Sichtbare Gebrauchsspuren auf einigen Seiten z.B. leichte Knicke oder vereinzelte Markierungen möglich. Die gelieferte Auflage und das Cover können ggf. abweichen.
Aufruhr in den Cevennen: Tori Godon ermittelt weiter.
Der Himmel über dem kleinen Ort Belleville am Fuße der Cevennen leuchtet in schmutzigem Rot, als die ehemalige Anwältin Tori Godon mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen wird. Feuer – seit Jahrhunderten prägt es die wilde Landschaft und die Menschen des Vivarais. Dort, wo einst zur goldenen Zeit der Seidenraupenzucht unzählige Maulbeerbäume standen, jagt der Wind die Flammen über Berge und Ebenen. Neben den verkohlten Überresten eines Wohnwagens auf einer Hochebene findet Tori die Leiche eines Hundes. Sein Besitzer, der Schweizer Franco Jeger, ist spurlos verschwunden. Tori begibt sich auf die Suche. An ihrer Seite: der ehemalige Drogenfahnder Nico und ihr Hund July. Als sie einen anonymen Drohbrief erhält, auf sie geschossen wird und ein weiteres Feuer Todesopfer fordert, ahnt Tori: Das Paradies ist eingestürzt. Eine erschütternde Tragödie in einem geschichtsträchtigen Landstrich, atmosphärisch dicht und mitreißend erzählt – eine starke Fortsetzung der Reihe!
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Fee erzählt von der Geschichte
Tori Godon lebt in den Cevennen. Seit ihr Mann gestorben ist, ist sie eigentlich alleine, aber sie hat ja July ihren Pitbull. Es brennt in den Cevennen. Dann verbrennen 2 Kinder und 2 Hunde sind auch tot.
Fees Meinung
Natürlich war ich neugierig, denn die Autorin, die hier unter einem Pseudonym schreibt, war mir schon mit Filou und Caruso singt nicht mehr aufgefallen. Positiv aufgefallen, sonst hätte ich mir nicht in tiefen Schluchten zugelegt und hab mich dann noch total gefreut, als ich Brennende Cevennen gewonnen habe.
Lokalkolorit
Ich liebe Frankreich und die Provence und so war ich erstaunt, dass die Cevennen direkt daneben sind und ich weiß, wir sind von Lyon über Valence nach Aix gefahren. Also kann ich mir vorstellen, wie es dort aussieht. Die schönen Schilderungen über die Gegend haben mein Kopfkino angeschaltet und ich hatte einen sehr schönen Tag und Abend dort. Und auch der geschichtliche Teil gefiel mir sehr gut und hat mich gut unterhalten. Obwohl ich ja Geschichte in der Schule nicht mochte. Aber wie schon bei Römermaske von Simone Dorra, kann ich nur sagen, wer es unterhaltsam erklärend beschreibt, da finde ich es toll.
Charaktere
Tori, July, Jan, Nico und all die anderen konnte ich mir gut vorstellen. Es waren tolle Charaktere dabei und auch geheimnisvolle. Allerdings blieben sie teilweise etwas blass.
Schreibstil
Der Schreibstil ist wunderschön, blumig und man kann sich alles vorstellen. Das Kopfkino funktioniert wunderbar. Man ist gleich in der Geschichte drin und auch sofort in einem Kurzurlaub in den Cevennen.
Liebe
In letzter Zeit habe ich den Eindruck, dass immer irgendeine Liason in Regionalkrimis sein muss. Finde ich auch ok, wenn es nicht zu ausufernd wird. Wobei mir jetzt egal ist, ob sich Tori für Nico oder Jan entscheidet. ;) Das fand ich auch schön und hat gut zur Geschichte gepasst. Es war jetzt aber nur eine light Liebesromanze. Also eigentlich nur am Rande.
Tiere
Es kamen sehr viele Hunde in der Geschichte vor. Und teilweise kam ich dann auch total durcheinander, welcher Hund wem gehört. (Bei den „menschlichen Charakteren“ kam ich nie durcheinander.)Aber das war ok. Für ein Highlight hat der Papagei gesorgt. Fand ich wirklich schön und toll. Ich hab mich so gefreut. Allerdings war July genial und warmherzig beschrieben, sie hat man sich in 3-D vorstellen können.
Cover
Dazu möchte ich nur sagen, es ist wunderschön. Das Buch mit den Karten im Innenteil ist toll gestaltet. Als Schulnote würde ich eine 1 geben.
Krimi
Es gibt zwar einen oder zwei Ermittler. Ich glaube, Nico ist im Ruhestand (er war wohl bei der deutschen Polizei im Drogendezernat) und dazu den einheimischen Serge Masson. Er versucht sich immer an das Gesetz zu halten, bei den Ermittlungen und so, geht er die Wege, wo er denkt, dass es gut für den Ort ist. Tori (ursprünglich auch aus Deutschland) hat natürlich versucht Sachen herauszufinden.
Also ich gehe jetzt davon aus, dass es ein Krimi ist, allerdings bin ich mir nicht so ganz sicher. Denn spannend war es in der Mitte, dann ging es so allmählich aus. So dass ich mich gaaaaaaaaaaanz langsam von den Cevennen verabschieden konnte. Einerseits fand ich das total toll, als Roman wunderbar, aber als Krimi? Es gab zu wenig Spannung, fand ich jedenfalls, es blieb einiges offen und dazu gab es nicht wirklich ein richtiges Krimi-Highlight. Es gab zwar ein paar Szenen, aber es war jetzt nicht wirklich was „Großes“.
Lustig, Humor
Wenn der „Krimi“ jetzt wenigstens Humor beinhaltet hätte, dann wäre es ok gewesen. Nur der Papagei hat da für eine (!) lustige Szene hergehalten. Ich fand, das war die beste Szene im ganzen Buch!
Teilfazit
Und jetzt ist bei mir die große Frage, da ich Sterne vergeben muss, wie viele Sterne vergibt man jetzt da? Nicht, dass das Buch schlecht gewesen wäre, mitnichten!!! Es gibt sehr viele Autoren, die so mies schreiben, dass ich das Buch nicht mehr auslese und hier war ich schnell fertig mit Lesen. Aber es gibt wirklich bessere, spannendere Krimis mit Highlights und Showdown, die so grandios sind, dass ich hier leider keine 5 Sterne geben kann.
Als Roman hätte ich hier sofort und bedenkenlos 5 Sterne gegeben! Denn die Qualität, die hier abgeliefert wurde, ist sehr gut. Es gab viele schöne Szenen. Leider wurde jetzt irgendwie der Welpen von July eigentlich nur noch ein kleiner „Epilog“ und Nachsatz gewidmet. Ok, es ist ein Krimi, aber nachdem sonst sooooo viel erzählt wurde, ohne dass Spannung erzeugt wurde, wären doch so ein paar Szenen, 2 bis 3 Seiten dazu schön gewesen. Es fällt mir ehrlich schwer, hier zu bewerten. Als Krimi würde ich höchstens 1 Stern geben. Aber so das Rundumpaket sonst war echt wunderschön. Wahrscheinlich werde ich auch – sollte es einen weiteren Band geben – gleich hier rufen. ICH weiß ja jetzt, was mich – wahrscheinlich – erwartet.
Aber schon mein Mann fand es seltsam, als ich sagte, der Krimi ist eigentlich soweit zu Ende, aber es gibt noch 50 Seiten. Die waren zwar sehr unterhaltsam, aber es kam jetzt nicht zu einem weiteren Highlight, und auch nicht wirklich viel wurde gelöst. Ich wusste einiges schon vor der Auflösung, war ja auch nicht zu schwer. Und dann wurde nicht mal alles aufgelöst.
(Sorry, für die megalange Rezi, aber ich wollte doch erklären, warum der Roman 5 Sterne mäßig ist und ich beim Krimi Sterne abziehen muss.)
Fees Fazit
Wer einen Cevennenurlaub mit Krimitouch erleben möchte, ist hier richtig, denn das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben. Wer einen spannenden Krimi erleben möchte, ist hier leider falsch. Lustig ist der „Krimi“ auch nicht. Wenn jemand Romane mag und mit Krimis wenig am Hut hat, wird diesen Krimi lieben. Da man mich zu einer Sternevergabe zwingt (ohne diese kann ich die Rezi nicht einstellen) vergebe ich mit einem weinenden Auge 3 Sterne.
hallobuch, Silke Schröder
aus Hannover
5/5
18.09.2018
Buch (Taschenbuch)
Beschäftigt sich mit dem Lebensgefühl der alten und neuen Landbewohner
Anne Chaplets neuer Krimi „Brennende Cevennen“ spielt in den Bergen der südfranzösischen Ardeche, die Hauptrolle spielt Tori, eine zugezogene Deutsche. Chaplet erzählt eine unterhaltsame Geschichte, in der sie sich wie immer mit aktuellen Themen auseinander setzt. Dieses Mal geht es um den Dauer-Tourismus, um die Ferienhäuser, die zwar picobello herausgeputzt, aber immer nur in den wenigen Sommermonaten belebt sind, und um die Auswirkungen dieser zwiespältigen Kultur auf die Dorfgemeinschaften. Was tun, wenn das von den Part-Time-Neubürgern so geliebte ländliche „Savoir-vivre“ plötzlich in Fremdenfeindlichkeit umschlägt, wie es auch im südlichen Frankreich zu spüren ist? So ist „Brennende Cevennen“ ein Frankreich-Krimi, der sich auf besondere Weise mit dem Lebensgefühl der alten und neuen Landbewohner in der Ardeche beschäftigt.
Sylvia B.
aus Fredersdorf-Vogelsdorf
4/5
11.04.2025
Buch (Taschenbuch)
… Aussteiger in den Cevennen
Brennende Cevennen von Anne Chaplet
Den Leser erwartet wieder ein packender, spannender und fesselnder Kriminalroman. Dies ist der 2. Teil einer Roman- Serie. Jeder Teil ist in sich abgeschlossen.
Im Mittelpunkt unserer Geschichte steht Tori Godon. Sie kam vor ein paar Jahren mit ihrem Ehemann Carl in den kleinen Ort und fand hier in einem der ältesten Häuser des Ortet ein neues Zuhause. Carls Vorfahren stammten aus der Gegend und die alten Einwohner sind tief mit der Vergangenheit verwurzelt. Inzwischen ist Tori allein, denn ihr Ehemann hat seinen Kampf gegen den Krebs verloren. Tori hat aber gute Freunde.
Tori wird vom Rauch geweckt und muss feststellen, dass es mal wieder brennt. Das Feuer prägt seit Jahrhunderten die wilde Landschaft und die Menschen des Vivarais. Davon erzählt ihr später die ehemalige Lehrerin. Doch ein Aussteiger ist verschwunden, sein Wohnwagen abgefackelt und sein Hund wurde getötet. Tori lernt auf der Suche nach dem Vermissten andere Aussteiger kennen und ihr Freund Nico ist meist an ihrer Seite.
Und so beginnt Tori mal wieder auf eigene Faust zu recherchieren und scheucht dabei diesmal die Aussteiger mit ihren Fragen auf. Als sie einen anonymen Drohbrief erhält, auf sie geschossen wird und ein weiteres Feuer Todesopfer fordert gibt sie ihre Ermittlungen nicht auf, denn sie hat ein gewisses Gespür und sieht verknüpfte Verbindungen...
Wuschel
aus Nußloch
4/5
22.09.2018
Buch (Taschenbuch)
Wenig Krimi, aber ein wundervoller Ausflug in die Cevennen.
Beschreibung:
Nach einem Feuer findet, die ehemalige Anwältin, Tori die Leiche eines Hundes neben dem Wohnwagen des Einsiedlers Franco. Doch von ihm fehlt jede Spur. So begleiten wir Tori auf der Suche nach dem Mann durch die Gegend, die einst Hochburg der Seidenraupenzucht war. Wo früher prächtige Steinbauten und Maulbeerbäume standen, kehrt die Wildheit in die Landschaft zurück. Während Tori mit ihrer Hündin July und ihrem Bekannten Nico auf der Suche nach Franco ist, fordert ein weiteres Feuer Opfer. Außerdem erhält Tori einen anonymen Drohbrief. Als kurz darauf noch fast auf sie geschossen wird, gerät ihre Welt völlig aus den Fugen.
Meinung:
Da ich mich kurz vor Erhalt des Buches noch mit den Rezensionen zum Vorgänger befasst hatte, wusste ich in etwa was auf mich zukommt. Das mag vielleicht fies klingen, ist aber eher positiv gemeint, denn auch in diesem Band war es so, dass die Geschichte, Kultur, usw. vordergründiger waren als der Krimiteil. Denn immer wieder schien die Suche nach Franco eher nebensächlich zu sein. Fand ich persönlich auch gar nicht tragisch, weil ich – wie bereits geschrieben – vorbereitet war und es außerdem ein bisschen wie Urlaub für die Seele war. Für mich hat das Gesamtpaket ganz klar gepasst.
Wie erwähnt, handelt es sich hierbei um einen zweiten Band, was der Sache aber keinen Abbruch tut. Ich kannte den ersten Teil auch nicht und hatte keinerlei Probleme. Der Schreibstil war schön und angenehm zu lesen. Ich flog förmlich über die Seiten.
Anne Chaplet hat einen direkt in die Cevennen entführt. Durch die Karte im Buch, konnte man auch immer mal wieder nachvollziehen wo man sich gerade befand. Es war einfach atemberaubend wie sie alles beschrieb, die Geschichte der Gegend erzählte und auch die Einstellung der Menschen näher brachte. Zwar würde ich jetzt nicht behaupten, dass ich Freundschaft mit den Charakteren geschlossen habe, denn diese waren eher etwas oberflächlicher dargestellt, aber in die Gegend habe ich mich definitiv verliebt.
Was ich etwas störend fand war die häufige Wiederholung der Tatsache, dass July ja ein „Kampfhund“ ist, jedoch so lammfromm, dass sie als Therapiehund ausgebildet wurde und entsprechend tätig war. Natürlich sollte man dieses hässliche Klischee über Pitbulls und Co. Endlich aus der Welt schaffen, aber ich glaube, dass es dafür auch bessere Wege gibt, denn das July ein unglaublich netter Hund ist, geht ganz klar aus der Geschichte hervor.
Fazit:
Ein absolut schöner Ausflug nach Frankreich mit ein wenig Spurensuche, Geschichte und bildgewaltige Landschaftsbeschreibungen.
Havers
4/5
04.09.2018
Buch (Taschenbuch)
„Urlaubskrimis“ gibt es wie…
„Urlaubskrimis“ gibt es wie Sand am Meer, speziell Frankreich hat es offenbar nicht nur den Autoren sondern auch den Lesern angetan. Besonders seit den Erfolgen von Jean-Luc Bannalecs Bretagne-Krimis wird der Buchmarkt regelrecht mit Krimis überschwemmt, deren Handlungsorte bei unseren westlichen Nachbarn verortet sind. Ein weißer Fleck auf der Landkarte war bis vor Kurzem das Département Ardèche, aber mittlerweile ist auch diese Lücke durch Anne Chaplet aka Cora Stephan geschlossen, die sich für ihre neue Krimireihe mit der ehemaligen Anwältin Tori Godon das Vivarais am Fuße der Cevennen ausgesucht hat. Eine faszinierende, geschichtsträchtige Gegend, in der Chaplet seit vielen Jahren lebt. Geprägt von den Hugenotten und den Kamisardenkriegen, ehemals das Zentrum der Seidenspinnerei. Eine Landschaft mit Höhlen, der Garrigue und undurchdringlichen Wäldern, Schaf- und Ziegenherden, kleinen Dörfern, in denen die Zeit stehengeblieben scheint. Wie in Belleville. Doch manchmal kann die ländliche Idylle auch trügerisch sein, so auch in Chaplets „Brennende Cevennen“, dem zweitem Band um und mit Tori Godon, in dem eine Reihe von mysteriösen Wald- und Weidebränden Keile zwischen die Alteingesessenen und die zugezogenen Aussteiger, „Expats“ wie Chaplet sie verständnisvoll nennt, treibt. Es gilt den Schuldigen zu finden, ehe es weitere Todesopfer gibt und noch mehr Menschen zu Schaden kommen. Müssen die Cevennen tatsächlich brennen, damit die Zugezogenen verschwinden? Das Zusammenleben schien doch relativ konfliktfrei zu funktionieren? Aber dann wird auch Tori mittels eines einen anonymen Drohbriefs direkt angegangen. Sie, die sich über das französische Erbe ihres Mannes mit dem Dorf und seinen Bewohnern identifiziert. Gemeinsam mit Nico, einem Freund und ehemaligen Drogenfahnder, versucht sie Licht ins Dunkel zu bringen und Schaden von ihrer neuen Heimat abzuwenden. Anne Chaplet liebt ihre zweite Heimat, hat viel Sympathie für die knorrigen Bewohner, die in weiten Bereichen so unzugänglich wie die Landschaft sind. Die Krimihandlung ist zwar in weiten Teilen so lala, ziemlich beliebig und kann mich nicht recht überzeugen. Was aber bereits in Band 1 „“Tiefe Schluchten“ mein Interesse geweckt hat, sind die Informationen zur Historie, die sie gekonnt in die Handlung einarbeitet und die dazu animieren, sich in die Geschichte dieser Region zu vertiefen. Im Idealfall natürlich vor Ort!
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