Produktbild: Vergiss nicht zu tanzen, Hanna

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna Roman

55

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

41289

Erscheinungsdatum

04.03.2026

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

2552 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455021691

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

41289

Erscheinungsdatum

04.03.2026

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

2552 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455021691

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  • Bewertung

    5/5

    02.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Hannas Geschichte

    "Vergiss nicht zu tanzen, Hanna" ist im Verlag Hoffmann und Campe erschienen. Bei dem Autorennamen Mareike Busch handelt es sich um ein Pseudonym. Denn tatsächlich wurde der Roman von einem Mann geschrieben, der einen weiblichen Namen gewählt hat, als Andenken an seine Mutter, die auch das Vorbild für seine Protagonistin Hanna ist. Eine schöne Liebeserklärung an seine Mutter. Anne findet nach dem Tod ihrer Mutter Hanna ein Buch, das für Anne und ihrem Bruder Raphael bestimmt ist. Das Buch erzählt die Geschichte von Hanna und ihrer Familie, die vor Jahren ihre Heimat am Dümmer See verlassen haben und nach Westpommern gezogen sind. Und dieses Buch erzählt auch von Rosa und ihrem Schicksal. Die Geschichte beginnt im Frühjahr 1938. Hanna ist sechs Jahre alt und kommt bald in die Schule. Familie Gehrken muss sich gegen den Terrorismus der Nazis und, besonders innerhalb der Familie, gegen deren Einfluss wehren. Auch zwischen der katholischen und evangelischen Dorfgemeinschaft kommt es immer wieder zu Anfeindungen. Hanna versteht nicht immer, was da um sie herum geschieht, aber sie ist clever und mit Hilfe ihres Großvaters versucht sie, ihre Fragen zu beantworten. Hannas Geschichte endet mit dem Ende des zweiten Weltkriegs und der Flucht in den Westen. Der Roman ist gut geschrieben und mit seinen Dialogen locker zu lesen. Neben Hanna haben mir der Großvater und Rosa gefallen. Er hat schöne und lustige Momente, aber auch Momente, in denen man sich fragt, wie können Menschen so handeln und warum. Diesen Roman sollte man sich nicht entgehen lassen.

  • Bewertung

    aus Straubenhardt

    5/5

    14.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine berührende Lebensgeschichte

    Die Übersetzerin Anne findet nach dem Tod ihrer Mutter die niedergeschriebene Geschichte deren Kinder- und Jugendjahre. Eine Kindheit in einem kleinen Dorf in Pommern. Hanna lebt dort mit ihren Eltern, den 3 Brüdern und ihrem geliebten Opa. Die Familie ist zugezogen und gehört zu der Minderheit der Katholiken in dem evangelischen Ort, was zur damaligen Zeit noch nicht ganz einfach war. Trotzdem ist ihr Leben sehr idyllisch. Hannas verbringt viele Stunden abends mit ihrem Opa am Dorfteich, wo sie die Gänse beobachten und ihr tief an Gott gläubiger Opa ihr viele Weisheiten beibringt. Doch auch in diesem abgelegenen, friedlichen Dorf schleicht sich Ende der 1930iger Jahre der Nationalsozialismus ein und verändert das Zusammenleben der Menschen. Später als der Krieg ausbricht, gibt es immer mehr Probleme für Hannas Eltern, die keine Hitleranhänger sind. Da ist die Beeinflussung durch die Hitlerjugend, die Angst um die kleine Schwester, die noch zu der Familie dazu kam und sich langsamer entwickelt als andere Kinder. Mir gefällt an diesem Roman ganz besonders der Schreibstil. Hanna berichtet aus den Augen eines am Anfang des Buches siebenjährigen Kindes, das beobachtet, die Zusammenhänge noch nicht ganz versteht, sehr klug und unvoreingenommen ist. Es hat mich sehr berührt, weil mir meine Mama, mit demselben Geburtsjahr wie Hanna, ihre ganz ähnliche Kindheitsgeschichte in einem Dorf erzählt hat. Von ihren Lehrern, die teilweise Nazis waren, dem BDM und der HJ, vom Leben auf dem Lande, den jungen Männern, die gefallen sind, von dem Einmarsch der fremden Soldaten... Ich finde, es ist der Autorin (bzw. dem Autor ) sehr gut gelungen, die damalige Stimmung und Atmosphäre auf dem Lande aufzufangen. Auch das langsame Zuspitzen der Kriegsgeschehnisse durch Verluste von Vätern und Brüdern, Tiefflieger, Hunger und Angst bis zum Zusammenbruch des Deutschen Reiches und der Flucht, die Hannas weiteres Leben durch das Trauma ihrer Schuld veränderte. Ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe, berührend, einfühlsam geschrieben, gut recherchierte Zeitgeschichte und sehr empfehlenswert.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    12.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Hannas Kindheit

    Von den Menschen, die den 2. Weltkrieg als Kind miterlebt haben, gibt es immer weniger. Anfang der 2000er Jahre stirbt Annas Mutter Hanna. Auch sie war ein Kriegskind. Über ihre Kindheit weiß Anna wenig, es lag ein Mantel des Schweigens über diese Zeit. Aber tatsächlich ließen die Erinnerungen Hanna nicht ruhen, und so hat sie kurz vor ihrem Tod ihre Geschichte aufgeschrieben und somit Anna ein Vermächtnis hinterlassen. Hannas katholische Familie siedelte in den 1920er Jahren vom Osnabrücker Land nach Westpommern um. Dort bewirtschafteten sie einen Hof. Hanna wächst in einer liebevollen Familie auf. Sie hat zwei ältere Brüder, einen jüngeren Bruder und später kommt noch das Nesthäkchen Rosa dazu. Rosa ist von Anfang an ein Sorgenkind, doch die Familie kümmert sich rührend um sie. Ein besonders gutes Verhältnis pflegt Hanna zu ihrem Großvater August. Obwohl er nur ein einfacher Mann mit kleiner Schulbildung ist, so verfügt er über ein großes Wissen und schätzt die Lebenssituationen sehr gut ein. Das Leben in dem Dorf ist beschaulich, lediglich die Vorurteile gegenüber den umgesiedelten Katholiken, sorgen im protestantischen Pommern für Diskussionen. Als dann der 2. Weltkrieg ausbricht, spüren auch die Dorfbewohner Veränderungen auf sich zukommen. Die Lehrkräfte an der Schule werden ausgewechselt und der Pfarrer muss gehen. Der NS Gedanke macht sich breit. Hannas Familie kann der Nazi Ideologie nicht abgewinnen, man sorgt sich um Hannas ältere Brüder, denn auch sie werden eingezogen. Auf über 576 Seiten nehmen wir an Hannas Leben teil, welches sehr berührend aus kindlicher Sicht beschrieben wird. Mareike Busch ist das Pseudonym eines Autors. Im Nachwort erwähnt er, dass die Geschichte fiktiv ist, jedoch Erinnerungen seiner Großmutter eingeflossen sind. Der Schreibstil ist flüssig und authentisch und das Geschriebene bildet die Erfahrungen einer ganzen Generation ab. Damit diese nicht verloren gehen, ist es gut, dass es solche Romane gibt. Auch das bewusste Vergessen von Ereignissen, wird hier zum Ende des Buches ganz deutlich geschildert. Menschlich absolut nachvollziehbar und in vielen Familien so praktiziert. Hannas Erzählungen umfassen fast den ganzen Roman, lediglich Beginn und Ende sind in die 2000er Jahre platziert worden. So gibt es keinen ständigen Wechsel und man kann sich gut auf die Handlung einlassen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, nur mit dem Abschluss hadere ich. Hier ging es mir viel zu schnell, es erscheint mir unrealistisch und wirft Fragen auf.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    05.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Sehr bewegende Familiengeschichte

    Vergiss nicht zu tanzen Hanna erzählt vom Leben während des Nationalsozialismus aus der Sicht eines Kindes. Hannas Tochter findet nach deren Tod die Aufzeichnungen ihrer Mutter, die Beginnen als Hanna in die Schule kommt. Es ist die Geschichte eines Dorfes in dem es eine Kluft zwischen Katholiken und Protestanten gibt, ei er Familie die kämpfen muss und doch zusammen hält, um die Freundschaft und vor allem darum wie sehr sich das Leben während des Nationalsozialismus verändert hat. Dieser Roman ist komplett aus der Sicht eines Kindes geschrieben, und trotzdem oder gerade deswegen unglaublich emotional. Hanna erzählt ihre Geschichte unglaublich emotional, mit den Augen eines Kindes, das versucht die Welt der Erwachsenen zu verstehen. Der Roman spielt auf dem Lande, der Ort ist kein Kriegsschauplatz, eigentlich idyllischen und trotzdem macht das Regime auch hier nicht halt. Gerade die Einblicke in das normale Leben machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Ein beeindruckendes und noch lange nachhallendes Buch.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    04.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine Geschichte, die berührt

    Die Geschichte fängt ruhig an und zieht langsam hinein. Hanna steht sofort im Mittelpunkt und ihre Erinnerungen wirken echt. Es entsteht schnell Nähe zu dem, was sie erlebt hat und was sie verloren hat. Der Text liest sich leicht und flüssig und bleibt dabei klar. Erzählt wird aus Hannas Sicht, was der Geschichte Tiefe gibt und vieles nah wirken lässt. Besonders fesselnd ist, wie sich Hannas Kindheit in Westpommern entfaltet. Die enge Bindung zwischen den Schwestern wird spürbar. Auf der Flucht geht Rosa verloren, und Hanna gibt sich die Schuld dafür. Die Ereignisse werden ruhig geschildert und nicht ausgeschmückt. Gerade dadurch sind viele Passagen sehr ergreifend. Die Geschichte bleibt konzentriert und nachvollziehbar. Hannas Gedanken, ihre Angst und ihre Hoffnung wirken echt. Krieg, Verfolgung und Flucht werden ernst und respektvoll behandelt, ohne zu übertreiben. Vieles passiert zwischen den Zeilen, was die Geschichte noch berührender macht. Der Aufbau ist sehr gelungen. Die Handlung bleibt überwiegend in der Vergangenheit und springt nicht ständig zwischen Zeiten hin und her. Nur am Anfang und am Ende öffnet sich der Blick in die Gegenwart. Das passt gut und sorgt dafür, dass der Lesefluss erhalten bleibt. Die Geschichte kann sich entfalten, ohne dass etwas hektisch wirkt. Am Ende passt alles zusammen. Die Geschichte bleibt im Kopf und lässt einen nicht sofort los. Es bleibt ein ruhiges, zugleich schmerzhaftes Gefühl zurück, das noch eine Weile anhält. Eine klare Leseempfehlung für alle, die ruhige, fesselnde und sehr ergreifende Romane mit historischem Hintergrund mögen. 5 wohlverdiente Sterne.

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  • Zum Bewerterprofil von Ilona Wirtz

    Ilona Wirtz

    Thalia Mayersche Eschweiler

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende Geschichte

    Nach dem Tod ihrer Mutter Hanna findet Anne ein Buch, ihre Mutter hat darin ihre Kindheit und Jugend in einem kleinen Dorf in Westpommern aufgeschrieben. Anne beginnt sofort darin zu lesen und erfährt vieles über ihre unbekannte Familie. Hanna erzählt von ihrem einfachen Leben auf dem Bauernhof, von ihrem über alles geliebten Großvater, ihren Brüdern und der kleine Schwester Rosa. Auch von dem plötzlichen Aufstieg der Nazis und den Folgen für ihre Familie. Ein bewegendes Buch, die kindliche Erzählweise lassen die Schrecken aus dieser Zeit sehr lebendig erscheinen.
  • Zum Bewerterprofil von Natalie Henke

    Natalie Henke

    Thalia Remscheid – Allee-Center

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    5/5

    21.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Emotionale Familiengeschichte

    Hanna wächst als kleines Mädchen behütet auf einem Hof in Westpommern auf, bis die Zeit des Nationalsozialismus beginnt. Die Charaktere des Buches sind alle sehr gut beschrieben und ich war beim lesen sehr mit Hannas Leben verbunden. Die Freuden und Schicksalsschläge der Familie haben mich voll in Ihren Bann gezogen. Dieser Roman ist komplett aus der Sicht eines Kindes geschrieben und trotzdem oder deswegen unglaublich emotional. Es ist ein beeindruckendes und noch lange nachhallendes Buch. Ich würde gerne mehr wie fünf Sterne vergeben.

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