Roman entführt die Leser in den Polarkreis. Hier leben die Samen, in Einklang mit der Natur und den Jahreszeiten. Es ist ein karges Leben, das jahrein und jahraus immer die gleichen Wege und Pfade geht. Hier lebt die Familie Krysi in engem Familienverband. Miija ist noch sehr jung als sie und ihre Familie erkennen, dass sie die Kräfte einer Heilerin, einer Schamanin in sich hat. Ihre Mutter, selbst Schamanin, ist sich sicher, dass Miijas Fähigkeiten weit über ihre eigenen hinausgehen. Ich fand es sehr interessant, wie die Autorin das Miteinander zwischen Menschen, Tier und Natur wie auch die Traditionen der Samen beschrieben hat. Auch ganz menschliche Gefühle innerhalb der Dorfgemeinschaft und Fehlverhalten Einzelner fließen in die Handlung mit ein, lassen ein lebendiges Bild des Lebens der Samen im 19. Jahrhundert entstehen. Mich hat es sehr berührt, mit wie wenig diese Menschen auskommen. Aber besonders habe ich Miija bewundert wegen ihrer Großzügigkeit und ihrer Spendenbereitschaft gegenüber allen, denen es noch schlechter geht. Immer wieder wir Miija bewusst, dass ihr Einsatz für andere aber auch eines mit sich bringt – Einsamkeit. Gleichzeitig erkennt diese junge Frau aber auch, wie ungerecht es ist, dass ihre Kinder keine Bildung erhalten, die Samen keine Steinhäuser bauen dürfen, als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Sie ist nicht die Einzige, die diese Missstände erkennt, aus denen mit Eintreffen eines Missionars im Winterquartier blanker Hass und Gewalt entsteht. Es hat mich alles macht ganz wunderbar unterhalten, so dass ich gerne 5 Lese-Sterne gebe.

  • Jürg K.

    5/5

    18.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eintauchen in die Welt der Samen

    Miija wächst als Tochter einer Schamanin in der rauen Wildnis des Nordens auf. Schon als junges Mädchen zeigt sie eine aussergewöhnliche Gabe, auf die Stimmen der Natur zu achten. In diesem Roman wird man als Leser in die raue Welt Lapplands des 19. Jahrhunderts entführt. Spannend wird das Schicksal einer jungen Frau zwischen Tradition und Wandel erzählt. Zwischen den alten Glaubenswelten der Sámi und dem Einbruch des Christentums sowie moderner Heilmethoden gerät Miija in einen existenziellen Zwiespalt. Neben spirituellen und gesellschaftlichen Konflikten prägt auch eine Begegnung mit einem Mann ihr Leben entscheidend. Der Roman lebt von der Spannung zwischen Tradition und Moderne. Für mich ein eindringlicher Roman über Identität, Tradition und Wandel, der nicht nur eine persönliche Geschichte erzählt, sondern auch ein Stück Kulturgeschichte der Sámi sichtbar macht. Das Lesen ist interessant und spannend zugleich. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für dieses Buch.

  • ClaraVeritas

    5/5

    11.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman, der die Welt der Sami lebendig macht und tief berührt

    Ines Thorn entführt mit „Die Heilerin des Nordens“ in eine faszinierende und oft vergessene Welt: die der Sami im 19. Jahrhundert – jenes indigenen Volkes im hohen Norden, dessen Lebensweise, Spiritualität und Sprache durch Kolonialisierung und Christianisierung unterdrückt wurden. Im Mittelpunkt steht Miija, eine junge Schamanin. Wir begleiten sie von ihrer Kindheit an – durch Zeiten des Lernens, Suchens, Liebens und Verlierens – bis sie Schritt für Schritt in ihre volle Kraft kommt: als Heilerin, die Brücken schlägt zwischen Wissen und Glauben, zwischen alten Traditionen und einer neuen Zeit. Mich hat dieser Roman tief bewegt. Er zeigt mit großer Einfühlsamkeit, wie Unterdrückung beginnt – und wie viel Mut es braucht, Bewusstsein und Wandel zuzulassen. Besonders eindrucksvoll fand ich, wie unmittelbar man in die Welt der Sami eintaucht. Die Beschreibungen ihrer Lebensweise, Rituale und Naturverbundenheit sind so lebendig, dass man fast den Schnee unter den Füßen spürt und das Feuer in der Kote riecht. Ich wusste vorher gar nicht so viel über die Geschichte der Sami und habe beim Lesen oft gedacht, wie sehr sich diese Themen bis heute fortsetzen – wenn man sieht, wie bedroht ihr Lebensraum noch immer ist: durch Rohstoffabbau, Staudämme und Klimawandel. Besonders schön fand ich, wie Ines Thorn den Bogen zwischen der alten, spirituellen Welt und dem aufkommenden neuen Wissen spannt und zeigt, dass sich beides nicht ausschließen muss, sondern gegenseitig bereichern kann. Fazit: Ein kraftvoller Roman über Erwachen, Selbstfindung und den Mut, zwischen zwei Welten den eigenen Weg zu gehen. Ein Stück Geschichte, das berührt, bildet und lange nachhallt.

  • sommerlese

    4/5

    26.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Sámi zwischen Tradition und Moderne

    Im Rowohlt Verlag erscheint der historische Roman Die Heilerin des Nordens von Ines Thorn. 1833 im Norden Norwegens: Ines Thorns historischer Roman spielt in den eisigen Weiten Lapplands bei den Samen im 19. Jahrhundert. In dieser kargen Natur ziehen die Familien mit ihren Rentierherden umher und trotzen den Jahreszeiten. Es ist ein karges Leben, das jahrein und jahraus immer die gleichen Wege und Pfade geht. Miija Krysis Mutter Schamanin und früh zeigt sich, dass auch Miija diese außergewöhnliche Gabe besitzt und in die Fußstapfen treten wird. Doch die Zeiten ändern sich und die traditionelle Welt der Sámi wird in Frage gestellt, denn die Norweger wollen ihren christlichen Glauben durchsetzen und moderne Methoden der Heilkunst stehen den schamanischen Methoden gegenüber. Ines Thorn versetzt uns in eine andere Zeit, sie stellt uns die junge Miija und ihre Familie vor und lässt uns am Leben der Sámi inmitten der kargen Natur teilhaben. Das bescheidene Zusammenleben zwischen Mensch, Tier und Natur war geprägt von gegenseitiger Achtsamkeit, von Einfachheit und vom Zusammenhalt innerhalb der Familienverbände. Denn bedingt durch die Naturgewalten und Widrigkeiten dieser Einöde war man aufeinander angewiesen. Miija findet ihr persönliches Krafttier, sie übernimmt das Amt einer Schamanin und wird geachtet, sie verliebt sich in Morte, doch als Schamanin bleibt sie einsam. Mit der Ankunft der Norweger in diesem Landstrich ändern sich die Zeiten für die angestammten Sámi, denn die Norweger wollen den Samen ihre Völkerrechte abnehmen und ihnen verbieten, ihre eigene Sprache zu sprechen. So wird es für Miija besonders schwierig, zwischen den Völkern zu vermitteln und sich für ihre Landsleute einzusetzen. Sie erkennt, was den Sámi fehlt und zusteht und fordert für sie Bildung, den Bau von festen Häusern aus Stein und die Anerkennung als Volksstamm. Ein Missionar stellt sich ihren Forderungen entgegen und daraus resultieren Probleme wie Gewalt und gegenseitiger Hass. Dieser Roman öffnet uns die Augen für das Vorgehen der Norweger, die den Sámi ihre Rechte nahmen und sich ihr Land für ihre Zwecke aneigneten. Ein interessanter und unterhaltsamer Einblick über das Wirken einer Schamanin und in die Gewohnheiten und Lebensumstände der Sámi.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von J. Wendland

    J. Wendland

    Thalia Hamburg – EEZ

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    12.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Toller, fremdartiger und ein bisschen sperriger Schmöker.

    Eindrucksvolle Darstellung einer archaischen Samen-Kultur zur Zeit der Christianisierung. Die Autorin findet einen fast stabilen Mittelpunkt zwischen der für den Mitteleuropäer abergläubisch, hart und etwas blutig wirkenden Lebensweise und der zwar wissenschaftlich fortgeschrittenen, aber in seiner Indoktrination und Zwangskonversion nicht weniger blutigen Christenheit, die in die Siedlungen des Nordens einfällt. Die vorsichtige Liebesgeschichte zwischen der Schamanin Miija und einem christlichen Arzt ist erstaunlich nüchtern und unromantisch erzählt. Alles andere wäre vor dem rauhen Hintergrund jedoch kitschig und unangemessen kolonialistisch. Gerade, dass die Autorin darauf verzichtet, dieser Liebe die clichéehaften Strukturen der europäischen Kultur aufzudrücken, lässt die Geschichte so authentisch wirken. Ob sie das tatsächlich ist, wage ich nicht zu beurteilen. Im Großen und Ganzen scheint das Buch aber historisch gut recherchiert zu sein und lässt für den Leser eine fremde Kultur einfühlsam lebendig werden, ohne sie sich anzueignen oder absichtlich zu verfälschen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Die Heilerin des Nordens